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  1. #1
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    WM 2018 | Quallifikation Splitter

    WM 2018: Aus für van Marwijk in Saudi Arabien
    Der frühere Bundesliga-Trainer Bert van Marwijk hat Saudi-Arabien zur WM 2018 geführt, kommt aber nicht in den Genuss einer WM-Teilnahme mit der Auswahl in Russland. Der nationale Verband SAFF gab am Donnerstag die Trennung vom Niederländer bekannt Nachfolger ist der Argentinier Edgardo Bauza. Van Marwijk nahm gegenüber dem niederländischen TV-Sender NOS Stellung und erklärte, dass Vertragsverhandlungen mit den Saudis gescheitert seien. "Ich habe sie abgebrochen. In der vergangenen Woche sind einige Mitglieder meines Stabs entlassen worden. Das kann ich nicht akzeptieren", sagte der ehemalige HSV- und BVB-Coach, der zudem nicht wie gewünscht in Saudi-Arabien wohnen wollte. Van Marwijk hatte die Niederlande 2010 ins WM-Finale gegen Spanien geführt (0:1). Der frühere Bayern-Profi Mark van Bommel gehörte zu seinem Betreuerstab. Nachfolger Bauza (59) hatte erst im Mai die Nationalmannschaft der Vereinigten Arabischen Emirate übernommen. Zuvor trainierte er Argentinien.

    Daum und der Rumänische Verband trennen sich
    Nationaltrainer Christoph Daum und der rumänische Fußballverband haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung verständigt. Die Mitglieder des Exekutivkomitees stimmten den Ablösemodalitäten zu, anschließend wurde die einvernehmliche Trennung offiziell bekannt gegeben. Als mögliche neue Kandidaten in Rumänien gehandelt werden Ex-Nationalspieler Dan Petrescu (49), der seit Juni bei CFR Cluj unter Vertrag steht, und Cosmin Contra (41), Trainer von Dinamo Bukarest.

    Koller in Österreich am Ende. Schöttel neuer Verbandssportdirektor.
    Das Präsidium des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) trifft sich am Freitag in Gmunden, um über die Zukunft von Teamchef Marcel Koller zu entscheiden. Der Schweizer, der das ÖFB-Team zur ersten EM-Teilnahme geführt hatte, ist nach dem quasi verpassten WM-Ticket für Russland in die Kritik geraten, will zumindest jedoch seinen bis zum 31. Dezember laufenden Vertrag bis zum letzten Tag erfüllen. Offen ist, ob ihm die Verbandsspitze dies gewährt. Anfang Oktober spielt Österreich noch zwei Quali-Spiele gegen Serbien und in Moldawien, Mitte November findet ein Testspiel inklusive einwöchiger Vorbereitung statt. Sollte sich der ÖFB für eine Trennung von Koller entscheiden, wird wohl spätestens dort der neue Nationaltrainer auf der Bank sitzen. Österreich schließt Koller-Ära in Moldawien ab. Die österreichische Nationalmannschaft schließt ihre WM-Qualifikationsrunde am Montagabend (20.45 Uhr) in Moldawien ab. Der scheidende Trainer Marcel Koller muss bei seinem Abschied vom ÖFB auf Stefan Ilsanker von RB Leipzig und den gesperrten Aleksandar Dragovic verzichten. Inzwischen steht der neue Sportdirektor des Verbandes fest.

    Kroatien trennt sich von Coach Cacic - Dalic übernimmt
    Der kroatische Fußball-Verband hat sich mit sofortiger Wirkung von Nationaltrainer Ante Cacic getrennt. Das bestätigte Verbandspräsident Davor Suker am Samstag dem nationalen Fernsehsender HRT. Der 64-jährige Cacic war am Freitag mit seinem Team im WM-Qualifikationsspiel gegen Finnland nicht über ein 1:1 hinausgekommen und macht nun Platz für Zlatko Dalic

    Arjen Robben beendet Karriere in der Elftal
    Nach einer enttäuschenden WM-Qualifikation sowie dem verpassten Wunder von Amsterdam hat Hollands Aushängeschild - wie erwartet - seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Arjen Robben, der in seiner Vita 96 Einsätze und 37 Treffer für die Elftal stehen hat, kämpfte in seinem Abschlussspiel beim 2:0 gegen Schweden bis zum Abpfiff und wurde in der Schlussphase von den Fans mit lautstarken Sprechchören gefeiert. Nun will sich der Offensivmann auf den FC Bayern konzentrieren.

    US-Nationaltrainer Arena tritt nach verpasster WM-Quali zurück
    "Es ist das größte Privileg für jeden Trainer", beginnt Arena in einem Statement auf der Internetseite des US-amerikanischen Verbandes, "die Nationalmannschaft seines Landes zu coachen." Damit ist jetzt Schluss "und wenn ich dieses Amt heute abgebe, bin ich stolz und dankbar, diese Gelegenheit zweimal gehabt zu haben". Im November letzten Jahres übernahm Arena wieder als US-Coach. Diesmal von Jürgen Klinsmann, der nach einem missglückten Start in die WM-Quali seinen Hut nehmen musste. Ihm hatte man die Kehrtwende nicht mehr zugetraut. Kaum ein Jahr später folgte in der Nacht zum Mittwoch (MESZ) die große Ernüchterung. Durch die peinliche Pleite in Trinidad & Tobago (1:2) fehlte den US-Boys ein Zähler, um an Honduras vorbei- und damit in die Play-offs einzuziehen.

    Storck ist nicht mehr ungarischer Nationalcoach
    Bernd Storck ist nicht mehr Trainer der ungarischen Nationalmannschaft. Der 54-Jährige und der ungarische Verband (MLSZ) einigten sich nach der verpassten Qualifikation für die WM 2018 in Russland darauf, getrennte Wege zu gehen. Storck war seit Sommer 2015 Nationalcoach Ungarns und führte die Magyaren zur EURO 2016 in Frankreich.
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  2. #2
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    22 von 32 Tickets für Russland 2018 sind vergeben


    Diese Teams sind bereits für die WM qualifiziert (Stand: 11.10.2017)

    Titelverteidiger Deutschland aus der Gruppe C machte am 5. Oktober in Nordirland den entscheidenden Schritt zur WM-Qualifikation für das Turnier 2018 in Russland. Die Entscheidung in Gruppe G ist auch gefallen, weil Spanien siegt und Italien strauchelte. Die Iberer, bei denen der zuletzt kritisierte Piqué in der Startelf stand, feierten einen mühelosen 3:0-Sieg über Albanien. Rodrigo (16.), Isco (24.) und der Münchner Thiago (27.) sorgten noch während der ersten halben Stunde für klare Verhältnisse. Danach lockerte die Furia Roja die Zügel ein wenig, gab den Dreier aber zu keiner Zeit aus der Hand. Am 10.10.2017 ergatterten Portugal und Frankreich das Direkt-Ticket für die WM 2018. Der Europameister fing die Schweizer mit einem 2:0 noch ab, den Franzosen reichte ein dünnes 2:1 gegen Weißrussland für Platz eins. Das Hoffen der Niederländer auf ein Fußballwunder gegen Schweden ging ins Leere: Zwar gewann Oranje 2:0, aber der notwendige Sieben-Tore-Sieg war zu keiner Zeit erreichbar, so dass Robben & Co. neben der EM 2016 auch die WM 2018 verpassen. Neben den Schweden erreichen auch die Griechen die Play-offs - die Slowakei wird als schlechtester Gruppenzweiter gestrichen.

    EUROPA (13 Teilnehmer + Gastgeber)

    Europa stellt das größte Teilnehmerfeld bei der WM. Neben dem automatisch qualifizierten Gastgeber Russland fahren 13 weitere Teams zur WM. Die Sieger der neun Qualifikationsgruppen qualifizieren sich direkt, die acht besten Gruppenzweiten spielen in Play-offs vier weitere Teilnehmer aus. Qualifiziert sind bereits:

    (01) Russland (als Gastgeber)
    (02) Belgien
    (03) Deutschland
    (04) England
    (05) Spanien
    (06) Polen
    (07) Island
    (08) Serbien
    (09) Portugal
    (10) Frankreich
    (11)
    (12)
    (13)
    (14)

    Für die Playoffs - keine direkte Qualifikation - haben sich Teams wie z.B. Italien, Irland, Dänemark, Schweiz, Griechenland, Schweden qualifiziert.

    Die Niederlande haben nach der EM 2016 erneut ein großes Turniert sowohl durch die direkte WM Qualifikation als auch durch die Playoffs verpasst.
    Ausserdem gescheitert sind bekannte Teams wie: Österreich, Wales, Bosnien, Montenegro, Schottland, Türkei, Slowakei.

    SÜDAMERIKA (4,5 Teilnehmer)

    Die ersten vier Teams der Zehner-Runde qualifizieren sich in Südamerika direkt für die WM. Auch der Fünfte hat noch gute Chancen auf einen Trip nach Russland: In Play-offs gegen den Sieger der Ozeanien-Qualifikation - Neuseeland setzte sich in den Play-offs mit einem 6:1 und 2:2 gegen die Solomon Inseln durch - geht es um ein weiteres Ticket. Qualifiziert sind bereits:

    (1) Brasilien
    (2) Argentinien
    (3) Uruguay
    (4) Kolumbien



    ASIEN (4,5 Teilnehmer)

    Auch Asien entsendet vier Teams sicher nach Russland. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der beiden Qualfikationsgruppen der 3. Runde sind direkt dabei. Die beiden Gruppendritten Syrien und Australien ermitteln in einem Play-off-Duell das Team, das sich mit einem Vertreter aus Nord- und Mittelamerika um einen weiteren WM-Platz streiten darf. Qualifiziert sind bereits:

    (1) Japan
    (2) Iran
    (3) Südkorea
    (4) Saudi-Arabien


    NORD- UND MITTELAMERIKA (3,5 Teilnehmer)

    Die ersten drei Teams der finalen Sechser-Runde qualifizieren sich direkt. Der Vierte hat die Chance, sich über die Hintertür in Play-offs gegen einen Vertreter aus Asien noch ein WM-Platz zu sichern. Qualifiziert sind bereits:

    (1) Mexiko
    (2) Costa Rica
    (3) Panama



    AFRIKA (5 Teilnehmer)

    In der letzten Runde der Afrika-Qualifikation qualifizieren sich die Erstplatzierten der fünf Vierergruppen jeweils für die WM in Russland. Qualifiziert sind bereits:

    (1) Nigeria
    (2) Ägypten


    OZEANIEN (0,5 Teilnehmer)

    Der Sieger der Ozeanien-Qualifikation - Neuseeland setzte sich in den Play-offs mit einem 6:1 und 2:2 gegen die Solomon Inseln durch - hat noch eine hohe Hürde vor sich: Ausscheidungsspiele gegen den Fünften der Südamerika-Qualifikation. Qualifiziert sind bereits:



    Die Auslosung der WM-Gruppen erfolgt am 01. Dezember 2017 im Kreml in Moskau.

    Die Endrunde der 21. Weltmeisterschaft findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 statt
    .
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  3. #3
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    Ein Land dankt Messi: Argentinien ist bei der WM 2018 dabei


    Fußball ist ein Mannschaftssport, Erfolge kommen nur über das Team - und keiner steht über dem Rest. Das stimmt aber nicht immer:
    Denn zum Abschluss der südamerikanischen WM-Qualifikation schulterte ein Mann die gesamten Lasten einer Nation. Sein Name: Lionel Messi.


    "Lachnummer der Welt" - zunächst auch nach Spielbeginn

    Selbst argentinische Fußballlegenden hatten sich im Vorfeld des als "Alles-oder-Nichts-Duell" oder "Endspiel" getauften Kräftemessen zwischen Ecuador und Argentinien zu Wort gemeldet. "Eine WM ohne Argentinien und ohne Messi wäre eine Katastrophe", hatte etwa "El Matador" Mario Kempes, der die Südamerikaner 1978 mit seinen sechs Turniertoren zum ersten WM-Titel geschossen hatte, gesagt. Die 78-jährige Trainerlegende Cesar Luis Menotti, ebenfalls einer der Helden von 1978, hatte ergänzt, dass sich Argentinien auch vor dem finalen Spiel bereits "zur Lachnummer der Welt" und zum "Zirkus" gemacht habe.

    Ob diese Aussagen die aktuellen Spieler trafen - ungewiss. Eines war aber sicher: Die Albiceleste, bei der unter anderem Juve-Torjäger Gonzalo Higuain gänzlich fehlte oder Stars wie Inter-Kapitän Mauro Icardi und Juve-Ass Paulo Dybala abermals auf der Bank saßen, erwischte einen miserablen Start im ecuadorianischen Quito auf einer Höhe von etwa 2800 Metern. Nach einem ersten Angriff von La Tri übers Zentrum landete der Ball nach einer Kopfballweiterleitung bei Romario Ibarra, der trotz aller Reklamation von Javier Mascherano nicht im Abseits stand und eiskalt auf 1:0 für den Gastgeber stellte - und das nach etwas mehr als 30 Sekunden Spielzeit!

    Messi reißt das Zepter an sich

    Ein wenig mussten sich die Argentinier im Anschluss schon schütteln, was eifrige und zweikampfsuchende Gastgeber zu weiteren Vorstößen nutzte. Doch mit fortschreitender Spielzeit kam der Favorit auf - was natürlich mit Superstar Lionel Messi zusammenhing: "La Pulga" glich nach einem edlen Zusammenspiel mit Angel di Maria zunächst aus kurzer Distanz mit einem Flachschuss aus (12.), ehe er nach einem Abwehrschnitzer mit einem strammen Knaller unter die Querlatte gar auf 2:1 stellte (20.). Mit dem 2:1 ging es auch in die Katakomben, wenngleich Messi gehörig Betrieb machte, reihenweise Gegenspieler aussteigen ließ und zudem mit einem Sahnepass di Maria fand. Der Profi von Paris Saint-Germain scheiterte allerdings an Keeper Maximo Banguera (32.).

    Ein Zauberfuß namens Messi

    Ganz nebenbei hatte Messi im Übrigen mit seinem Doppelpack südamerikanische Geschichte geschrieben: Noch nie zuvor hatte ein Spieler in der WM-Quali Südamerika 20 oder mehr Treffer erzielt. Der Barça-Superstar sollte aber nicht bei 20 stehen bleiben - nach einem hölzernen Auftakt der zweiten 45 Minuten mit etlichen rüden Fouls folgte Treffer Nummer 21. Es war, wie soll es anders sein, ein fabelhaftes Tor zum vorentscheidenden 3:1: Der Kapitän stoppte zunächst ein hohes Zuspiel mit der Brust runter, drehte sich, ging ins Tempodribbling und hob den Ball in vollem Lauf aus knapp 16 Meter über den Keeper hinweg zum 3:1 ins Netz. Nach diesem Gegentor schüttelte Schlussmann Banguera ungläubig den Kopf - nachvollziehbar, denn bei solchen Aktionen gehst du als Spieler, der nichts ausrichten kann, kaputt. Kaputt gingen mit Sicherheit nach dem Schlusspfiff auch etliche Gläser in den Bars und Kneipen Argentiniens, denn beim 3:1 blieb es - womit die Albiceleste die Schmach vermied und sich direkt für Russland 2018 qualifiziert. Der meist umarmte Mann war natürlich Lionel Messii. Eine lebende Legende trägt eine gesamte Fußballnation: Lionel Messi schoss Argentinien ganz allein zur WM 2018.
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  4. #4
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    WM-Playoffs:
    Italien trifft auf Schweden, Schweiz auf Nordirland


    Diese Auslosung verspricht spannende Partien:

    Bei den Playoffs zur WM-Qualifikation muss Italien gegen Schweden antreten.
    Auch die Schweizer haben eine schwere Hürde zu überwinden.



    Der viermalige Weltmeister Italien muss auf dem Weg zur WM 2018 in Russland an Schweden vorbei. Das ergab die Auslosung der Playoffs für die Europäische Fußball-Union (Uefa) in Zürich.

    Bei den Spielen im Zeitraum vom 9. bis zum 14. November müssen die Italiener zunächst auswärts antreten.

    Die Schweiz, das in der Fifa-Weltrangliste bestplatzierte Playoff-Team, muss gegen Nordirland und ebenfalls zunächst auswärts antreten.

    Kroatien trifft auf Griechenland mit Trainer Michael Skibbe. Dänemark spielt gegen Irland.

    Mit den Playoffs werden die letzten vier europäischen Plätze für die Weltmeisterschaft in Russland vergeben. Bisher haben sich aus Europa neben dem Gastgeber noch Deutschland, England, Frankreich, Spanien, Island, Serbien, Belgien, Polen und Portugal qualifiziert. "Natürlich besitzt Italien eine große Geschichte. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft und sind gut besetzt, aber wir werden uns darauf vorbereiten", reagierte Schwedens Trainer Janne Andersson.


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