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    Presseschau März 2017

    Leipziger Volkszeitung 26.02.2017 - 11.40 Uhr
    HASENHÜTTL TRICKST STÖGER AUS: DIE „TAKTISCHEN GESICHTER“ VON RB LEIPZIG
    Ralph Hasenhüttl besiegt seinen österreichischen Freund Peter Stöger mit zwei taktischen Veränderungen und scheut sich nicht davor, seinen besten Offensivspieler vom Platz zu nehmen.


    RB Leipzig sichert sich den Heimsieg gegen die Geißböcke.

    Leipzig. Auch wenn Ralph Hasenhüttl im Vorfeld angekündigt hatte, sich nach einem Erfolg gegen den 1. FC Köln kein Karnevalskostüm überzustreifen, so dürfte der Trainer von RB Leipzig am Samstagabend zumindest in Feierstimmung gewesen sein. Der 49-Jährige blieb auch im sechsten österreichischen Trainer-Duell gegen Peter Stöger ungeschlagen und holte mit dem 3:1 seinen zweiten Sieg. Vor allem taktisch traf er vor und während der Partie die besseren Entscheidungen als sein ehemaliger Mitspieler.
    Zum ersten Mal in dieser Saison ließ der RB-Coach sein Team im 4-3-3, einer veränderten Grundformation starten. Die Idee: Drei Leipziger Offensivkräfte sollten die Dreierkette der Gäste frontal anlaufen. „Dadurch war Köln vielleicht ein bisschen überrascht und wir haben viel Druck aufbauen können“, erklärte Stefan Ilsanker. Kölns Trainer Stöger kritisierte: „Es wäre in der ersten Halbzeit egal gewesen, ob wir zwei Verteidiger gehabt hätten, oder neun. Die Chancen hätte es sowieso gegeben, wenn niemand hingeht und bereit ist, die Verantwortung für gewisse Dinge zu übernehmen.“ Das 1:0 von Emil Forsberg fiel in der fünften Minute. Der Schwede entwickelt sich zum Spezialist für das erste Tor: Fünf seiner sieben Bundesliga-Treffer erzielte er zur 1:0-Führung.

    Werner und Forsberg ziehen derzeit als spektakuläres Sturmduo mit ihren Vorlagen und Toren die Aufmerksamkeit auf sich. Doch die beiden anderen Offensivkräfte Naby Keita und Marcel Sabitzer präsentierten sich gegen Köln ebenfalls in bestechender Form. Keita sorgte mit seinen Pässen für enorm viel Tiefgang, gewann zudem 17 Zweikämpfe – Topwert neben Ilsanker.

    Der österreichische Nationalspieler Sabitzer lieferte mit 11,6 Kilometern den zweitbesten Laufwert nach Diego Demme (12,4 Kilometer) ab und hatte mit vier Torschüssen genauso viele Abschlüsse wie Werner. „Wir haben einen super Matchplan in der ersten Halbzeit umgesetzt, uns sehr viele Chancen herausgespielt und Stress beim Gegner ausgelöst. Kurz nach der Halbzeit war es dann genau umgekehrt“, sagte Innenverteidiger Marvin Compper.

    Stöger reagiert zur Pause

    Kölns Coach Stöger ließ sich in der Kabine etwas einfallen, nahm den schwächelnden Abwehrspieler Dominik Maroh, der das Eigentor zum 2:0 erzielte, heraus und brachte mit Simon Zoller einen weiteren Stürmer. Kölns Umstellung auf ein 4-4-2 löste zunächst einige Probleme beim bis dahin dominierenden Gastgeber aus. „Wir hatten plötzlich eine leichte Unordnung und haben die Flanken nicht verhindert bekommen, sodass die ein oder andere gefährliche Situation entstand – auch das 2:1“, sagte Compper.

    Der Zeitpunkt für Hasenhüttls zweiten taktischen Streich war gekommen. Er wechselte Rani Khedira ein und stellte hinten auf eine Fünferkette um: „Ich freue mich, dass die Mannschaft inzwischen taktisch mehrere Gesichter hat. Das hilft uns in solchen Phasen enorm“, meinte der RB-Coach.

    Reif für die Champions League?

    Dass mit Forsberg ausgerechnet der beste Spieler ausgewechselt wurde, erklärte er so: „Es war keine leichte Entscheidung, mit Emil den wertvollsten Offensivspieler, nach 60 Minuten vom Platz zu nehmen. Es hat ihn nur getroffen, weil ich einen Defensiven mehr gebraucht habe. Wie man an dem Tor gesehen hat, schließt das nicht aus, dass man offensiv auch noch gefährlich ist.“ Die Umstellung des Trainers war der Schlüssel dafür, das RB Leipzig hinten keine Torchance der Gäste mehr zuließ und wieder zu Stabilität fand.

    In den Katakomben der Red-Bull-Arena kam nach dem neunten Heimsieg im elften Spiel die Frage auf, ob vor allem die erste Halbzeit des Tabellenzweiten, schon eine Champions League reife Leistung war. Kapitän Willi Orban sagte: „Weiß ich nicht, ich habe noch nie Champions League gespielt.“ Sein Teamkollege Ilsanker meinte: „Keine Ahnung, wie weit unsere Entwicklung auf internationalem Niveau ist. Wir haben letzte Saison noch zweite Bundesliga gespielt.“ Mit 48 Punkten nach 22 Spieltagen ist den Leipzigern zumindest der Startplatz in der Europa League mit 15 Zählern Vorsprung auf Rang sieben kaum noch zu nehmen. Die Kölner dagegen haben seit 20 Jahren nicht mehr international gespielt und damit nicht annähernd Champions-League-Niveau.

    Nachtrag zum Spiel: Davie Selke hat sich eine leichte Verletzung am großen Zeh zugezogen. Dieser sei dick und blutunterlaufen, berichtete Hasenhüttl.





    Lars Werner Express - 26.02.17, 16:21 Uhr

    Mehrere Patzer Was ist los bei FC-Keeper Kessler?


    Mal er hält er klasse, dann patzt er wieder in spielentscheidenden Situationen: Thomas Kessler bringt seit einigen Spielen nicht mehr das Niveau, das er von sich selbst erwartet. Foto: Bongarts/Getty Images

    Köln - Sein Start nach der Verletzung von Timo Horn war klasse. Auch nach der Heldentat in Gladbach zeigte Thomas Kessler (31) zuverlässige Leistungen im FC-Tor. Doch als selbstkritischer Profi, der er ja gilt, wird er auch zugeben müssen: Irgendwie ist bei ihm seit ein paar Wochen der Wurm drin. Gegen Bayern muss er noch einmal zur „alten Form“ finden.

    Bogenlampe nach vier Minuten

    Kessler hatte ganz sicher schon schönere Stunden erlebt als am Samstagnachmittag im zentralen Stadion in Leipzig. Sein Querschläger, eine Bogenlampe, landete nach etwas über vier Minuten auf dem Kopf von Timo Werner, der sofort auf Emil Forsberg weiterleitete, der dann traf. Auch das 3:1 durch Werner, aus spitzem Winkel und die Entscheidung nach einem 20-minütigen FC-Comeback, zählt zur Kategorie haltbar.


    Das 3:1: Thomas Kessler wird von Timo Werner aus extrem spitzen Winkel überwunden. Foto: Bongarts/Getty Images

    Irgendwie passte dieser Treffer ins Bild der letzten Wochen: Kessler bringt nicht das Niveau, das er von sich selbst erwartet und wirkte bei einigen Gegentoren mindestens unglücklich.
    - So vor dem 0:1 gegen Schalke, als er nicht aus dem Kasten heraus kam.
    - Vor dem 1:2 in Freiburg ließ „Kess“ den Freistoß von Grifo vor die Füße von Schütze Philipp abklatschen.
    - Vor dem 0:1 im Pokal in Hamburg hielt er einen unplatzierten Schuss von Waldschmidt nicht fest, Jung staubte ab.
    - Oder kurz vor Weihnachten beim Aufsetzer von Gnabry zum 1:1 in Bremen.


    Thomas Kessler (M.) und seine FC-Kollegen. Foto: dpa

    Nicht allesamt dicke Böcke, aber Situationen, die man schon anders hätte meistern können und die in der Wahrnehmung oft spielentscheidend waren. Auf der anderen Seite – und das macht eine Bewertung von Kessler so schwierig: Mehrfach vereitelte der „kölsche Jung“ weitere Gegentreffer mit starken Paraden.
    Kollegen und Trainerteam machen ihm null Vorwürfe. Gegen die Bayern wird Kessler noch einmal und sicher noch mehr gefordert sein. Horn (23) peilt seine Rückkehr für das folgende Auswärtsspiel in Ingolstadt an. Vielleicht gelingt Kessler ja noch mal ein Helden-Tag wie an diesem 19. November beim 2:1 in Gladbach.





    ksta 27.02.17, 11:36 Uhr

    Kommentar zum 1. FC Köln Kleine Kniffe unter Freunden


    Ralph Hasenhüttl (r.) und FC-Trainer Peter Stöger sind gute Freunde. Foto: dpa

    Peter Stöger hat Ralph Hasenhüttl am Samstag nach dem Schlusspfiff in Leipzig einen "Freund" genannt, und das war nicht einfach so dahingesagt. Die beiden Österreicher haben jahrelang gemeinsam gespielt; mit Austria Wien wurden sie Meister, spielten in der Champions League.

    Fünfmal sind Stöger und Hasenhüttl mittlerweile als Trainer aufeinandergetroffen, zweimal gewann Hasenhüttl, Stöger noch nie. Und weil Peter Stöger sehr ungern verliert, musste er Hasenhüttl am Samstag widersprechen - Freundschaft hin oder her. Leipzig hatte erstmals in dieser Saison mit drei Spitzen begonnen. Man habe im Hinspiel darunter zu leiden gehabt, dass Kölns Dominique Heintz ständig Diagonalbälle hinter die Leipziger Verteidigung geschlagen habe. Darum habe man mit einer zusätzlichen Kraft Druck auf die Kölner ausüben wollen, erklärte Hasenhüttl nach dem Spiel und mutmaßte: "Damit haben wir die Kölner vielleicht etwas überrascht." Doch Stöger antwortete sehr bestimmt. Die Kölner mochten vieles gewesen sein am Samstag. Aber nicht überrascht.

    Peter Stöger stellte in der Halbzeit um

    Stöger hatte seinerseits zur Halbzeitpause von Dreier- auf Viererkette umgestellt, wodurch Köln die Herrschaft über das Spiel gewonnen hatte. Allerdings nur so lange, bis Hasenhüttl darauf antwortete, indem er Forsberg aus der Partie nahm, seinen spektakulärsten Angreifer. Das sei ihm schwergefallen, gab er später zu. Aber es hatte sein müssen - und es hatte funktioniert: Die Kölner waren schlagartig aus dem Spiel gewesen, nur eine Minute später hatte Leipzig zum entscheidenden 3:1 getroffen. Darauf hatte es keine taktische Antwort mehr gegeben.

    Den 40.000 Zuschauern im Stadion hatte also nicht nur die Heim-Mannschaft eine gute Show geboten. Es war auch ein spektakuläres Duell zweier Trainer gewesen. In aller Freundschaft.





    Jan Reinold kicker online 27.02.2017 - 14.10 Uhr

    Kölns Spieler auf dem Rosenmontagszug

    Stögers Wahl: Jojic oder Özcan

    Am Rosenmontag war in sportlicher Hinsicht wenig los beim 1. FC Köln. Mit zwölf Profis und dem eigenen Wagen nahmen die Geißböcke am "Zoch" durch die Kölner Innenstadt teil. Die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Bayern nehmen Peter Stöger und Co. am Dienstag auf. Dann muss sich der Trainer auch mit der Frage beschäftigen, wie er den Ausfall von Nationalspieler Jonas Hector auffangen möchte.

    Milos Jojic ist die erste Alternative als Ersatz für den gesperrten Jonas Hector.

    © imagoZoomansicht
    Seit vier Pflichtspielen wartet der FC auf einen Erfolg, am Samstag musste die Mannschaft von Peter Stöger ein 1:3 in Leipzig hinnehmen. Unangenehme Nebenwirkung der verdienten Niederlage beim starken Aufsteiger: Jonas Hector sah seine fünfte Gelbe Karte.

    Damit ist der Nationalspieler für das schwere Heimspiel gegen Rekordmeister FC Bayern am kommenden Samstag (15.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) gesperrt. Ein Ersatz muss also her, der (vermutlich) an der Seite von Marco Höger im defensiven Mittelfeld agiert.

    Dass Kapitän Matthias Lehmann, der nach seinen Knieproblemen zuletzt noch nicht voll belastbar war, schon wieder eine Option ist, wäre eine Überraschung. Wahrscheinlich läuft es daher auf eine Entscheidung zwischen Youngster Salih Özcan und Milos Jojic hinaus, wobei der Serbe in den vergangenen Wochen bei Stöger die Nase vorn hatte.

    Während Hector gegen die Bayern gesperrt fehlen wird, kann Frederik Sörensen am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen. Der Abwehrspieler hatte in Leipzig aufgrund seiner fünften Gelben Karte aussetzen müssen.

    1. FC Köln beim Rosenmontagszug







    Express - 27.02.17, 21:04 Uhr

    Neues Modeste-Angebot FC-Sportchef Schmadtke redet Klartext: „Bin nicht erreichbar!“


    Anthony Modeste ist in Fernost heiß begehrt. Foto: Eduard Bopp

    Köln - Jörg Schmadtke ist erst mal froh, wenn die Wechselfrist in China am Dienstag (28. Februar) abläuft.
    „Am Montag bin ich sowieso nicht erreichbar. Dann ist das Thema erledigt“, sagte der FC-Manager, der den Rosenmontagszug von der Tribüne aus verfolgt, in Bezug auf das Buhlen des chinesischen Klubs Tianjin Quanjian um Anthony Modeste.
    Schmadtke hat vorerst keinen Bock mehr auf das Thema. „Wie oft muss ich noch absagen? Man kann das auch einfach mal respektieren.“

    50-Millionen-Euro-Offerte abgelehnt

    Bereits vor dem Spiel in Leipzig gab Schmadtke bekannt, dass der FC offenbar auch eine 50-Millionen-Euro-Offerte aus China für seinen Torjäger abgelehnt hat.
    „Ja, sie sind unermüdlich. Trotz mehrerer Absagen haben sie noch einmal nachgelegt“, sagte Manager Jörg Schmadtke bei Sky.
    Davor hatte der FC bereits ein 40-Millionen-Angebot des Spitzenklubs Tianjin für den 17-mal in dieser Saison erfolgreichen Franzosen ausgeschlagen.




    MARC L. MERTEN - GBK 28. Februar 2017 at 08:23
    Modeste twittert nachts um halb zwei: „Ich bleib in Köln“



    Am heutigen Dienstag schließt das Transferfenster in der chinesischen Super League. Nur noch heute können die dortigen Vereine Spieler verpflichten. Anthony Modeste wird es bekanntlich nicht werden – das hat der Stürmer noch mal bekräftigt.

    Köln – Als hätten es ihm die vielen tausend Menschen am Rosenmontagszug noch ein letztes Mal bestätigt: Anthony Modeste wird in Köln auf Händen getragen. Auch deshalb dürfte sich der Franzose in der Nacht von Montag auf Dienstag gedacht haben: Eine Botschaft an diese Fans wäre richtig.
    Und so twitterte Modeste spät in der Nacht um halb zwei Uhr morgens: „Ich bleib in Köln…. je restes à cologne.“ Was zwar vom Zeitpunkt her erst einmal nur einen Sofort-Wechsel betrifft. Die Chinesen können sich also ein noch einmal erhöhtes Last-Minute-Angebot sparen. Aber zumindest ist klar: Selbst, wenn sich der Effzeh mit dem interessierten Klub hätte einigen können: Modeste hätte zustimmen müssen. Und dafür schien auch beim 28-Jährigen nicht die richtige Zeit.

  2. #2
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    Oliver Bitter kicker-online 28.02.2017 - 15.33 Uhr

    Köln: Stöger muss wegen Hectors Gelbsperre Ersatz finden


    Jojic: Gegen die Bayern auf dem Sprung

    So richtig Eindruck hinterlassen hat Milos Jojic bei den Geißböcken bisher noch nicht. Nun könnte der vor zwei Jahren aus Dortmund gekommene Mittelfeldmann aber auf einmal voll in den Blickpunkt rücken. Am Samstag beim Spiel gegen Rekordmeister Bayern München dürfte der 24-Jährige mal wieder in der Startelf auftauchen.

    Jonas Hector, der beim 1:3 in Leipzig die fünfte Gelbe Karte sah, muss gegen die Bayern zuschauen. Damit ergibt sich die Frage, wen Trainer Peter Stöger mit dem Startplatz neben Marco Höger im defensiven Mittelfeld betraut. Ein Kandidat wäre Salih Özcan, doch im Zweifelsfall gab Stöger zuletzt eher Jojic den Vorzug.

    Der Serbe wollte eigentlich im Winter weg, weil er keine Chance mehr sah, sich in Köln durchzusetzen. Als Blitzstarter hatte sich Jojic zunächst in Dortmund einen Namen gemacht. Im Winter 2013/2014 kam er für 2,2 Millionen von Partizan Belgrad zum BVB und schlug zunächst groß ein. Mitte Februar, im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, erzielte er 17 Sekunden nach seiner Einwechslung seinen ersten Bundesliga-Treffer. Und auch anschließend begeisterte auf hohem Niveau, zum Beispiel in der Champions League gegen Real Madrid.

    Der starken Startphase folgten aber nur noch wenige Höhepunkte, und Jojic spielte beim BVB nur eine untgeordnete Rolle. Auch nach seinem Wechsel zu den Geißböcken startete der Mittelfeldmann nicht gerade durch. Seit September ward er nicht mehr in der Bundesliga gesehen und trug sich mit Abschiedsgedanken, doch in der Winterpause einigten sich beide Seiten darauf, noch zu warten. "Er lässt sich nicht hängen, das ist absolut in Ordnung", lobte Trainer Peter Stöger damals, "und wenn alles passt, dann kann er unser Spiel verändern."

    Ein schönes Kompliment. Und vielleicht nutzt Jojic, so er denn darf, seine Chance gegen die Bayern. Fällt er erneut durch, wird er nicht mehr so viele bekommen.

  3. #3
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    GBK 1. März 2017 at 10:00

    Viererkette oder Dreierkette? Die Bilanz der Effzeh-System



    Der 1. FC Köln lässt sich in dieser Saison nicht eindeutig in eine Schublade stecken. In Sachen Systemfrage orientiert sich das Trainerteam um Peter Stöger zwar an der Grundausrichtung 4-4-2. Der Saisonverlauf hat aber schon zu diversen Variationen geführt. Eine Zwischenbilanz.

    Köln – Ein echter Blick auf die Zahlen fällt schwer. Ja, der Effzeh begann in 14 von 22 Bundesliga-Spielen in dieser Saison im 4-4-2. Aus diesen 14 Spielen holte Köln 22 Punkte (Schnitt: 1,6), gewann sechs Partien und verlor vier. Dem gegenüber stehen acht Partien mit einer Fünfer- respektive Dreierkette. Doch schon hier fängt das Problem an.

    Ungenaue Bilanz durch häufige System-Wechsel im Spiel

    Wann spielte der Effzeh mit einer Fünferkette und wann mit nur drei Verteidigern, während die Außenverteidiger ins Mittelfeld vorschoben und aus dem 5-3-2 ein 3-5-2 machten? Passierte dies nicht allzu häufig als fließender Übergang während eines Spiels und je nach Ballbesitzphasen? Wie soll eine Bewertung der Systeme ausfallen, wenn Köln in Leipzig im 5-3-2 begann und zur Halbzeit in ein 4-4-2 umstellte? Oder in Frankfurt, als Jonas Hector noch während der ersten Hälfte ins Mittelfeld vorrückte? Oder im Heimspiel gegen den HSV, als Köln mit Dreierkette begann, dann aber auf die HSV-Formation reagierte und umstellte?

    Die Zahlen, die vorliegen, lassen sich also nur mittels der Anfangsformation erklären. Denn die ist verzeichnet, während taktische Umstellungen – teils mehrfach – im Laufe einer Partie kaum mehr statistisch erfasst werden können. Und so lässt sich lediglich festhalten, dass die Geissböcke mit Dreier- oder Fünferkette in acht Partien zwar nur zwei Siege holten und mit einem Schnitt von 1,4 Zählern unter jenem der 4-4-2-Formation liegen. Allerdings verloren die Kölner mit dieser Ausrichtung auch lediglich erst ein Spiel – das 1:3 in Leipzig. Zuvor blieben die Kölner durch eine im Defensivzentrum gestärkte Aufstellung ungeschlagen. Die anderen vier Niederlagen in der bisherigen Saison gab es im 4-4-2.

    Nur eine echte Konstante im Effzeh-Aufgebot

    Daher ist auch noch nicht klar, für welches System sich Peter Stöger in der kommenden Partie gegen den FC Bayern entscheiden wird. Wahrscheinlich ist, wie im Hinspiel, eine tief stehende Formation im 5-3-2. Doch auf GBK-Nachfrage ließ der Effzeh-Coach wissen: „Es kam in den letzten Monaten auch viel darauf an, welche Spieler zur Verfügung standen.“ Durch die vielen Verletzungen musste der Österreicher immer wieder umbauen, so auch jetzt wieder, da mit Jonas Hector ein weiterer Schlüsselspieler fehlen wird.

    Welche Formation wählt Stöger gegen die Bayern?

    Matthias Lehmann, der auf dem Weg zu seinem Comeback ist, würde den Kölner zwar „gut tun“, wie Stöger sagte. Sicher ist der Einsatz des Kapitäns allerdings noch nicht. Und so muss Stöger ausgerechnet gegen die Bayern erneut experimentieren. Kommt Matze Lehmann zurück? Stellt er Milos Jojic oder Salih Özcan an die Seite von Marco Höger? Oder gar beide? Erneut wird die System-Frage in Köln also eher eine Personal-Frage werden, aus der sich dann eine Formation ergeben wird. So, wie es schon häufiger war in dieser Saison.

    Nur eines behielt Stöger fast immer bei: Neben Anthony Modeste stürmte in dieser Saison in 19 von 22 Spielen ein zweiter, echter Stürmer. Nur dreimal entschied sich der Effzeh-Coach für eine Variante mit Modeste als alleiniger Spitze und zwei offensiven Leuten auf den Flügeln. Die Zwei-Stürmer-Formation war bislang die größte Konstante im FC-Aufgebot – und stets ein Zeichen an die eigene Mannschaft: Wenn möglich, auch gegen den FC Bayern, geht es im Fußball immer noch darum, selbst Tore zu erzielen.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/viere...ffzeh-systeme/

  4. #4
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    GBK 28. Februar 2017 at 18:28

    Subotic kränkelt: Fehlt der Serbe gegen den FC Bayern?



    Neven Subotic fehlt dem 1. FC Köln zu Beginn der Trainingswoche vor dem Spiel gegen den FC Bayern München.
    Der Winter-Neuzugang von Borussia Dortmund ist am Sonntag erkrankt und noch nicht wieder voll belastbar. Ob er ausfällt, ist noch offen.


    Köln – Den Rosenmontagszug musste er schon sausen lassen, am Dienstag auch die erste Trainingseinheit der Woche. Neven Subotic kam zwar zum Geißbockheim, trainierte allerdings nur auf dem Ergometer. „Er kränkelt ein bisschen. Wir müssen schauen, wie es für Samstag aussieht“, sagte Trainer Peter Stöger. Ob es für Samstag reicht? „Wir wissen es noch nicht.“

    Sicher wird dagegen noch Timo Horn ausfallen. Der Torhüter konnte am Dienstag noch nicht ins Mannschaftstraining einsteigen und wird deshalb für den Rekordmeister noch keine Option sein. Das bedeutet, dass Thomas Kessler mindestens noch in der Partie gegen die Bayern zwischen den Pfosten des Effzeh stehen wird.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/02/subot...den-fc-bayern/

  5. #5
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    GBK on 1. März 2017 at 00:01

    Lehmann mit blutiger Nase, aber mittendrin im Training



    Der Kapitän ist wieder an Bord, aber steht er auch am Samstag im Kader des 1. FC Köln?
    Matthias Lehmann hat am Dienstag das volle Mannschaftstraining absolviert – inklusive Zweikämpfe.
    Über seinen Einsatz gegen den FC Bayern München entscheidet er selbst.


    Köln – Eigentlich hatte Lehmann schon im Januar sein Comeback geben wollen. Der 33-Jährige stand schon wieder im Mannschaftstraining, dann eine falsche Bewegung und schon war die Hoffnung auf eine Rückkehr gegen den 1. FSV Mainz 05 dahin. Fünf Wochen später ist der Kapitän wieder da.

    Er muss irgendwann sagen, ob er bereit ist

    Im Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach Mitte November hatte sich Lehmann am Knie verletzt. Über drei Monate bestritt er kein Spiel. Aber zumindest im Training steht Lehmann wieder, grätschte am Dienstag in den Zweikämpfen, holte sich in einem Duell eine blutige Nase und machte trotzdem einen zuversichtlichen Eindruck. Jetzt hat es der Kapitän selbst in der Hand, ob er sich schon fit genug fühlt für die Partie gegen den FC Bayern am Samstag im RheinEnergieStadion.

    „Matze muss selbst entscheiden, wie es ihm geht“, sagte Trainer Peter Stöger nach der Einheit. Der Effzeh-Coach hat es dem 33-Jährigen offen gelassen, wie intensiv er mittrainiert, ob er sich aus gewissen Übungen noch rausnimmt oder voll mitmacht. Am Dienstag ging Lehmann aufs Ganze. „Er muss irgendwann sagen, ob er bereit ist“, sagte Stöger. „Aber er wird nicht früher das Okay geben, wenn er sich nicht sicher wäre. Da ist viel Eigenverantwortung dabei.“

    Hector fällt aus: Springt Lehmann in die Bresche?

    Körperlich fit ist er schon, hat viel an seiner Ausdauer gearbeitet. „Das ist es kein Problem“, sagte sein Coach. „Ihm fehlt vielleicht noch etwas der Rhythmus.“ Aber der kommt ohnehin erst mit der Spielpraxis. Reicht das gegen die Bayern? Stöger hat noch Zweifel. „Vom Gefühl her wird es schwer für Samstag. Aber ausschließen will ich es nicht.“ Auch, weil mit Jonas Hector ein Sechser ausfällt und Lehmanns Rückkehr zu keinem besseren Zeitpunkt kommen würde. Aber eben: Lehmann ist der einzige, der über sein Comeback entscheiden kann.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/lehma...n-im-training/

  6. #6
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    SportBild 01.03.2017 - 10:35 Uhr

    TRANSFER-BÖRSE
    Bayern an Lyons Tousart interessiert – Lazio will Horn



    Die Transfer-Börse von Europas Top-Klubs
    Laut „Calciomercato“ hat Lazio Rom Interesse an einer Verpflichtung von Kölns Keeper Timo Horn. Der 23-Jährige hat beim FC noch einen Vertrag bis 2019

    Bayern München soll sich für den französischen U19-Europameister Lucas Tousart interessieren. Wie die Fachzeitschrift France Football behauptet,
    habe der deutsche Rekordmeister Erkundigungen über den bald 20 Jahre alten Mittelfeldspieler eingezogen.


    Tousart ist bis 2019 an Olympique Lyon gebunden. Dort hat er sich mittlerweile einen Stammplatz im Mittelfeld erkämpft. Neben dem FC Bayern beschäftigt sich angeblich auch Manchester United mit dem Rechtsfuß.

    Derweil hat der italienische Erstligist Lazio Rom offenbar Interesse an einer Verpflichtung von Kölns Keeper Timo Horn. Das berichtet „Calciomercato“. Die Römer haben den FC-Torwart als Nachfolger von Federico Marchetti im Visier. Der 34-jährige Lazio-Schlussmann laboriert derzeit an einer Knieverletzung, über seinen Abgang zum Saisonende wird spekuliert.
    Timo Horn hat beim 1. FC Köln einen Vertrag bis 2019. Er ist erst vor Kurzem nach einer Meniskusverletzung ins Tor zurückgekehrt. Horn wird auch mit anderen Klubs in Verbindung gebracht (u.a. Leipzig).

    Link: http://sportbild.bild.de/fussball/20...182.sport.html

  7. #7
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    Kicker 01.03.2017, 10:21

    FC-Stammkeeper dängt auf seine Rückkehr ins Team
    Horn-Comeback: Stöger rät zu Geduld

    Er taucht ab nach rechts unten, packt den Ball; fliegt nach links, faustet die Kugel weg. Timo Horn ist wieder in seinem Element.
    Sieht gut aus mit seinem Comeback. Doch Trainer Peter Stöger rät aus nachvollziehbaren Gründen zu Geduld.


    Seit November ist Kölns Stammkeeper wegen eines Meniskusschadens außer Gefecht. Im Januar begann das FC-Eigengewächs wieder mit dem Lauftraining, nun absolviert er Spezialeinheiten mit Torwart-Trainer Alexander Baade. "Natürlich will ein Spieler dann auch so schnell wie möglich wieder im Wettkampf ran", weiß Stöger, "aber es wäre ja Unsinn, ein Risiko einzugehen. Da warten wir lieber eine Woche länger."

    Thomas Kessler machte seine Sache als Vertreter überwiegend ausgezeichnet, ungeachtet der kleinen Wackler zuletzt. "Da gab es ein paar unglückliche Situationen", räumt auch Stöger ein, "aber deswegen verzweifelt ja niemand. Er hat uns auch einige Spiele gerettet."


    © imagoZoomansicht
    Timo Horn, 1. FC Köln
    Noch ist der Zeitpunkt seiner Rückkehr ungewiss: FC-Keeper Timo Horn

    Eine Hoffnung Horns scheint sich zu erfüllen

    Wann Timo Horn dem FC wieder Spiele retten kann, ist noch ungewiss. Gegen die Bayern wird er noch fehlen, eine Woche darauf in Ingolstadt wohl auch. Immerhin scheint sich eine Hoffnung des Silbermedaillen-Gewinners im Blick auf sein Comeback zu erfüllen. "Wäre prima, wenn wir weiter um Platz sieben mitmischen würden, wenn ich zurück bin", hatte Horn im Januar gesagt.

    Genau diesen siebten Platz belegt der FC aktuell. Und würde ihn dank drei Punkten Vorsprung (und der deutlich besseren Tordifferenz) vor Leverkusen und Freiburg auch bei einer Niederlage gegen den Rekordmeister FC Bayern am Samstag kaum einbüßen.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...zu-geduld.html

  8. #8
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    sport1.de 01.03.2017 / 12:52 Uhr

    1. FC Köln verlängert Vertrag mit Gaffel-Brauerei
    Kein Pils mehr beim 1. FC Köln


    Das RheinEnergie-Stadion soll zum "reinen Kölsch-Stadion" werden © Getty Images

    Der 1. FC Köln und die Gaffel-Brauerei wollen ein "reines Kölsch-Stadion". Ab der kommenden Saison wird im RheinEnergie-Stadion kein Pils mehr ausgeschenkt.

    Der 1. FC Köln und die Gaffel-Brauerei haben ihre Partnerschaft bis 2020 verlängert. Dies gab der FC am Mittwoch bekannt.

    Ab der kommenden Saison wird im RheinEnergie-Stadion ausschließlich das Bier des Kölner Sponsors ausgeschenkt, Pils hingegen nicht mehr. Der Bundesligist wirbt mit der Umwandlung der Arena in ein "reines Kölsch-Stadion". Die kleine "Bier-Revolution" begründete FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle mit einem Plädoyer an die Heimat der "Geißböcke".

    "Wir betonen damit noch einmal unsere Einzigartigkeit als Klub dieser Stadt und erweitern unser Bekenntnis zu Köln und seinen Traditionen", meinte Wehrle: "Wir laden auch unsere Gäste ein, kölsches Brauchtum kennenzulernen."

    Auch der Bierbrauer war zufrieden. "Wir wissen, was wir am FC haben, und der FC weiß sicher auch, was er an uns hat", betonte Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR bei Gaffel, "deswegen sind alle Beteiligten sehr glücklich, dass die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft fortgeführt wird."

    Link: http://www.sport1.de/fussball/bundes...affel-brauerei

  9. #9
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    Ksta - 01.03.17, 12:02 Uhr

    FC-Torwart Timo Horn trainiert wieder mit der Mannschaft



    Köln - Der 1. FC Köln hat sein Torwarttrio wieder zurück - zumindest auf dem Trainingsplatz. Bereits vergangene Woche hatte sich angedeutet, dass Timo Horn nach seiner überstandenen Verletzung nach Karneval auch wieder ins Mannschaftstraining zurückkehrt. Am Aschermittwoch war es dann soweit.

    Im November hatte der 23-Jährige im Training einen Meniskusschaden erlitten und musste operiert werden. Vor dem Start des Kölner Straßenkarnevals trainierte die Nummer eins erstmals mit Torwarttrainer Alexander Bade am Geißbockheim. Ob der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2016 am Wochenende gegen Bayern München zwischen die Pfosten zurückkehren wird, ist eher unwahrscheinlich.
    Dieser Meinung ist auch Trainer Peter Stöger. „Natürlich will ein Spieler dann auch so schnell wie möglich wieder im Wettkampf ran, aber es wäre ja Unsinn, ein Risiko einzugehen. Da warten wir lieber eine Woche länger", wird der Österreicher im „kicker“ zitiert. (mbr)

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...chaft-25943990

  10. #10
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    GBK 1. März 2017 at 15:48



    „Wir haben vereinbart, dass wir im Sommer schauen“

    Anthony Modeste und der China-Wirbel: Der Franzose bleibt dem 1. FC Köln bis zum Sommer erhalten.
    So viel ist klar, da am 28. Februar die Wechselfrist in der Chinese Super League abgelaufen ist.
    Doch vieles deutet darauf hin, dass ein Wechsel längst nicht vom Tisch ist.


    Köln – Tianjin Quanjian heißt der Klub, der bis zuletzt aggressiv um Modeste warb. Am Dienstag musste sich der chinesische Klub entscheiden und verpflichtete mit dem Brasilianer Junior Moraes von Dynamo Kiew lediglich einen Stürmer auf Leihbasis. Eine Kaufoption sicherten sich die Chinesen zwar, doch der kleine, wendige Stürmer (1,76 Meter) entspricht nicht jenen Anforderungen, aufgrund derer man an Anthony Modeste und auch Mario Gomez herangetreten war.

    "Ich kann meinen Verein nicht mitten in der Saison im Stich lassen"

    Die Transferkasse der Chinesen ist also weiter prall gefüllt, und wenn die Bundesliga-Saison im Mai ausläuft, wird das Thema Modeste wohl wieder auf den Tisch kommen beim Team von Trainer Fabio Cannavaro. So klang es auch bei Modeste selbst, der sich am Mittwoch ausführlich zu den Wechselgerüchten äußerte. In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte der Franzose noch getwittert: „Ich bleibe in Köln.“ Dies war aber wohl nur auf den Zeitraum bis zum Sommer bezogen.

    „Ich bleibe jetzt hier. Ich bin hier glücklich und kann meinen Verein nicht mitten in der Saison im Stich lassen. Das wäre für mich unfassbar“, sagte Modeste und erklärte, dass er mit dem Effzeh eine Vereinbarung getroffen habe. „Ich bin hier bis zum Sommer und habe mit Jörg Schmadtke vereinbart, dass wir im Sommer schauen.“ Zwar betonte Modeste, einen Vertrag bis 2021 am Geißbockheim zu besitzen und sich in Köln sehr wohl zu fühlen.

    "Ich will jetzt nur eines: Tore schießen"

    Doch beide Seiten ziehen offenbar die Möglichkeit ernsthaft in Betracht, dass ein erneutes Werben aus China zu einem Transfer führen könnte. Eine faire Vereinbarung also für beide Seiten, die Fronten sind geklärt, alle können sich auf das Wesentliche konzentrieren. Und was das ist, muss man bei Modeste nicht lange suchen: „Ich will jetzt nur eines: Tore schießen.“ In dem Wissen, dass jedes Tor den Stürmer noch wertvoller macht, den Effzeh noch erfolgreicher und im Sommer zu einem Rekord-Deal für die Geissböcke führen könnte.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/modes...ommer-schauen/

  11. #11
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    francefootball 25. Februar 9:04 Uhr



    Hoffenheim, Frankfurt, Köln: so sind sie zu Europa-Kandidaten geworden

    Hoffenheim, Francfort, Cologne : comment ils sont devenus candidats à l'Europe


    Neben dem Aufsteiger Leipzig spielen drei Überraschungsteams in dieser Saison um die Europapokal-Plätze. Wir schauen auf die Gründe für die Entwicklung von Hoffenheim, Frankfurt und Köln.
    Outre le promu Leipzig, trois équipes surprises jouent une qualification en Coupe d'Europe cette saison en Allemagne : retour sur les raisons de la métamorphose d'Hoffenheim, Francfort et Cologne.

    (...)

    Was sich in Köln geändert hat: mehr Offensiv-Erfolg
    Ce qui a changé à Cologne : plus de réussite offensive


    Wie Frankfurt stützt sich auch der 1. FC Köln auf ein defensiv solides System, welches zwischen 4-4-2 und 3-5-2 alterniert. Subotic, der als Leihspieler aus Dortmund kam, gibt seine Erfahrung an die jungen Sörensen (24) und Heintz (23) weiter. Davor funktioniert die Doppelsechs Hector-Höger fantastisch. Die Mannschaft von Peter Stöger besitzt dadurch die zweitbeste Defensive der Bundesliga hinter Bayern (19 Gegentore).
    Doch die Neuerung kommt von vorne: Stellte man in der letzten Saison mit 38 Treffern noch die vierzehntbeste Offensive, sind es dieses Jahr bereits 30 nach 21 Spieltagen. Trotz einer Serie von drei Spielen ohne Sieg dürfen die Geißböcke noch an die erste Europapokalqualifikation seit 1992 glauben.

    Comme Francfort, le FC Cologne s'appuie aussi sur la solidité défensive de son système, qui alterne entre un 4-4-2 et un 3-5-2. Subotic, arrivé en prêt de Dortmund en janvier, est venu apporter son expérience aux jeunes Sorensen (24 ans) et Heintz (23). Juste devant, le double pivot Hector-Höger fonctionne à merveille. La formation de Peter Stöger possède ainsi la deuxième meilleure défense de Bundesliga derrière le Bayern (19 buts encaissés).
    Mais la nouveauté vient de devant : 14e attaque la saison dernière avec 38 buts marqués, Cologne en a déjà inscrit 30 en 21 journées. Malgré une série de trois matches sans victoire, les Boucs, 7e, peuvent encore croire à une qualification pour une Coupe d'Europe, ce qui serait une première depuis 1992.


    Der Spieler: Anthony Modeste
    Le joueur : Anthony Modeste


    Mit seinen 28 Jahren ist der in Nizza ausgebildete Stürmer in der Form seines Lebens: mit 17 Toren in 21 Spielen ist Modeste bereits an seiner Erstliga-Bestmarke vorbeigezogen. Als purer Mittelstürmer hat er alle Tore aus dem Strafraum heraus erzielt, die meisten innerhalb von sechs Metern vor dem Tor. "Dieses Jahr bestätigt er, dass sein Kopfballspiel außerordentlich ist und sein Opportunismus wird gerade legendär." sagt Gernot Rohr voller Bewunderung. Modeste liegt dadurch im Kampf um die Torjägerkanone auf gleicher Höhe mit Aubameyang, und vor Robert Lewandowski.

    A 28 ans, l'attaquant formé à Nice est dans la forme de sa vie : avec 17 buts inscrits en 21 matches de Championnat, Modeste a déjà dépassé son meilleur total de buts sur une saison en D1 (14). Pur avant-centre, il a marqué tous ses buts depuis l'intérieur de la surface, la majorité dans les six mètres. «Il confirme cette saison, son jeu de tête est exceptionnel et son opportunisme devient légendaire», souffle Gernot Rohr, admiratif. Modeste occupe d'ailleurs la tête du classement des buteurs à égalité avec Aubameyang, et devant Robert Lewandoswki.

    Anthony Modeste hat in dieser Saison über die Hälfte der Tore für den 1. FC Köln in der Liga erzielt. Er ist somit der entscheidendste Spieler der Bundesliga.
    Anthony Modeste a inscrit plus de la moitié des buts du FC Cologne en Championnat depuis le début de la saison. Il est ainsi le joueur le plus décisif pour son équipe de toute la Bundesliga.


    Link: http://www.francefootball.fr/news/Ho...-europe/781080
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  12. #12
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    Kicker online 02.03.2017, 10:21

    Ex-Nationalspieler verlässt Galatasaray in Richtung Kobe

    Perfekt: Podolski wechselt im Sommer nach Japan


    Wechsel nach Asien perfekt: Lukas Podolski.

    Es hatte sich über die letzten Monate bereits abgezeichnet, nun ist der Wechsel von Lukas Podolski nach Japan perfekt - allerdings wird der Offensivmann sich erst im Sommer auf den Weg nach Nippon machen. Nach zähen Verhandlungen zwischen Galatasaray Istanbul und dem J-League-Klub Vissel Kobe, haben sich alle Parteien nun auf einen Wechsel des 129-maligen deutschen Ex-Nationalspielers zum Saisonende geeinigt, das bestätigte der Weltmeister via Instagram.


    "Es ist keine Entscheidung gegen Galatasaray, es ist eine Entscheidung für eine neue Herausforderung. Ich werde zu gegebener Zeit mehr dazu erklären", schrieb Podolski. Im Moment konzentriere er sich nur darauf, "Galatasaray und seinen fantastischen Fans zu helfen".

    Bereits seit Dezember vergangenen Jahres war das Interesse des Klubs aus Kobe in japanischen Medien verbrieft, Kontakt zu Podolskis Berater aufgenommen worden. Kurz darauf allerdings hieß es, ein Transfer des Offensivmanns von Galatasaray ins Land der aufgehenden Sonne werde nicht zustande kommen und es sah danach aus, als ob der linke Flügelspieler nach China gehen würde. Früh aber wurde von der Vereinsführung klargestellt: Podolski wechselt nicht nach Beijing, Podolski werde bleiben, verlautete es aus Istanbul. Die Japaner nahmen die Verhandlungen wieder auf. Ein Transfer schien allerdings an der zu hohen Ablöseforderung Galatasarays - die Türken wollten angeblich sieben Millionen Euro - sowie der großen Wertschätzung Podolskis in Istanbul zu scheitern. Nun aber - nach viel Hin und Her - doch die Kehrtwende.

    Auch wenn Japan normalerweise nicht in die gleichen Gehaltssphären vorstoßen kann, wie Vereine aus der chinesischen Liga - nur absolute einheimische Topstars kommen in die Region einer niedrigen siebenstelligen Summe - wird jüngst für ausländische Stars gerne mal deutlich mehr Geld in die Hand genommen - wie bereits beim uruguayischen Star Diego Forlan (kolportierte knapp 5 Millionen Euro pro Jahr in 2014). Das wird nun auch beim letztjährigen Tabellensiebten der J-League der Fall sein, der in diesem Jahr den Titelgewinn in Angriff nehmen will.

    Nummer 10 für Podolski?

    Der Ende 2014 vom Online-Händler Rakuten erworbene Klub verfügt über nicht zu unterschätzende finanzielle Mittel. Das ist nicht zuletzt daran auszumachen, dass Rakuten im November als neuer Trikotsponsor beim FC Barcelona (ab der Saison 2017/18) eingestiegen ist. Podolski dürfte somit der neue Top-Verdiener in der Geschichte der Liga werden - und soll Gerüchten zufolge einen erheblichen Gehaltssprung machen. Für den 31-Jährigen wurde bei der Nummernvergabe für die neue Saison Mitte Januar das Trikot mit der "10" freigehalten, damit er bei einem möglichen Transfer nach Kobe direkt seine Wunschnummer bekommt. In Japan ist das Transferfenster noch bis zum 31. März geöffnet, doch Vissel schaffte es trotz größter Bemühungen nicht, Galatasaray von einem vorzeitigen Wechsel zu überzeugen. Eigentlich wünschten sich die Japaner, Podolski bis zum Saisonauftakt am 25. Februar in ihren Reihen begrüßen zu können. Nun müssen sie noch ein paar Monate auf ihn warten.

    Zuletzt hatte Ex-Nationalspieler Cacau (2014/15) den Sprung in die J-League zu Cerezo Osaka gewagt. Noch in den 90er Jahren war die J-League bei deutschen verdienten Spielern beliebt: Namen wie Pierre Littbarski, Guido Buchwald, Uwe Bein, Frank Ordenewitz und Michael Rummenigge fanden sich in Japans höchster Spielklasse. Nun reiht sich also auch "Poldi" mit in die illustre Reihe ein.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/i...ach-japan.html

  13. #13
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    GBK 2. März 2017 at 00:01



    Modeste: „Kann nicht sagen, dass ich nie nach China gehe"

    Anthony Modeste will weiter Tore schießen für den 1. FC Köln. Daran zweifelt niemand am Geißbockheim.
    Doch die Mega-Angebote aus China haben dazu geführt, dass der Franzose und der Effzeh im Sommer über einen möglichen
    Transfer sprechen werden.


    Köln – Der 28-Jährige und die Geissböcke gehen gelassen in die kommenden Wochen. Das können sie auch. Denn die Fronten sind geklärt. Modeste kann und will sich auf seine Hauptaufgabe auf dem Platz konzentrieren, alles andere wird sich erst nach der Saison klären. Das erklärte der Stürmer am Mittwoch. Modeste sprach über…

    …seinen Tweet „Ich bleibe in Köln“: „Ich habe es getwittert, weil mich viele Fans gefragt haben, ob ich jetzt gehe oder nicht. Für mich war klar, dass ich bleibe. Deswegen habe ich das gepostet.“

    "Das wäre für mich unfassbar"

    …seine Pläne ab Sommer: „Ich kann nicht sagen, dass ich nie nach China gehe. Jetzt bleibe ich hier. Ich bin glücklich und kann meinen Verein nicht mitten in der Saison im Stich lassen. Das wäre für mich unfassbar. Im Sommer werden wir schauen. Mein Vertrag läuft bis 2021, meine Familie fühlt sich hier wohl, das ist wichtig für mich. Ein Fußballer überlegt immer, aber ich habe gesagt: Ich bin bis zum Sommer hier und mit Jörg Schmadtke habe ich vereinbart, dass wir im Sommer schauen.“

    …das große Geld aus China: „Ich habe einen guten Vertrag und bin zufrieden. Ich weiß nicht, was ich später machen will. Ich weiß nur, was ich jetzt will: Tore schießen. Was danach sein wird? Keine Ahnung!“

    …seine Ziele in dieser Saison: „Ich habe vor der Saison gesagt, dass ich mehr Tore schießen möchte als letztes Jahr. Jetzt habe ich schon 17, ich will aber noch mehr. Und ich weiß, dass ich das kann. Wenn du Stürmer bist, willst du immer mehr – auch wegen der Torjägerkanone. Aber Aubameyang und Lewandowski spielen bei Top-Vereinen…“

    "Yuya ist für mich der beste Partner – jetzt zeigen wir das"

    …seinen Sturm-Partner Yuya Osako: „Mit Yuya verstehe ich mich gut. Schon im letzten Jahr hat der Trainer gesagt, dass Yuya für mich der beste Partner ist. Jetzt zeigen wir das, reden viel – auch über Sushi. (lacht) Wir gehen oft zusammen essen und reden über Fußball. Das ist gut.“

    …die Partie gegen den FC Bayern: „Ich freue mich auf jedes Spiel, aber Bayern München ist etwas anderes. Wir spielen zuhause, haben lange nicht mehr verloren. Wir werden mit unserer Idee spielen und ich habe ein gutes Gefühl.“

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/modes...ch-china-gehe/

  14. #14
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    GBK 2. März 2017 at 00:01



    Fronten sind geklärt – viel komfortabler geht es kaum

    Der 1. FC Köln und Anthony Modeste haben sich besprochen. Nach der Saison werden der Klub und sein
    Stürmer besprechen, wie es weitergeht. Köln oder China? Schon jetzt ist klar: Es wird nur Gewinner geben. Ein Kommentar.


    Köln – Anthony Modeste gehört zu den Topverdienern in Köln. Arm wird er also nicht, sollte er seinen Vertrag bis 2021 bei den Geissböcken erfüllen. Seine Familie fühlt sich in der Domstadt wohl, der Stürmer auch. Dazu trifft er nahezu, wie er will. Kölsches Fußballherz, was willst du mehr?

    Alle Seiten gewinnen – so oder so

    Sollte der Franzose also über den Sommer hinaus in Köln bleiben, hätten alle Seiten gewonnen. Der Effzeh behielte seinen Torgaranten, Modeste würde sich weiter wohlfühlen und machen, was er am besten kann: Tore schießen. Was aber, wenn im Sommer erneut ein Mega-Angebot über 50 Millionen Euro auf den Tisch von Sportchef Jörg Schmadtke flattern sollte?


    Anthony Modeste bejubelt sein 1:1 gegen Schalke. (Foto: MV)

    Auch dann wäre alles besprochen. Köln würde zwar seinen Stürmer Nummer eins verlieren, dafür aber eine fürstliche und in Köln nie dagewesene Ablöse kassieren, die viele Türen öffnen würde, die andernfalls noch Jahre verschlossen bleiben würden. Modeste könnte dagegen als dann 29-Jähriger seinen wohl letzten (richtig dicken) Vertrag abschließen. Und mal ehrlich: Wer könnte es ihm bei einem kolportierten Netto-Jahresgehalt von über zehn Millionen Euro verübeln?

    Besser geht es wohl kaum

    So oder so ist die aktuelle Situation für beide Seiten also positiv. Die Fronten sind geklärt, im Sommer wird gesprochen. Bis dahin kann Modeste mit freiem Kopf und ohne Sorgen um seine Zukunft weiter Tore schießen. Der Effzeh hat genügend Zeit, sich nach einem potentiellen Nachfolger umzusehen. Und sollte es diesen nicht geben oder kein passendes Angebot für den Stürmer kommen, würde Modeste auch in der nächsten Saison glücklich und zufrieden weiter für den Effzeh auf Torejagd gehen. Besser geht es wohl kaum.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/front...-geht-es-kaum/

  15. #15
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    Express 02.03.17, 09:51 Uhr


    Peter Stöger, Coach des 1. FC Köln, lacht mit Abwehrspieler Dominique Heintz.

    Köln -
    Am Donnerstagmittag wird Trainer Peter Stöger auf der turnusgemäßen Pressekonferenz des 1. FC Köln (live im EXPRESS-Ticker) einen Einblick in seine Überlegungen für die Partie gegen Rekordmeister Bayern München.
    Von einem speziellen Kniff, um gegen die Über-Bayern das Unmögliche möglich zu machen, hat der Österreicher aber schon berichtet. Mit einem Augenzwinkern verrät Stöger: „Ich habe auf meiner Terrasse den Nubbel verbrannt. Den Falsche-Taktik-Nubbel. Dreierkette, Viererkette – alles weg. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen".


    Tradition zum Ende der Session: Der Nubbel wird verbrannt.

    Stöger lacht herzlich. „Es gibt nichts Schöneres als in einer Woche – Quelle: http://www.express.de/25949746 ©2017
    Rosenmontag zu feiern und dann in unserem Stadion gegen Bayern München zu spielen.“
    Lustigerweise trainierte die Truppe am Mittwochmorgen Laufwege in einer neuen taktischen Formation unter lautstarker Anweisung von Co-Trainer Manfred Schmid.
    Und wenn das auch nicht funktionieren sollte? Stöger lächelt verschmitzt. „Dann raucht es eben wieder auf meiner Terrasse.“

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...elfen-25949746

  16. #16
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    Ksta 02.03.2017 13.06 Uhr


    FC-Trainer Peter Stöger und Jens Lehmann (l.).

    Stöger sucht einen Kapitän für Samstag

    Köln - FC-Trainer Peter Stöger sucht für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr, Rhein-Energie-Stadion) gegen Rekordmeister Bayern München noch einen Mannschaftskapitän für den 1. FC Köln. "Gute Frage. Darüber habe ich noch nicht nachgedacht", sagte der Österreicher am Donnerstag.

    Der etatmäßige Spielführer Matthias Lehmann könnte nach langer Verletzungspause zwar wieder zum Kader gehören, ist aber noch keine Option für die Startelf. Sein Vertreter Jonas Hector fehlt am Samstag wegen einer Gelbsperre. "Das ist nicht das größte Thema. Wir haben eine flache Hierarchie. Einer wird schon vorn stehen" sagte Stöger.

    Thomas Kessler gilt als Favorit

    Dem Mannschaftsrat gehören neben Lehmann und Hector der noch nicht wieder einsatzbereite Torhüter Timo Horn, sein Vertreter Thomas Kessler sowie Verteidiger Dominic Maroh an.

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...mstag-25951746


    P.S.: Tolle Leistung vom Stadtanzeiger (siehe Bilduntertitel): unser Kapitän heisst natürlich Matthias Lehmann. Jens ist ein anderer!

  17. #17
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    Süddeutsche Zeitung 02. March 2017 13:47

    1. FC Köln personell geschwächt gegen Bayern München

    Köln (dpa) - Ohne Fußball-Nationalspieler Jonas Hector, Torhüter Timo Horn und wohl auch ohne Kapitän Matthias Lehmann muss der 1. FC Köln im Bundesliga-Spiel gegen Meister Bayern München am Samstag auskommen.

    Trainer Peter Stöger hofft trotzdem auf eine Überraschung: "Unser Ziel ist es, die Heimserie zu verlängern", sagte der Österreicher. Seit fast einem Jahr ist der FC im eigenen Stadion ungeschlagen, die letzte Heimniederlage gab es am 10. April 2016 gegen Bayer Leverkusen (0:2).

    "Darauf kann man sich nicht verlassen, aber es gibt schon ein positives Gefühl", erklärte Stöger, der sich der Stärke der Bayern nach den beiden Galas gegen den Hamburger SV in der Liga (8:0) und Schalke 04 im DFB-Pokal (3:0) dennoch bewusst ist: "Wenn die Bayern gut drauf sind, gewinnen sie deutlich. Wenn sie Probleme haben, gewinnen sie mit ihrer Qualität kurz vor Schluss." Klar sei ihm, dass die stolze Heimserie "auch deshalb zustande kam, weil wir in der Zeit nicht gegen die Bayern gespielt haben."

    Die Kölner plagen zudem große Personalsorgen: Hector fehlt am Samstag gelbgesperrt, Olympia-Torhüter Horn ist nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining am Mittwoch noch nicht spielfit und der wegen einer Knieverletzung zuletzt Mitte November eingesetzte Lehmann steht wohl bestenfalls im Kader. So weiß Stöger nicht einmal, wer Kapitän sein wird. "Darüber habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht nachgedacht", versicherte Stöger: "Einer wird schon vorangehen."

    Dennoch freut sich der Coach auf das Spiel gegen den deutschen Branchenführer: "Wenn du Rosenmontag hast und du darfst in Köln sein und wenn du dann am Samstag gegen Bayern spielst und du darfst Trainer sein – es soll mir nie schlechter gehen", sagte er.

    Link: http://www.sueddeutsche.de/news/spor...0302-99-499988

  18. #18
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    Kölnische Rundschau 02.03.17, 13:33

    1. FC Köln will Heimserie gegen Bayern wahren


    FC-Trainer Peter Stöger

    Köln - Seit Anfang April letzten Jahres, einer 0:2-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen, ist der 1. FC Köln im Rheinenergie-Stadion nicht mehr besiegt worden. Diese Serie wolle man gerne fortsetzen, auch wenn es am Samstag gegen den FC Bayern gehe, so Trainer Peter Stöger.
    Aus seiner Sicht sei dieser Vergleich „eine richtige Herausforderung“. Man habe sich nach dem Aufstieg vor bald drei Jahren mittlerweile in der Bundesliga so gut es gehe etabliert. Nun freue man sich darauf, sich mit den Besten zu messen – und das seien die Münchner.

    Woche für Woche wolle eine Mannschaft aus der Bundesliga dem Klassenprimus ein Bein stellen. „Diese Woche sind wir dran“, meinte Peter Stöger.
    Im Hinspiel in München hatte nicht viel gefehlt, um dies zu verwirklichen. Nach dem 0:1-Pausenrückstand hatte Anthony Modeste mit einem artistisch erzielten Treffer für den Ausgleich und den 1:1-Endstand gesorgt. Dabei hätten die Kölner als 2:1-Sieger abreisen können, wenn Simon Zoller eine Großchance kurz vor dem Abpfiff genutzt hätte.

    Die Tatsache, dass man seit fast elf Monaten daheim unbesiegt sei, gebe der Mannschaft ein positives Gefühl, man könne sich darauf aber nicht verlassen. Zudem sei die Serie wohl auch darauf zurückzuführen, dass man in der Zwischenzeit die Münchner nicht zu Gast gehabt habe.

    Link: http://www.rundschau-online.de/sport...ahren-25952062

  19. #19
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    sport1.de 02.03.2017 / 14:14 Uhr

    1. FC Köln: Peter Stöger vor Duell gegen FC Bayern realistisch
    Stöger vor Bayern-Spiel realistisch


    Peter Stöger schätzt die Chancen gegen den FC Bayern realistisch ein

    Vor dem Spiel gegen den FC Bayern gibt sich Köln-Trainer Peter Stöger keinen Illusionen hin. Aller Voraussicht nach wird Köln gegen den Rekordmeister verlieren.

    Als Realist präsentierte sich Trainer Peter Stöger vom 1. FC Köln vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer Bayern München am Samstag (ab 15.15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio bei sport1.fm). "Wenn die Bayern gut drauf sind, gewinnen sie deutlich. Wenn sie Probleme haben, gewinnen sie mit ihrer Qualität kurz vor Schluss", sagte der Österreicher auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

    Köln seit zwölf Heimspielen ungeschlagen

    Die Kölner sind allerdings seit dem 0:2 gegen Leverkusen vom 10. April 2016 in zwölf Heimspielen ungeschlagen. Stöger: "Wir wissen um die Unterstützung in unserem Stadion. Unser Ziel ist es, die Heimserie zu verlängern." Man freue sich auf das Duell gegen den Rekordchampion, denn "man arbeitet, um sich mit den Besten zu messen". Man stehe in einer lange Schlange von von Teams, "die ihnen ein Bein stellen wollen. Jetzt dürfen wir es versuchen. Aber wir müssen an unser Optimum herankommen", betonte Stöger.

    Ob Mittelfeldspieler Matthias Lehmann schon gegen die Bayern wieder eine Alternative ist, wollte der Coach nicht sagen: "Wir schauen in den nächsten Tagen, wie weit er ist."

    Link: http://www.sport1.de/fussball/bundes...rn-realistisch

  20. #20
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    Kölnische Rundschau 03.03.17, 07:49 Uhr

    Heimspiel des 1. FC Köln Kölner wollen Bayern München ein Bein stellen


    Die Kapiänsbinde, die Jonas Hector zuletzt trug, könnte ersatzweise Torwart Thomas Kessler überstreifen.


    Köln - Wer will diese Bayern stoppen? 5:1 gegen Arsenal, 8:0 gegen den HSV und jetzt 3:0 gegen eine Schalker Elf, die vor drei Wochen an gleicher Stelle den Münchnern noch ein 1:1 abgetrotzt hatte.
    "Woche für Woche will einer den Bayern ein Bein stellen. Jetzt sind wir an der Reihe", meinte Peter Stöger am Donnerstag. Im Hinspiel wäre es seiner Elf fast gelungen. Doch in den Schlussminuten vergab Simon Zoller eine Großchance, so dass es beim 1:1 blieb.
    Nun also das Rückspiel. Auf das freuen sich Kölns Trainer und seine Spieler nach eigenem Bekunden "riesig", weil es etwas Besonderes ist, sich mit den Besten zu messen.
    Auch wenn die Kölner am letzten Samstag beim Tabellenzweiten in Leipzig mit 1:3 verloren haben, sehen sie sich gegen den Primus nicht chancenlos. Als Grund verweisen sie auf ihre Heimbilanz, die in dieser Spielzeit makellos ist. Saisonübergreifend ist der FC am Samstag seit 327 Tagen in Müngersdorf unbesiegt.

    Statistik sorgt für ein positives Gefühl

    Auch wenn man sich auf solch eine Statistik nicht verlassen könne, so sorge sie doch für ein positives Gefühl, so Stöger. Die letzte Niederlage datiert vom 10. April 2016, als man Leverkusen mit 0:2 unterlag. In den folgenden zwölf Heimspielen gab es sechs Siege und sechs Unentschieden bei einem Torverhältnis von 19:6. Dabei kam man gegen Spitzenmannschaften wie Leipzig, Dortmund, Leverkusen und Schalke jeweils zu einem 1:1. Zudem wurde Hoffenheim im Pokal nach Verlängerung besiegt.
    Peter Stöger macht allerdings keinen Hehl daraus, dass die Heimbilanz auch dem Umstand mit zu verdanken ist, dass die Bayern in der Zwischenzeit nicht in Köln gastierten. Denn die Klasse dieser Mannschaft sei schon außergewöhnlich. "Wenn die Bayern einen guten Lauf haben, erledigen sie die Dinge relativ einfach. Wenn es für sie etwas schwieriger wird, reparieren sie es mit individueller Qualität knapp vor dem Ende", meinte Kölns Trainer.

    Schlecht für das Selbstbewusstsein sei es freilich, wenn man früh in Rückstand gerate. Genau das war in dieser Saison häufiger passiert, seit Dezember allein viermal. In Hoffenheim (0:4) war es in der achten Minute, im Pokalspiel in Hamburg (0:2) und jetzt in Leipzig (1:3) nahm das Unheil jeweils in der fünften Spielminute seinen Lauf und im letzten Heimspiel gegen Schalke (1:1) bereits nach 65 Sekunden.
    Man habe irgendwie Pech gehabt, dass jeweils der erste Abwehrfehler innerhalb des Spiels gleich mit einem Gegentor bestraft worden sei. Darauf könne man diesmal verzichten, fand Peter Stöger.
    Ungewöhnlich sprachlos war der, als er gefragt wurde, welcher Spieler am Samstag die Kapitänsbinde tragen werde, sollte Matthias Lehmann nach über dreimonatiger Verletzungspause nicht von Beginn an dabei sein. Denn Jonas Hector, sein erster Vertreter, fehlt gelbgesperrt, und Timo Horn ist noch verletzt. Blieben aus dem Mannschaftsrat, der den Kapitän stellt, noch Dominic Maroh und Thomas Kessler. Da der Torhüter mit 31 Jahren der Ältere von beiden ist, dürfte er den FC erstmals in der Bundesliga aufs Feld führen.
    Richtig wichtig aber ist die Frage für Peter Stöger offenbar nicht, wie seine Reaktion zeigte: "Ich habe mir noch keine Gedanken dazu gemacht. Wir haben eine flache Hierarchie im Team. Einer wird schon vorangehen."

    Link: http://www.rundschau-online.de/sport...ellen-25955556

  21. #21
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    Sport1.de 03.03.2017



    Link: ww.sport1.de/fussball/bundesliga/2017/03/bundesliga-voraussichtliche-aufstellungen-am-23-spieltag?id=711ca5ca-ff5c-11e6-b3ce-f80f41fc6a62

  22. #22
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    Express 02.03.17, 21:49 Uhr


    Unter Peter Stöger ist das RheinEnergieStadion wieder zu einer Festung geworden.

    Köln - FC-Coach Peter Stöger muss lächeln. „Wir haben bemerkt, dass sie ihre ’Krise’ vor drei Wochen überwunden haben“, sagt der Österreicher über die Bayern.
    „Wenn einer eine Mannschaft auf den Punkt topfit machen kann, dann ist es Carlo Ancelotti. Jetzt kommen auch alle wichtigen Spieler wieder zurück. Das wird eine hochinteressante Aufgabe.“
    Aber der Bayern-Coach imponiert Stöger nicht nur wegen seines sportlichen Erfolges. „Dafür, dass er so erfolgreich ist, ist er immer sehr nett und entspannt. Das ist mir bei Menschen wichtig.“
    „Müssen Optimum leisten“
    Und trotzdem wird der Italiener mit der geballten Macht seines Kaders kommen. „Wir sind in einer langen Schlange von Teams, die versuchen, den Bayern ein Bein zu stellen. Jetzt sind wir an der Reihe, es zu versuchen. Wir müssen das Optimum leisten, die Bayern das ein oder andere liegen lassen, damit wir eine Chance haben.“
    Aber Stöger weiß um die Mammut-Aufgabe. „Wenn die Bayern gut drauf sind, gewinnen sie ihre Spiele im Rausch, wenn sie schlecht drauf sind, dann entscheiden sie sie mit ihrer individuellen Qualität in letzter Minute. Wir wollen uns mit den Besten messen. Unser Ziel ist, unsere Heimserie am Leben zu halten.“

    Kung-Fu-Tor

    Sportchef Jörg Schmadtke erinnert an das 1:1 im Hinspiel mit Modestes Kung-Fu-Tor: „Die Bayern sind die Bayern. Aber wir werden alles reinwerfen. Das ist die größte Herausforderung und wir nehmen sie an. Wir haben das in München gut gemacht, vielleicht schaffen wir das noch einmal.“

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...lotti-25953534

  23. #23
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    Express 03.03.2017 09.38 Uhr

    Wegen Sportvorstandssuche der Bayern

    Spinner will mit Schmadtke und Wehrle verlängern!


    Werner Spinner (M.) kämpft um seine erfolgreichen Geschäftsführer Jörg Schmadtke (l.) und Alexander Wehrle.

    Köln - Die Bayern zu Gast beim 1. FC Köln. Für Fans und Verantwortliche ein absolutes Highlight. Auch die Bosse treffen sich. Und das könnte interessant werden.
    Da die Bayern einen Sportvorstand verpflichten wollen, ist man im Kölner Präsidium nervös. Jörg Schmadtke (52, Vertrag bis 2020) ist begehrt, genau wie sein Nebenmann Alexander Wehrle (42, bis 2021). Geht es nach Spinner & Co. sollen beide deshalb schnellstmöglich verlängern!

    Hoeneß gab Empfehlung ab

    Wie stets freut sich FC-Präsident Werner Spinner auf den Besuch aus München. Beim ersten Gastspiel unter seiner Führung 2012 gab Uli Hoeneß damals eine Empfehlung ab, die für den FC Gold wert war.
    Jörg Schmadtke sollten die Kölner holen, der sei ein Guter, hat der Bayern-Präsident damals Spinner wissen lassen. Und der Kölner Macher ließ nicht locker, bis Schmadtke im Sommer 2013 dann am Geißbockheim anheuerte. Es folgte eine bis heute ungebremste Erfolgsgeschichte in Köln.
    Am Samstag aber wird Spinner die Ohren spitzen und zu ergründen versuchen, was die Bayern in der Frage der Sportvorstandssuche vorhaben. Hoeneß wird rund 90 Minuten vor Spielstart in der Geißbock-Loge erwartet.

    Gladbach könnte Fühler ausstrecken

    Schon vor Wochen hatte der FC-Boss im EXPRESS gestanden: „Ich traue Jörg Schmadtke den Bayern-Job absolut zu.“ Favorit ist allerdings Max Eberl, aber es gilt als sicher, dass die Gladbacher im Fall eines Wechsels ihres Geschäftsführers ihre Fühler nach Schmadtke ausstrecken werden.
    In Köln reden sie intern das Gladbach-Thema klein. Viel mehr als das, was Eberl dort erreicht habe, könne man nicht erreichen. Schmadtke könne dort keine Geschichte schreiben.
    Andererseits sind die Borussen ein ganzes Stück weiter als der FC, und die Möglichkeiten, dort mal einen Pokal zu gewinnen, sind größer. Schmadtke hat in seinem Profi-Leben viel erreicht, großartige Arbeit geleistet, ein Titel aber fehlt in seiner Sammlung.
    Spinner weiß um die Begehrlichkeiten der Branche. „Ich habe die Antennen weit ausgefahren“, sagte er unlängst.

    Gehaltsaufbesserung geplant

    Und hat deshalb einen Plan geschmiedet: Der FC-Boss will mit seinen beiden Geschäftsführern verlängern! Sowohl Schmadtke als auch seinem Kollegen Alexander Wehrle will er mit einer ordentlichen Gehaltsaufbesserung das Bleiben in Köln versüßen.
    Zudem will man den beiden Machern in der Kapitalgesellschaft das Arbeiten im Grüngürtel so angenehm wie möglich gestalten. Im Vorstand herrscht dem Vernehmen nach Einigkeit über die Marschroute.
    Auf EXPRESS-Nachfrage wollte sich der Präsident allerdings nicht zu dem Thema äußern. „Kein Kommentar“, ließ er aus Juist wissen, Spinner reist direkt am Samstag zum Spiel ins Stadion.

    Im Sommer nächste Mammutaufgabe

    Das Gehalt für Schmadtke und Wehrle scheint gut angelegt: Allein dadurch, dass man im letzten Jahr die Verträge z.B. von Anthony Modeste, Jonas Hector, Leonardo Bittencourt ohne Ausstiegsklausel verlängern konnte, schuf man Transferwerte von mehr als 100 Millionen Euro.
    Im Sommer kommt die nächste Mammutaufgabe, die potenziellen Modeste-Einnahmen richtig zu reinvestieren.
    Wehrle soll zudem die Infrastruktur-Themen vorantreiben, erst den Ausbau des Geißbockheims, dann die Frage eines Stadionneubaus. Die Gespräche wird Spinner in Ruhe führen, die FC-Fans werden ihm die Daumen drücken.

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...gern--25954204

  24. #24
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    Süddeutsche Zeitung 03. March 2017 14:08

    Ancelotti skeptisch: «Nicht 100 Prozent Energie»

    München (dpa) - Den Kölner Dom kennt Carlo Ancelotti noch nicht. Zwar war der Trainer des FC Bayern vor 35 Jahren schon einmal in der Rhein-Metropole, aber für Sightseeing blieb bei der UEFA-Cup-Partie seines AS Rom gegen den 1. FC Köln keine Zeit.

    "Ich war 1982 in Köln. Es war ein sehr schwieriges Spiel, wir haben 0:1 verloren, aber zu Hause haben wir 2:0 gewonnen", erinnerte sich der Italiener vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr) an den Besuch von einst. Nach den jüngsten Machtdemonstrationen gegen den Hamburger SV (8:0) und im Pokal gegen den FC Schalke (3:0) will Ancelotti diesmal erst recht mit einem Sieg aus der Domstadt heimreisen.

    Mitten in Englischen Wochen mit dem nahenden Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Arsenal erwartet Ancelotti in Köln keinen Turbostart und keine schnelle Entscheidung wie gegen Schalke. "Ich denke, wir haben am Samstag nicht 100 Prozent Energie. Vielleicht können wir nicht so aggressiv sein", sagte Ancelotti. Mit dem zuletzt angeschlagen Mats Hummels kann er für Samstag planen.

    Mit Ausnahme des in einer Woche gegen Frankfurt zurück erwarteten Jérôme Boateng wollen die Münchner nun gegen den Gegner siegen, der in der Hinrunde für die ersten Bayern-Punktverluste in der Liga sorgte. "Es ist ein schwieriges Spiel", warnte Ancelotti vor der Heimstärke. Seit fast einem Jahr ist der FC daheim ungeschlagen, die letzte Niederlage gab es am 10. April 2016 gegen Leverkusen (0:2).

    Ancelotti wird in seinem Star-Ensemble wieder Umstellungen vornehmen, wenngleich er "keine große Rotation" plant. Drei Tage nach dem Spiel in Köln soll dann in London der einkalkulierte Viertelfinaleinzug perfekt gemacht werden. "Das ist Champions League, da musst du immer Gas geben", erklärte Fließbandtorschütze Robert Lewandowski.

    Lewandowski (19 Tore in der Bundesliga) erzielte in den vergangenen zehn Ligaspielen zwölf Tore. Im Kampf um die Torjägerkrone mischt neben Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang (19) auch Kölns Anthony Modeste (17 Treffer) munter mit. Der 28-Jährige erzielte mehr als die Hälfte der Kölner Tore. "Ein fantastischer Mittelstürmer", schwärmte Ancelotti. Wenn Modeste nicht trifft, kann der FC diese Saison nicht gewinnen - eine Sonderbewachung gibt's aber nicht.

    Zudem holten die Rheinländer gegen keinen Kontrahenten aus den Top 8 einen Dreier - doch eine lockere Partie erwarten die Gäste trotzdem nicht. "Das wird ein schweres Spiel. Köln hat zwar in der Tabelle etwas an Boden verloren, aber sie kämpfen noch um die oberen Plätze", sagte Thiago. "Wir müssen gegen Köln wieder unsere Leistung bringen. Das wird sicherlich kein einfaches Spiel in Köln und die Konkurrenz schläft auch nicht", sagte David Alaba.

    Anders als die Münchner müssen die Kölner mit Personalsorgen fertig werden. Nationalspieler Jonas Hector fehlt gelb-gesperrt, Olympia-Torhüter Timo Horn ist nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining noch nicht wieder einsatzbereit. Der wegen einer Knieverletzung zuletzt Mitte November eingesetzte Kapitän Matthias Lehmann steht wohl bestenfalls im Kader. Ersatzgeschwächt wollen die Kölner im ersten Spiel nach Karneval aber trotzdem einen kräftigen Kater vermeiden. "Ich sehe es als Privileg, sich mit den Besten messen zu können", sagte Kölns Trainer Peter Stöger.

    Link: http://www.sueddeutsche.de/news/spor...0303-99-515993

  25. #25
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    GBK 03.03.2017 at 12:39

    Effzeh wirft Böllerwerfer raus und fordert Geldstrafe zurück

    Ein Fan und Mitglied des 1. FC Köln bekommt für zwei Böllerwürfe mächtig Ärger.
    Der Besucher des Derbys Bayer Leverkusen gegen die Geissböcke im November 2015 wird für seine Tat
    vom Effzeh in Regress genommen und soll aus dem Klub ausgeschlossen werden.


    Köln – Der 2:1-Sieg des 1. FC Köln in Leverkusen dank zweier Tore von Dominic Maroh könnte einem Fan noch teuer zu stehen kommen. Weil der Anhänger gegen Ende der Partie zwei Böller von der Tribüne in Richtung Spielfeld geworfen hatte, waren die Geissböcke zu einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro verurteilt worden.

    Bundesgerichtshof macht Weg frei für Fan-Strafe

    Dieses Geld fordert der Effzeh nun von dem Fan zurück, der nach Aussage der Geissböcke „zweifelsfrei ermittelt“ werden konnte. Zudem leitete der Klub ein Vereinsausschlussverfahren gegen den Fan ein. Zuvor war bereits ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen worden.

    Im September 2016 hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass Böllerwerfer und andere Krawallmacher im Stadion für Geldstrafen, die den Vereinen aufgebrummt werden, haftbar gemacht werden können. Davon macht der Effzeh nun Gebrauch. Und es wird wohl nicht die letzte Forderung bleiben. Der Deutsche Fußball-Bund berät noch über das Strafmaß u.a. für die im Derby gegen Borussia Mönchengladbach gezündete Pyrotechnik.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/effze...trafe-zurueck/

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