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Thema: Presseberichte Januar 2012

  1. #301
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    Die Gerüchteküche der Bundesliga






    Ein Verkauf von Lukas Podolski aus finanziellen Gründen ist für den 1. FC Köln trotz vorübergehend angespannter Haushaltslage kein Muss. Das stellte Kölns Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann klar. „Der FC kann nicht der Klub sein, der investiert und investiert. Wir müssen auf Sicht Transfererlöse erzielen, die wir in den vergangenen Jahren hatten. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass wir Podolski verkaufen müssen“, erklärte Horstmann im "kicker". Ein Verkauf von Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski aus finanziellen Gründen ist für den Bundesligisten 1. FC Köln trotz vorübergehend angespannter Haushaltslage kein Muss. Das stellte Kölns Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann klar. „Der FC kann nicht der Klub sein, der investiert und investiert. Wir müssen auf Sicht Transfererlöse erzielen, die wir in den vergangenen Jahren hatten. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass wir Podolski verkaufen müssen“, erklärte Horstmann im Fachmagazin kicker. Hoffnungen auf die von Podolski zur Bildung eines Spitzenteams geforderten Verstärkungen dämpfte der FC-Macher allerdings nachdrücklich: „Hannover und Mainz haben gezeigt, wie man sportlich erfolgreich sein kann. Es kann in Köln nicht immer den Schrei nach großen Investitionen geben.“ Zudem berichtet die "Bild"-Zeitung von einem neuen möglichen Käufer für den Nationalspieler. Nach Lok Moskau soll einem russischen Medienbericht zufolge auch ZSKA Moskau an einer Verpflichtung interessiert sein. (Bild: AFP)




    Beim 1. FC Köln fahndet Sportdirektor Volker Finke weiterhin nach einem Stürmer. Dabei soll laut Informationen der griechischen Zeitung "Kathimerini" Ivan Trickovski (Bild) vom Champions League-Teilnehmer APOEL Nikosia eine Rolle spielen. Der mazedonische Nationalspieler hat noch einen Vertrag bis 2013. Laut dem "kicker" gibt es aber noch einen weiteren Kandidaten: Ivan Santini vom kroatischen Erstligisten NK Zadar. (Bild: dapd)




    Der Vertrag von Michael Rensing, dem Torhüter des 1. FC Köln, läuft Ende Juni 2013 aus. Der ehemalige Münchner hat bereits großes Interesse daran bekundet, seinen Kontrakt zu verlängern. Volker Finke, Geschäftsführer Sport, gibt nun zu verstehen, dass auch der Klub weiter mit Rensing plant: „Für uns ist es selbstverständlich, mit Stammspielern und Leistungsträgern über Vertragsverlängerungen zu sprechen, bevor diese in ihr letztes Vertragsjahr gehen.“ Wann die beiden Parteien in Verhandlungen einsteigen, ist offen. (Bild: dapd)





    FC-Abwehrspieler Pedro Geromel denkt nicht im Ansatz an einen vorzeitigen Abgang vom 1. FC Köln. "Bisher ist es immer ein Stück vorwärtsgegangen für mich. Von Brasilien nach Portugal. Von Portugal in die Bundesliga. Das heißt aber nicht, dass ich an Abschied denke. Mein Vertrag läuft bis 2014. Ich konzentriere mich nur auf den FC. Ich denke nicht an andere Vereine", sagte der Brasilianer dem "Kölner Stadt-Anzeiger". (Bild: dapd)




    Quelle: kölner stadt-anzeiger online

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    Geändert von brunello di montalcino (26.01.12 um 12:33 Uhr)
    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  2. #302
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    Ausfall der Telefonanlage

    Eingeschränkte Erreichbarkeit







    Aufgrund eines Ausfalls der Telefonanlage des Dienstleisters Telekom sind die Durchwahlen der Mitarbeiter der Verwaltung des 1. FC Köln sowie die Zentralrufnummer am Geißbockheim vorübergehend nicht zu erreichen. Ebenfalls betroffen sind die Internetleitungen am Geißbockheim, sodass eine Erreichbarkeit per E-Mail aktuell nur eingeschränkt möglich ist.


    fc-koeln.de informiert Sie, sobald der Fehler behoben ist. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  3. #303
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    Der nächste Gegner

    FC Schalke 04






    Am Samstag, 28. Januar 2012, empfängt der 1. FC Köln den FC Schalke 04 im RheinEnergieStadion. Anstoß am 19. Spieltag ist um 18:30 Uhr. Das Ausscheiden von Trainer Ralf Rangnick am Anfang der Saison 2011|2012 brachte vorerst Unruhe ins Spiel der Königsblauen. Doch mit Nachfolger und Rückkehrer Huub Stevens kam die Stabilität der Königsblauen zurück.


    Comeback auf Schalke

    Hubertus Jozef Margaretha Stevens, genannt Huub, ist zurück auf Schalke. Von 1996 bis 2002 trainierte er bereits die Königsblauen, holte mit ihnen 1997 den Uefa-Cup-Sieg. Es waren insgesamt erfolgreiche Jahre für Huub Stevens auf Schalke, doch die Meisterschaft holte er nie mit den Knappen. Im Jahr 2001 hätte es beinahe für den Meisterschaftstitel für den FC Schalke 04 gereicht. Am letzten Spieltag der Saison 2000|2001 hatte der S04 Unterhaching bereits mit 5:3 besiegt und die Tabellenspitze erklommen. Doch Patrick Andersson, Spieler des FC Bayern München, zimmerte einen Freistoß gegen den HSV ins Tor, erzielte damit den 1:1-Ausgleich. Der FC Bayern München wurde mit 63 Punkten Deutscher Meister vor Schalke 04 (62 Punkte). Die Königsblauen wurden nur Meister der Herzen. In der Saison 2011|2012 ist Huub Stevens zurück auf Schalke und startet einen neuen Angriff auf die Meisterschale.


    Kampf um Tabellenspitze eröffnet

    Schalke spielte vergangenen Samstag souverän gegen den VfB Stuttgart (3:1) und mischt von nun an im Meisterschaftskampf mit, ist nun schon Punktgleich mit Tabellenführer Bayern München. Neben dem Spitzenreiter aus München bewerben sich aber auch Meister Borussia Dortmund und die Borussen aus Mönchengladbach um die Meisterschale. Die Konkurrenz ist groß, auch deswegen bleibt Trainer Hub Stevens bescheiden und sieht sich nicht als klaren Titelfavoriten: „Wir haben eine junge Mannschaft, die sich noch entwickeln muss. Aber wir bewegen uns in die gewünschte Richtung“, so der Niederländer.


    Verletzung dämpft Schalker Freude

    Obwohl die Gelsenkirchener derzeit auf dem dritten Tabellenplatz rangieren, scheint etwas die Schalker Freude zu trüben – Kapitän Benedikt Höwedes fällt aufgrund eines Jochbeinbruchs voraussichtlich mehrere Wochen aus. Ein Zusammenprall mit Mitspieler Marco Höger setzte den jungen Abwehspieler am vergangenen Samstag außer Gefecht, er musste zehn Minuten später ausgewechselt werden. Durch den Ausfall von Führungsspieler Höwedes könnte es für die Gelsenkirchener schwer werden, sich im Kampf um die Meisterschaft zu behaupten.


    Positive Heimbilanz

    Bislang trafen der FC Schalke 04 und der 1. FC Köln in 75 Partien aufeinander. Davon konnten die Kölner 32 Partien für sich entscheiden. Die Bilanz spricht für den FC: Denn S04 konnte von 37 Partien im RheinEnergieStadion lediglich sieben gewinnen. Die Gelsenkirchener sind somit gern gesehene Gäste im Kölner Stadion. Achtmal trennte man sich remis und 25-mal behielt der FC die Punkte in Köln. Zuletzt gewann der 1. FC Köln zum Abschluss der Saison 2010|2011 im RheinEnergieStadion mit 2:1. Ein frühes Tor von Milivoje Novakovic brachte den FC in Führung, ein fulminanter Weitschuss von Mato Jajalo sicherte den Drei-Punkte-Sieg gegen die Knappen.


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  4. #304
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    Buchtmann: „Möchte bald wieder angreifen“

    Interview mit FC-Youngster





    Seit Ende November konnte Christopher Buchtmann aufgrund einer Schambeinentzündung nicht mehr am Mannschaftstraining teilnehmen. Am heutigen Donnerstag, 16 Uhr, wird der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln an der Leiste operiert. Kurz vor dem OP-Termin hatte fc-koeln.de die Gelegenheit, mit „Buchti“zu sprechen.


    fc-koeln.de: Christopher, bei Dir wurden in Folge einer Schambeinentzündung eine weiche Leiste und ein kleiner Leistenbruch diagnostiziert. Dieser wird nun operativ behandelt. Was erhoffst Du Dir von dem Eingriff?

    Christopher Buchtmann:
    „Ich hoffe, dass es mir nach der OP besser geht. Seit Ende November konnte ich nicht mit der Mannschaft trainieren. Ich war seitdem in Behandlung und habe in Absprache mit der Physioabteilung des FC vor allem im Kraftraum trainiert. Im Wintertrainingslager in Portugal habe ich dann zwei Einheiten mit der Mannschaft absolviert, danach wurde es aber wieder schlimmer.“

    Wie wird dein Reha-Programm nach der OP aussehen?

    „Ich werde zunächst wieder viel im Kraftraum trainieren und vor allem versuchen, meinen Rumpf zu stabilisieren und 100 Prozent fit zu werden. Wann ich wieder auf dem Platz stehen werde, lässt sich aber nur schlecht sagen. Das hängt davon ab, wie die Leiste reagiert. Eine Prognose kann ich daher nicht abgeben.“

    Bereits in der vergangenen Saison musstest Du aufgrund eines Mittelfußbruchs lange pausieren und konntest auch die Vorbereitung in diesem Sommer nicht mitmachen. Wie gehst Du mit solchen Rückschlägen um?

    „Es ist natürlich nicht schön, wenn man das, was einem Spaß macht, nicht tun kann. Aber meine Eltern stehen immer hinter mir und geben mir Halt. Ich hoffe, dass dies für die nächsten Jahre meine letzte größere Verletzung ist, damit ich bald wieder voll angreifen kann.“

    Was Du zu leisten im Stande bist, wenn du fit bist, hast Du in dieser Saison schon bei der U20-Nationalmannschaft bewiesen. Gegen Italien gelangen Dir beim 3:2-Sieg ein Tor und zwei Vorlagen. Wie sehen Deine Ziele für die nahe Zukunft aus?

    „Ich möchte so schnell wie möglich fit werden, und dann in einem Top-Zustand im Training auf mich aufmerksam machen. Wenn ich richtig fit bin, bin ich davon überzeugt, konstant gute Leistungen abrufen zu können.“

    Christopher, Danke für das Interview, alles Gute für deine OP eine schnelle Genesung!


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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  5. #305
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    FIFA12 Prognose zum Schalke-Spiel

    Jetzt anschauen!












    Am kommenden Samstag, 28. Januar 2012, 18.30 Uhr, bestreitet der 1. FC Köln sein erstes Heimspiel in der Rückrunde 2011|2012. FC-Partner EA SPORTS hat die Partie des FC gegen FC Schalke 04 bereits gespielt.



    Die FIFA12 Prognose direkt hier im Video anschauen:


    FIFA12 Prognose: 1. FC Köln vs. FC Schalke 04 - YouTube


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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  6. #306
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    Kölner Schauspieler im FC-Interview

    Lauterbach verteilt Liebe & Hiebe


    Von THOMAS GASSMANN




    Kölns Schauspiel-Superstar Heiner Lauterbach.
    Foto: dpa



    Köln – Geboren in Köln. FC-infiziert. Ehrenmitglied. EXPRESS sprach mit dem Künstler und Fußball-Fan Heiner Lauterbach, derzeit im Kino als Hauptdarsteller im Mysterie-Thriller Reality XL, über seinen Herzensklub, den 1. FC Köln. Es wird ein Gespräch zwischen Liebe und Hieben.




    Das Interview mit Heiner Lauterbach



    Herr Lauterbach, wenn Sie FC-Präsident werden könnten, was würden Sie tun?

    Ich würde alle rauswerfen. Außer den Geißbock!


    Und was ist mit Lukas Podolski?

    Der dürfte natürlich auch bleiben. Das ist ja auch ein wunderbarer Junge. Er kann kicken. Er identifiziert sich mit dem Klub. Aber davon gibt es leider zu wenige. Man sollte doch einmal ehrlich sein: Wie lange macht er das noch mit? Er hat doch kaum Spieler neben sich, die Klasse haben.


    Wie sähe Ihr Konzept aus?

    Ich würde voll auf die Jugend setzen.


    Auch auf die Gefahr hin, dass der FC absteigt?

    Ja. Das muss man den Fans dann auch sagen und sie dazu auffordern, diesen schweren Weg mitzugehen. Und ich sage Ihnen: Sie werden das tun. Danach muss man in Ruhe und mit Geduld eine junge Mannschaft aufbauen, mit Spielern aus der Region. Jungs, die den FC lieben. Und irgendwann ist der Klub wieder zurück. Stärker denn je.


    Die derzeitige Klubführung bemüht sich, genau diesen Weg zu gehen...

    Das verfolge ich aufmerksam. Aber seien wir einmal ehrlich: In der Vergangenheit wurden zu viele Fehler gemacht. In der Mannschaft gibt es einfach zu viele Schwachpunkte. Da ist zu großes Mittelmaß. Der Klub dümpelt doch seit Jahren irgendwo zwischen dem Abstieg und dem Nirgendwo herum.
    Dieses Herumwurschteln kann man sich nicht mehr antun. Geld ist auch nicht da, weil diese Mittelmäßigen zu viel verdienen. Der Klub braucht einen radikalen Umbruch. Es gibt dafür doch genügend erfolgreiche Beispiele.


    An wen denken Sie?

    Borussia Mönchengladbach. Die haben einen Reus, einen Herrmann und einen ter Stegen und stehen oben in der Tabelle. Oder schauen Sie sich einmal Dortmund an. Die haben junge, talentierte Spieler, die abgehen wie Schmitz’ Katze. Und sie haben einen geilen Trainer.


    Sie meinen Jürgen Klopp?

    Ja. Und das Schlimme ist: Der Klopp wäre um ein Haar beim FC gelandet. So ein Typ hätte perfekt nach Köln gepasst. Klopp hat Mut. Er hat die Dortmunder Mannschaft innerhalb von zwei Jahren radikal umgedreht. Er hat die alten Säcke rausgeschmissen und junge, ehrgeizige und talentierte Spieler wie Götze, Hummels oder Großkreutz eingebaut. Ich frage mich: Warum ist das beim FC nicht möglich?


    Haben Sie eine Antwort gefunden?

    Weil sich niemand traut.


    Sie leben mit Ihrer Familie in München. Schauen Sie sich die Spiele im Fernsehen noch an?

    Klar bin ich immer noch auf diesem Sadomaso-Trip. Ich bin wie jeder FC-Fan: Ich leide mit meinem Klub. Und das wird wohl auch immer so bleiben.


    Und wann geht es nicht mehr?

    Wenn es 0:3 steht. Dann mache ich den Kasten aus.


    Was ist so einzigartig am FC?

    Diese wunderbaren Fans. Und diese große Emotionalität. Ich komme viel herum in der Welt, und überall werden dem Klub große Sympathien entgegengebracht.


    Der FC hat einen Headhunter verpflichtet, der auf der Suche nach einem Präsidenten ist. Im Ernst: Könnten Sie sich eine Rolle in diesem Gremium vorstellen?

    Grundsätzlich höre ich mir jedes Angebot an, das ich bekomme. Aber ich denke, dass das nicht geht.


    Warum?

    Aus Zeitgründen. Außerdem: Ich bin nicht der Typ, gewisse Dinge nur abzunicken.


    Sie könnten dem FC dank Ihrer Kontakte als Berater helfen.

    Das könnte ich, ja. Ich denke auch an unseren Formel-1-Weltmeister Michael Schmacher. Ich weiß, dass er ein glühender FC-Fan ist. So einen Mann muss der FC einbinden. Michael hat ein unglaubliches Netzwerk, um Sponsoren zu bekommen. Natürlich würde ich so etwas auch tun.


    Wurden Sie einmal gefragt?

    Es gab und gibt immer mal einen Kontakt. Gefragt wurde ich aber nicht.


    Wann werden wir Sie wieder im Stadion sehen?

    Im Februar, mitten im Karneval.



    Quelle: express online

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    Stürmersuche geht auf Zielgerade – vier Spieler im Rennen




    Volker Finke hat seinen Wunschstürmer noch nicht verpflichten können
    ©Maxppp

    26.01.2012 - 17:21 -



    Der 1. FC Köln sucht seit mehreren Wochen nach einer Verstärkung für den Angriff um Lukas Podolski und Milivoje Novaković. Am kommenden Wochenende soll laut Sportdirektor Volker Finke eine Entscheidung fallen. Zur Debatte stehen momentan vier Spieler.

    Seit geraumer Zeit sind die Verantwortlichen des 1. FC Köln um Trainer Ståle Solbakken und Sportdirektor Volker Fink auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Hinter Lukas Podolski und Milivoje Novaković fehlen Alternativen. Von seinem Wunschspieler hat Solbakken eine klare Vorstellung. „Es muss Qualität sein“, erklärt er im ‚kicker‘, „wir wollen nicht einen Spieler holen, nur um einen zu holen. Es muss eine Idee dahinter stecken. Wir wollen einen Spieler, der eine Veränderung bewirken kann, der ein Spiel [...] beeinflussen kann.

    Ein Angreifer, der beim FC bereits vor der Winterpause gehandelt wurde, ist nach Informationen des ‚Express‘ nun wieder ein Thema: Éder von Académica Coimbra. Schien es urspünglich, als habe US Palermo das Rennen um den Stürmer gemacht, sind dem Blatt zufolge momentan vor allem englische Klubs interessiert. Die Ablösesumme liege weiterhin bei rund einer Million Euro. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus.

    Für Ivan Trickovski, derzeit in Diensten von APOEL Nikosia stehend, haben die Kölner der zyprischen ‚Kathimerini‘ zufolge schon ein Angebot abgegeben. Dies soll sich zwischen eineinhalb und zwei Millionen Euro bewegen. Eine Antwort darauf steht weiterhin aus. Doch zögert der Offensivallrounder momentan mit einer Vertragsverlängerung über 2013 hinaus, weshalb dessen Verein ihn früher oder später ziehen lassen müsste, um noch eine Ablöse zu erzielen.

    Auch dessen Namensvetter Ivan Santini von NK Zadar steht bei den Kölnern in der engeren Auswahl. „Er ist einer von mehreren Kandidaten“, bestätigt Fink das Interesse im ‚kicker‘. Der 22-jährige Kroate ist in der heimischen Liga mit zehn Toren aus 16 Partien treffsicherster Spieler. Bereits im Dezember berichtete das hiesige Magazin ‚Sportske Novosti‘, der Mittelstürmer stehe unmittelbar vor der Vertragsunterzeichnung in der Domstadt.

    Noch nicht endgültig vom Tisch ist dem Sportmagazin zufolge auch die Personalie Mame Biram Diouf von Manchester United. „Auch über den Fall, dass ein großer Klub einen Spieler für sechs Monate woanders parken will, haben wir Gespräche geführt“, hält Finke sich bedeckt, „eine Sache ist da noch offen, so dass etwas passieren könnte.“ Eigentlich wollen die ‚Red Devils‘ den Reservespieler verkaufen, was für den FC nicht zu stemmen wäre. Doch hofft man in diesem Fall, dass ein Wechsel, unter anderem möglicherweise zum ebenfalls interessierten Hannover 96, scheitert und ein Leihgeschäft doch wieder möglich erscheint.

    Welcher Spieler es am Ende tatsächlich wird, bleibt unklar. Möglicherweise bleibt Mikael Ishak der einzige neue Stürmer. „Ob und was wir machen, wird sich am Wochenende entscheiden“, so Finke.


    Quelle: fussballtransfers.com

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    Santini-Poker: Köln bekommt Konkurrenz aus der Bundesliga


    EXKLUSIV - Verzetteln sich die „Geißböcke“ kurz vor Schließung des Transferfensters bei ihrer Stürmersuche noch einmal? Bundesliga-Konkurrenten wurden auf Santini aufmerksam.

    26.01.2012 15:20:00
    Von Francois Duchateau





    Getty Images

    Köln. Der 1. FC Köln hat seine Pole Position in den Verhandlungen um Ivan Santini verspielt. Nach exklusiven Informationen von Goal.com sorgte das Zögern der Domstädter dafür, dass sich weitere Bundesligisten in den Poker um den 22-Jährigen einmischten.


    Leihe oder Kauf – Entscheidung am Wochenende erwartet

    Volker Finke erklärte gegenüber dem kicker, dass neben Santini noch weitere Namen und Modelle (Leihe oder Kauf?) am Geißbockheim bis zum Wochenende besprochen werden. „Wir haben 15 Stürmer durchdiskutiert, auch mit deren Beratern gesprochen“, sagte Finke. Während der Sportdirektor zum Afrika Cup flog, um Spieler für den Sommer zu scouten, lotet Trainer Stale Solbakken mögliche Wintertransfers mit dem Sportslab aus.

    Bekannte sich der Kroate gegenüber Goal.com zu Beginn der Woche noch zum 1. FC Köln (zur Meldung), so sorgten die Entwicklungen der letzten Tage dafür, dass auch mit Ligakonkurrenten gesprochen wurde. „Wir ziehen weiterhin alle Optionen in Betracht“, erklärte eine Santini-Sprecherin exklusiv gegenüber Goal.com.





    „Wir ziehen weiterhin alle Optionen in Betracht“


    „Wir stehen immer noch mit dem 1. FC Köln in Kontakt, aber es gibt keine neuen Entwicklungen.“ Neben Vereinen aus Deutschland buhlen Dinamo Zagreb und Hajduk Split um den talentierten Angreifer, der jedoch einen Wechsel ins Ausland bevorzugt.

    Medial werden aktuell unter anderem Eder (Coimbra), Ivan Trickovski (Nikosia) und Mame Biram Diouf (Manchester United) mit den Rheinländern in Verbindung gebracht, die sich bereits öffentlich gegen eine Verpflichtung von Patrick Helmes und Srdjan Lakic (beide VfL Wolfsburg) ausgesprochen haben.


    Quelle: goal.com

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    Trotz leerer Kassen: Verkauf von Lukas Podolski beim 1. FC Köln kein Muss


    Etwa 30 Millionen Euro Verbindlichkeiten plagen den 1. FC Köln. Spekulationen wonach ein Verkauf des Superstars unumgänglich sei, erteilte der Geschäftsführer nun eine Absage


    26.01.2012 11:54:00
    Von Patrick Niedel





    Köln
    . Gebannt schauen sie derzeit beim 1. FC Köln auf jede Regung, hören bei jedem Satz ihres Zugpferdes gespannt zu. Immer wieder wurde zuletzt über eine Vertragsverlängerung von Lukas Podolski spekuliert, wechselseitig wurden immer wieder vermeintlich interessierte Klubs aus dem In- und Ausland ins Gespräch gebracht, zu denen die Kölner Ikone wechseln würde. Der Geschäftsführer der Kölner, Claus Horstmann, will die Fans nun beruhigen. Zumindest aus finanzieller Sicht sei ein Verkauf des Nationalspielers kein Muss.


    30 Millionen Euro Schulden

    Zwar plagen den ersten Bundesligameister Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 30 Millionen Euro und zuletzt sorgte ein Liquiditätsengpaß für einigen Wirbel, doch Horstmann stellt in einem Interview mit dem kicker klar, dass dies nicht zwingend den Verkauf von Podolski bedeuten müsse. Der FC, so Horstmann, „kann nicht der Klub sein, der investiert und investiert. Wir müssen auf Sicht Transfererlöse erzielen“. Und weiter: „Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass wir Podolski verkaufen müssen.“


    Keine großen Sprünge

    Allerdings schob Horstmann auch von Podolski geäußerten Hoffnungen einen Riegel vor, nach denen man Spitzenspieler verpflichten werde, um die kölsche Sehnsucht nach einem Europapokalplatz stillen zu können. Die Beispiele Hannover 96 und Mainz 05 zeigten doch, so Horstmann, dass man auch mit geringen finanziellen Mitteln erfolgreich sein könne. Der 47-Jährige appellierte an Bescheidenheit und Vernunft: „Es kann in Köln nicht immer den Schrei nach großen Investitionen geben.“


    Horstmann wünscht Konsolidierungskurs

    Die Domstädter sollen, so wünscht es sich Horstmann, einen Konsolidierungskurs fahren: „Transfererlöse erzielen, Toptalente entwickeln, konsolidieren.“ Dies solle unabhängig von einer möglichen vorzeitigen Vertragsverlängerung von Podolski geschehen, dessen Kontrakt 2013 ausläuft.


    Quelle: goal.com

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    Ex-Trainer freut sich auf Rückkehr nach Köln


    Stevens: „Poldi passt zu Schalke, aber...“





    Poldi stand bei Schalke ganz oben auf der Einkaufsliste
    Foto: Andreas Pohl

    26.01.2012 — 23:10 Uhr
    Von Mirko Frank



    „Huub, Huub - Hurra“
    So sangen die Kölner Fans vor knapp sieben Jahren, als Huub Stevens (58) den FC zurück in die Bundesliga führte.



    Huub Stevens kehrt Samstag mit Schalke nach Köln zurück
    Foto: Andreas Pohl





    Huub & Lukas im Januar 2005 - nicht immer einer Meinung, aber zusammen erfolgreich
    Foto: Hans Stenglein




    Samstag kommt er wieder. Das BILD-Interview mit dem Schalke-Trainer vor dem Liga-Hit.

    BILD: Herr Stevens, Ihre erste Rückkehr nach Köln seit dem Aufstieg mit dem FC 2005...

    Stevens (lacht): „...da muss ich aufpassen, dass ich bei den Kölschen Liedern nicht mitsinge! Ich freue mich sehr auf die Rückkehr. Wenn ich bei einem Kumpel in Köln bin, hören wir oft Kölsche Musik. Ich mag die Mentalität immer noch sehr. Eine Gänsehaut werde ich aber nicht mehr haben, wenn ich ins Stadion gehe. Dafür ist mein Abschied zu lange her...“

    BILD: Wie sind Ihre Erinnerungen an den FC?

    Stevens: „Wir waren sehr erfolgreich, sind aufgestiegen. Natürlich hatten wir nicht nur gute Tage, aber wir haben es geschafft. Die positiven Erinnerungen überwiegen natürlich.“

    BILD: War es ein Fehler, den FC zu verlassen?

    Stevens: „Nein, die Gesundheit meiner Familie ging vor. Meiner Tochter ging es damals nicht so gut. Da hast du keine Chance zu bleiben. Gesundheit ist das Wichtigste!“

    BILD: Beim FC war zuletzt mächtig Trubel. Overath hat freiwillig hin geschmissen!

    Stevens: „Da war ich geschockt! Wolfgang habe ich als Mensch unheimlich geschätzt, wir hatten immer sehr viel Spaß miteinander. Ich rufe ihn ein-, zweimal im Jahr an, auch auf seinem Geburtstag. Ich habe den FC nach meinem Abschied immer verfolgt.“

    BILD: Besonders Lukas Podolski?

    Stevens: „Er ist der einzige Spieler, den ich aus meiner Zeit noch kenne. Und Brecko – der war in Hamburg bei mir im Kader.“

    BILD: Poldi ist wie Overath beim FC vorm Absprung!

    Stevens: „Lukas hat sich als Mensch sehr weiter entwickelt und ist erfahrener geworden. Die Zeit in München war wichtig für ihn – das hat ihn alles viel härter gemacht. Ob er den Sprung zu einem anderen Klub wagt, weiß ich nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass er noch mal etwas Neues ausprobieren möchte.“

    BILD: Passt er auch nach Schalke?

    Stevens: „Als Mensch schon – aber ob das finanziell für uns möglich ist, weiß ich nicht. Wir haben auch über ihn nachgedacht. Es wäre schlecht und fahrlässig gewesen, das nicht zu tun, wenn so ein guter Spieler auf dem Markt ist.“

    BILD: Wie war Ihr Verhältnis zu Lukas?

    Stevens: „Gut, ich freue mich auf ihn. Wir waren ab und zu auch unterschiedlicher Meinung, aber ich glaube, er hat bei mir etwas gelernt.“

    BILD: Poldi oder Huntelaar – wer kann Gomez noch die Torjägerkanone wegschnappen?

    Stevens: „Beide sind in der Lage, sehr viele Tore zu schießen. Aber Gomez hat einen Vorteil: Er spielt bei Bayern. Und die spielen immer offensiv, und deshalb schießt er eben viel mehr auf das Tor. So einfach ist das!“

    BILD: Wie stark ist Köln?

    Stevens: „Zuhause ist Köln immer stark, kann jede Mannschaft schlagen. Schade, dass es auswärts nicht so läuft. Aber Köln muss in der Liga bleiben – das haben diese Fans und die Stadt verdient.“


    Quelle: bild online

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    Albaner gegen Schalke

    EXPRESS testet die FC-Rakete Roshi



    Schneller als sein Schatten: Odise Roshi sprintet im Leichtathletik-Stadion der DSHS.
    Foto: Herbert Bucco


    Köln – Die Leichtathletik-Bahn in Sichtweite des RheinEnergieStadions. Odise Roshi steigt in den Startblock, die Lichtmesser sind aktiviert. Die Sprinttrainer Tillmann Bockhorst und Volker Herrmann vom Leichtathletik-Team der Sporthochschule geben noch Tipps.

    Dann geht’s los. Der Startschuss ertönt und der FC-Albaner gibt Vollgas. „Die Schnelligkeit ist meine große Gabe. In Albanien bin ich mal 13 Meter in 3,7 Sekunden gelaufen. Die 100 Meter in 10,9 Sekunden...“

    Trainer Bockhorst ist beeindruckt: „Damit wäre er bei den Junioren in der Spitze der deutschen Sprinter.“ Doch Roshi will sich auf dem Fußballplatz durchsetzen. Und da könnte gegen Schalke der nächste Schritt bevorstehen. Der 19-Jährige steht vorm Sprung in die Startelf. „Die Chancen stehen 50:50. Ich kämpfe im Training um die Chance“, sagt Roshi.

    Für Roshi müsste Slawo Peszko weichen. Trainer Stale Solbakken glaubt jedenfalls an den Youngster. „Gegen ihn will schon im Training niemand spielen, weil er in jeden Zweikampf mit allen Mitteln geht. Das hilft auch auf dem Feld.“


    Quelle: express online

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  12. #312
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    FC-Stürmersuche

    Entscheidung fällt am Wochenende


    Erstellt 27.01.12, 10:38h, aktualisiert 27.01.12, 10:41h


    FC-Sportdirektor Volker Finke ist vorzeitig vom Afrika-Cup zurückgekehrt. Jetzt widmet er sich intensiv dem Kölner Kader. Spätestens bis kommenden Dienstag will der FC einen neuen Stürmer gefunden haben. Am Wochenende fällt die Entscheidung.




    FC-Sportdirektor Volker Finke konnte den Spielverlauf und letztendlich das Endergebnis kaum fassen. (Bild: dapd)


    KÖLN - Schon am Donnerstag, einen Tag früher als ursprünglich geplant, ist FC-Sportdirektor Volker Finke vom Afrika-Cup nach Köln zurückgekehrt. Bei dem Turnier in Gabun und Äquatorialguinea hatte sich Finke seit Sonntag nach Spielern für die Zukunft umgeschaut. Nun widmet er sich dem aktuellen Kölner Kader. Bis spätestens nächsten Dienstag, an dem die Winter-Transferperiode endet, will der Kölner Bundesligist einen neuen, kopfballstarken Stürmer gefunden haben. An diesem Wochenende soll laut Finke voraussichtlich einen Entscheidung fallen. Der 63-Jährige bestätigte im „kicker“, dass einer der Kandidaten der 22-jährige Kroate Ivan Santini von SK Zadar sei. Allerdings habe er mit Trainer Stale Solbakken über insgesamt 15 Kandidaten diskutiert und auch mit deren Agenten gesprochen, sagte Finke.

    Dem nächsten FC-Gegner, dem FC Schalke 04, droht indes der Ausfall des spanischen Torjägers Raúl. Der zehnfache Saisontorschütze leidet an einer Wadenverhärtung und steht Coach Huub Stevens im Spiel am Samstag im Rhein-Energie-Stadion (18.30 Uhr) möglicherweise nicht zur Verfügung. „Raúl ist gepflegt worden. Wir müssen abwarten, wie es bei ihm für Samstag aussieht“, sagte Stevens nach der Trainingseinheit am Donnerstagmorgen, an der Raúl nicht teilgenommen hatte.

    Überhaupt hat Stevens aufgrund der Ausfälle der verletzten Profis Benedikt Höwedes, Jefferson Farfán, Alexander Baumjohann und des gesperrten Jermaine Jones personelle Probleme. „Aber unser Kader ist dafür da, auch das aufzufangen“, sagte der Niederländer. Sein Team gewann zuletzt viermal in Serie und steht in der Tabelle punktgleich mit den Bayern und Meister Borussia Dortmund auf Rang drei. (ksta)


    Quelle: kölner stadt-anzeiger online

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  13. #313
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    Offener Brief an die Geschäftsführung des 1. FC Köln

    Sehr geehrter Herr Horstmann,
    Sehr geehrte Geschäftsführung des 1. FC Köln,

    nach der turbulenten Jahreshauptversammlung im November des vergangenen Jahres schien endlich wieder Ruhe in unseren Verein eingekehrt zu sein. Die aktive Fanszene des 1. FC Köln hat sich bereits lange im Vorfeld der Versammlung gegen das damalige Präsidium gestellt und diese Meinung zwar sehr deutlich, aber stets sachlich vertreten. Es freut uns auch zu sehen, wie „befreit“ der gesamte 1. FC Köln gewirkt hat und wie unaufgeregt im Anschluss daran rund um und innerhalb des Geißbockheims gearbeitet worden ist. In diesem Punkt sehen wir uns also mit unserer Kritik bestätigt, aber natürlich ist uns nicht an einem dauerhaften Konflikt mit dem Verein, den wir lieben, gelegen. Kritisch begleiten wir das Geschehen rund um den FC jedoch auch weiterhin.

    Wir sind immer für einen professionellen und selbstbestimmten Verein eingetreten. Die neuerliche Abtretung der Vermarktungsrechte an IMG ist sicherlich ebenso diskutabel wie die gesamte angespannte finanzielle Situation. Die Gründe hierfür liegen nach unserem Ermessen aber zu großen Teilen in der expansiven und planlosen Kaderzusammenstellung der ehemaligen sportlichen Führung unter Verantwortung des zurückgetretenen Vorstands. Sicherlich haben Sie, Herr Horstmann, als Verantwortlicher für den Finanzbereich auch Ihren Anteil an dem hohen Stand der Verbindlichkeiten. Die Neuausrichtung der gesamten Kapitalgesellschaft ist für uns jedoch deutlich sichtbar. Im Mutterverein scheint der Wille zur weiteren Professionalisierung mittlerweile auch Einzug zu halten, dies zeigt sich in den Aktivitäten zur Suche eines neuen Präsidenten. Kurzum sahen wir die Vereinspolitik und -kultur auf den ersten Schritten in die richtige Richtung.

    Leider wurde dieses Vorhaben von Personen aus dem Umfeld des 1. FC Köln mutwillig torpediert. Franz-Josef Wernze war bereits aus den unterschiedlichsten Gründen Ziel unserer Kritik. Als Betriebswirt haben Sie sicherlich andere Ansichten und können unsere Ideale nicht immer nachvollziehen und teilen. Wir haben uns immer gegen die zunehmende Einflussnahme von Investoren im europäischen und deutschen Fußball eingesetzt und versuchen natürlich auch vor unserer eigenen Haustür zu kehren. Der 1. FC Köln ist für uns kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eins der höchsten kulturellen Güter dieser Stadt, deren Bewohner und seiner Fans. Wir versuchen dies durch den Kampf für faire Eintrittspreise und eine gewisse Mitbestimmung der Mitglieder im Verein zu erhalten. Natürlich muss ein Fußballverein dieser Größe finanziert werden; auch wenn wir die zunehmende Kommerzialisierung kritisieren, sind wir uns beispielsweise über die Notwendigkeit finanzkräftiger Sponsoren durchaus bewusst.

    Allerdings sind wir äußerst besorgt darüber, dass der ehemalige Vorstand Investoren im Umfeld dieses Vereins installieren konnte, die lediglich aufgrund persönlicher Seilschaften und Gefälligkeiten Geld zur Verfügung gestellt haben. Auf den ersten Blick dienen solche Finanzspritzen beziehungsweise Transferbeteiligungen natürlich der sportlichen Weiterentwicklung. Allerdings verpfändet man auf diese Weise auch zukünftige Erlöse, die noch nicht einmal realisiert worden sind. Sicherlich müssen wir Ihnen diesen Zusammenhang nicht erklären, aber in der öffentlichen Wahrnehmung wird oftmals von einem Gönner in der Person von Herrn Wernze gesprochen. Die Leistungen, die er im Gegenzug erhält, werden hingegen nur unzureichend erwähnt. Wir möchten Ihnen und den Gremien des 1. FC Köln nun beipflichten, dass Franz-Josef Wernze ein Investor ist, der in erster Linie eigene Interessen verfolgt.

    Auch wenn die finanziellen Interessen vielleicht nicht an erster Stelle stehen, so kann man Herrn Wernze einen gesteigerten Drang zur Selbstdarstellung nachsagen. Die Presselandschaft in Köln ist nicht nur berüchtigt, sondern eignet sich auch hervorragend für dieses Vorhaben. Er weiß die Presse also für sich zu instrumentalisieren und die Presse nutzt Herrn Wernze, um Kritik an der Geschäftsführung des 1. FC Köln zu artikulieren und äußeren Druck auszuüben. In wiederkehrender Regelmäßigkeit erscheinen in den einzelnen Zeitungen und insbesondere im Boulevard Darstellungen des großen und uneigennützigen Gönners. Darüber hinaus hat Herr Wernze von der Geschäftsführung über einzelne Abteilungen bis hin zu Spielern fast jeden Teil dieses Vereins mit unsachlicher Kritik bedacht. Eigentlich schließt dies auch ein Engagement im Verwaltungsrat aus, leider wurde Herr Wernze trotzdem in dieses wichtige Gremium gewählt. Nicht zuletzt durch die Fürsprache Ihrerseits, was wir während der Jahreshauptversammlung verwundert feststellen mussten. Schließlich geizt er auch nicht mit Kritik an Ihrer Person und wirbt damit nicht gerade für solide und partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen.

    Im neusten Kapitel seiner öffentlich inszenierten Auftritte wollen wir uns daher demonstrativ hinter die Gremien und die sportliche Führung des 1. FC Köln stellen. Wir wünschen uns Ruhe im sportlichen Umfeld unserer Mannschaft und sind auch bereit Rückschläge hinzunehmen, solange die gesamte Entwicklung kontinuierlich vorangetrieben wird. Die ersten Schritte werden mit der Ausdünnung des Kaders bereits betrieben und wir sind uns durchaus bewusst, dass es noch einige Transferperioden dauern wird, bis sich durch Spielerkäufe, -verkäufe und Vertragsverlängerungen wieder ein Gleichgewicht einstellt und wir gemäß unseren finanziellen Möglichkeiten in der Abschlusstabelle einlaufen. Unsere Unterstützung ist dem Verein auf diesem Weg gewiss. Wir brauchen keinen neuen Allheilsbringer oder „wohlwollende Gönner“, die uns Spieler finanzieren. Der 1. FC Köln braucht mittelfristig wieder Einnahmen aus Spielerverkäufen und darf dieses wichtige Faustpfand nicht an solche Geschäftspartner wie Franz-Josef Wernze veräußern.

    Ein Sonnenkönig, der uns mit vollmundigen Versprechungen noch tiefer in finanzielle Abhängigkeiten treibt, kann keine gesunde Zukunftsperspektive sein. Besonders bitter stößt uns in diesem Fall auf, dass Herr Wernze seine Unterstützung immer an die Personen Overath und Glowacz geknüpft hat. Dieser Verein muss sich endlich von solchen ungesunden Seilschaften lösen und wir hoffen, dass dieses Umdenken langsam in jedem Teil des 1. FC Köln einsetzt.

    Mit rot-weißen Grüßen

    Wilde Horde Köln 1996

    wilde.horde.1996
    Geändert von Moderator1 (27.01.12 um 13:39 Uhr)

  14. #314
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    Das große Interview


    Stevens: „Wir haben es verdient, da oben zu stehen“


    Von MARCEL SCHWAMBORN




    Schalke-Coach Huub Stevens im Parkstadion, wo seine erste Schalke-Karriere begann
    Foto: Eduard Bopp



    Gelsenkirchen – Als Huub Stevens (58) Ende September als Nachfolger von Ralf Rangnick als Schalke-Trainer vorgestellt wurde, rümpften manche die Nase. Der Knurrer mit dem „Die-Null-muss-stehen“-Fußball bei Königsblau – ein Schritt zurück?

    Aktuell ist Schalke punktgleich mit Bayern München und Borussia Dortmund an der Spitze der Bundesliga. Vor der Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitsplatz in Köln trafen wir einen Trainer, der mit sich im Reinen ist und so gar nicht knurrig daherkommt.



    Schalke-Coach Huub Stevens im Gespräch


    Welche Rolle will Schalke im Meisterrennen spielen?

    Wir wollen natürlich so lange wie möglich oben mitspielen. Letztlich bleibt Bayern für mich Titelkandidat Nummer eins. Sie haben den besten Kader. Wenn Gladbach und wir da oben mitmischen könnten, wäre das doch super, aber uns fehlt noch Stabilität. Wir haben etliche personelle Probleme, durch die lange Jones-Sperre, durch viele Verletzte.


    Dortmund hat aber auch Verletzte, aktuell Mario Götze.

    Die Borussia hat die Mannschaft aber schon längere Zeit zusammen. Die Götze-Verletzung wirft den BVB nicht aus der Bahn. Dortmund hat die Stabilität, die uns noch fehlt. Ich finde, wir haben es durch unsere Arbeit verdient, dass wir da oben mitmischen. Aber ob es reicht, bis zum Ende in der Spitzengruppe zu bleiben, wird man sehen. Das beste Beispiel war unser sehr gutes Spiel gegen Bremen (5:0, d. Red.). Vier Tage später fahren wir im Pokal nach Gladbach und bekommen nichts auf die Reihe (1:3, d. Red.). Das meine ich mit fehlender Stabilität.


    Ihr Kader besteht aus Spielern, die Felix Magath geholt hat, und aus Spielern von Ralf Rangnick. Wie gehen Sie damit um?

    Da muss man flexibel sein. Da ist ein Teil Magath im Team, ein Teil Rangnick, und dann komme ich dazwischen. Ich bin weder ein Magath noch ein Rangnick. Ich will ich sein. Ich kann nicht andere kopieren, dann läuft man vor eine Wand. Wir führen deshalb die Linie von Ralf weiter, aber mit meinen Gedanken über Fußball. Es macht mir Spaß, das ist das Allerwichtigste, das spüren die Spieler.


    Andere Trainer hätten in der Winterpause dem Kader einen eigenen Anstrich gegeben.

    Ich finde, dass der Kader viel Qualität hat. Man muss den Spielern das Vertrauen schenken. Der Trainer darf das Gesicht einer Mannschaft nicht alleine erstellen. Der Verein muss eine Philosophie haben, darin muss sich der Trainer finden. Wenn die dir nicht passt, darf man nicht anfangen.


    Haben Sie sich im Laufe der Jahre in Ihrer Art des Umgangs mit den Spielern geändert?

    Ich glaube schon, dass ich mich durch die Erfahrung weiterentwickelt habe. Man sagt ja: Verstand kommt mit den Jahren (lacht). Ein Tag, an dem man nichts lernt, ist ein verlorener. Eigentlich habe ich mich nicht gravierend verändert. Ich bin vielleicht etwas gelassener oder reifer geworden. Meine Fußball-Philosophie hat sich aber nicht geändert. Ich will weiterhin gut organisiert spielen, aber nach der Qualität der Spieler. Ich kann von einem Raúl nicht verlangen, dass er hinten grätschen soll. Dann beraube ich ihn seiner Qualitäten.


    Ihr Vertrag läuft bis 2013. Wollen Sie langfristig auf Schalke bleiben?

    Ich denke, wir reden erst ein halbes Jahr vor dem Ende des Vertrags. Ich weiß ja selbst nicht, ob ich mich dann noch so fühle wie jetzt. Der Job hält natürlich jung, aber er kostet auch Kraft.


    Ihre Frau Toos lebt in Eindhoven. Wie klappt das mit der Fernbeziehung?

    Ich habe ein Haus in Gelsenkirchen, in 75 Minuten bin ich aber auch bei meiner Frau zu Hause. Das Thema Einsamkeit ist schon wichtig für mich. Mein Sohn Maikel wohnt beispielsweise mit seinen zwei Kindern in Berlin. Als er letzte Woche Geburtstag hatte, waren alle Verwandten bei ihm, nur ich nicht. Da hat meine Enkelin am Telefon geweint und gesagt: Opa, ich vermisse dich. Da gerate ich schon ins Grübeln. Aber ich habe mich für den Job entschieden. Meine Frau besucht mich in Gelsenkirchen öfter als zu meiner FC-Zeit in Köln.


    Ihre Frau litt unter der heimtückischen Krankheit Morbus Crohn. Hat sie die Krankheit überwunden?

    Ja. Aber in dem Zusammenhang muss ich etwas klarstellen. Es heißt noch immer, ich hätte Köln 2005 wegen meiner Frau verlassen. Die Wahrheit ist die, dass mich meine Frau damals anrief und sagte, dass bei unserer Tochter Laura bei einer Untersuchung die gleiche Krankheit diagnostiziert wurde. Da habe ich Wolfgang Overath angerufen und wollte sofort zurücktreten. Aber meine Frau, mein Sohn und meine Tochter haben mich überredet, zumindest die Saison zu Ende zu machen. Ähnlich war es später, als ich beim HSV Trainer war. Als ich dort anfing, war meine Frau komplett gesund. Doch die Krankheit kam zurück, und ich musste wieder aufhören. Leider gibt es immer noch viele Menschen, die mir unterstellen, die privaten Gründe seien für mich nur Ausreden beim Wechsel der Vereine.


    Einen Tag vor Heiligabend ist Ihre Mutter Mia gestorben. Um bei ihr zu sein, haben Sie zwei Schalke-Spiele verpasst.

    Meine Mutter war sehr krank. Wir wussten, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Ist es nicht normal, dass man da menschlich reagiert? Ich kann das doch nicht beiseiteschieben, was um mich herum passiert. Wenn ein Spieler zu mir gekommen ist und gesagt hat, dass es Probleme bei seiner Frau, seiner Mutter oder Oma oder was auch immer gibt, dann hatte ich immer Verständnis.


    Hört sich doch so an, als ob Sie manchmal ans Aufhören denken.

    Ich bin bald 60. Natürlich frage ich mich schon, ob ich mir das alles antun muss. Aber auf der anderen Seite gibt mir der Job den Drive, es ist einfach die Fußballverrücktheit. Ich weiß, dass Trainerkollegen Schwierigkeiten haben. Umso bewundernswerter finde ich da so eine offene Aussage von Ralf Rangnick, der sein Burn-out gesteht. Ich denke, dass ihm das sehr geholfen hat, und glaube, dass er in der nächsten Saison wieder einen Job annimmt.



    ...und das sagt Huub über den FC



    Seit seiner Zeit in Köln hat Huub Stevens immer auch einen Blick für den FC. Und das sagt er vor dem Duell am Samstag zur aktuellen Situation:


    Mit Lukas Podolski haben Sie zu ihrer FC-Zeit gearbeitet. Sollte er beim FC verlängern oder wechseln?

    Ich denke, dass Lukas aus seiner Zeit beim FC Bayern gelernt hat. Ich kann mir vorstellen, dass es für seine Entwicklung gut sein könnte, den Schritt woanders hin zu machen, was natürlich schade für Köln wäre, solch einen Spieler zu verlieren. Um eine genaue Empfehlung abgeben zu können, müsste man aber mit ihm sprechen, um zu erfahren, was er will. Lukas ist ein Spieler, der das Gefühl braucht, dass er ernst genommen wird. Wir beide haben zusammen funktioniert. Natürlich sind da auch Dinge zwischen uns vorgefallen, die nicht super waren. Aber daran wächst man auch.


    Ist Podolski denn weiter ein Thema auf Schalke?

    Der Name ist bei uns natürlich gefallen. Es wäre auch nicht gut, wenn wir uns nicht mit so einem Thema befassen würden, wenn so ein Spieler auf den Markt kommt. Es wäre aber sicher nicht einfach, solch eine Ablösesumme bezahlen zu können. Wir wissen ja momentan nicht, ob es uns möglich ist, Raúl zu halten.


    Was erwarten Sie vom Spiel gegen Köln?

    Der FC spielt zu Hause ganz anders als auswärts. Sie arbeiten vor allem mit langen Bällen auf Novakovic. Aber wir haben derzeit personelle Probleme, daher mache ich mir mehr Gedanken über meine eigene Mannschaft. Stale Solbakken kenne ich persönlich nicht. Er kommt aber sympathisch rüber. Seine Arbeit kann ich nicht beurteilen.


    Quelle: express online

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  15. #315
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    Papadopoulos: "Flutlicht und ein volles Stadion"

    Gespräch mit dem Gegner






    Vor dem ersten Heimspiel der Rückrunde gegen den FC Schalke 04 sprach fc-koeln.de mit Schalkes Defensivmann Kyriakos Papadopoulos über Saisonziele, seine Lieblingsposition und das anstehende Top-Spiel des 19. Spieltags beim 1. FC Köln.


    fc-koeln.de: Herr Papadopoulos, mit dem FC Schalke 04 stehen Sie derzeit auf Tabellenplatz drei, punktgleich mit dem Tabellenführer FC Bayern München und Borussia Dortmund. Wo sehen Sie die Hauptgründe für den anhaltenden sportlichen Erfolg?

    Kyriakos Papadopoulos: „Einer der Hauptgründe ist unser großer Zusammenhalt. Jeder kämpft für jeden. Wir verstehen uns neben dem Platz genauso gut wie auf dem Platz und das merkt man der Mannschaft glaube ich auch in jedem Spiel an.“

    Gegen den VfB Stutgart gelang am vergangenen Wochenende der vierte Bundesligasieg in Folge. Was kann der FC Schalke in dieser Saison erreichen?

    „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Momentan ist es einfach wichtig, dass es uns in jedem Spiel gelingt, unser gesamtes Leistungsvermögen auf dem Platz abzurufen. Unser Ziel ist es, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und auf jeden Fall in der nächsten Saison in Europa zu spielen.“

    Sie selbst erzielten gegen Stuttgart den vorentscheidenden Treffer zum 2:0. Auch im letzten Hinrundenspiel gegen Bremen gelang Ihnen ein Tor. Wie viele Treffer sollen es in dieser Saison noch werden?

    „Mal schauen. Es macht natürlich großen Spaß, auch mal Tore zu erzielen, aber meine Hauptaufgabe liegt in erster Linie darin, welche zu verhindern. Wenn ich der Mannschaft aber ab und zu auch mal so helfen kann, umso besser.“

    Gegen Stuttgart überzeugten Sie neben Benedikt Höwedes in der Innenverteidigung. In dieser Saison haben Sie aber auch schon im defensiven Mittelfeld gespielt. Welche Position favorisieren Sie?

    „Für mich ist es in erster Linie wichtig, dass ich so viel wie möglich spiele, und da bin ich auf einem guten Weg. Dass ich mich in der Innenverteidigung auf jeden Fall wohl fühle, sieht man glaube ich auch.“

    In der Europa League Zwischenrunde trifft Schalke auf den tschechischen Vertreter Viktoria Plzen. Wie sehen Sie die Chancen auf ein Weiterkommen und was kann das Team in diesem Wettbewerb erreichen?

    „Auch wenn wir mit dem nötigen Respekt in die beiden Partie gegen Plzen gehen, ist es unser Anspruch, eine Runde weiter zu kommen. In den Runden danach kommt es oft auf irgendwelche Kleinigkeiten oder einfach die Tagesform an. Ich glaube aber an unsere Stärke und denke, dass wir jede Aufgabe selbstbewusst angehen können.“

    Am Samstagabend um 18.30 Uhr gastiert der FC Schalke 04 beim 1. FC Köln. Warum verdient die Partie den Titel „Top-Spiel“?

    „Flutlicht, ein volles Stadion und zwei offensivstarke Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollen. Das sind auf jeden Fall beste Voraussichten für ein Top-Spiel!“


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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  16. #316
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    McKenna und Sereno stehen im Kader

    "Besser und besser": Poldi ist fit

    Lukas Podolski kann am Samstagabend im Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 auflaufen. Dies bestätigte Trainer Stale Solbakken am Freitag. "Poldi" hatte wegen eines Infekts in dieser Woche nur ein reduziertes Programm absolviert.




    Kommt wieder auf Touren: Lukas Podolski.
    © imago

    "Ich habe mit ihm gesprochen. Er hat besser und besser trainiert. Ich denke, dass er gegen Schalke zu 100 Prozent fit sein wird", sagte Solbakken auf der Pressekonferenz am Freitag. Ebenfalls wieder im Kader stehen nach "Sperre und Durchfall" (Zitat Solbakken) die Verteidiger Henrique Sereno und Kevin McKenna. Sereno ist aber wohl kein Kandidat für die Startformation.

    Solbakken befürchtet im Falle einer Niederlage unruhige Zeiten rund ums Geißbockheim. "Ich rechne mit einem oder drei Zählern, weiß aber auch, dass es Theater geben kann, wenn wir verlieren", sagte der FC-Chefcoach. Gegen die "zurzeit vielleicht torgefährlichste Mannschaft der Liga" steht Köln jedoch vor einer hohen Hürde.

    Immerhin stimmt der Zuspruch der Fans: Das Spiel gegen den DFB-Pokalsieger und momentanen Tabellendritten wird mit 50.000 Zuschauern ausverkauft sein. Zum zweiten Mal in der laufenden Saison meldet der FC somit "volles Haus" - zuvor war natürlich das Derby gegen Gladbach ausverkauft.


    Quelle: kicker online

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  17. #317
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    Flügelflitzer bereitet Abgang vor





    Der 1. FC Köln scheint in der Personalie Slawomir Peszko einfach nicht zur Ruhe zu kommen. Es gibt mal wieder neue Wechselgerüchte um den Polen.

    Nachdem bereits vom Interesse englischer Klubs geschrieben wurde, scheint nach polnischen Medienberichten nun auch Lokomotive Moskau ins Rennen um den 26-Jährigen eingestiegen zu sein. "Ich habe Lokomotive gebeten bis Sommer zu warten. Die EM steht vor der Tür und ich will keine falsche Entscheidung treffen. In Köln spiele ich in der Startelf und der Trainer hat Vertrauen in meine Qualitäten. Im Juli werde ich mich dann mit den Anfragen beschäftigen", wird Peszko im Portal "futbolnews.pl" zitiert. In der aktuellen Saison absolvierte Peszko, der von Lech Posen in die Domstadt gekommen war, 18 Spiele (ein Treffer, sieben Torvorlagen) für den FC.

    Der polnische Nationalspieler äußerte sich auch zu einem möglichen Abgang von Lukas Podolski nach Russland, der ebenfalls mit Lokomotive Moskau in Verbindung gebracht wird. Peszko: "Ich denke, dass sich die russischen Klubs auch um ihn bemühen. Aber das ist nicht meine Angelegenheit."
    Krystian Wozniak


    Quelle: revier sport online

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    „Wir müssen mental stark sein“

    Pressegespräch vor Schalke





    Vor dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am Samstag, 28. Januar, 18.30 Uhr, sprach Chef-Trainer Stale Solbakken mit den anwesenden Medienvertretern im Rahmen des Pressegesprächs über das erste Heimspiel der laufenden Rückrunde.


    Mc Kenna und Sereno zurück

    Am 19. Spieltag der Saison 2011|2012 empfängt der 1. FC Köln den FC Schalke 04. In den Kader kehrt der Kanadier Kevin Mc Kenna zurück und auch Henrique Sereno steht Trainer Stale Solbakken nach seiner abgessenen Sperre wieder zur Verfügung. Für den Einsatz von Stürmer Lukas Podolski, der in den vergangenen Tagen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, sieht Solbakken keine Gefahr. „Lukas hat die Tage immer besser trainieren können und ist wieder bei 100 Prozent“, so die Einschätzung des Trainers. Dagegen ist ein Einsatz von Mannschaftskollege Slawomir Peszko noch unklar. Der Mittelfeldspieler klagt über Rückenprobleme und ist derzeit noch in Behandlung.


    „Wir haben die Unterstützung der Fans“

    In der vergangenen Saison konnte der FC am 34. Spieltag den FC Schalke 04 mit 2:1 vor heimischer Kulisse bezwingen. Eine derartigen Erfolg würde die Mannschaft von Solbakken gerne wiederholen, doch das wird nach Einschätzung des Trainers eine denkbar schwere Aufgabe: „Schalke ist zurzeit wohl die torgefährlichste Mannschaft der Liga, in der viele Spieler, nicht nur Klaas-Jan Huntelaar, Tore schießen können.“ Auch sieht er die vielen Ausfälle bei Schalke nicht als enorme Schwächung für die Knappen: „Schalke hat einen sehr großen Kader, der die Ausfälle kompensieren kann und damit sein hohes Niveau hält.“ Ein Rezept, um am Samstag trotzdem erfolgreich zu sein, hat der Norweger aber dennoch: „Wir brauchen schnelle Füße, müssen schnell ins Spiel finden und mental stark sein. Es wird ein ganz enges Spiel morgen.“ Einen Vorteil für seine Mannschaft sieht der Norweger auf Grund der Kulisse im RheinEnergieStadion: „Wir sind sehr stark zu Hause, haben die Unterstützung der Fans.“


    Solbakken glaubt an Verbleib von Pezzoni

    Kevin Pezzoni wird wohl nicht nur gegen Schalke am Samstag zum FC-Kader zählen. Trainer Stale Solbakken glaubt fest an einen Verbleib des Spielers beim 1. FC Köln: „Kevin Pezzoni hat in den letzten Wochen sehr gut trainiert und auch eine gute Leistung im Spiel gegen den VfL Wolfsburg gezeigt.“ Zudem habe es gute Gespräche zwischen ihm und Pezzoni in den vergangenen Wochen gegeben, die gegen einen Wechsel des 22-Jährigen noch in dieser Saison sprechen.

    Dr. Jochen Drees pfeifft

    Schiedsrichter der Partie am Samstagabend ist der aus Münster stammende Dr. Jochen Drees. Der 32-jährige Arzt, der seit der Saison 2005|2006 in der Bundesliga als Schiedsrichter tätig ist, leitete bislang 12 Partien des 1. FC Köln. Den FC pfiff Dr. Drees zuletzt in der Hinrunde der laufenden Saison gegen Hannover 96 (2:0) im RheinEnergieStadion. Als Assistenten werden ihm Tobias Christ und Holger Henschel zur Seite stehen. Als Vierter Offizieller komplettiert Christoph Bornhorst das Schiedsrichter-Gespann.


    Besondere Aktion der Stiftungswochen

    Zum Top-Spiel gegen den FC Schalke 04 wird es im Rahmen der Stiftungswochen eine besondere Ausgabe des FC-Fan-Schals für zehn Euro geben. Das eingenommene Geld wird den sozialen Aktionen der Stiftung 1. FC Köln zu Gute kommen.


    Das Pressegespräch vor dem Spiel gegen Schalke:

    Pressegespräch vor Schalke - YouTube



    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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    "Arbeiten intensiv an einer Lösung“

    Volker Finke im Gespräch






    Im Rahmen eines Pressegesprächs gab der FC-Geschäftsführer Sport, Volker Finke, Auskunft über seinen Aufenthalt beim Afrika-Cup sowie die Suche nach einer Verstärkung für den Offensivbereich.


    Volker Finke über seine Afrika-Reise:

    „Ich war jetzt zum insgesamt sechsten Mal beim Afrika-Cup. Es ist ein gutes Turnier, das in den letzten Jahren enorm an Niveau gewonnen hat. Für viele Spieler, die in Europa ausgebildet wurden, ist es mittlerweile keine lästige Aufgabe mehr, sondern eine Ehre bei diesem Turnier für ihr Land zu spielen. Der Afrika-Cup ist eine wichtige Informationsbörse, um bestehende Netzwerke zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Ich bin schon in der Vergangenheit gut damit gefahren, diese Möglichkeit der Netzwerkpflege intensiv zu nutzen und viele Gespräche vor Ort zu führen. Zum Beispiel habe ich einen guten Kontakt zu Gernot Rohr, der das Gastgeberland Gabun trainiert. Auch mit Sami Trabelsi, dem Nationaltrainer von Tunesien, habe ich zwei lange Gespräche geführt. Insgesamt geht es darum, Spieler und Funktionäre kennenzulernen und bestehende Kontakte zu pflegen, besonders im Hinblick auf mögliche Verstärkungen für die kommenden zwei Transferperioden.“


    Volker Finke über mögliche Neuzugänge:

    „Zunächst möchte ich festhalten, dass die Suche nach einem Neuzugang durch meine Reise nach Gabun weder unterbrochen noch beeinträchtigt wurde. Dort gibt es ein intaktes Telefonnetz sowie eine gute Internetverbindung, sodass ich in diesem Bereich ohne Probleme arbeiten konnte. Klar ist, dass wir eine Verstärkung für die Offensive suchen. Als Perspektivspieler haben wir Miakel Ishak bereits dazugeholt. Dazu suchen wir noch einen Stürmer, der sein Potenzial bereits unter Beweis gestellt hat, aber unter Umständen auch bereit sein muss auf der Bank zu sitzen, falls Lukas Podolski und Milivoje Novakovic fit sind und in der Startelf stehen. Allerdings muss ich gestehen, dass unser Profil sehr anspruchsvoll ist. Der 1. FC Köln ist zwar nicht dafür bekannt, gar kein Risiko einzugehen, aber letztlich müssen die Zahlen stimmen. Wir sind bereit, die Summe, die wir durch die bisherigen Abgänge eingespart haben, wieder komplett zu reinvestieren. Allerdings werden wir nur das tun, wovon wir sportlich überzeugt sind und was wirtschaftlich machbar ist. Es gibt zwei bis drei Spieler, bei denen der Trainer, die Scouting-Abteilung und die Geschäftsführung sagen, das könnte Sinn machen. Hier arbeiten wir intensiv an einer Lösung. Dennoch glaube ich, dass die meisten Fehler begangen werden, wenn man glaubt, dem Druck nachgeben zu müssen. Daher kann ich nicht garantieren, dass ein Spieler kommt, die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch.“


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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    Stürmer weiter Thema


    Finke bestätigt FC-Interesse an Eder


    Von ALEXANDER HAUBRICHS und MARKUS KRÜCKEN




    Eder (l.) ist beim FC erneut Top-Kandidat für einen Transfer im Januar.
    Foto: imago



    Köln – Der FC-Flirt mit „Meister“ Eder (EXPRESS berichtete) wird immer heißer! Der Angreifer aus Guinea-Bassau, der auch einen portugiesischen Pass besitzt, ist schon lange im Fokus von FC-Geschäftsführer Volker Finke.

    „Ich habe ihn schon im Oktober getroffen, ihn beobachtet. Er hat was“, sagt der Ex-Freiburg-Coach. „Allerdings ist sein Preis im Herbst in unerschwingliche Höhe geklettert. Jetzt ist er wieder in der Diskussion“, sagt Finke, der am Donnerstag vom Afrika-Cup zurückkehrte, wo er bereits Vorgespräche für die nächten beiden Transferperioden führte.

    Doch eine Verpflichtung wird nicht einfach: Laut schottischen Medien buhlt auch Celtic Glasgow um die Dienste des großgewachsenen Sturmtalents, bietet einen siebenstelligen Betrag.

    Und der FC ist finanziell alles andere als auf Rosen gebettet. „Wir haben beschlossen, dass wir nur die eingesparten Gelder in eine Sturmverpflichtung stecken können“, erklärt Finke.

    Nach EXPRESS-Informationen bleiben durch die Ausleihen von Tomoaki Makino, Adam Matuschyk und Alexandru Ionita sowie die Abgabe von Sebastian Freis und Jerome Kialka nur 500.000 Euro für Ablöse bzw. Leihgebühr und Gehalt übrig, weil man die abgegebenen Spieler zum Teil auch noch mitfinanzieren muss.

    Finke fährt daher auch nicht eingleisig. „Wir haben mehrere Alternativen, jetzt gilt es abzuwägen, wie lange man pokert. Am Montag sollte der neue Stürmer hier zur sportärztlichen Untersuchung sein.“


    Video zum Thema




    Volker Finke zum Stürmerprofil (1:52)



    Quelle: express online

    Direktlink
    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  21. #321
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    Schlüsselspiel gegen Schalke

    Solbakken: „Es kann Theater geben, wenn wir verlieren“




    FC-Coach Stale Solbakken hofft gegen Schalke auf Zählbares.
    Foto: EXPRESS-TV


    Köln – Nach dem Fehlstart in die Rückrunde ist Stale Solbakken die große Bedeutung der Partie gegen Schalke bewusst! Der FC-Coach geht bei einer Niederlage gegen den Revierklub von zunehmender Unruhe am Geißbockheim aus.

    „Ich rechne mit einem oder drei Zählern, weiß aber auch, dass es Theater geben kann, wenn wir verlieren“, sagte der FC-Chefcoach vor dem West-Derby an diesem Samstag (ab 18.30 Uhr im Liveticker auf EXPRESS.DE).

    Bleiben zählbare FC-Erfolge aus, müssen sich die Geißböcke in der Tabelle wieder nach unten orientieren. Solbakken bezeichnete die Schalker als die „zurzeit vielleicht torgefährlichste Mannschaft der Liga“.

    Innenverteidiger Kevin McKenna hat seinen Magen-Darm-Virus überwunden und steht Solbakken im Gegensatz zur 0:1-Niederlage in Wolfsburg wieder zur Verfügung. Nach Ablauf seiner Gelb-Sperre kehrt Henrique Sereno wieder in den Kader der Kölner zurück, ist aber wohl kein Kandidat für die Startformation. Auf den Tunesier Ammar Jemal (Afrika-Cup) muss Solbakken weiter verzichten.

    Schalke 04 muss wahrscheinlich auf Superstar Raúl verzichten. Der Spanier, der an einer Wadenverhärtung laboriert, nahm nicht am Abschlusstraining der Königsblauen am Freitag teil. Als Alternative für den 34-Jährigen kommt sein Landsmann Jose Manuel Jurado infrage.

    Was Solbakken vor der Partie gegen Schalke noch zu sagen hatte, erfahrt ihr im Video!


    Video zum Thema



    Solbakken über das Schalker Luxusproblem (2:00)


    Quelle: express online

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  22. #322
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    Köln – Schalke

    Solbakken warnt vor Abstiegskampf!





    Stale Solbakken weiß: Bei einer Pleite könnte es wieder ungemütlich in Köln werden
    Foto: Andreas Pohl

    27.01.2012 — 23:45 Uhr
    Von
    MIRKO FRANK




    Lukas Podolski im Hinspiel gegen Höwedes. Poldi machte zwar das 1:0 – aber der FC verlor noch 1:5
    Foto: Andreas Pohl




    So schnell geht das...

    Köln steht heute (18.30 Uhr, Sky und im Live-Ticker auf BILD.de) gegen Schalke schon enorm unter Druck.

    Trainer Stale Solbakken (43) warnt sogar schon vor dem Abstiegskampf!

    „Schaut man auf die Tabelle, sieht man, dass wir alles andere als sicher sind. Wenn man ein oder zwei Spiele verliert, ist man plötzlich im Abstiegskampf. Der Druck ist groß, wenn wir keine Punkte holen“, sagt der Norweger.

    Wohl wahr! Der Absturz droht!

    Wenn alles schief läuft und die Konkurrenz punktet, könnte der FC mit einer Pleite plötzlich nur noch einen einzigen Punkt vor einem Relegationsplatz stehen!

    Wenn‘s so kommt, ahnt Solbakken schon Böses: „Dann droht uns hier wieder Theater...“

    Aber der Trainer sagt auch ganz keck: „Ich glaube nicht, dass Schalke viel besser ist als wir. Wir müssen stark sein. Es wird ein ganz enges Spiel. Eine gute Parade oder ein tolles Tor können dieses Spiel entscheiden.“

    Der Schalke-Hit!

    Auch ein ganz besonderes Spiel für Super-Star Lukas Podolski (26). Schalke sprach Ende letzten Jahres ganz offen über das Interesse an Poldi.

    Solbakken: „Ich weiß nicht, wie interessiert Schalke ist. Das ist kein Thema für mich, die Mannschaft – und ich denke auch nicht für Lukas.“

    Poldi schweigt vorm Spiel. Er weiß selbst: Mit seinen Toren (bisher 14) kann er Schalke heute im Meisterschaftskampf stoppen – und bei den Königsblauen gleichzeitig vorspielen...


    Quelle: bild online

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


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    Gegen Schalke

    FC steht unter Dampf


    Von ALEXANDER HAUBRICHS




    Unter Dampf: FC-Star Lukas Podolski.
    Foto: Eduard Bopp



    Köln – Zur Heimpremiere 2012 steht der FC gleich mächtig unter Dampf. Trainer Stale Solbakken weiß: „Wenn wir nicht punkten, dann gibt es Theater!“

    Der FC unter Dampf! Und jetzt kommen ausgerechnet die starken Schalker ins RheinEnergieStadion. Die Königsblauen sind unter Trainer Huub Stevens zu einem echten Bayern-Jäger mutiert.

    „Sie sind die vielleicht torgefährlichste Mannschaft der Liga, haben tolle Offensivspieler in ihren Reihen“, sagt Solbakken, der den verletzungsbedingten Ausfall von Köln-Schreck Raul (fünf Tore in drei Spielen gegen den FC) natürlich gut findet.

    Den einzigen Sieg des FC aus den letzten sechs Spielen gegen Schalke kann der Norweger allerdings nicht zum Vorbild nehmen. „Köln war gerettet, Schalke hatte das Pokalspiel vor der Brust. Das war Sommertheater“, sagt Solbakken.


    Video zum Thema



    Solbakken: Wir müssen unser bestes Spiel geben (2:00)


    „Das erwarte ich am Samstag nicht. Es wird ein enges Spiel geben, denn ich bin sicher, meine Mannschaft ist bereit für Schalke. Eine tolle Parade, ein fantastisches Tor – so etwas wird dieses Spiel entscheiden.“

    Und nachdem der FC in Wolfsburg nach der nichtgenutzten Großchance von Milivoje Novakovic verlor, hofft Solbakken diesmal das bessere Ende für sich zu haben. „Wir sind gut vorbereitet. Lukas Podolski hat seine Angina überwunden, wird Samstag wieder bei hundert Prozent sein. Und auch Nova ist noch eine Woche weiter“, sagt Solbakken.

    Der Slowene, beim Sieg im Mai Torschütze, weiß um seine Rolle. „Ich stehe in der Verantwortung, will der Mannschaft helfen. Denn wir stehen schon unter Druck, da die Heimspiele in der Rückrunde extrem schwer werden.“

    In der Tat ist das ausverkaufte Spiel gegen Schalke nur der Anfang einer ganzen Serie von Spielen gegen die Großkaliber der Serie. Deshalb mahnt auch Solbakken Erfolgserlebnisse an.

    „Wir können alles andere als sicher sein.“ Doch in den Heimspiele will man den Abstand auf die Abstiegsplätze wahren. „Wir sind stark zu Hause. Und das wollen wir auch gegen Schalke heute unseren Fans zeigen.“


    Quelle: express online

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    Kühler Neuerfinder

    Ein Jahr Volker Finke beim 1. FC Köln


    von Andreas Morbach




    imago
    Volker Finke



    Am Mittwoch feiert Volker Finke sein einjähriges Dienstjubiläum beim 1. FC Köln. In den zwölf Monaten ist - vor allem auch wegen ihm - einiges passiert bei den Domstädtern. Spannend ist aber nun, wie es weitergeht.

    Immerhin, ganz so knapp wie bei seinem Dienstantritt im Vorjahr hat es Volker Finke diesmal nicht gemacht. Damals traf der gebürtige Niedersachse - sechs Wochen nach Vertragsunterzeichnung - am 31. Januar, dem Tag vor Beginn seines Arbeitsvertrages, am Geißbockheim ein. Nun war Finke, beim 1. FC Köln als Sportdirektor ein- und mittlerweile zum Geschäftsführer Sport aufgestiegen, wieder unterwegs. Und zwar beim Afrika-Cup in Gabun und Äquatorialguinea, auf der Suche nach Spieleroptionen für den Sommer.

    Hannover 96 - Nürnberg 1:0 (1:0)
    Dortmund - Hoffenheim Sa., 15.30
    B. München - Wolfsburg 15.30
    Werder Bremen - Leverkusen 15.30
    FC Augsburg - Kaiserslautern 15.30
    Hertha BSC - Hamburger SV 15.30
    1. FC Köln - Schalke 04 Sa., 18.30
    Mainz 05 - SC Freiburg So., 15.30
    VfB Stuttgart - M'gladbach So., 17.30


    Stürmer gesucht

    Am Donnerstag kehrte Kölns Sport-Boss dann aber zurück vom Trip auf den Schwarzen Kontinent. Einen Tag früher als geplant - und fünf Tage vor Schließung des Transferfensters, durch das Stale Solbakken als Unterstützung für den einsamen Angriffshelden Lukas Podolski noch dringend einen Stürmer mit der "Spitzenkompetenz Kopfballspiel" in sein Team ziehen möchte. Denn der überschaubare Kölner Kader ist speziell im Angriff beunruhigend dünn besetzt. Zudem hat Podolski wiederholt klar gemacht, dass ein weiterer Verbleib bei seinem Leib- und Magenklub eng an die Zukunftsperspektiven des FC geknüpft sein wird.

    Deshalb tigerte Chefcoach Solbakken in der vergangenen Woche oft in geschäftiger Eile zwischen dem Trainingsplatz und dem Büro von Chefscout Boris Notzon hin und her. "Es kann ja sein, dass Volker Finke in Afrika ist. Aber ich suche hier nach einem Stürmer", kommentierte der Norweger, der bereits bei seinem Köln-Start vor sechs Monaten vergeblich einen Top-Angreifer forderte, die angespannte Lage etwas pikiert.


    Zitat
    „Ob und was wir machen, wird sich am Wochenende entscheiden.“
    Volker Finke

    Kandidaten im Köcher

    Finke drückt, mit Kandidaten aus Portugal, Zypern, Kroatien und England im Köcher, vor dem Samstag-Gastspiel des FC Schalke verbal auf die Bremse. "Ob und was wir machen, wird sich am Wochenende entscheiden", erklärt der 63-Jährige trocken. Und am nächsten Mittwoch wird Finke dann ein Schleifchen um sein erstes Jahr im Kölner Grüngürtel machen und bei einem kurzen Rückblick feststellen: Langweilig war's nicht. Ganz im Gegenteil.

    Es begann gleich am 31. Januar 2011 mit der Posse um den damaligen Hamburger und jetzigen Mainzer Eric Maxim Choupo-Moting - einem Stürmer - dessen Verpflichtung an einem defekten Faxgerät des Spielervaters und -beraters scheiterte. Weiter ging's mit der sportlichen Hausse unter Chefcoach Frank Schaefer - gefolgt von einem jähen Absturz im Tableau, Schaefers Rücktritt und dem Feuerwehreinsatz des langjährigen Fußballlehrers Finke auf der Trainerbank.


    Rettungsaktion mit Beigeschmack

    Mit Siegen gegen Leverkusen und Frankfurt sicherte er dem FC den Klassenerhalt, das 2:1 über Schalke am letzten Spieltag spülte die Kölner sogar noch bis auf Rang zehn hinauf. Doch einen faden Beigeschmack behielt die geglückte Rettungsaktion trotzdem.




    imago
    Wurde von Finke ausgebremst: Frank Schaefer


    Musste Schaefer, vor seinem Bundesligajob viele Jahre als Jugendtrainer für den FC tätig, doch miterleben, wie Finke seine Ausführungen bei einer Videoanalsye vor versammelter Mannschaft korrigierend ergänzte. Zudem rief der Sportchef von sich aus bei Kölner Journalisten an und thematisierte in den Gesprächen unter anderem Schaefers - aus seiner Sicht problematische - Zugehörigkeit zu einer Kölner Baptistengemeinde.

    Inzwischen ist Finke einer von drei Geschäftsführern bei den Domstädtern, Top-Star Podolski pflegt zu ihm ein professionell-kühles Verhältnis - und Geschäftsführer-Kollege Claus Horstmann fehlte vor dem Schalke-Spiel die Zeit, um ein paar Sätze über Finkes bisheriges Wirken bei den Rheinländern zu sagen.


    Flop Makino

    Als einen "wichtigen Teil unserer Neuerfindung" begrüßte Horstmann den Ex-Trainer vor einem Jahr, und der mit vielen Vorschusslorbeeren Empfangene baute den Klub dann auch kräftig um: Die medizinische Abteilung und der Bereich Scouting wurden unter Finke neu organisiert, die Amateurmannschaft des Klubs verjüngt und Stale Solbakken als neuer Chefcoach vom FC Kopenhagen an Land gezogen.

    Mit Sascha Riether (aus Wolfsburg) glückte im Sommer auch ein prominenter Transfer, ein wirklich gutes Händchen bei Spielereinkäufen muss Kölns Sportchef aber noch unter Beweis stellen. Denn der japanische Verteidiger Tomoaki Makino etwa, einst als "eine klare Empfehlung von Volker Finke" (Claus Horstmann im Januar 2011) in die Domstadt geholt, hat sich beim FC nicht durchgesetzt und ist bis Ende des Jahres an Finkes Ex-Klub Urawa Red Diamonds ausgeliehen.


    Quelle: fussball.zdf online

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    1. FC Köln steht gegen Schalke unter Druck

    Von Joachim Schmidt

    Ausverkauftes Haus und eine der Spitzenmannschaften der Liga zu Gast - beste Voraussetzungen also für einen interessanten Fußballabend am Samstag in Köln. Wenn da nur nicht für den gastgebenden FC die Drucksituation wäre, gegen Schalke 04 möglichst zu punkten. Denn nach dem Rückrundenfehlstart in Wolfsburg ist das Punktepolster zur Gefahrenzone dünn geworden.




    Der Mann für schnelle Gegenstöße: Slawomir Peszko (rechts, hier im Duell mit dem Wolfsburger Alexander Madlung) soll Milivoje Novakovic mit Flanken bedienen.
    Foto: dpa



    Da würden bereits ein Remis und der damit verbundene Punktgewinn aus psychologischer Sicht wertvoll sein. "Sollten wir verlieren, kann es sein, dass es Theater gibt", ist sich Stale Solbakken der Lage bewusst, in der sich die Mannschaft und er befinden. Immerhin stehen dem Trainer bis auf Linksverteidiger Ammar Jemal (mit Tunesien beim Afrika Cup) alle Spieler zur Verfügung. Nach überstandener Krankheit wird Kevin McKenna aufgrund seiner Kopfballstärke den Platz von Kevin Pezzoni in der Innenverteidigung übernehmen, und Henrique Sereno, zum Rückrundenauftakt wegen der fünften Gelben Karte gesperrt, könnte statt Christian Eichner die Linksverteidigerposition einnehmen.


    Viel Arbeit für Außenpositionen

    Auf die Kölner Außenpositionen kommt wohl besonders viel Arbeit zu, da die Schalker über ein starkes Flügelspiel verfügen, das Stale Solbakken höchsten Respekt abverlangt. Aufgrund dessen seien sie "im Moment vielleicht die torgefährlichste Mannschaft der Liga". Selbst den möglichen Ausfall von Raúl könne der Tabellendritte mühelos kompensieren.

    Doch neben einer starken Defensive, die bereits im Mittelfeld beginnen müsse, will Solbakken "schnelle Füße" für das eigene Offensivspiel sehen. Die besitzen neben dem nach seiner Erkältung genesenen Lukas Podolski vor allem Christian Clemens und Slawomir Peszko, die Milivoje Novakovic mit Flanken füttern sollen.

    Der will es unbedingt besser machen als in Wolfsburg, wo er zwei Mal freistehend vergab. "Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Diesmal müssen wir die Chancen besser nutzen", sagte der Torjäger. Der wird voraussichtlich am Montag einen neuen Kollegen vorgestellt bekommen. Dann soll der vom Trainer lange geforderte zusätzliche Stürmer zur sportärztlichen Untersuchung nach Köln kommen und anschließend einen Vertrag erhalten.


    Unterstützung im Sturm

    Wie dieser Kontrakt aussieht (Ausleihe bis Saisonende, Ausleihe mit Kaufoption, Kauf) und wer ihn erhält, sei allerdings noch offen, sagte Volker Finke am Freitag. "Das Profil, an dem der Spieler gemessen wird, ist anspruchsvoll. Auf der einen Seite soll er die Qualität besitzen, im Verletzungsfall Podolski oder Novakovic zu ersetzen, sich andererseits aber auch gut gelaunt auf die Ersatzbank setzen", erklärte der Sportdirektor. Der war tags zuvor vom Afrika Cup zurückgekehrt, den er als seine "wichtigste Kontaktbörse" für Spielerkäufe bezeichnete. Hier hatte er Spieler beobachtet und mit ihnen hinsichtlich einer Verpflichtung im Sommer oder nächsten Winter gesprochen.

    Aktuell aber sind andere im Gespräch. Neben Nikosias Mittelstürmer Ivan Trickovski gehört auch Eder vom portugiesischen Erstligisten Academica Coimbra wieder zu den Kandidaten. Der war wegen überhöhter Forderungen bereits von der Liste gestrichen worden, brachte sich nun aber - mit gesenkter Ablöse - wieder ins Spiel.

    Artikel vom 28.01.2012


    Quelle: express online

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    Schalke-Gegner Köln

    Ein Rennen gegen die Zeit


    KÖLN Der erste Fußball-Club der Domstadt hat mindestens drei Probleme: Zum einen die Abhängigkeit von seinem Nationalspieler Lukas Podolski.

    von Manfred Christoph



    Das Gesicht des 1. FC Köln: Lukas Podolski gehört zum FC wie der Dom. Foto: Karsten Rabas (NBM) (Fotodesign: Karsten Rabas)


    Der Ausnahmestürmer hat in der Hinrunde 14 Tore erzielt und liegt damit gemeinsam mit Dortmunds Robert Lewandowski nur einen Treffer hinter Schalkes Top-Torjäger Klaas Jan Huntelaar. Ohne „Prinz Poldi“ stünden die Geißböcke mit großer Sicherheit auf einem Abstiegsplatz, dank des von Schalke umworbenen Podolski reicht es zu Rang elf. Seit dem 0:1 zum Rückrundenstart beim VfL Wolfsburg ist die Ungefährlichkeit vor dem gegnerischen Tor ein weiteres Problem.

    Das geht vor allem Milivoje Novakovic an, der seit dem 1. Oktober erstmals wieder in der Startformation stand und beim Stand von 0:0 zwei große Chancen nicht verwandeln konnte. Trainer Stale Solbakken sucht einen dritten Stürmer, der seine Elf kurzfristig bis zum Ende der Transferperiode Ende Januar verstärkt. Die Uhr tickt nicht mehr lange, der Norweger weiß, was er will: „Wir brauchen einen kopfballstarken Spielertypen, der den Unterschied machen kann.“ Derweil kann sich Solbakken über der gestiegenen Wert seines Sturmführers Podolski freuen, der bei transfermarkt.de auf 20 Millionen € taxiert wird.

    Wenn der 26-Jährige den FC also im Sommer verlässt, dann winkt von den derzeit aussichtsreichsten Kandidaten Arsenal London, AC Milan, AS Rom und der FC Liverpool eine Rekordsumme für den Klub vom Rhein, bei dem Podolski noch bis 2013 unter Vertrag steht.

    Handicap drei ist die weiterhin nicht behandelte Anfälligkeit der linken Abwehrseite. Sportdirektor Volker Finke weilt derzeit beim Afrika-Cup, um unter anderem auf dieser Position für Verstärkung zu sorgen. Dazu kommt, dass auf der Kölner Bank in Wolfsburg nur zwei Spieler mit Bundesliga-Erfahrung saßen: Der außerhalb der Domstadt nahezu unbekannte Albaner Odise Roshi und der beim Felix-Magath-Klub eingewechselte Kroate Mato Jajalo, der die Flanke zum 0:1 nicht verhinderte. Aufgefüllt wurde die Sitzgarnitur mit fünf Novizen mit einem Durchschnittsalter von 18,2 Jahren.

    Als wäre dies nicht schon ernst genug im Schatten desDoms, musste das Sturmduo Podolski und Novakovic zu Wochenbeginn im Training kürzer treten, „Prinz Poldi“ war leicht erkältet und der Slowene „Nova“ angeschlagen.

    Kölns zuverlässiger Torhüter Michael Rensing ist nicht nur Rückhalt auf dem Platz, sondern wird auch in brenzligen Situationen zum wichtigen und ernst zu nehmenden Sprachrohr des FC. Und so verbreitet der wagemutige Ex-Bayern-Keeper selbstbewusst: „Schalke ist eine der besten Mannschaften der Bundesliga. Aber wir können zu Hause jeden Gegner schlagen, auch wenn es nicht leicht wird.“

    Leichter als zuletzt in Wolfsburg vielleicht schon, denn der zuletzt gesperrte Portugiese Henrique Sereno sowie Kevin McKenna nach überstandener Magen- und Darmkrankheit kehren wohl auf die linke Abwehrseite sowie die Innenverteidigung zurück.


    Quelle: ruhrnachrichten online

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    Bittere Heimpleite

    1:4 – Köln geht nach Führung unter




    Foto: dapd


    Köln – Nach vier Minuten stand es 1:0 für den 1. FC Köln. Lange Zeit sah es nach einem sehr erfolgreichen Abend für Stale Solbakken und seine Truppe aus. Doch wie schon in der Hinrunde beim 1:5 drehte der FC Schalke die Partie. 1:4 (1:0) stand am Ende auf der Anzeigetafel. Ein herber Rückschlag für den 1. FC Köln.

    Die Kölner legten furios los. Von der ersten Minute an hellwach ließen sie kaum was zu. Lukas Podolski erzielte mit einem fantastischen Schuss aus rund 20 Metern das frühe 1:0 (4.). Kurz vor der Pause hatte er noch die große Chance, die Führung auszubauen, doch sein Schuss aus etwa zwölf Metern war zu hoch angesetzt.


    Köln gegen Schalke – die Bilder



    Bildergalerie ( 12 Bilder )
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    Auch in der zweiten Halbzeit ging es zunächst gut los. Mit Glück konnte die Schalker Hintermannschaft das zweite Kölner Tor verhindern. Doch in der letzten halben Stunde brach der FC ein, kassierte vier Gegentore und steht am Ende mit leeren Händen da.

    Nur drei Minuten nach einer Riesenchance für die Kölner war es Ciprian Marica der für die Königsblauen egalisierte. Er verwertete eine Flanke von Fuchs mit dem Kopf (60.). Er war es auch, der in der 72. Minute die Schalker Führung besorgte. Huntelaar setzte nach Flanke von Obasi seinen Kopfball an den Pfosten. Den Abpraller haute der Rumäne dann in die Maschen.

    Miso Brecko brachte zu allem Überfluss dann auch noch Draxler im Strafraum zu Fall. Elfmeter und Rot für Brecko. Eine sehr harte Entscheidung. Huntelaar verwandelte sicher (78.). Höger erhöhte schließlich noch (82) und ließ die Kölner Mannschaft in einem Schockzustand zurück.


    Quelle: express online

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    Solbakken tobt

    Debakel Colonia!


    Von ALEXANDER HAUBRICHS u. MARKUS KRÜCKEN




    Pedro Geromel, Kevin McKenna und Michael Rensing (v.l.) schauen entsetzt - Ciprian Marica (Mitte) macht das Tor.
    Foto: Bongarts/Getty Images



    Köln – Michael Rensing versuchte sie noch mal wachzumachen. „Weiter, Männer!“, brüllte der Keeper seine Vorderleute an.

    Die waren nach dem 1:2 auf dem Weg zur Mittellinie und hatten dem Schlussmann den Rücken zugekehrt. Den Kopf bekamen sie anschließend nicht mehr hoch. Es endete 1:4 für Schalke. Leider wieder ein Debakel Colonia.

    Auwei FC! Gibt das jetzt das von Coach Stale Solbakken befürchtete „Theater“? Der Coach tobte jedenfalls an der Seitenlinie. Das nächste Poldi-Festspiel war am Anfang noch greifbar! Mit seinem 75. Tor für den FC. Aber: Ciprian Marica köpfte Schalke mit seinem Ausgleichstreffer in Minute 60 zurück ins Spiel, dann knipste er mit seinem zweiten Treffer kurz darauf ganz das FC-Licht aus.

    Nix war´s mit dem so dringend benötigten Dreier. Im FC-Lager schiebt nun jeder Frust – vor allem Stale Solbakken.



    Stale Solbakken tobte.
    Foto: dpa



    Erst am Spieltag selbst hatte sich der Coach zur Entscheidung über die Startelf, die er auf drei Positionen gegenüber dem 0:1 in Wolfsburg veränderte, durchgerungen. Dass er Miso Brecko opferte und Kevin McKenna brachte, verstand vor dem Anpfiff kaum jemand.

    Milivoje Novakovic hatte Pech, als ihm Uchida den Kopball von der Linie bugiserte, doch dann war Poldi zur Stelle. Nova spielte ihm den Ball in den freien Raum, Poldi trat unnachahmlich an und sein Vollspann-Aufsetzter klatschte flach ins Schalker Gehäuse!

    Die Führung spielte Köln in die Karten: Denn von nun an konterte der FC im eigenen Stadion. Und er hatte die größeren Chancen. Schon vor der Halbzeit hätte Poldi nach perfekter Sereno-Hereingabe das 2:0 machen müssen, doch er schlenzte drüber.

    Und Schalke? In der Abschlussbesprechung hatte Solbakken besonders vor Kyriakos Papadopulos gewarnt: „Der haut sich rein und will bei den Standards im Strafraum jeden Ball haben!“ Samstag bekam er ihn aber nicht. Auch Knipser Klaas Jan Huntelaar blieb lange blass. Doch aus den aus vielen Kontergelegenheiten machte der FC nichts, dies sollte sich rächen – in Person von Tor-Debütant Marica.

    Auch Keeper Unnerstall wuchs über sich hinaus, rettete gegen Poldi und Peszkos Geschosse den fünften Sieg von Königsblau in Serie über die Zeit. Und dann sah auch noch Solbakkens Joker Brecko Rot und Huntelaar überholte Poldi vom Elferpunkt mit Saisontor 16 in der Knipserlliste.

    Das Ende einer katastrophalen zweiten Halbzeit! Die Zuschauer gingen vorzeitig heim. Viele sahen das 1:4 durch Marco Höger gar nicht mehr.


    Quelle: express online

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    Brecko sieht die Rote Karte

    Marica trifft doppelt - Köln zerfällt in Teile

    Der 1. FC Köln spielte gegen den Tabellendritten Schalke 04 eine Halbzeit lang wie aus einem Guss, führte nach 45 Minuten verdient mit 1:0 und zerfiel dann im zweiten Durchgang nach vier Schalker Toren innerhalb von 22 Minuten in alle Einzelteile. Schalke bleibt so im Meisterrennen punktgleich mit Bayern und Dortmund, der FC verpasste einen durchaus möglichen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.




    Er drehte das Spiel für den FC Schalke: Ciprian Marica traf doppelt für das Team aus Gelsenkirchen.
    © Getty Images


    Kölns Coach Stale Solbakken wechselte nach der 0:1-Niederlage in Wolfsburg dreifach Personal. Brecko, Pezzoni und Lanig blieben draußen, Jajalo, McKenna sowie Sereno waren mit von der Partie.

    Schalkes Trainer Huub Stevens musste sein Team nach dem 3:1-Sieg gegen Stuttgart umstellen. Höwedes (Jochbeinbruch), Baumjohann (Faserriss) und Raul (Wade) fielen aus und wurden durch Draxler, Marica und Metzelder ersetzt.

    Die Kölner zauderten nicht lange und spielten von Beginn an offensiv ausgerichtet, suchten den Weg vor das Schalker Tor und fanden ihn auch. Nach einer Podolski-Ecke und einem Kopfball von Novakovic rettete Uchida einen Meter vor der Linie (3.), gleich in der nächsten Szene musste dann Unnerstall schon hinter sich greifen. Der Schalker Keeper war bei einem Distanzschuss des inoffiziellen Stadtheiligen Podolski völlig machtlos, seine Vorderleute hatten den Nationalspieler zudem nur halbherzig angegangen (4.).


    Schalke fehlen die Ideen - Der FC führt zur Pause

    Schalke kam erst langsam auf, vor allem da die Kölner das Spiel nun merklich verlangsamten und über einen Konter das 2:0 suchten. Das Plus an Spielanteilen nutzte der Stevens-Elf aber herzlich wenig - der FC zog sich in der Verteidigung mehr als achtsam aus der Affäre, leistete sich keine Konzentrationsschwäche und die gefürchtete Schalker Sturmspitze Huntelaar war weitgehend abgemeldet. Nur nach einem Standard drohte dem Kölner Tor Gefahr, doch Matip schubste einen Fuchs-Freistoß mit der Schulter knapp über die Latte (14.).

    Königsblau setzte auf das Flügelspiel, brachte etliche Flanken aber zu ungenau vor und Kölns Torwart Rensing war unumstritten Herr der Lüfte in seinem Strafraum. Das war nett anzusehen, gefährlich war es nicht. Tief durchatmen mussten die Schalker hingegen noch einmal kurz vor der Pause. Vom rechten Flügel rutschte eine schwache Hereingabe bis vor Podolskis Füße durch, doch diesmal zeigte sich auch Kölns Nummer 10 von seiner abschlussschwachen Seite und vergab (42.).


    Stevens stellt um - Marica trifft doppelt

    Nach der Pause stellte Huub Stevens um, brachte Jurado für Uchida und Höger spielte fortan Rechtsverteidiger, Marica rückte ganz nach vorne. Es blieb ein unterhaltsames Spiel, an dem Schalke jetzt auch mit mehr Zug zum Tor teilnahm, während Köln immer gefährlich zu kontern wusste. Obasi drosch einen Warnschuss an das Kölner Außennetz (48.), im Gegenzug verstolperte Peszko im Strafraum eine Schusschance (49.). Schließlich wurde Schalkes Leistungsteigerung belohnt. Marica nickte eine Fuchs-Flanke am Fünfmeterraum zum 1:1 ein (60.).




    "Prinz Poldi" zieht ab und Köln schwelgt im Glück. Auch Schalkes Papadopoulos kann Podoslkis Tor zum 1:0 nicht verhindern.
    © Getty Images


    Das Spiel war nun völlig ausgeglichen, Köln blieb dran und glaubte bei Peszkos Schuss aus knapp 16 Metern schon an die erneute Führung. Doch Unnerstall wehrte mit einem tollen Reflex ab und hielt sein Team im Spiel (67.). Seine Mitspieler dankten es ihm mit dem 2:1. Obasis Flanke landete bei Huntelaar, dessen Kopfball am rechten Pfosten. Marica staubte dann tocken ab (72.). Die spielentscheidende Szene kam dann nach 77. Minuten: Brecko zog gegen Draxler die Notbremse, sah die Rote Karte und verursachte so einen Foulefmeter, den Huntelaar eiskalt verwandelte.

    Als Höger in der Schlussphase noch auf 4:1 erhöhte (82.), stand die unglückliche und im Ergebnis etwas zu hohe Kölner Pleite fest. Schalke bleibt im Rennen um die Tabellenspitze punktgleich mit München und dem BVB.

    Köln spielt wieder am Sonntag, den 5. Februar um 17.30 Uhr. gegner auf dem Betzenberg ist der 1. FC Kaiserslautern. Schalke empfängt tags zuvor um 15.30 Uhr den FSV aus Mainz.


    Quelle: kicker online

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


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    Köln: Alte Verletzung wohl wieder aufgebrochen

    Neue Sorgen um Lukas Podolski


    Der Samstagabend verlief ganz bitter für den 1. FC Köln. Nicht nur, dass die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken das Topspiel gegen den FC Schalke glatt mit 1:4 verlor. Nach dem Spiel wurde zudem bekannt, dass sich Lukas Podolski wieder verletzt hat. Wie lange der Nationalstürmer ausfällt, ist bisher unklar.




    Zum Haare raufen: 1:4-Klatsche gegen Schalke und erneut verletzt: Lukas Podolski.
    © Getty Images



    Der Linksfuß verließ die Kölner Umkleidekabine humpelnd: "Die alte Verletzung ist wieder aufgebrochen. Ich muss morgen in die Röhre", so der 26-Jährige.

    Der beste Kölner Offensivspieler war bereits während der gesamten Kölner Vorbereitung auf die Rückrunde wegen eines Bänderanrisses im Fuß ausgefallen.

    Zum Auftakt gegen Wolfsburg war er jedoch dabei. Die Verletzung hatte sich der 95-malige DFB-Auswahlspieler Ende vergangenen Jahres bei einem privaten Hallenfußballspiel zugezogen.
    Gegen Schalke war Podolski von Beginn an der auffälligste Spieler und erzielte mit einem satten Linksschuss die frühe Kölner Führung - es war sein bislang 15. Saisontreffer.


    Quelle: kicker online

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    FC verspielt Führung gegen Schalke


    Erstellt 28.01.12, 22:08h




    Lukas Podolski (r.) im Laufduell. (Bild: afp)


    KÖLN - Die Fußballprofis von Schalke 04 bleiben unbeirrt auf Titelkurs. Der 4:1 (0:1)-Erfolg beim 1. FC Köln untermauerte die königsblauen Hoffnungen auf die erste Meisterschaft seit 1958. Ciprian Maricas erste Treffer für Schalke in der 60. und 72. Minute und der von Klaas-Jan Huntelaar verwandelte Foulelfmeter (78.) machten vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften Kölner RheinEnergieStadion den fünften Bundesliga-«Dreier» der Huub-Stevens-Elf nacheinander perfekt. Marco Höger (82.) erhöhte bei seiner Tor-Premiere für «Königsblau» auf 4:1

    Köln muss sich nach der dritten Niederlage in Serie wieder nach unten orientieren, obwohl Torjäger Lukas Podolski (4.) sein Team schon früh in Führung geschossen hatte. Vor dem 1:3 sah Kölns Miso Brecko wegen einer «Notbremse» an Julian Draxler die Rote Karte.

    «In der 2. Halbzeit sind wir volles Risiko gegangen. Das war der Schlüssel zum Sieg. Großes Kompliment, wie die Mannschaft zurückgekommen ist», lobte Coach Stevens seine Elf. «Wir sind vielleicht noch keine Spitzenmannschaft, aber wir sind eine Mannschaft. So zurückzukommen, ist lobenswert», betonte Abwehrspieler Christoph Metzelder. «Wir bekommen immer durch die gleichen Situationen die Gegentore», jammerte dagegen Kölns Sascha Riether.

    Kölns ehemaliger Zweitliga-Meistercoach Stevens (2004/2005) musste an alter Wirkungsstätte kräftig improvisieren, weil unter anderem Superstar Raúl, Kapitän Benedikt Höwedes, Lewis Holtby, Jefferson Farfan und Alexander Baumjohann wegen Verletzungen und der bis 1. März gesperrte US-Nationalspieler Jermaine Jones fehlten. Marica versuchte sich zunächst mehr schlecht als recht auf Raúls Position, die der Spanier wegen einer Wadenverhärtung nicht einnehmen konnte.

    Die Kölner begannen fulminant. Schalkes Japaner Atsuto Uchida musste gegen Milivoje Novakovic auf der Linie klären (3.). Knapp 60 Sekunden danach fühlte sich keiner aus dem Stevens-Team für Podolski zuständig. Diese Nachlässigkeit bestrafte der Publikumsliebling aus knapp 20 Metern mit seinem starken linken Fuß und seinem 15. Saisontreffer gnadenlos.

    Die Gäste fanden sich nur langsam besser zurecht und produzierten bei einem Doppel-Kopfball von Joel Matip und Kyriakos Papadopoulos auf das Tornetz (16.) ihre erste Chance. Danach erhöhten die «Knappen» ihren Druck, ohne das Gehäuse von Michael Rensing zunächst ernsthaft gefährden zu können. Im Gegenteil: Drei Minuten vor der Halbzeit stand Podolski in Nahdistanz frei vor dem gegnerischen Tor, drosch den Ball aber gut einen Meter über die Querlatte.

    Nach dem Wechsel wollte Schalke es wissen. Winter-Neuzugang Chinedu Obasi traf das Außennetz (48.), doch Torgefahr wie zuletzt beim 3:1 gegen Stuttgart oder davor beim 5:0 gegen Bremen war noch Fehlanzeige. Dafür wurde es hektischer. Bei einem unabsichtlichen Handspiel von Papadopoulos blieb der Elfmeterpfiff ebenso aus wie auf der anderen Seite, als Schalke-Spielführer Christoph Metzelder zu Fall kam.

    Dann belohnte der Rumäne Marica das Vertrauen seines Trainers und köpfte nach einer Linksflanke von Christian Fuchs mit seinem ersten Tor für Schalke zum Ausgleich ein. Danach ging es Schlag auf Schlag, Köln brach in der Schlussphase regelrecht in sich zusammen. (dpa)


    Quelle: kölner stadt-anzeiger online

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    1:4 gegen Schalke

    Bittere Lektion für den 1. FC Köln


    Von Stephan Klemm, 28.01.12, 20:21h, aktualisiert 29.01.12, 00:30h


    Der Fehlstart des 1. FC Köln in die Rückrunde ist perfekt. Nach der unglücklichen Niederlage beim VfL Wolfsburg verspielte die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken am Samstagabend eine Führung gegen Schalke 04 und verlor am Ende deutlich.





    Milivoje Novakovic ließ seine Wut am Pfosten aus. (Bild: dpa)


    Das Wichtigste zuerst Der 1. FC Köln ist wieder da, wo er nicht hinwollte: in der Abstiegszone. Und er muss das tun, von dem er glaubte, dass er es nicht mehr tun müsste: gegen den Abstieg kämpfen. Zwei Niederlagen in zwei Spielen zu Beginn der Rückrunde haben die Situation verschärft. Der Vorsprung zu Platz 16: nur noch drei Punkte.


    Nicht so wichtig

    Kölns Trainer Stale Solbakken hatte ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen – über 65 Minuten. „Das macht es schwierig, diese Niederlage zu verarbeiten“, sagte der Norweger. Es nutzt ihm ja auch nichts. In der letzten halben Stunde war der FC eben nicht besser, sondern kassierte vier Gegentore und verlor hoch. Und das am Ende dann auch verdient.


    Die Tore

    Die Kölner sind in Führung gegangen – Lukas Podolski erzielte schon früh seinen 15. Saisontreffer, nachdem ihm die Schalker Hintermannschaft unglaublich viel Raum gestattete: Schuss aus 20 Metern mit links – 1:0 (4.).

    ksta.tv



    Solbakken: "Bessere Mannschaft für 60 Minuten" (1:32)

    Der Ausgleich fiel in der 60. Minute – zuvor flankte Fuchs von links, zwischen die Kölner Abwehrspielern McKenna und Geromel schummelte sich Schalkes Marica und köpfte zum 1:1 (60.) ein.


    Das 1:2 erzielte wieder der Rumäne, diesmal mit links (72.), während Hunterlaar das 1:3 per Elfmeter gelang (78.) – zuvor hatte ihn der eingewechselte Miso Brecko gefoult und sah nach nur neun Minuten auf dem Feld die rote Karte. Schließlich traf noch Höger zum 1:4, schön freigespielt von Huntelaar (82.).


    Gut und schlecht




    Lukas Podolski (r.) im Laufduell. (Bild: afp)


    Mann des Spiels

    Das war Klaas-Jan Hunterlaar, der zwar nur ein Tor (per Elfmeter) erzielte, aber zuvor schon die ersten beiden Treffer einleitete und zum 1:4 direkt auflegte. Eine überragende Vorstellung des niederländischen Nationalspielers.

    Das war gut

    Das Schalker Spielverständnis in der Phase vor dem Ausgleich. Druckvolles Spiel, überlegte Kombinationen, eingespielte Direktzuspiele in die Spitze. So drehte Schalke nach ein paar personellen Korrekturen ein Spiel, das in der Halbzeit schon verloren aussah.


    Das war schlecht

    Das Kölner Defensivverhalten. Trainer Solbakken stellte seine Abwehr auf zwei Positionen um – und tauschte dann während des Spiels noch einmal, indem er den außen starken Sereno in die Zentrale beorderte, wo er schließlich dilettierte. Der FC hat nun 40 Gegentore hinnehmen müssen. So viel wie keine andere Mannschaft.


    Stimmen zum Spiel




    FC-Trainer Stale Solbakken (Bild: GI)


    FC-Trainer Stale Solbakken:

    „Wir waren 60 Minuten lang die bessere Mannschaft und haben gegen eine Klassemannschaft sehr viele Dinge richtig gemacht. Aber wenn man die Konzentration nur für eine Minute verliert, dann ist es vorbei gegen ein Team wie Schalke. Die Rote Karte gegen Brecko war eine richtige Entscheidung. Jetzt wird Kaiserslautern ein sehr wichtiges Spiel.“


    Schalke-Trainer Trainer Huub Stevens:


    „Marica hat in den letzten Tagen den besten Eindruck hinterlassen, deshalb haben wir ihn gebracht. Aber wir haben nicht gut angefangen. Wenn man 0:1 zurückliegt, ist es schwierg. In der zweiten Halbzeit sind wir volles Risiko gegangen. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle muss man der Mannschaft ein großes Kompliment machen.“


    Das sagen wir:

    Dem 1. FC Köln stehen sehr schwere Wochen bevor. Die nächsten Gegner haben es in sich – zunächst geht es nach Kaiserslautern, dann kommt Hamburg, ehe der FC nach Nürnberg reisen muss und danach Leverkusen erwartet. Schwere Auswärtsspiele vor dem Hintergrund einer eklatanten Auswärtsschwäche – und dann noch Top-Teams in den Heimspielen, die – siehe Schalke – eben nicht so leicht zu gewinnen sind: Das alles sieht nicht so gut aus.



    Quelle: kölner stadt-anzeiger online

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    Nach der Heimpleite

    Auch Schumacher kann Poldi nicht trösten




    Jubel bei Lukas Podolski (M.), Slawomir Peszko (l.) und Milivoje Novakovic.
    Foto: dapd


    Köln – Michael Schumacher war erstmals wieder seit Jahren im Stadion zu Gast und marschierte nach dem Debakel in die FC-Kabine.




    Schumi vor der FC-Kabine.
    Foto: Krücken



    In die war Lukas Podolski kurz zuvor hineingehumpelt. Beide unterhielten sich lange. Doch auch die Formel-1-Legende konnte Poldi nicht trösten.

    Und im EXPRESS-Interview macht der Stürmerstar deutlich, dass der FC längst im Abstiegskampf angekommen ist!


    Wie der FC-Star die Heimpleite erklärt und was mit seinem Knöchel los ist:

    Poldi über die Pleite gegen Schalke und den Abstiegskampf



    Herr Podolski, Sie humpeln. Ist Ihr linker Knöchel wieder verletzt worden?

    Ja, meine alte Verletzung ist wieder aufgetreten. Ich muss am Sonntag in die Röhre.


    Ihr 15. Saisontor wird sie nicht getröstet haben. Wie erklären Sie sich diese Wende nach der Pause?

    Ich hatte ja noch das 2:0 auf dem Fuß. Normal muss ich solche Dinger reinmachen. Dann hätten wir das Spiel, denke ich, auch gewonnen. Nachher hatten wir auch noch zwei, drei Möglichkeiten, aber im Endeffekt war es zu wenig. Wir haben nur noch lange Bälle gespielt und damit konnten wir den Schalkern nie gefährlich werden.


    40 Gegentore, der FC ist die Liga-Schießbude. Ist das System vielleicht doch zu riskant und man muss jetzt umdenken?

    Statistiken sind ja nicht immer falsch. Wir führen ja 1:0 zur Halbzeit und geben das Spiel dann völlig unnötig aus der Hand. Ob das jetzt mit dem System zu tun hat, weiß ich nicht. Das ist schwer zu sagen. Was klar ist, ist, dass wir anders auftreten müssen in den nächsten Spielen!


    Es war am Ende kein Aufbäumen zu erkennen!

    Wir haben am Ende nur mit langen Bällen gespielt. So können wir den Schalkern nicht gefährlich werden. Da steht der Metzelder, der Papadopoulos und der Matip – wir spielen sicher den Ball hintenrum und dann zum Torwart und dann hauen wir die Dinger lang nach vorne. So kann man gegen eine Mannschaft wie Schalke nicht aufs Tor schießen und auch nicht zu Möglichkeiten kommen. Das müssen wir verbessern.


    Jetzt geht es nach Kaiserslautern. Ist der FC im Abstiegskampf angekommen?

    Das habe ich ja immer gesagt. Das wir uns immer von Platz 18 bis Platz 10, 9 bewegen. Da stehen wir jetzt momentan. Diese Niederlage zu verarbeiten, wird nicht einfach. Weil jetzt wieder viel Kritik aufkommen wird. Aber damit muss man umgehen als Sportler.


    Michael Schumacher war eben im Kabinengang. Hat er Euch getröstet?

    Er hat erzählt, dass er momentan seine Kartbahn besucht. Alles weitere bleibt privat.


    Quelle: express online

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    Raubeine der Liga

    Brecko hat nach nur acht Minuten fertig




    Schiedsrichter Dr. Jochen Drees zeigt Miso Brecko die Rote Karte.
    Foto: Bongarts/Getty Images



    Köln – Sie sind die Raubeine der Liga. Der 1. FC Köln sammelt noch mehr Karten als Gegentore – dabei sind sie da schon negative Ligaspitze.

    Samstag sorgte Miso Brecko mal wieder für einen negativen Höhepunkt. Acht Minuten nach seiner Einwechslung flog der Slowene nach einer Notbremse schon wieder runter. Brecko hielt Schalkes Julian Draxler fest und verhinderte so eine klare Torchance.

    Es war bereits die zweite glatte Rote Karte für den Verteidiger.

    In der Hinrunde war Brecko beim 1:2 gegen Nürnberg ebenfalls vom Platz geflogen. Zuvor mussten in dieser Saison auch Henrique Sereno und Milivoje Novakovic runter. Vier Platzverweise hat sonst nur Bremen auf dem Konto.


    Quelle: express online

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    Finke trank Tee mit ihm

    Kommt der Tunesier Dhaouadi für Peszko?


    Von ALEXANDER HAUBRICHS und MARKUS KRÜCKEN




    FC-Sportdirektor Volker finke traf sich mit Zouhaier Dhaouadi auf einen Tee.
    Foto: dapd



    Köln – Die Kaderplanungen am Geißbockheim laufen auf Hochtouren – und das auch auf lange Sicht!

    Für den Sommer hat FC-Sportdirektor Volker Finke eine Option für einen möglichen Weggang von Slawomir Peszko aufgetan: Finke hinterlegte bei Tunesiens Nationalspieler Zouhaier Dhaouadi sein Interesse. Meldungen, wonach der schnelle Afrikaner schon unterschrieben habe, stimmten allerdings nicht.

    „Wir haben einen Tee zusammen getrunken. Das ist ein richtig guter Spieler. Aber da wir noch überhaupt nicht wissen, wie wir im nächsten Jahr die Offensivpersonen besetzen, haben wir auch noch nichts fix gemacht“, versichert Finke.


    Quelle: express online

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    "FC-Syndrom" sorgt für Abstiegsgefahr




    Der 1. FC Köln ist mit 40 Gegentoren die Schießbude der Fußball-Bundesliga. Das "FC-Syndrom" bringt die Geißböcke wieder in akute Abstiegsgefahr.



    Kölns leidgeprüfter Torhüter Michael Rensing nennt es das "FC-Syndrom". Erste Anzeichen für sein Auftreten sind fehlendes Zweikampfverhalten und Orientierungslosigkeit, es folgt ein langsames Auseinanderfallen der gesamten Mannschaft. Im Fußball-Deutsch spricht man schlicht von einer Schießbude. Der 1. FC Köln hat mit der 1:4 (1:0)-Heimpleite gegen Schalke 04 nach 19 Spielen bereits 40 Gegentore kassiert und rutscht mit der schlechtesten Defensive der Bundesliga unaufhaltsam Richtung Abstiegszone.


    "Sind in alle Einzelteile zerlegt worden"

    "Das war natürlich nicht nötig. Es sah lange gut aus, dann kriegen wir das erste Gegentor, was mal passieren kann. Aber dann kam das typische 1.FC-Köln-Syndrom. Wir sind auseinandergefallen und in alle Einzelteile zerlegt worden", sagte Rensing.

    Der Torhüter stand nach der Rückkehr von Henrique Sereno und Kevin McKenna in die Startformation wieder einmal hinter einer neuformierten Abwehr, die in der zweiten Halbzeit durch die Einwechslung von Miso Brecko für Mckenna (69. Minute) sogar noch einmal umgestellt werden musste. Ebenso wie nach Breckos Platzverweis zehn Minuten später.

    Kölns Trainer Ståle Solbakken fand die Rote Karte gegen Brecko berechtigt, sah den Grund für die Niederlage allerdings woanders: "Wenn man die Konzentration nur für eine Minute verliert, dann ist es vorbei gegen ein Team wie Schalke."

    "Wir tun als Mannschaft sehr gut daran, das nicht an irgendeiner Auswechslung aufzuhängen, denn das wäre mit Abstand das Dümmste, was man in der Situation machen kann", sagte Außenverteidiger Christian Eichner, der aber auch zugeben musste: "Wir sind erst nach dem dritten Tor eingebrochen. Aber vielleicht sah das von außen anders aus."


    Podolski über Defensivverhalten verärgert

    Auch der angeschlagene Stürmerstar Lukas Podolski, der die Kölner wie schon bei der 1:5-Hinspielpleite in Führung gebracht hatte, war bedient: "Wir geben das Spiel völlig unnötig aus der Hand. Nach einem Gegentor kassieren wir wieder drei, vier Tore. Ob das was mit dem System zu tun hat, weiß ich nicht. Aber klar ist, dass wir anders auftreten müssen im nächsten Spiel."

    "Poldi" war aber nicht nur mit dem Defensivverhalten unzufrieden: "Wir haben eigentlich immer nur lange Bälle gespielt, damit konnten wir den Schalkern nie gefährlich werden." Entsprechend sieht der Nationalspieler die Gesamtsituation: "Ich habe immer gesagt, dass wir uns zwischen Platz 18 und neun, zehn bewegen werden. Da stehen wir jetzt." Deutlicher wurde Eichner: "Wir haben einiges zu tun. Wer die Tabelle lesen kann, sieht, dass wir in einer Zone angekommen sind, wo es zwingend notwendig ist, mal wieder zu punkten."


    Geromel fordert mehr Konzentration

    Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) steht für die Kölner ein richtungweisendes Spiel auf dem Programm. Mit einer Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern könnten die Geißböcke bis auf den Relegationsplatz durchgereicht werden.

    Kapitän Geromel, der in der Innenverteidigung ebenfalls nicht überzeugte, gab nach der Schalke-Pleite die Marschroute aus: "Wir müssen uns jetzt konzentrieren, gut arbeiten unter der Woche und vielleicht schon in Kaiserslautern zu null spielen." Ein frommer Wunsch für die Schießbude der Liga.


    Quelle: reviersport online

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    Geändert von brunello di montalcino (29.01.12 um 11:48 Uhr)
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  37. #337
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    Trotz Führung: Niederlage gegen Schalke

    1:4 im ersten Heimspiel der Rückrunde





















    Der 1. FC Köln hat das erste Heimspiel in der Rückrunde gegen den FC Schalke 04 mit 1:4 (1:0) verloren. Bereits in der vierten Spielminute brachte Lukas Podolski den FC in Führung. Nach der Pause entwickelte sich ein spannendes Fußballspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit einem Doppelpack drehte Schalkes Marica das Spiel. Die Vorentscheidung fiel eine Viertelstunde vor dem Ende, als Miso Brecko nach einer Notbremse die Rote Karte sah und Huntelaar per Elfmeter zum 1:3 traf.


    Drei Neue in der Startelf


    Im Vergleich zum Rückrundenauftakt in Wolfsburg veränderte FC-Trainer Stale Solbakken die Mannschaft auf insgesamt drei Positionen. Nach überstandenem Magen-Darm-Infekt kehrte Kevin Mc Kenna in die Innenverteidigung zurück. Der zuletzt gelbgesperrte Henrique Sereno verteidigte auf der rechten Außenbahn für Miso Brecko und Mato Jajalo kam für Martin Lanig von Beginn an zum Einsatz.


    Podolski mit der frühen Führung

    Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem der 1. FC Köln von Beginn an den Weg zum Tor suchte. Nach einem abgewehrten Freistoß von Lukas Podolski kam Mato Jajalo aus der Distanz zum Schuss, sein Versuch verfehlte das Tor jedoch deutlich (3.). Nach einem geglückten Doppelpass zwischen Podolski und Slawomir Peszko im Schalker Strafraum gab es den ersten Eckball für den FC: Podolski zirkelte den Ball vor das Tor, wo Milivoje Novakovic allerdings beim Kopfball noch entscheidend gestört wurde, sodass Uchida seinen Versuch noch auf der Linie klären konnte (3.). Eine Minute später konnten die FC-Fans dann aber jubeln: Nach einem Ballgewinn von Mato Jajalo kam Lukas Podolski rund zwanzig Metern vor dem Tor an den Ball und versenkte das Spielgerät mit seinem starken linken Fuß unhaltbar im rechten unteren Eck (4.). Ohnehin zeigte sich der Nationalspieler in der Anfangsphase enorm engagiert und hatte viele Ballkontakte.


    Schalke druckvoll

    Der erste Torversuch der Gäste aus Gelsenkirchen folgte in der zehnten Spielminute. Allerdings ging der Schussversuch von Julian Draxler aus halbrechter Position über das Tor. Vier Minuten später hatte FC-Keeper Michael Rensing mit einem Kopfball von Chinedu Obasi keine Probleme (14.). Der Winterneuzugang war auffälligster Schalker im ersten Durchgang und suchte von der rechten Seite immer wieder den Weg zum Tor. In der 19. Minute konnte ihn FC-Kapitän Pedro Geromel nur durch ein Foulspiel am Eindringen in den Strafraum hindern. Der Brasilianer sah folgerichtig die Gelbe Karte und Schalkes Freistoßspezialist Christian Fuchs trat in Erscheinung, sein Schuss wurde von der FC-Mauer aber zur Ecke abgelenkt. Drei Minuten zuvor hatte der Österreicher einen Freistoß gefährlich in den FC-Strafraum geschlagen, dort behinderten sich Kyriakos Papadopoulos und Joel Matip aber gegenseitig, sodass Matip nur die Schulter an den Ball bekam und dieser knapp über die Latte flog (16.). Dies sollte die beste Chance der Gäste im ersten Durchgang bleiben. Schalke drückte zwar, doch immer wieder konnte die vielbeinige FC-Deckung den entscheidenden letzten Pass noch abfangen.


    Podolski mit der Chance zum 2:0

    Kurz vor der Pause suchte der 1. FC Köln dann wieder den Weg nach vorne und wäre fast mit dem zweiten Tor belohnt worden. Nach einer sehenswerten Kombination brachte Henrique Sereno den Ball flach in den Strafraum. Lukas Podolski stand frei, verzog aus knapp elf Metern aber und das Spielgerät ging über das Tor von Lars Unnerstall (42.). So ging der FC mit einer verdienten, aber nicht komfortablen Führung in die Pause.

    Hektisches Spiel und Ausgleich für Schalke

    Die erste Tormöglichkeit des zweiten Durchgangs hatte der FC Schalke 04. Obasi kam im Strafraum zum Abschluss, doch aus halbrechter Position traf der Nigerianer lediglich das Außennetz (48.). In der 56. Spielminute dann wieder der FC: Konter über Peszko, der den Ball Lukas Podolski in den Lauf legte, Podolskis Querpassversuch auf den mitgelaufenen Milivoje Novakovic wurde aber ebenso abgefangen, wie eine Minute später der flache Ball von Clemens (57.). Die Ordnung ging in dieser Phase auf beiden Seiten etwas verloren. Ungenauigkeiten und Fehlpässe häuften sich. Für die Fans ergab diese Mischung ein interessantes Spiel mit vielen Szenen vor den Toren. Nach genau einer Stunde kam der FC Schalke 04 dann zum Ausgleich: Fuchs flankte von links und in der Mitte setzte sich Ciprian Marica im Zweikampf durch und köpfte sein erstes Saisontor (60.).


    Chancen auf beiden Seiten

    Der FC zeigte sich durch den Ausgleich nicht geschockt und suchte weiter den Weg nach vorne: Fünf Minuten nach dem 1:1 drang erneut der schnelle Slawomir Peszko in den Schalker Strafraum ein, mit einer Grätsche konnte Schalkes Marco Höger die Hereingabe aber zur Ecke klären (65.). Nur zwei Minuten später hatte der FC wiederum die Chance auf die erneute Führung: Novakovic verlängert auf Podolski, der legte im Zweikampf etwas unfreiwillig für Peszko auf, dessen satten Schuss konnte Schalkes Torwart Lars Unnerstall mit einem sensationellen Reflex jedoch abwehren (67.). Es ging nun hin und her: Zunächst verzog der eingewechselte Jurado knapp (67.), im Gegenzug parierte Unnerstall einen Podolski-Schuss (67.). Solbakken brachte Miso Brecko und Odise Roshi für Kevin Mc Kenna und Christian Clemens.


    Doppelpack durch Marica

    Der FC hatte in dieser Phase gute Chancen, doch das Tor machte erneut der Gast aus Gelsenkirchen: Nach einer Flanke von rechts köpfte Klaas-Jan Huntelaar noch an den Pfosten, den Abpraller brachte aber erneut Marica im Tor unter (72.). Die Antwort auf den Rückstand folgte jedoch prompt: Lukas Podolski trat aus rund zwanzig Metern zum Freistoß an, dieser senkte sich gefährlich, landete aber nur auf dem Tornetz der Schalker (74.). Wiederum nur zwei Minuten später brachte Mato Jajalo einen Freistoß von halblinks in den Strfraum, der Ball flog jedoch an allen vorbei und landete in den Armen von Unnerstall (76.).


    Rot für Brecko – Elfmeter für Schalke

    Der FC Schalke 04 konnte nun kontern und tat dies auch effektiv: Nach einer gelungenen Kombination über mehrere Stationen drang Julian Draxler in den Strafraum ein und wurde von Miso Brecko unfair am Abschluss gehindert. Schiedsrichter Dr. Jochen Drees zeigte auf den Elfmeterpunkt und stellte den Slowenen wegen dieser Notbremse vom Platz. Den Strafstoß verwandelte Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar sicher (78.). Das 1:3 aus Kölner Sicht war gleichzeitig die Entscheidung in einem intensiven Fußballspiel. Acht Minuten vor dem Ende erzielte Marco Höger den vierten Treffer für den FC Schalke 04. Nach neunzig Minuten stand für den 1. FC Köln trotz Halbzeitführung eine deutliche Niederlage zu Buche.


    1. FC Köln:
    Rensing – Sereno, Geromel, Mc Kenna (69. Brecko), Eichner – Clemens (69. Roshi), Riether, Jajalo, Peszko (83. Lanig) – Podolski – Novakovic


    FC Schalke 04:
    Unnerstall – Uchida (46. Jurado), Papadopoulos, Metzelder, Fuchs – Höger, Matip – Obasi, Marica (83. Moritz), Draxler (86. Pukki) – Huntelaar


    Tore:
    1:0 Podolski (4.), 1:1, 1:2 Marica (60./72.), 1:3 Huntelaar (78./FE), 1:4 Höger (82.)

    Gelbe Karten: Geromel – Uchida, Matip

    Rote Karte: Brecko (77.)

    Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)

    Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)



    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


  38. #338
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    Verletzung wieder aufgebrochen!

    FC-Schock: Poldi fällt lange aus

    Von MARKUS KRÜCKEN u. ALEXANDER HAUBRICHS




    Lukas Podolski wird gegen Kaiserslautern nicht dabei sein.
    Foto: Herbert Bucco



    Köln – Jetzt kommt es knüppeldick für den FC! Riesen-Sorgen um Poldi! Nationalstürmer Lukas Podolski hat sich beim 1:4 gegen Schalke 04 erneut am linken Knöchel verletzt und fällt vorerst aus.

    „Es sieht nicht gut aus. Beim nächsten Spiel in Kaiserslautern kann ich sicher nicht dabei sein“, sagte Podolski nach ersten medizinischen Untersuchungen in der Kölner Mediapark-Klinik am Sonntag dem EXPRESS, „die alte Verletzung ist wieder aufgebrochen.“

    Ende Dezember hatte sich der Kölner Stürmer einen Bänderanriss im linken Fuss zugezogen. Nun ergab eine Kernspintomographie, dass die Verletzung wieder aufgebrochen ist.

    Trainer Stale Solbakken schwant Übles. „Drei bis vier Wochen Pause. Er wird eine lange Zeit fehlen“, sagte der FC-Coach am Sonntag nach dem Auslaufen über Poldi.


    Quelle:Express online

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  39. #339
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    Teilanriss des Haltebands

    Verletzung bei Lukas Podolski





    Nach dem Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04 am Samstagabend, 28. Januar 2012, trat bei FC-Stürmer Lukas Podolski eine Schwellung am linken Knöchel auf. Der Spieler wurde am Sonntag am Geißbockheim behandelt und anschließend in der Kölner MediaPark-Klinik mit einer Kernspintomographie eingehend untersucht.


    Die Untersuchung brachte das Ergebnis, dass die alte Verletzung von Podolski, ein Teilanriss des Haltebands im linken Fuß, wieder aufgebrochen ist. Lukas Podolski wird dem 1. FC Köln daher für drei bis vier Wochen nicht zur Verfügung stehen. Die weitere Behandlung sieht vor, dass der linke Fuß von Lukas Podolski eine Woche lang ruhig gestellt wird, anschließend beginnen die Reha-Maßnahmen für den Nationalspieler.


    Quelle: Homepage des 1. FC Köln

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


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    Der 1. FC Köln steckt im Abstiegskampf

    29.01.2012 | 01:51 Uhr



    Der 1. FC Köln sieht schwierigen Zeiten entgegen. Foto: getty


    Köln. Der 1. FC Köln wird nach der 1:4-Klatsche gegen den FC Schalke 04 in der Tabelle durchgereicht. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch drei Punkte. Die Spieler stellen sich auf einen harten Abstiegskampf ein.

    Gut 60 Minuten lang hatte des für die Domstädter gegen die Bayern-Jäger aus Gelsenkirchen gut ausgesehen. Die Kölner waren bereits in der vierten Minute durch den Treffer von Lukas Podolski in Führung gegangen und hatten sich weitere hochkarätige Chancen herausgespielt. Doch im letzten Drittel des Spiels gab die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken völlig aus der Hand und reagierte nur konfus. Mit 40 Gegentreffern besitzt der FC noch vor dem Tabellenletzten Freiburg die schlechteste Abwehr.


    Eichner bewertet die Situation als ernst

    "Ich weiß noch zu gut, was letztes Jahr notwendig war, um die Klasse zu halten", sagte Eichner nach dem Spiel gegen Schalke. Daher sei noch Einiges zu tun. "Ich betrachte die Situation sehr ernst. Wer die Tabelle lesen kann, der weiß, dass wir in einer Zone angekommen sind, in der es wieder notwendig ist, zu punkten. Solange das nicht gelingt, gehören wir zu dem Kreis, die auf den 16., 17. und 18. Platz schauen müssen", so der Ex-Karlsruher.

    In Sicherheit haben sich längst nicht alle Kölner Spieler gewähnt. "Wir haben aber in der Winterpause mehrfach betont, dass das eine richtig schwere Rückrunde wird", betonte Eichner.

    Sascha Riether sieht den FC im Kampf um einen einstelligen Tabellenplatz vorerst aus dem Rennen. "Wir müssen erstmal nach unten gucken", so der ehemalige Wolfsburger und mahnt jedoch ein gewisses Maß Gelassenheit an: "Wir haben jetzt den zweiten Spieltag der Rückrunde, da muss man nicht von Abstieg reden, aber natürlich muss man nach unten gucken. Es sind noch genügend Spiele. Man muss wachsam sein, darf aber nicht die Nerven verlieren."


    Lukas Podolski verletzt

    Lukas Podolski meinte zur aktuellen Situation: "Ich habe immer gesagt, dass wir uns zwischen Platz 18 und zehn bewegen werden. Da stehen wir nun. Es gilt jetzt die Niederlage zu verarbeiten." Der Nationalspieler sieht seinen FC in unruhigem Fahrwasser. "Es wird Kritik auf uns zukommen", so seine Erwartung.

    Der auswärts schwache FC spielt gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt fast ausschließlich in der Fremde. Im Köln-Müngersdorfer Stadion erwarten die Domstädter überwiegend die Topteams der Liga und muss am nächsten Spieltag auf dem Kaiserslauterner Betzenberg bestehen. "In Kaiserslautern erwartet uns eine enge Partie sicherlich auf einem schwierigen Geläuf. Das wird ein Kampfspiel", prognostiziert Eichner. Ob Lukas Podolski bei diesem wichtigen Kampfspiel mitwirken kann, ist seit Samstagabend fraglich. Beim Kölner ist die Verletzung an seinem Knöchel wieder aufgebrochen. Eine Kernspintomographie soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung liefern.



    Michael Rensing

    Der Kölner Schlussmann hatte keine Chance seine Klasse zu zeigen. Der erste Gegentreffer fiel nach einer Flanke in den Fünfmeterraum.

    Stefan Rebein


    Quelle: derwesten online

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    Poldi in Gips!

    Köln-Star fällt mindestens vier Wochen aus




    Poldi kann es nicht fassen. Bei der 1:4-Heim-Schlappe gegen Schalke brach die Verletzung an seinem linken Fuss wieder auf
    Foto: dpa

    29.01.2012 — 13:43 Uhr



    Bittere Diagnose für die Geißböcke und Lukas Podolski (26).

    Bei der 1:4-Heim-Schlappe gegen Schalke brach die Verletzung an seinem linken Fuß wieder auf. Jetzt fällt der Köln-Star fällt wohl vier Wochen aus, muss sogar Gips tragen.

    Was war passiert?

    Poldi hatte sich bei einem Freizeit-Kick in der Winterpause einen Bänder-Anriss in seinem starken linken Fuß zugezogen. Der Stürmer verpasste dadurch fast die komplette Vorbereitung, konnte beim Trainingslager in Portugal nur leichte Laufübungen absolvieren. Auch Schüsse mit dem linken Fuß waren nicht drin.

    Jetzt die Hiobs-Botschaft nach der Schalke-Schlappe.

    Während der Partie ist der Bänder-Anriss wieder aufgebrochen. Poldi fuhr nach dem Spiel zur Untersuchung in die Kölner Mediapark-Klinik. Noch vor der Untersuchung gestand der Nationalspieler gegenüber BILD.de: „Es sieht nicht gut aus!“

    Anschließend verließ er das Gebäude mit hängendem Kopf Richtung Geißbock-Heim. Nach BILD-Informationen bekommt Kölns bester Torschütze (15 Saison-Treffer) morgen einen Gips verpasst.

    Köln-Trainer Stale Solbakken (43): „Wir rechnen mit bis zu vier Wochen Pause. Jetzt müssen wir Poldi besser schützen. Er soll eine Woche ruhen und dann mit leichten Übungen beginnen.“

    Ist Poldi zu früh wieder ins Training eingestiegen?

    Offenbar war die Verletzung noch nicht richtig auskuriert. Poldi schoss gegen Schalke ein Hammer-Tor aus 20 Metern Entfernung – ausgerechnet mit dem linken Fuß.


    Quelle: bild online

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    Neuverpflichtungen

    Finke bastelt schon an der Zukunft des FC




    Volker Finke plant bereits für die kommende Saison.
    Foto: dapd



    Köln – „Wir haben noch keine Ahnung, wie wir unsere Offensivpositionen in der neuen Saison besetzen.“ Volker Finke am Freitagabend zum EXPRESS. Doch die Weichen Richtung Zukunft werden schon mit Volldampf gestellt.

    Ein Baustein dabei war Finkes Gespräch mit Tunesiens Zouhaier Dhaouadi, den der Kölner Sportchef schon länger auf dem Zettel hat und der nach afrikanischen Medienberichten dem FC schon eine Zusage über einen Vier-Jahresvertrag gegeben hat.

    „Da ist noch nichts fix, weil wir nicht wissen, wie es hier mit unseren Spielern weitergeht“, bremst Finke. „Aber das ist ein richtig guter Spieler - keine Frage! Wir haben ihn schon länger beobachtet, ich kenne ihn auch.“

    Aber: Auch da sind gewisse Vorentscheidungen schon gefallen. Wie EXPRESS erfuhr, plant Finke, den polnischen Nationalspieler Slawomir Peszko nach dessen Heim-Europameisterschaft zu Geld zu machen.

    Russische Klubs hatten schon im Winter Interesse angemeldet. Nun teilte der Sportchef Peszko-Berater Andreas Grajewski mit, dass der Flügelflitzer im Sommer gehen könne – für eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro!

    Klar ist: Der FC bekommt längst nicht alles von dem Transfererlös, denn Investor Franz-Josef Wernze hat sich für das Bereitstellen der Ablösesumme (das waren damals 500.000 Euro) rund die Hälfte der Transferrechte gesichert - und würde dann natürlich dementsprechend beteiligt.

    Wichtiger aber wäre eigentlich die Klärung der Stürmerfrage: Kandidat Mame Biram Diouf wechselt von Manchester United zu Bundesliga-Konkurrent Hannover 96. Bleibt noch Coimbras Eder, mit dem Finke verhandelt.

    Der Kölner Sportchef hat aber auch noch Alternativen im Sinn: „Wenn wir einen Stürmer finden, soll er morgen zur sportärztlichen Untersuchung kommen und Dienstag auf der Transferliste sein.“


    Quelle: express online

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    Podolski fällt bis zu vier Wochen aus

    Von Stephan Klemm, 29.01.12, 13:47h, aktualisiert 29.01.12, 17:47h


    Hiobsbotschaft für den 1. FC Köln: Lukas Podolski fällt vermutlich bis zu vier Wochen aus. Seine alte Bänderverletzung ist erneut aufgebrochen. Trainer Solbakken fordert nun den Beweis, dass sein Team auch ohne den Star bestehen kann.




    Lukas Podolski (M) und die Schalker Christian Fuchs (l) sowie Julian Draxler (r) versuchen den Ball zu spielen. (Bild: dpa)


    KÖLN - In den ersten Minuten nach dem Spiel sieht alles noch normal aus an Lukas Podolski und seinen Bewegungen. Der Nationalspieler des 1. FC Köln diskutiert nach dem 1:4 gegen Schalke mit seinen Kollegen Sascha Riether und Christian Eichner, gestikuliert und geht in die Kabine, wo ihn zum Plausch schon Michael Schumacher erwartet, der ehemalige Formel-1-Weltmeister. Doch eine halbe Stunde später, auf dem Weg nach Hause, stimmt etwas nicht mehr: Podolski humpelt, sein linker Fuß ist stark angeschwollen. Am Sonntag steht nach einer Kernspin-Tomografie in der Mediapark-Klinik die Diagnose fest: Teilanriss eines Haltebands, Gipsverband, vier Wochen Pause. Es handelt sich damit um dieselbe Verletzung, die Podolski sich bei einem privaten Hallenfußballspiel mit Freunden in der Winterpause zugezogen hat – und die ihn schon daran hinderte, im portugiesischen Trainingslager mit der Mannschaft zu trainieren. Dass Podolski womöglich zu früh wieder in den Spielbetrieb eingestiegen ist, will niemand aus dem Kreis der FC-Verantwortlichen bestätigen. Trainer Stale Solbakken sagt dazu: „Wir müssen Lukas beschützen und ihn erst wieder bringen, wenn alles restlos verheilt ist. Es ist das zweite Mal dieselbe Verletzung, da müssen wir vorsichtig sein.“ Die Behandlung könne nun eben durchaus einen Monat dauern. „Lukas wird uns von der Qualität her total fehlen. Man kann ihn nicht ersetzen“, sagt Torhüter Michael Rensing. Wann und wie es zu dieser Verletzung gekommen ist, kann Solbakken nicht sagen.

    Solbakken fordert seine Elf auf, „nun zu beweisen, dass sie auch ohne Lukas etwas tun kann. Das ist möglich, glaube ich.“ Die neue Fakten setzen die Kölner bei der Stürmer-Suche weiter unter Druck – nun brauchen sie definitiv eine Ergänzung, zu Podolski und dem noch formschwachen Milivoje Novakovic, um nicht noch weiter in der Tabelle abzusinken. „Die Arbeiten in dieser Sache gehen auf das Ende zu“, sagt Solbakken. Angesichts der großen Abwehrnot fordert Mittelfeldspieler Sascha Riether auch noch einen weiteren Defensivspieler. Doch dazu bemerkt Solbakken: „Das hat Sascha im Affekt gesagt.“


    Quelle: kölner stadt-anzeiger online

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    Der Abstiegskampf beginnt ohne Podolski



    Foto: Federico Gambarini


    Ein Bänderriss im Fuß, den Podolski sich bei einem Fußballspiel mit Freunden im Park zugezogen hatte, macht wieder Probleme. Er wird voraussichtlich die nächsten drei Spiele verpassen.


    Köln. Es war ein feines Lächeln, das sich auf Michael Rensings Gesicht legte. Von guter Laune war er aber weit entfernt. Seine Wut über die vier Gegentreffer gegen den FC Schalke 04 suchte sich eine ungewöhnliche Ausdrucksform. „Ich explodiere heute nicht, ich implodiere“, sagte er. „Das typische FC-Syndrom. Nach einem Gegentor fallen wir auseinander.“


    Der 1. FC Köln kommt physisch und spielerisch an seine Grenzen


    Eine zu einfache Fehleranalyse. Bereits nach vier Minuten gingen die Kölner durch Lukas Podolski in Führung, zogen sich danach wie auf Kommando in die eigene Hälfte zurück und hofften auf ihre Konterstärke. Das hätte gutgehen können, wenn Podolski eine weitere Großchance nicht vergeben hätte. Aber das ging nicht gut, weil die Schalker auf beinahe allen Positionen besser besetzt sind und sie die Kölner an ihre physischen und spielerischen Grenzen brachten. Die Passivität ist Teil der Spielidee von Trainer Stale Solbakken und hemmt den Mut zur Offensive. Das funktioniert nur gegen Gegner mit Problemen im Spielaufbau.

    Die Kölner wirkten zwar lange ebenbürtig, waren aber letztlich chancenlos. Damit hat der Abstiegskampf für den FC begonnen. Und beinahe resignierend stellte Torschütze Podolski fest: „Ich habe immer gewarnt. Der FC wird sich immer zwischen den Plätzen zehn und 18 aufhalten. Jetzt sind wir mal wieder fast ganz unten.“

    Podolski selbst wird mindestens drei Wochen nicht helfen können, an diesem Zustand etwas zu ändern. Eine alte Verletzung, ein Teilriss des Haltebandes im linken Fuß, ist wieder aufgebrochen. Podolski hatte sie sich in der Vorbereitung beim Hallenkick mit Freunden zugezogen – und wird nun gegen Kaiserslautern, den HSV und Nürnberg fehlen.

    jst


    Quelle: wz-newsline online

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    Vergipst und zugenäht!

    Poldi verletzt: Wer soll jetzt die Tore schießen?


    Von ALEXANDER HAUBRICHS und MARKUS KRÜCKEN




    Lukas Podolski humpelte Sonntagmittag am Geißbockheim von dannen.
    Foto: Eduard Bopp



    Köln – Einen traurigen und humpelnden Lukas Podolski (26) erwischte EXPRESS Sonntagmittag am Geißbockheim.

    Gerade war er aus der MediaPark-Klinik gekommen, wo er die Diagnose gestellt bekommen hatte, die Fußball-Köln schockt: Teilanriss am Halteband in seinem linken Fuß! Vergipst und zugenäht! Am Montag schon soll Poldi die Gipsschiene angelegt bekommen, durch die der lädierte linke Knöchel erst einmal eine Woche komplett ruhiggestellt werden soll.



    Bumm! Schalkes Papadopoulos kommt zu spät – Poldi trifft mit links zum 1:0!
    Foto: dpa



    „Es sieht nicht gut aus. Ich kann nun einige Wochen nicht dabei sein“, sagte Poldi, „die alte Verletzung ist wieder aufgebrochen. Es passierte kurz vor Schluss. Das ist bitter, aber damit muss ich leben. Ich werde alles dafür tun, um schnellstmöglich wieder fit zu werden.“

    All seine 15 Saisontore, auch das zum 1:0 gegen Schalke, hatte das FC-Idol mit seinem „goldenen“ linken Fuß erzielt. Doch damit ist erst mal Schluss: Die Spiele gegen Lautern, Hamburg und Nürnberg wird Podolski definitiv verpassen, das Derby gegen Leverkusen steht auf der Kippe.



    Es ist eine ungewöhnliche Verletzung, die den kölschen Superstar matt setzt. Eine Haltestruktur, die jene Sehnen zusammenhält, mit denen man die Zehen streckt, ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Ärzte haben damit wenig Erfahrung – vielleicht auch deshalb der Rückschlag...

    „Das ist eine sehr lange Zeit, und er ist eigentlich nicht zu ersetzen“, stöhnte Coach Stale Solbakken, „aber er hat noch eine lange Karriere vor sich, da dürfen wir jetzt nichts riskieren.“

    Sportchef Volker Finke: „Sein Ausfall ist extrem schmerzhaft. Er hat viele Spiele für uns entschieden. Jetzt muss die Mannschaft mal für Podolski spielen.“ 15 Tore, fünf Vorlagen in 18 Einsätzen – fünf Siege und zwei Remis hat Lukas für Köln geholt, sozusagen 17 von 21 Punkten beschert. Wer soll nun die Tore schießen?!?

    Keeper Michael Rensing: „Jetzt kann sich keiner mehr hinter Poldi verstecken. In Kaiserslautern gibt es keine Ausreden mehr. Da müssen die Messer gewetzt werden!“

    Ohne Poldi, der die für am Sonntag geplanten Werbeaufnahmen der Nationalmannschaft absagen musste: „Er war für ein, zwei Hauptrollen vorgesehen“, so Manager Oliver Bierhoff, der wie Bundestrainer Jogi Löw den Kölner am Telefon aufgebaut hatte.

    In den nächsten Wochen werden nun endlich auch mal andere beim FC die Hauptrollen spielen müssen. Ansonsten droht der Absturz auf die Abstiegsränge!


    Quelle: express online

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    FC am Abgrund - Solbakken spricht vom Endspiel!

    Er gibt Fehler zu






    Muss mit Köln wieder die Kurve kriegen: Stale Solbakken
    Foto: Andreas Pohl

    29.01.2012 — 23:37 Uhr
    Von ULRICH BAUER



    Fehlstart perfekt! Kaum hat die Rückrunde begonnen, schon steht Köln am Abgrund.


    Vier Spiele zuletzt, kein Sieg und mit 21 Punkten nur zwei Zähler mehr als vergangene Saison, als der FC am Ende noch fast abgestiegen wäre. Und Sonntag in Lautern droht bereits der Relegations-Platz.

    Köln am Abgrund. „Die Tabelle lügt nicht“, weiß Trainer Stale Solbakken.

    Denn: „Wir stehen mit den Teams hinter uns im Abstiegskampf. Ich hatte in der Hinrunde schon ein Finale gegen Lautern – jetzt stehe ich wieder vor einem Endspiel!“

    Solbakken spricht vom Endspiel. Und Kölns Trainer gesteht auch eigene Fehler ein!

    Seine Abwehr-Entscheidung, McKenna mit Sereno in der Startelf zu bringen und schließlich Brecko für McKenna einzuwechseln, gingen brutal in die Hose: McKenna holte sich die BILD-Note 5 ab, Brecko nach nur 8 Minuten auf dem Platz sogar die Rote Karte.

    Solbakken: „Ich bin verantwortlich für die Ergebnisse. Kann sein, dass das ein Fehler war. Zumindest war es im Nachhinein kein großer Erfolg.“

    Köln zurück im Abstiegskampf!

    „Die Situation ist ernst. Wer die Tabelle sieht, weiß, dass wir in brisanten Regionen angelang sind“, sagt Christian Eichner und fordert: „Es wird Zeit, dass wir punkten.“

    Sonntag in Lautern ist das Pflicht. Nur wie? Ohne Poldi und bei all den anderen Problemen…

    „Wir sprechen diese immer wieder an und machen trotzdem immer wieder die gleichen Fehler“, klagt Keeper Michael Rensing.

    Solbakken fordert ein Aufbäumen. „Wir müssen jetzt stark sein – mental. Es muss auch ohne Poldi gehen, ohne dass wir gleich nervös werden. Jetzt müssen sich die anderen beweisen!“


    Quelle: bild online

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    Verletzt und genervt

    Darum denkt Poldi an Abschied





    FC-Frust! Lukas Podolski und Sascha Riether
    Foto: Andreas Pohl

    29.01.2012 — 23:37 Uhr



    Ein Weltstar und viele Mitspieler.

    Das Duell mit Schalke hat mehr denn je gezeigt, warum Lukas Podolski (26) seit Wochen über einen möglichen Abschied nachdenkt! Poldi machte nicht nur sein 15. Saisontor – mehr als die Hälfte aller FC-Treffer (28). Nahezu jede gefährliche Aktion ging von ihm aus.

    „Er hat ein Super-Spiel gemacht“, lobt Trainer Solbakken. Nur: Der Rest schaute zu, machte Fehler oder verstolperte Poldis Vorlagen.

    • Novakovic zog lustlos fast in jeden Zweikampf den Kürzeren.

    • Clemens und Peszko verloren die Bälle in Serie.

    • Aus dem Mittelfeld kamen kaum offensive Anspiele oder gefährliche Pässe.

    • Und hinten schoben sich die Verteidiger die Bälle zu, um sie dann weit nach vorne zu schlagen.

    Poldi war am Ende bedient: „Wir haben nur lange Bälle gespielt und das Spiel völlig unnötig aus der Hand gegeben. Wir müssen ganz anders auftreten!“

    Sein FC steht nach 19 Spielen wieder unten drin. Mit zehn Pleiten. Und mit 40 Gegentoren – nur Freiburg schlechter…

    Poldis bitteres Fazit: „Köln wird immer zwischen Platz 18 und 10 stehen.“ Und genau das ist auf Dauer zu wenig für einen Top-Star wie Podolski! „Europa kann er auch hier haben“, sagte Solbakken mal.
    Schwer vorstellbar – nicht nur für Poldi. Auch die Hoffnung auf zukünftige Top-Transfers schwindet angesichts der Kölner Schulden-Last zunehmend.

    Deshalb wird Poldi mehr denn je an einen Sommer-Wechsel denken.


    Quelle: bild online

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    Poldi-Schock! Ist sogar die EM in Gefahr?

    Alte Bänderverletzung wieder aufgebrochen






    Im Jogginganzug humpelt Podolski vom Geißbockheim der Kölner zu seinem Auto und fährt zum Arzt
    Foto: Andreas Pohl

    29.01.2012 — 23:37 Uhr
    Von ULRICH BAUER und MATHIAS SONNENBERG



    Eine böse Nachricht für Köln – die auch bei der Nationalelf für Nervosität sorgt...


    Lukas Podolski (26) hat sich beim 1:4 gegen Schalke verletzt, fällt mindestens vier Wochen aus. Heute kommt sein linker Fuß in Gips!


    DER POLDI-SCHOCK.

    Gegen Schalke hatte er noch sein 15. Saisontor erzielt. Danach aber brach seine alte Bänderverletzung aus der Vorbereitung wieder auf. Poldi verließ das Stadion humpelnd und mit angeschwollenem linken Knöchel.
    Nach einer Kernspin-Untersuchung gestern die Diagnose: Teilanriss des Haltebandes! Trainer Stale Solbakken frustriert: „Lukas wird uns eine lange Zeit fehlen.“

    Poldi hält sich mit Prognosen zurück: „Ich setze mir keine Marke. Es ist bitter genug, dass es die gleiche Verletzung ist und ich in den nächsten Spielen nicht dabei bin. Ich muss jetzt professionell damit umgehen und sehen, dass ich schnell wieder richtig fit werde.“

    Ist am Ende sogar die EM-Teilnahme in Gefahr, wenn sich die Heilung verzögern sollte? Ende Mai beginnt die Vorbereitung der Nationalelf.

    Ein erstes Poldi-Telefonat mit DFB-Manager Oliver Bierhoff (43) gab es schon. „Er klang sehr niedergeschlagen“, sagt Bierhoff. Und: „Natürlich macht man sich Gedanken, wenn es eine alte Verletzung ist. In Köln entsteht der Druck, dass er schnell wieder einsteigen muss.“

    Klingt wie ein Vorwurf, dass Poldi zu früh wieder ins Training einsteigen musste!

    Poldi: „Das ist keine Verletzung, mit der ich ein halbes Jahr ausfalle. Ein EM-Aus ist gar kein Thema.“ Hoffentlich...


    Quelle: bild online

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    FC holt Zweitliga-Stürmer

    Chong Tese vor Wechsel nach Köln!


    Von MARKUS KRÜCKEN und ALEXANDER HAUBRICHS





    Chong Tese steht vor einem Wechsel von der Ruhr an den Rhein.
    Foto: dapd



    Köln – EXPRESS lüftet das Geheimnis um den gesuchten Wunschstürmer des FC!

    Kurz vor Schließung des Transferfensters steht Bundesligist 1.FC Köln vor der Verpflichtung von Chong Tese. Teses Berater Thomas Kroth bestätigte EXPRESS, dass Verhandlungen mit dem FC laufen.

    Der 27-jahrige Nordkoreaner tese, der seit 2010 für Zweitligist Bochum stürmt, ist bereits in Köln. Er soll sich am Montagmittag einem Medizin-Check unterziehen.

    In der laufenden Saison war der Nationalspieler viermal erfolgreich. Tese soll aus seinem noch bis Sommer laufenden Vertrag herausgekauft werden und die Alternative im Kölner Angriff, der nach der Verletzung von Nationalstürmer Lukas Podolski zusätzlich geschwächt ist, werden.

    Die Verhandlungen stehen so gut wie vor dem Abschluss!


    Quelle: express online

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    Die Entscheidung wurde von mir mit der Zielsetzung getroffen, die besten Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg des Teams zu schaffen. Pedro Geromel ist der akzeptierte Sprecher und Vertreter der Mannschaft. Er übernimmt die Verantwortung auf dem Platz, setzt das taktische Konzept um und ist ein wichtiger Leistungsträger im Team.“


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    Solbakkens größte Probleme

    Es berichten Jan Lustig und Stephan von Nocks

    Der Rückrundenstart ist missglückt. Trainer Stale Solbakken (43) hat nicht nur durch die Verletzung von LUKAS PODOLSKI (26) kniffligeAufgaben zu lösen.

    Viele hatten beim FC auf bessere Zeiten gehofft. Kapitän Pedro Geromel (26) wähnte seine Elf bereit „zum nächsten Schritt". Die Realität sieht anders aus. Wie im Sommer wurde der Start in die Halbserie verpatzt - und Stale Solbakken steht wieder vor den gleichen großen Baustellen:

    Die Innenverteidigung: Bei den ersten beiden Gegentreffern ließen McKenna und Sereno ihren Gegner im Rücken entwischen. Wie schon Pezzoni beim 0:1 in Wolfsburg. „Das ist bizarr. Das ist nicht das Schwierigste für einen Innenverteidiger. Alle diese Spieler können diese Situationen lösen", kritisiert Solbakken. Sein Landsmann Jan Aage Fjörtoft ätzte auf sky: „Das ist wie Muppetsshow. So kann man sich in der Abwehr nicht verhalten." Solbakken fügt an: „Wir haben das Spiel im Strafraum verloren. Man muss selbstkritisch sein. Wir haben viel über Körperkontakt im Strafraum gesprochen." Umgesetzt wurde es nicht.

    Die Flankenflut: Mittelfeldakteur Sascha Riether (28) analysiert: „Wir lassen zur Zeit zu viele Flanken zu, und in der Mitte stehen sie frei, und können den Ball einköpfen. Das war schon in Wolfsburg der Genickschlag. Wir stehen ganz ordentlich, aber wir lassen von außen zu viel zu - das geht nicht!" Laut sky führte die 21. Schalker Flanke zum 1:1: Riether ist nicht der einzige, der diese Schwachstelle in Solbakkens Konzept anspricht: „Wir kriegen nach Schema F die Gegentore. Wir müssen versuchen, mehr Flanken zu unterbinden", fordert Michael Rensing (27). „Wenn 20 oder 30 Flanken kommen, klärt man die meisten, aber ein, zwei oder drei sind dann halt drin“, rechnet der Torhüter vor. Solbakken erklärt zu den ersten beiden Gegentoren: „Das hat nichts mit meinem Konzept zu tun. Wir spielen mit 800 Innenverteidigern im Strafraum. Da muss man immer Körperkontakt haben" Fakt ist: Im Zentrum stand der FC meist in Überzahl - ohne dass dies half. Außen ergeben sich Freiräume für den Gegner. Kritiker sehen dies im Solbakken-Konzept begründet. Doch es liegt nicht nur am Konzept, sondern an der nächsten Baustelle:

    Die Defensivarbeit:
    „Die Gegentore sind nicht nur die Schuld der Abwehr. Das fängt bei den Stürmern schon an. Bei Gladbach schieben Hanke und Reus auf den Ball, gehen hin. Die beiden Viererketten müssen dann nur noch verschieben, um dicht zu machen. Die machen das super. Bei uns geht das vorne los, übers Mittelfeld. Wenn es da schon nicht passt, wird es hinten schwer", kritisiert Rensing. Die Defensivarbeit von Podolski und Novakovic ist ein altes Problem. So kann eine Elf nicht kompakt agieren. Doch Solbakken, der mit seinen Personalentscheidungen vor und während des Spiels kein glückliches Händchen hatte, verteidigt das Duo: „Beide Stürmer haben gut verteidigt"

    Die mentale Schwäche: Mal wieder wirkten Gegentore fatal. Rensing: „Da ist wieder das typische FC-Köln-Syndrom passiert. Wir sind auseinandergefallen und in alle Einzelteile zerlegt worden." Auch hier gilt: „Wir sprechen das immer wieder an, und machen immer wieder die gleichen Fehler" Viel Arbeit für Solbakken, der die richtigen Hebel bewegen muss vorm Kellerduell in Kaiserslautern. „Das wird ein Endspiel", sagt Geromel. Und hat diesmal damit recht.

    Kicker Printausgabe vom 30.01.2012, Seite 32/33

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