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  1. #101
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    Ksta 16.03.17, 07:05 Uhr

    FC-Profi Höger im Interview

    „Echte Krisenzeiten kenne ich nur von Schalke“


    Mittelfeldspieler Marco Höger

    Herr Höger, Trainer Stöger hat am Mittwoch im Training eine Art Spaß-Parcours aufbauen lassen. War das notwendig, um die Stimmung wieder zu verbessern?

    Marco Höger: Der Trainer hat ein feines Gespür dafür, so etwas jetzt einzustreuen. Es hat Spaß gemacht. Aber wir sollten die Kirche mal im Dorf lassen, denn wir spielen eine gute Saison. Echte Krisenzeiten kenne ich aus meiner Zeit bei Schalke.

    Der Trainer sprach tags zuvor selbst davon, dass die Stimmung schon mal besser gewesen sei. Wie sehen das die Spieler?

    Marco Höger: Fußball ist immer auch eine Momentaufnahme. Und da ist die Stimmung dann immer schlechter, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Aber man sollte den Blick aufs Ganze behalten. Bei uns herrscht zwar nicht Friede, Freude, Eierkuchen, aber es gibt Schlimmeres als unsere Situation und ein 2:2 in Ingolstadt. Dennoch wissen wir alle, dass wir es besser können.


    Mal Leichtigkeit und Spaß im Training (v.l.): Guirassy, Bittencourt, Osako, Modeste.

    Gibt es viele Nörgler in Köln?

    Marco Höger: Nein. Emotionen gehören eben zu einem großen Verein dazu, und damit muss man ein Stück weit auch leben. Persönlich lasse ich mich davon nicht so sehr beeindrucken. Ich war fünf Jahre bei Schalke. Da ist alles noch extremer, da driftet alles komplett in andere Richtungen ab, wenn man gewinnt oder verliert.

    Also ist es in Köln im Vergleich zu Schalke eher angenehm ruhig?

    Marco Höger: Ich bin ja erst knapp ein Jahr beim FC. Wer weiß, was da noch kommt. Ein Grund für meinen Wechsel war ja auch, dass durch das Trainerteam und die Verantwortlichen eine gewisse Ruhe und Konstanz in Köln eingekehrt ist, die ein großer Verein wie der FC braucht, um kontinuierlich erfolgreich zu sein. Bei Schalke gab es Ruhe und Konstanz nur selten, ich hatte dort alleine fünf Trainer. Aber als junger Spieler will man ja auch manchmal im Fokus stehen und Aufmerksamkeit haben. Und wo konnte man das besser als auf Schalke? Das hat immer alles sein Für und Wider. Ich denke, in Köln ist das derzeit ausschließlich positiver Druck.

    Über die Nähe der Fans und das Saisonziel


    Mittelfeldspieler Marco Höger

    Ähnlich wie bei Schalke 04 ist auch in Köln die Fanbasis groß und leidenschaftlich. Ist Ihnen hier schon mal etwas Bizarres widerfahren?

    Marco Höger: Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn Fans bei einem zu Hause an der Tür klingeln, ein Autogramm haben oder mit einem sprechen wollen. Ich wundere mich selbst, woher sie eigentlich wissen, wo ich wohne. In manchen Dingen ist Köln dann doch ein Dorf (lacht). Aber das passiert auch nicht so oft. Insgesamt ist hier das Verhältnis zu den Fans schon sehr schön.

    Viele Fans träumen von einer Europapokal-Teilnahme. Was will das Team in der Saison noch erreichen?

    Marco Höger: Es gibt noch 30 Punkte in zehn Spielen zu holen. Man strebt ja immer nach dem Maximum. Also bestreiten wir jedes Spiel, um es auch zu gewinnen. Jörg Schmadtke hat vor kurzem gesagt, dass eigentlich jede Mannschaft in die Saison startet, um Meister zu werden. Auch wenn das für 90 Prozent der Klubs unrealistisch ist. Unser Saisonziel ist ja, Platz neun zu bestätigen und eventuell zu verbessern. Wir mussten viele Verletzungen kompensieren. Wir sind aktuell Siebter und haben nur einen Punkt Rückstand auf Frankfurt. Aber wenn wir am Ende Platz neun erreichen, dann wäre es eine gute Saison.

    Wirklich? Nach dieser Hinrunde und schwächelnden Top-Teams wie Leverkusen, Wolfsburg oder Schalke? Muss man die Chance nicht nutzen?

    Marco Höger: Das zeigt doch, wie eng die Bundesliga mittlerweile zusammengerückt ist. Fast jeder kann jeden schlagen. Auch kleinere Vereine liefern heute konstant gute Arbeit ab. Und die vermeintlichen großen Klubs werden in den letzten zehn Spielen noch mal alles mobilisieren und aufschließen wollen.

    Über die eigene Leistung und persönliche Ziele


    Mittelfeldspieler Marco Höger

    Sie haben bisher 23 Saisonspiele bestritten. Sind Sie zufrieden mit sich?

    Marco Höger: Eines meiner Ziele war, nach der schweren Knieverletzung in der vergangenen Saison gesund und fit zu bleiben. Das ist bisher der Fall. Zudem konnte ich der Mannschaft hoffentlich ein Stück weit helfen. Ich warte allerdings noch auf mein erstes Tor.

    Ist es ohnehin ein Problem, dass derzeit fast nur Anthony Modeste trifft?

    Marco Höger: Nein. Selbst beim FC Bayern und beim BVB ist es mit Lewandowski und Aubameyang doch ähnlich.

    Herr Höger, Sie haben einen Vertrag bis 2021 unterschrieben. Was sind Ihre mittelfristigen Ziele mit dem FC?

    Marco Höger: Es geht hier Schritt für Schritt voran. Wenn das Niveau höher wird, können diese Schritte auch mal kleiner sein oder ganz ausfallen. Ich will jetzt keine Platzierungen als Ziel nennen. Wir wollen die Menschen begeistern. Potenzial hat der Verein sowieso ohne Ende.

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...alke--26201726

  2. #102
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    sport1 16.03.2017 / 13:36 Uhr

    Wegen Auswärtsmisere: Pal Dardai ändert Taktik gegen 1. FC Köln

    Dardai ändert Taktik gegen Köln


    Pal Dardai steht seit 2015 bei Hertha BSC an der Seitenlinie

    [SIZE=3]Wegen der anhaltenden Auswärtsmisere will Hertha-Trainer Pal Dardai beim 1. FC Köln
    anders spielen lassen. Auf einen Leistungsträger kann er nicht von Beginn an bauen.

    Trainer Pal Dardai will mit einer veränderten Taktik am Samstag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) beim 1. FC Köln die Auswärtsmisere des Bundesligisten Hertha BSC beenden.
    "Wir werden etwas anders machen, mal sehen ob das funktioniert. Auswärts sind wir bislang nicht so gut, irgendwann muss sich das ändern", sagte der Ungar an seinem 41. Geburtstag am Donnerstag.

    Von Hertha-Manager Michael Preetz bekam Dardai zum Geburtstag eine Flasche Wein geschenkt. "Die ist so groß, die muss ich teilen", sagte Dardai: "Ich habe mir von meiner Frau mein Lieblingsessen gewünscht, und dass alle meine drei Söhne zum Essen kommen."
    Personell kann Dardai im Spiel in Köln auf die verletzten Julian Schieber, Ondrej Duda und Fabian Lustenberger nicht zurückgreifen. Mitchell Weiser, der von einem Tritt des Dortmunders Ousmane Dembele am vergangenen Samstag eine Blessur davongetragen hatte, trainiert dagegen wieder. Einen Startelf-Einsatz des lange Zeit am Rücken verletzten Flügelspielers schloss Dardai aber aus.

    Link: http://www.sport1.de/fussball/bundes...gen-1-fc-koeln

  3. #103
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    Express 16.03.17, 12:32 Uhr

    „Stadt lebt und bebt“ Stöger spricht über Negativserie – Leistungsträger fällt aus


    Für Peter Stöger und den FC geht es gegen die Hertha um wichtige Punkte im Europa-Rennen

    Köln - Im Training war am Mittwoch Spaß angesagt – doch am Samstag wird es für den FC wieder ernst.
    Im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin (15:30 Uhr, live im EXPRESS-Ticker) will die Elf von Peter Stöger ihre Serie von sechs Spielen ohne Sieg endlich durchbrechen.

    „Wir reden nichts schön“

    Der Österreicher konstatiert zur aktuellen Situation: „Die Stadt lebt und bebt. Wenn du länger nicht gewonnen hast, dann nimmt man das irgendwann zur Kenntnis.“
    Und weiter: „Es könnte sein, dass jede Mannschaft eine Phase hat, in der es schwieriger ist. Wir reden nichts schön, aber man muss auch die Gegner sehen.“
    Auch, wenn am vergangenen Wochenende in Ingolstadt schlussendlich nur ein Punkt heraus sprang („waren nicht zufrieden“), betont Stöger: „Wir hatten eine lange Heimserie und wissen um unsere Stärke.“

    Rausch fällt aus, Zoller kehrt zurück

    Wenn der FC am Samstag seine Durststrecke beenden will, kann eine Stammkraft nicht mitwirken: Konstantin Rausch macht weiterhin ein Infekt zu schaffen.
    Dagegen steht Simon Zoller dem FC nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Frederik Sörensen steht noch ein Frage.

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...t-aus-26204408

  4. #104
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    GBK on 16. März 2017 at 13:52 Uhr

    Der lange Weg zurück: Marcel Risse schuftet fürs Comeback



    Wie lange Marcel Risse dem 1. FC Köln noch fehlen wird, ist unklar. Doch der Rechtsaußen kann
    seit dieser Woche wieder auf dem Rasen trainieren – mit Ball und in Fußballschuhen. Ein gutes
    Zeichen auf dem Weg zurück zu alter Stärke.


    Köln – Der Kreuzbandriss ist nun fast vier Monate her. Im Spiel bei der TSG 1899 Hoffenheim (0:4) verletzte sich Marcel Risse am Knie. Die Saison für den 27-Jährigen ist wohl vorbei. Doch nun gibt es den nächsten Hoffnungsschimmer.

    Nur zwei Siege seit Risses Ausfall

    Seit dieser Woche kann der Torschütze des Jahres 2016 wieder mit Ball und Fußballschuhen trainieren. Bei strahlendem Sonnenschein arbeitet Risse an seinem Comeback. Pünktlich zur Vorbereitung auf die neue Saison will der Rechtsfuß wieder voll einsteigen. Ein Blitz-Comeback noch in dieser Saison ist dagegen unwahrscheinlich.
    Wie wichtig Risse für den Effzeh ist, zeigt die Bilanz seit seinem Ausfall: In elf Spielen holte Köln nur noch zwei Siege und insgesamt zwölf Punkte. Christian Clemens, im Winter als Ersatz für Risse vom 1. FSV Mainz 05 verpflichtet, konnte die Lücke bislang noch nicht schließen.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/der-l...uers-comeback/

  5. #105
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    GBK on 16. März 2017 at 00:01 Uhr

    Das Spiel des Jahres für den Effzeh-Nachwuchs



    Showdown im Franz-Kremer-Stadion: Die U19 des 1. FC Köln empfängt am Samstag um 11 Uhr
    die A-Junioren von Eintracht Braunschweig zum Pokal-Knaller des Jahres. Der Sieger der Halbfinal-
    Partie um den DFB-Junioren-Vereinspokal reist zum Finale nach Berlin. Die Geissböcke wollen ihrem
    Trainer ein Abschiedsgeschenk bereiten.


    Köln – Boris Schommers gilt seit fast elf Jahren als Institution im Nachwuchs des 1. FC Köln. Doch am Ende der Saison werden sich die Wege des 38-Jährigen und der Geissböcke trennen. Der Vertrag mit dem Trainer der U19 wird nicht verlängert. Bis es zum Abschied kommt, soll es noch einmal einen Grund zum Feiern geben.

    Wollen die Chance ergreifen, um Berlin zu erleben

    Der 1. FC Köln hat den Pokal-Sieg zum Ziel für die U19 ausgerufen. In der Liga rangieren die Kölner auf Rang sechs der Staffel West. Doch im DFB-Pokal wollen sie am Ende der Saison ganz oben stehen. „Das wird ein schönes, wichtiges Spiel. Wir wollen alle die Chance ergreifen, um dieses tolle Ereignis in Berlin erleben zu können“, sagte Schommers dem GEISSBLOG.KOELN. „Das wäre ein echtes Highlight zum Abschluss der Saison.“


    Boris Schommers

    Das „kleine“ Finale der A-Junioren findet am gleichen Tag wie das „große“ DFB-Pokal-Finale der Profis in Berlin statt. Zwar dürfen die beiden U19-Finalisten nicht im großen Olympiastadion antreten, sondern „nur“ nebenan vor kleinerer Kulisse von rund 2000 Zuschauern. Doch die Siegerehrung, die wird vor ausverkauftem Haus eine Stunde vor Anpfiff des Profi-Finales vor 75.000 Zuschauern stattfinden. Ein Ereignis, das wohl kein U19-Spieler je vergessen würde.

    Bekommt Schommers die Top-Talente von den Profis?

    Doch um in dieses Finale überhaupt einzuziehen, müssen die Geissböcke am Samstag erst einmal Eintracht Braunschweig besiegen. Die U19 der Löwen steht in der Bundesliga-Staffel Nord/Nordost auf Rang acht. Für dieses Duell steht Schommers nahezu seine beste Mannschaft zur Verfügung. Einzig Marc Kleefisch und Adrian Szöke werden verletzt fehlen. Und dann wäre da noch die Frage nach den größten Talenten, die aktuell bei den Profis mittrainieren.
    Abgesehen von Salih Özcan, der noch immer U19 spielen könnte, aber längst bei den Profis etabliert ist, trainieren seit Jahresbeginn auch Birk Risa und Hikmet Ciftci dauerhaft bei der Mannschaft von Trainer Peter Stöger mit. Ciftci durfte sogar bereits Bundesliga-Luft schnuppern und gehörte zweimal zum 18er-Kader der Profis. Eingesetzt wurde er allerdings noch nicht. Die Frage lautet nun: Beruft Stöger am Samstag erneut einen der beiden in seinen Bundesliga-Kader oder können sie ihre U19 im Kampf um den Einzug ins Finale unterstützen?

    Die Bundesliga würde schwerer wiegen

    „Ob einer der beiden jetzt bei uns zum Einsatz kommen kann oder die Chance bei den Profis bekommt, muss man kurzfristig schauen“, sagte Schommers, der auch die langfristige Entwicklung der Talente im Auge haben muss. „Das Halbfinale ist wichtig für uns und für die A-Jugend. Aber wenn ein A-Jugendlicher im Bundesliga-Kader stehen oder vielleicht sogar zum Einsatz kommen könnte, würde das schwerer wiegen. Denn das ist das Ziel unserer Arbeit.“

    Im Jahr 2013 konnten die A-Jugendlichen der Geissböcke letztmals den DFB-Vereinspokal der Junioren für sich entscheiden. Damals war Schommers noch Trainer der U17, die er 2011 zur Deutschen Meisterschaft geführt hatte. Nun könnte der U19-Coach am Samstag den vorletzten Schritt zu seinem zweiten großen Trainer-Titel mit seinem Team machen. Dann würde das Finale in Berlin nicht nur zum Highlight für den Effzeh werden, sondern auch zum krönenden Abschluss der Trainer-Karriere von Boris Schommers am Geißbockheim.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/das-s...zeh-nachwuchs/

  6. #106
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    Kicker 16.03.2017, 16:29 Uhr

    Rausch und Sörensen fallen bei den Geißböcken aus

    Stöger und die miese Hertha-Bilanz



    Bessert sich seine Laune nach dem Hertha-Spiel? FC-Trainer Peter Stöger.

    Am Samstag steigt in Müngersdorf unter anderem das Treffen zweier eminent schneller Schützen.
    Sowohl Vedad Ibisevic als auch Antony Modeste erzielten in dieser Saison schon sechs Mal das erste
    Tor einer Partie. Das ist Bestwert in der Liga.


    Die beiden Torjäger werden auch im aktuellen Vergleich zwischen 1. FC Köln und Hertha BSC Berlin im Blickpunkt stehen. Das wird ein Schlüsselspiel für die Geißböcke: Einerseits können sie mit einem Sieg bis auf drei Punkte an die Berliner heranrücken, andererseits droht bei einer Niederlage Platz sieben verloren zu gehen, den der FC seit dem 13. Spieltag innehat.

    "Das wird ein sehr schweres Spiel", vermutet FC-Trainer Peter Stöger. "Hertha spielt eine großartige Saison, und Ibisevic und Salmon Kalou sind zwei außergewöhnliche Spieler." Der gebürtige Wiener blickt übrigens auf eine äußerst negative Bilanz gegen Berlin zurück: In fünf Spielen gegen die Herta sprang für ihn und seinen FC nur ein einziger Punkt heraus, ähnlich mies ist die Bilanz nur gegen den FC Bayern und Aufsteiger RB Leipzig. Und gegen das Team aus der Hauptstadt verlor der FC tatsächlich die letzten drei Partien.

    Zeit für eine Trendwende

    Aus Kölner Sicht also höchste Zeit für eine Trendwende, nachdem der FC von den letzten 13 Bundesligaspielen lediglich zwei gewann und zuletzt beim 2:2 in Ingolstadt arg enttäuschte. Einmal mehr muss Peter Stöger seine Defensive umbauen. Für Frederik Sörensen (Faserriss) kommt die Partie noch zu früh, und auch Konstantin Rausch, den ein Infekt plagt, wird am Samstag nicht zum Einsatz kommen.

    Stöger freut sich auf die Pause

    Umso mehr sehnt Stöger nun die Länderspielpause nach der Begegnung mit der Hertha herbei. "Dann kommt sicherlich der eine oder andere zurück, und wir können uns neu aufstellen", hofft der FC-Coach. "Ungelegen kommt uns diese Pause jedenfalls nicht."

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...ha-bilanz.html

  7. #107
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    Kicker 16.03.2017, 15:45 Uhr

    Hertha spielt bei Lieblingsgegner Köln

    Dardai plant bei Weiser um

    Hertha BSC muss am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) beim 1. FC Köln antreten,
    das Duell des Tabellenfünften beim Tabellensiebten. Die Berliner könnten mit einem Sieg den internationalen
    Startplatz untermauern. Die Bilanz gegen den FC unter Peter Stöger hilft nach fünf Auswärtsniederlagen in
    der Liga hintereinander dabei ebenso als Mutmacher wie drei Personalien, die Trainer Pal Dardai nun weniger
    Kopfzerbrechen bereiten.



    Hat die Partie in Köln fest im Blick: Herthas Mitchell Weiser.

    In den letzten fünf Spielen entpuppte sich Köln als eine Art Lieblingsgegner von Hertha, FC-Coach Stöger hat gegen den Hauptstadt-Klub in seinen bisherigen Duellen noch kein passendes Rezept gefunden: Fünf Partien, vier Siege, nur zwei Gegentore, ein Heim-0:0 im April 2015 verhinderte die makellose Bilanz der Berliner gegen den FC. "Köln ist ein gutes Team", beschwichtigt Dardai, der weiß, wen seine Mannschaft nicht aus dem Auge lassen darf: "Wir müssen vor allem auf Modeste aufpassen."

    Fabian Lustenberger wird dies verletzungsbedingt nicht tun, auch Julian Schieber kann nicht auflaufen, wie Dardai am Donnerstag sagte. "Der finale Kader steht am Freitag!", meinte der Hertha-Trainer - und da kann er wohl auf einen bauen, mit dem er nicht wirklich gerechnet hat. Mit Mitchell Weiser "plane ich erstmal nicht", hatte Dardai am Mittwoch erklärt, am Donnerstag hörte sich dies schon anders an. "Weiser, Langkamp und Kalou haben mittrainiert. Wenn nichts mehr passiert, sind sie im Kader." Der Ungar machte aber deutlich, dass Weiser "bestimmt nicht von Anfang an spielen" wird. "Ziel war, dass er nach seiner Verletzung die ganze Woche über im Training Gas gibt, doch das war nicht möglich."

    "Wir müssen auswärts mutig auftreten".
    Hertha-Trainer Pal Dardai

    Weiser fürchtete nach dem Schlag auf den linken Knöchel durch BVB-Akteur Ousmane Dembelé um seinen Einsatz, Langkamp war aufgrund der Nachwirkungen des Kopf-Zusammenstoßes mit Dortmunds Julian Weigl fraglich und Kalou laborierte an muskulären Problemen im rechten Oberschenkel.

    Preetz macht sich über die Altersstruktur Gedanken

    Apropos Kalou. Der Offensivspieler hat nach Vedad Ibisevic seinen Vertrag verlängert, sehr zur Freude der Hertha-Verantwortlichen. "Wir sind froh, dass Kalou und Ibisevic weiter für uns auf Torjagd gehen", meinte Hertha-Manager Michael Preetz, denn schließlich können die beiden Angreifer "noch immer den Unterscheid ausmachen". Über die Altersstruktur in der Offensive will sich Preetz "natürlich bald Gedanken machen, aber erstmal sind wir froh, dass beide bleiben".

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...weiser-um.html

  8. #108
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    GBK 16. März 2017 at 17:36 Uhr

    Jetzt setzt auch Hector aus – Rausch fällt definitiv aus



    Zwei Tage vor dem Spiel gegen Hertha BSC hat Jonas Hector nicht am Mannschaftstraining des
    1. FC Köln teilnehmen können. Der Nationalspieler trainierte individuell. Derweil wird Konstantin
    Rausch gegen Berlin definitiv fehlen.


    Köln – Droht dem Effzeh am Samstag gegen den Tabellenfünften ein Engpass auf der linken Abwehrseite? Trainer Peter Stöger bestätigte, dass Konstantin Rausch weiter krank ist und deshalb für Samstag definitiv nicht in Frage kommen wird.

    Stöger nimmt Risa zur Seite

    Am Donnerstag musste dann auch Jonas Hector mit dem Training aussetzen. Der Defensivspieler zeigte Erkältungssymptome und konnte deswegen nur auf dem Rad trainieren. Stöger erklärte nach der Einheit mit der Mannschaft am Nachmittag, er hoffe, dass der Linksfuß am Freitag das Abschlusstraining mit bestreiten könne.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/jetzt...definitiv-aus/

  9. #109
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    GBK on 17. März 2017 at 00:01 Uhr



    Enttäuschung für Modeste: 18-Jähriger erhält Vorzug

    Es hat wieder nicht gereicht: Anthony Modeste kann offenbar machen, was er will.
    Unter Didier Deschamps wird der Stürmer des 1. FC Köln wohl kein Nationalspieler
    mehr. Der französische Coach verzichtete für die Equipe Tricolore erneut auf den
    Effzeh-Angreifer.


    Köln – Mehr konnte Anthony Modeste nicht machen. Er schoss 19 Tore in 24 Bundesliga-Spielen, erzielte am Samstag in Ingolstadt noch einen Doppelpack und präsentierte sich zudem unlängst im französischen Fernsehen der nationalen Öffentlichkeit in seinem Heimatland.

    Kylian Mbappé vor seinem Debüt

    Didier Deschamps wird als in jedem Fall gewusst haben, was der 28-Jährige beim Effzeh seit Monaten leistet. Doch es ist offenbar zu wenig. Auch für die Länderspiele gegen Luxembourg und Spanien wurde Modeste nun erneut nicht berücksichtigt. Eine bittere Pille für den Topstürmer der Geissböcke, der sich seinem Traum so nahe wie noch nie wähnte.
    Doch Deschamps nominierte lieber Olivier Giroud, der beim FC Arsenal mehrheitlich nur Ersatzspieler ist und den 18-jährigen Überflieger des AS Monaco, Kylian Mbappé. Auch Dortmunds Ousmane Dembélé steht im Aufgebot der französischen Nationalmannschaft. Doch für Kölns Modeste rückt der Traum einer WM-Teilnahme in Russland wohl in immer weitere Ferne – egal, wie viele Tore er schießt.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/entta...rhaelt-vorzug/

  10. #110
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    Ksta 17.03.17, 10:13 Uhr

    Hertha BSC zu Gast in Köln

    So bleibt der FC auf den Europa-League-Plätzen


    Die Berliner wollen den Abstand zu den Kölnern vergrößern.

    Köln - Am Samstag öffnet das Rhein-Energie-Stadion erneut seine Tore – es ist wieder Spieltag. Der 1. FC Köln empfängt die Mannschaft aus der Hauptstadt, Hertha BSC (ab 14:30 im Liveticker bei ksta.de). Ob das Team von Peter Stöger seine Negativ-Serie gegen die Berliner beenden kann, erklären wir Ihnen im FC Gegner-Check.

    Die Situation

    Mit einer ziemlichen breiten Brust reist der Tabellenfünfte ins Rheinland: Am vergangenen Samstag schlugen sie daheim die Borussia aus Dortmund mit 2:1, vor ein paar Wochen verpasste man hauchdünn einen Überraschungssieg gegen den FC Bayern München. Generell spielt Hertha bisher eine beachtliche Saison. 40 Punkte, Platz fünf und in direkter Schlagdistanz zu den Champions-League-Rängen – viel mehr hätten sich die Verantwortlichen vor der Saison wohl kaum erträumen können.

    Falls die Berliner einen Dreier aus Köln entführen könnten, wäre zumindest eine Europa-League-Teilnahme fast sicher. Neun Punkte Vorsprung auf Platz sieben wäre ein komfortables Polster.
    Trotz der überdurchschnittlich guten Saison ist ein Finale daheim im DFB-Pokal nicht mehr möglich. Im Achtelfinale musste man sich im Elfmeterschießen gegen Dortmund geschlagen geben. Falls am Ende der Spielzeit eine direkte Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb feststeht, werden Pal Dardai und Co. darüber hinwegschauen.

    Die Personallage


    Er ist der Mittelpunkt der Berliner Offensive – Top-Stürmer Vedad Ibisevic.

    Kapitän und Torjäger Vedad Ibisevic ist Dreh- und Angelpunkt im Berliner Offensivspiel und ähnlich wichtig für sein Team wie Top-Stürmer Anthony Modeste für den FC. Zwar erzielte der Serbe “nur“ zehn Saisontreffer, dennoch ist er neben dem sportlichen Aspekt auch Leader dieser zum Teil sehr jungen Teams. Sein Sturmpartner Salomon Kalou, der zu Beginn der Saison aufgrund von Rückenproblemen pausieren musste, traf sechs Mal ins Eckige. Für den weiter offensiven Schwung wird Genki Haraguchi sorgen.
    Im Mittelfeld sind drei Spieler klar gesetzt. Niklas Stark, Vladimir Darida und Per Cilijan Skjelbred bilden seit zahlreichen Spielen den Mittelfeldverbund. Die Mischung zwischen dem jungen Stark und den etwas erfahreneren Darida und Skjelbred funktioniert oftmals sehr gut. Der Tabellenfünfte verliert nur selten die Kontrolle über das Spiel, was maßgeblich an dem starken Mittelfeld liegt.

    Nur 26 Gegentore mussten die Herthaner diese Saison hinnehmen – damit haben sie die viertstärkste Defensive der Liga. Abwehrchef und US-Nationalspieler John Anthony Brooks bildet mit Sebastian Langkamp das großgewachsene Innenverteidiger-Duo. Auf der Linksverteidiger-Position wird Marvin Plattenhardt auflaufen. Der Freistoßexperte spielt die wohl beste Saison in seiner Karriere und hatte unter der Woche Ärger mit der AfD. Falls der Ex-Kölner Mitchell Weiser nach einem Zweikampf mit dem Dortmunder Ousmane Dembéle für Samstag fit wird, spielt er auf der rechten Abwehrseite. Bei einem Ausfall Weisers springt Peter Pekarik in die Startelf.
    Im Tor steht der Norweger Rune Jarstein. Der Keeper konnte bis jetzt acht Spiele zu Null beenden. Damit liegt er auf Platz zwei im Torwart-Ranking. Nur Manuel Neuer kann mehr Zu-Null-Spiele (12) vorweisen.
    So könnte Hertha am Wochenende spielen: Jarstein – Weiser, Langkamp, Brooks, Plattenhardt – Stark, Darida, Skjelbred – Haraguchi, Ibisevic, Kalou

    Die Taktik


    Pal Dardai scheiterte letztes Jahr mit seiner Mannschaft in der Europa-League Qualifikation

    Seit Beginn der Amtszeit von Dardai spielen die Berliner aus einer stabilen Defensive gegen viele Gegner ein hartes Mittelfeldpressing. Je nach Personalsituation und Gegenüber kann der Ungar jedoch auf verschiedene Spielideen zurückgreifen. „Wir variieren zwischen zwei Systemen und deshalb ist es für die Gegner schwieriger geworden. Wir versuchen mehr über die Mitte zu gehen, das ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr, aber wir sind noch in der Lernphase“ erklärt Dardai.
    Als Grundformation dient hierbei in letzter Zeit oft ein 4-3-3-System. Im Offensivbereich sollen die Außenspieler Haraguchi und Kalou über schnelle Konter Ibisevic in Szene setzen. Rechtsverteidiger Weiser agierte oft sehr offensiv und schlug viele gefährliche Flanken vor das gegnerische Tor.
    Auch auf Standardsituationen müssen die Geißböcke aufpassen: Fast jeder Freistoß von Plattenhardt ist gefährlich. Sein letzter Geniestreich: Das 2:1-Siegtor gegen Dortmund am letzten Spieltag.

    Die Chance für den FC


    Anthony Modeste traf in Ingolstadt doppelt – kann er den FC wieder in die Spur schießen?

    Wenn der FC den Anspruch hat, nächste Saison in einem europäischen Wettbewerb zu spielen, müssen sie am Samstag die Kurve kriegen. Drei Niederlagen und zwei Unentschieden in den letzten fünf Spielen waren die Ergebnisse – zu wenig für Europa. Der Grund, warum die Kölner den siebten Platz seit dem 13. Spieltag belegen, sind die ebenfalls schlechten Leistungen der Verfolger.
    Der FC muss also aufwachen. Denn nicht nur die ernüchternden Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise wie der FC die Partien angeht, geben Anlass zur Sorge. Die Leichtigkeit aus der Hinrunde fehlt der Stöger-Truppe. Durch ein “Spaß-Training“ am Mittwoch hat das Trainerteam versucht, die Mannschaft wieder ein wenig aufzulockern. Wenn die Kölner am Wochenende zurück zu alter Form finden können, haben sie die Chance etwas zählbares mitzunehmen, im besten Falle einen Dreier. Was dem Tabellensiebten in die Karten spielen könnte: Die Hertha ist nicht unbedingt für ihre Auswärtsstärke bekannt. Zwei Siege, Drei Unentschieden und sieben Niederlagen musste die Mannschaft aus der Hauptstadt einstecken.
    Im Sturm wird sich nichts ändern. Top-Scorer und Lebensversicherung des 1. FC Köln, Anthony Modeste, wird neben dem Japaner Yuya Osako versuchen, seine unglaubliche Torausbeute (19 Tore) weiter auszubauen und den Abstand zu seinen Konkurrenten Pierre-Emerick Aubameyang (22 Tore) und Robert Lewandowski (21 Tore) zu verkürzen.
    Für die beiden anderen offensiven Startelfplätze wird es knifflig: Weder Christian Clemens, Milos Jojic noch Simon Zoller konnten in den letzten Spielen Eigenwerbung betreiben. Beste Chancen auf einen Startelf-Einsatz hat jedoch Zoller. Auch Artjoms Rudnevs, der unter der Woche Vater wurde, erhielt letztens viel Lob von Stöger. Gut möglich also, dass der Lette auf der rechten Außenbahn beginnt und Zoller auf der linken. Jojic, der in letzter Zeit mehrmals den Vorzug von seinem Coach erhielt, konnte seine Chance in Ingolstadt erneut nicht nutzen. Ob Stöger dem Serben eine weitere Gelegenheit in einem so wichtigen Spiel gibt, ist zumindest fraglich.
    Im Mittelfeld werden Marco Höger und der wieder genesene Kapitän Matthias Lehmann spielen. Lehmann, der verlängerte Arm von Trainer Stöger, hatte in Ingolstadt sein Comeback nach monatelanger Pause gegeben. Der sonst auch gesetzte Nationalspieler Jonas Hector wird auf einer anderen Position aushelfen müssen.
    In der Verteidigung steht das Trainerteam vor einer schwierigeren Aufgabe. Frederik Sörensen ist bis April verletzt, Konstantin Rausch fällt krankheitsbedingt aus und auch Dominique Heintz steht nicht zu Verfügung. Der Innenverteidiger hatte sich in Ingolstadt seine fünfte Gelbe Karte eingefangen und ist somit für das Heimspiel gesperrt.
    Die logische und auch wahrscheinliche Lösung wird das Innenverteidiger-Duo Dominic Maroh und Neven Subotic sein. Zwar spielten diese beiden so noch nie zusammen, eine andere ernst zu nehmende Möglichkeit hat Stöger allerdings nicht. Den kranken Rausch wird Hector auf der linken Abwehrseite vertreten. Sicherlich kein Problem für Hector, der 26-Jährige ist ja bekanntermaßen unter Bundestrainer Jogi Löw als Linksverteidiger gesetzt. Auf Rechts wird der Pole Pawel Olkowski spielen.

    Im Tor wird wieder Timo Horn stehen. Die Nummer eins hatte in Ingolstadt sein Comeback gefeiert, jetzt wird er auch wieder im Rhein-Energie-Stadion das Tor hüten.

    Die Bilanz


    Seit dem Aufstieg konnte der FC noch kein Spiel gegen die Hertha gewinnen.

    Gegen die Hertha hat der FC eine leicht positive Bilanz. In 64 Spielen ging der FC 28 Mal als Sieger vom Platz, 24 Partien konnten die Berliner für sich entscheiden. Seit dem Aufstieg 2014 ist die Bilanz jedoch nicht zufriedenstellend. Alle Partien verloren die Kölner gegen die Hertha. Zu dem spielt bei Berlin jemand, der am liebsten Tore gegen den FC schießt. Ibisevic schoss vier der letzten fünf Tore gegen den FC.
    Diesmal wollen jedoch die Kölner jubeln. Dafür muss die Stöger-Elf jedoch eine andere Leistung aufbringen, als noch in den letzten Wochen. Ob Modeste den FC wieder in die Spur schießen kann?

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...etzen-26204024

  11. #111
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    Ksta 17.03.17, 11:51 Uhr

    Kampf um Europa

    Das ist das Restprogramm der FC-Konkurrenten


    Christian Streich und FC-Coach Peter Stöger (r.).

    Köln - Während die Meisterschaft so gut wie entschieden ist, ist der Kampf um die Qualifikation für die Europa League so spannend wie lange nicht mehr. Gleich sieben Vereine sind im Rennen um die begehrten Europapokalplätze – und der 1. FC Köln ist trotz einer Serie von fünf sieglosen Spielen noch immer mittendrin.

    Neben dem FC sind Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und Schalke 04 noch in aussichtsreichen Positionen. Wobei die Berliner einen komfortablen Vorsprung von fünf Punkten auf Verfolger Frankfurt haben und die Königsblauen sechs Punkte Rückstand auf die Stöger-Truppe, die seit dem 13. Spieltag (Anfang Dezember) den sieben Rang belegt.
    Sollte der FC Bayern München oder Borussia Dortmund im DFB-Pokal triumphieren, würde dieser siebte Rang dem 1. FC Köln eine Startberechtigung im Europapokal bescheren.
    Das Restprogramm der Kölner hat es in sich. Gegen gleich vier direkte Konkurrenten um einen Europapokal-Startplatz muss die Geißbock-Elf noch antreten. Kein leichtes Programm. Wir blicken kurz auf das Restprogramm der Konkurrenz:

    Hertha BSC


    Hertha BSC gehört zu den ärgsten Konkurrenten im Kampf um Europa.

    5. Tabellenplatz – 40 Punkte

    25. Spieltag: @ 1. FC Köln
    26. Spieltag: vs. TSG Hoffenheim
    27. Spieltag: @ Borussia Mönchengladbach
    28. Spieltag: vs. FC Augsburg
    29. Spieltag: @ FSV Mainz 05
    30. Spieltag: vs. VfL Wolfsburg
    31. Spieltag: @ Werder Bremen
    32. Spieltag: vs. RB Leipzig
    33. Spieltag: @ SV Darmstadt 96
    34. Spieltag: vs. Bayer Leverkusen


    Eintracht Frankfurt


    Niko Kovac will mit der Eintracht ebenfalls in den Europapokal.

    6. Tabellenplatz – 35 Punkte

    25. Spieltag: vs. Hamburger SV
    26. Spieltag: vs. Borussia Mönchengladbach
    27. Spieltag: @ 1. FC Köln
    28. Spieltag: vs. Werder Bremen
    29. Spieltag: @ Borussia Dortmund
    30. Spieltag: vs. FC Augsburg
    31. Spieltag: @ 1899 Hoffenheim
    32. Spieltag: vs. VfL Wolfsburg
    33. Spieltag: @ FSV Mainz 05
    34. Spieltag: vs. RB Leipzig


    SC Freiburg


    Freiburgs Trainer Christian Streich

    8. Tabellenplatz – 34 Punkte
    25. Spieltag: @ FC Augsburg
    26. Spieltag: vs. Werder Bremen
    27. Spieltag: @ VfL Wolfsburg
    28. Spieltag: vs. FSV Mainz 05
    29. Spieltag: @ RB Leipzig
    30. Spieltag: vs. Bayer Leverkusen
    31. Spieltag: @ SV Darmstadt 98
    32. Spieltag: vs. Schalke 04
    33. Spieltag: vs. FC Ingolstadt
    34. Spieltag: vs. Bayern München


    Borussia Mönchengladbach


    Borussia Mönchengladbach rollt das Feld von hinten auf.

    9. Tabellenplatz – 32 Punkte

    25. Spieltag: vs. Bayern München
    26. Spieltag: @ Eintracht Frankfurt
    27. Spieltag: vs Hertha BSC
    28. Spieltag: @. 1. FC Köln
    29. Spieltag: @ 1899 Hoffenheim
    30. Spieltag: vs. Borussia Dortmund
    31. Spieltag: @ FSV Mainz 05
    32. Spieltag: vs. FC Augsburg
    33. Spieltag: @ VfL Wolfsburg
    34. Spieltag: vs. SV Darmstadt



    Bayer Leverkusen


    Bayer Leverkusen läuft bereits die ganze Saison den Erwartungen hinterher.

    10. Tabellenplatz – 31 Punkte

    25. Spieltag: @ TSG Hoffenheim
    26. Spieltag: vs. VfL Wolfsburg
    27. Spieltag: @ SV Darmstadt 98
    28. Spieltag: @ RB Leipzig
    29. Spieltag: vs. Bayern München
    30. Spieltag: @ SC Freiburg
    31. Spieltag: vs. Schalke 04
    32. Spieltag: @ FC Ingolstadt
    33. Spieltag: vs. 1. FC Köln
    34. Spieltag: @ Hertha BSC



    Schalke 04

    11. Tabellenplatz – 30 Punkte

    25. Spieltag: @ FSV Mainz 05
    26. Spieltag: vs. Borussia Dortmund
    27. Spieltag: @ Werder Bremen
    28. Spieltag: vs. VfL Wolfsburg
    29. Spieltag: @ Darmstadt 95
    30. Spieltag: vs. RB Leipzig
    31. Spieltag: @ Bayer Leverkusen
    32. Spieltag: @ SC Freiburg
    33. Spieltag: vs. Hamburger SV
    34. Spieltag: @ FC Ingolstadt

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...enten-26146890

  12. #112
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    Kölnische Rundschau 17.03.17, 08:29 Uhr

    Taktik des 1. FC Köln

    Mit geballter Routine zurück zum Erfolg


    Harte Zweikämpfe wird Neven Subotic (r.) im kommenden Spiel neben Dominic Maroh führen.

    Köln - Mit geballter Routine statt jugendlichem Draufgängertum in der Abwehr will die Elf des 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Hertha BSC zurück in die Erfolgsspur finden. Wobei es keinesfalls so ist, dass allein die Hintermannschaft die Schuld an den acht Gegentreffern in den vergangenen drei Spielen trägt und nur deshalb eine Änderung nötig wäre.
    Vielmehr fallen mit Dominique Heintz (23) wegen einer Gelbsperre und Frederik Sörensen (24) wegen einer Muskelverletzung gleich zwei Stammkräfte aus. Allerdings wird der Däne womöglich als Ersatzspieler erstmals wieder auf der Bank sitzen.

    Kein Garant für solide Abwehrarbeit

    Das Abwehrzentrum bilden diesmal Dominic Maroh (30) und Neven Subotic (28). Zusammen kommen sie auf 317 Bundesligaeinsätze gegenüber den 99 des jüngeren Duos. Wobei das Alter bekanntlich kein Garant für solide Abwehrarbeit sein muss. Dominique Heintz und Frederik Sörensen haben in den vergangenen zwei Jahren beständig starke Leistungen gezeigt und damit ihre Stammplätze erkämpft.

    Dagegen erlebten die Routiniers eine unerfreuliche erste Saisonhälfte. Aufgrund von Verletzungen konnten beide kaum spielen. Bereits in Freiburg bildeten Maroh und Subotic das Innenverteidigerduo. Im Gegensatz zur damaligen 1:2-Niederlage wollen sie nun erfolgreich sein, was gegen die Hertha für den 1. FC Köln allerdings nicht üblich ist. Die Berliner sind die einzige Mannschaft, gegen die die Kölner die vergangenen drei Vergleiche verloren haben. Seit der Bundesligarückkehr 2014 holte der FC gegen keine andere Mannschaft so wenig Punkte wie gegen die Hertha (einen von 15 möglichen). Zudem gewannen die Berliner ligaübergreifend nicht weniger als sechs der sieben vergangenen Spiele im Rheinenergie-Stadion.

    Stöger gibt nichts auf Statistiken

    Auf Statistiken, egal ob negativ oder positiv, gibt FC-Trainer Peter Stöger jedoch nichts. Für ihn zählt nicht die Vergangenheit, sondern allein die Gegenwart. Und da erwartet er eine bessere Leistung von seiner Mannschaft als beim 2:2 am vergangenen Samstag in Ingolstadt. "Diese Stadt lebt, diese Stadt bebt", charakterisierte der Trainer die Fußballstadt Köln und nahm sich sowie die Profis in die Pflicht: "Unsere Aufgabe ist es, mit der Unterstützung der Fans ein besseres Spiel als zuletzt abzuliefern." Man habe über die Kritikpunkte im Mannschaftskreis gesprochen, wobei es wie üblich kein Monolog des Trainers, sondern ein Dialog mit den Spielern gewesen sei.

    In einem Gespräch mit allen für den sportlichen Bereich beim 1. FC Köln Verantwortlichen soll heute entschieden werden, ob die Talente Birk Risa und Hikmet Ciftci für den Bundesligakader gegen Hertha abgestellt werden müssen oder in der U 19 zum Einsatz kommen. Die spielt am Samstagvormittag (11 Uhr, Franz-Kremer-Stadion/kostenloser Eintritt) gegen Eintracht Braunschweig um den Einzug ins Pokalfinale.
    Abhängen kann diese Personalie auch vom Gesundheitszustand von Jonas Hector. Wegen Erkältungssymptomen nahm er am Donnerstag nicht am Training teil. Aufgrund einer hartnäckigen Erkältung fällt Konstantin Rausch - er ist der sechste Spieler mit dieser Erkrankung - definitiv für das Hertha-Spiel aus.

    Link: http://www.rundschau-online.de/sport...rfolg-26208700

  13. #113
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    Express 17.03.17, 08:46 Uhr

    Die Zahlen belegen es

    Darum muss der FC vor der Hertha keine Angst haben


    Mit Anthony Modeste und Vedad Ibisevic treffen am Samstag zwei echte Goalgetter aufeinander.

    Köln - Sechs Spiele ist der 1. FC Köln jetzt ohne Sieg, doch dank des Schneckenrennens der unmittelbaren Konkurrenz ist Europa weiterhin in Sichtweite.
    Nichtsdestotrotz möchte die Stöger-Elf schnellstmöglich wieder Selbstvertrauen für die entscheidenden Wochen in der Liga sammeln.

    Am Samstag (15.30 Uhr, EXPRESS-Liveitcker) soll im Heimspiel gegen Hertha BSC endlich wieder ein Sieg her!

    In fremden Stadien hat die Hertha Muffensausen

    Da kommt es gelegen, dass mit den Hauptstädtern echte Auswärts-Angsthasen im RheinEnergieStadion gastieren.
    Die letzten fünf Spiele in der Fremde hat die Elf von Pal Dardai allesamt verloren, der letzte Auswärtssieg gelang am 3. Dezember 2016 (3:2 in Wolfsburg).
    Insgesamt gab es für die Hertha in dieser Saison nur zwei Dreier in gegnerischen Stadien zu bejubeln – Platz 15 in der Auswärtstabelle.

    FC möchte maue Heimserie aufhübschen

    Letztmals gingen die Berliner am 14. Oktober 2016 in einem fremden Stadion 1:0 in Führung, damals stand am Ende ein 1:1 gegen Borussia Dortmund.
    Und: Sieben Rückrundentore sind die drittschlechteste Trefferausbeute der Liga.
    Das sollte dem FC Mut machen, die ebenfalls maue Heimserie aufzuhübschen. Nur eine der letzten sechs Partien im Rhein-Energie-Stadion wurde gewonnen. Anthony Modeste sicherte am 19. Spieltag per Elfmeter das 1:0 gegen den VfL Wolfsburg.

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...haben-26203528

  14. #114
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    berliner Zeitung 16.03.17, 20:37 Uhr

    Dank Pal Dardai

    Hertha ist wieder auf Expansionskurs


    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Pal Dardai.

    Berlin - Pal Dardai ist Millionär. Nach über zwanzig Jahren Profifußball müsste er jedenfalls einer sein. Zu seiner aktiven Spielerzeit gab es vielleicht noch keine übertrieben spendablen Oligarchen, Scheichs, Magnaten oder andere Fußballtycoons, und das Durchschnittsgehalt in der Bundesliga lag noch nicht bei zwei Millionen Euro. Aber so, wie man Dardai kennt, hat er genug beiseitegelegt, um auch in Zukunft sorgenfrei durch die gläserne Luke zu schauen, die in seinem Wohnzimmerboden installiert ist und fünfzehn Stufen später in einem formidablen Weinkeller endet. Dreizehn Grad Raumtemperatur, gemauerte Wände, Dardais Schatzkammer. Warum das wichtig ist?
    Weil Dardai am Donnerstag und zwei Tage vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Geburtstag hat. 41 Jahre alt ist der Trainer von Hertha BSC geworden, und das Geschenk, das er vom Arbeitgeber bekommen hat, wird seine Weinsammlung sicherlich bereichern. Falls Michael Preetz nicht gegeizt hat beim Einkauf. Doch davon ist nicht auszugehen. Man kennt sich ja lange genug. Die eine oder andere Flasche haben Trainer und Manager gemeinsam geleert.
    Was er sich von seiner Mannschaft wünsche, wurde Dardai natürlich auch gefragt beim allwöchentlichen Reportertreff. „Von der Mannschaft gab es drei Punkte gegen Dortmund“, war seine Antwort. Am meisten aber freue er sich auf das gemeinsame Essen mit seiner Ehefrau, seinen drei Söhnen, die bitte pünktlich um sieben am Tisch sitzen sollen. Dann gibt es nämlich ein Gericht, dessen Name sich leider nicht ergoogeln ließ – Wodosch? Wogosch? –, auf jeden Fall ein ungarischer Rinderbraten sein soll. Das ist Dardais Leibspeise. Dazu Kartoffeln, Sellerie und Semmelknödel. Etwa drei Stunden Vorbereitung verlangt dieses Geburtstagsdinner. Stellt man sich so das Leben eines Millionärs vor?

    Losung für die Zukunft

    Dardai hat sich ein Image zugelegt, dass keine Berateragentur besser hinbekommen hätte. Er gilt als authentisch, ehrlich, fleißig, bodenständig und traditionsbewusst. Er hat einen speziellen Humor und ist in seiner täglichen Arbeit innovativer, als man es von ihm erwartet hatte. Das sind rein zufällig genau die gleichen Attribute, die Hertha BSC für sich beansprucht, aber im Gegensatz zum Trainer ein bisschen Geld ausgeben musste, um darauf zu kommen. Image ist ein wichtiges Thema im Jubiläumsjahr. Ein streitbares vor allem.
    Umstritten ist die Kampagne, mit der Hertha viele Fans vor dieser Saison überrascht hat. Umstritten ist das Wort Brandenburg in der Stadionneubaudebatte, ist die Modefarbe Pink, die der Verein auswärts trägt und ausgerechnet im Traditionsduell gegen Leipzig tragen musste. Und auch, dass zunächst nur Funktionäre eingebunden wurden in die Jubiläumsfeierpläne, war ein Streitpunkt, der zum Abbruch der traditionell guten Gespräche zwischen Klubführung und ihrer Basis geführt hat. Kleinigkeiten sind das. Vielleicht. Aber zurzeit haben die Fans nun mal keine große Forderung – wie Streifen auf die Trikots oder Fahne pur –, hinter die sich alle geschlossen stellen würden. Eine größtmögliche Einigkeit herrscht nur dort, wo es um den Sport geht.

    Auf Expansionskurs

    In nur zwei Jahren ist aus einem Fastabsteiger eine Mannschaft geworden, die sich für den Europapokal empfiehlt (Platz sechs). Die nächsten drei Bundesligaspiele gegen Köln, Hoffenheim und Mönchengladbach werden womöglich darüber entscheiden, ob Platz vier (Qualifikation für die Champions League) ein zu verwegener Traum ist. Wie auch immer: Hertha spielt einen Fußball, der wieder vorzeigbar ist, das sehen die Leute aus der Ferne, jetzt müssten sie halt nur noch Lust auf ein Liveerlebnis im Stadion bekommen.
    Die Mannschaft, die ein Trainer nach seinem Ebenbild geformt hat, ist da schon einen Schritt weiter. Ja, die Spieler sind immer noch fleißig und bescheiden, die PR-Agentur Pal Dardai hat da hervorragende Arbeit geleistet. Aber sie sind auch schon der Meinung, das noch mehr möglich ist in den kommenden Jahren. Als Salomon Kalou am Mittwoch seinen Vertrag verlängerte, ließ er ausrichten: „Ich will weiter Teil dieses Projekts sein.“ Und dieses Projekt hat einen inoffizielle Losung, die seit einem Jahr regelmäßig auftaucht. Alexander Baumjohann, März 2016: „Hier kann etwas Großes entstehen.“ John Brooks, November 2016: „Bei Hertha entsteht gerade etwas Großes.“ Niklas Stark, März 2017: „Hier kann etwas Großes entstehen.“
    Hertha ist auf Expansionskurs. Sportlich und sprachlich, aber auch wirtschaftlich sind die Sorgen verschwunden. Die Reporterfrage „Ist der neue Sponsor schon da?“ an Finanzvorstand Ingo Schiller ist ein Running Gag. Nach Jahren des Stillstands und Rückschritts geht es wieder nach vorne, nach oben. Und ganz unten, im Dardais Weinkeller, wartet bestimmt auch schon die passende Flasche, um darauf anzustoßen, wenn die Trendaktie Hertha BSC im Jubiläumssommer vielleicht einen neuen Höchststand erreicht. Spätestens dann werden wir noch mal nach dem Rezept für Wodosch oder Wogosch suchen.

    Link: http://www.berliner-zeitung.de/sport...skurs-26207782

  15. #115
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    Berliner Morgenpost 17.03.2017, 08:00 Uhr

    Warum Hertha gegen Köln chancenlos sein wird

    Herthas kommender Gegner greift tief in die Trickkiste. Von einem fairen Duell kann keine Rede mehr sein.


    Pal Dardai

    Die Lage ist aussichtslos. Pal Dardai kann seine Spieler in dieser Woche über den Trainingsplatz scheuchen wie er will, kann eine gewiefte Taktik ausbaldowern oder feurige Motivationsreden schwingen. Hertha wird am Sonnabend trotzdem chancenlos sein, denn Gegner 1. FC Köln hat in der Vorbereitung auf das Duell mit dem Hauptstadtklub alle Register gezogen. Die Rheinländer arbeiten im Rennen um die Europapokalplätze mit allen Tricks, und damit sind nicht nur die Machenschaften auf dem Platz gemeint. Nein, die Kölner denken in größeren Zusammenhängen.

    Schon Anfang der Woche hyperventilierten die Medien der Domstadt den neuesten Coup der Klub-Bosse in den Äther. Für Maskottchen Hennes VIII., seines Zeichens stolzer Geißbock, wurde eine neue Herzensdame gefunden. Endlich, und ja, es ist eine Jüngere. Was zunächst harmlos klingt, ist in Wahrheit natürlich Vereinspolitik höchster Schule, denn was nützt einem schon ein Glücksbringer, der seit Wochen ein frustriertes Single-Dasein fristet? Eben. Die jüngste Bilanz des Effzeh spricht Bände: sechs Spiele, kein Sieg, vier Niederlagen. Überflüssig zu erwähnen, dass der sportliche Sinkflug mit dem tragischen Liebesdrama begann, das Hennes unlängst ertragen musste.

    Seit dem Wiederaufstieg 2014 strebte Köln in der Tabelle nach oben

    Die vergangenen Wochen, sie waren aufwühlend für den Geißbock, der bei jedem Heimspiel im Stadion weilt. Ende Januar verstarb seine bisherige Partnerin Anneliese an den Folgen einer Fehlgeburt, die Ärzte konnten nichts mehr für sie tun. In den vorangegangen Jahren hatte Anneliese zweimal erfolgreich geworfen, kurioserweise, obwohl Hennes kastriert ist. Der Gehörnte ertrug's mit rheinländischer Gelassenheit, galt als glücklich mit seiner Patchworkfamilie.

    Seine Profession als Talisman erledigte er jedenfalls tadellos. Seit dem Wiederaufstieg 2014 strebte Köln in der Tabelle kontinuierlich nach oben. Bis zu Hennes' Schicksalsschlag. Aber: Mit der Tristesse ist es nun vorbei. Neue Liebe, neues Glück – Hennes ist ja nicht das erste Wesen, das von einer jungen Dame zu neuen Höhen getrieben wird.

    Eines muss man den Kölnern lassen: Sie wissen, wie man Fortuna auf die Sprünge hilft. Schon 1950 führten sie als erster deutscher Klub ein Maskottchen ein. Hennes I., ein Geschenk eines Zirkusdirektors auf einer Karnevalssitzung (wo sonst?), ging zunächst sogar mit auf Auswärtsfahrten, bis der Busfahrer aus naheliegenden Gründen auf die Barrikaden ging. Dennoch: Beim Start der Fußball-Bundesliga 1963 hatte der Effzeh dank Hennes bereits ein kleines Glückspolster angehäuft und wurde auf Anhieb Deutscher Meister. Ein Beispiel, das Schule machen sollte. Für die zweite Spielzeit legten sich die findigen Bremer einen Heidschnuckenbock zu. Die Folge ahnen Sie. Werder wurde Meister. Fußball kann so einfach sein.

    Was Maskottchen bewirken können, weiß Pal Dardai aus eigener Erfahrung

    Ganz so einfach ist es dann natürlich doch nicht, wie die teils erbärmlichen Nachahmungsversuche beweisen. Vielerorts wurde versucht, das Glück mit der Kombination aus Mensch und unförmigem Plüschkostüm zu kitzeln. Sicher pflegeleichter als ein echtes Tier, aber in der Umsetzung oft unausgereift. Der Grotifant, glückloser Glücksbringer des KFC Uerdingen, wagte sich einst zu nah an den Gästeblock und wurde von aufgebrachten Fans mit dem Rüssel am Tribünenzaun fixiert. Ebenfalls unvergessen: Eine riesige Getränkeflasche auf zwei Beinen bei Arminia Bielefeld, die dank fehlender Arm-Löcher häufiger lag als stand. Fehlgriffe, über die die Experten in Köln nur lachen können.

    Was gut aufgelegte Maskottchen bewirken können, weiß Pal Dardai aus eigener Erfahrung. Vor Herthas Europacupspiel bei Benfica Lissabon kreiste 2010 der Klub-Adler der Portugiesen durchs Stadion, ehe er unter großem Geraune eine Punktlandung auf den Handschuh seines Falkners hinlegte. Die Berliner erstarrten – 0:4. So kann's gehen. Herthas Maskottchen Herthinho, Typ "brasilianischer Braunbär", wird Sonnabend also alles geben müssen, um Hennes Paroli bieten zu können. Falls Sie noch eine fidele Bärendame kennen, ich könnte da etwas arrangieren…

    Link: http://www.morgenpost.de/sport/herth...sein-wird.html

  16. #116
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    Kicker 17.03.2017, 13:10 Uhr

    Und was, wenn Schalke die Europa League gewinnt?

    So landet auch der Siebte im Europapokal


    Gerangel um die Europa League: Auch Köln und Hertha dürfen noch hoffen.

    Der Kampf um die Europapokalplätze in der Bundesliga läuft - könnte sich aber noch verändern.
    Wann landet auch der Tabellensiebte in der Europa League? Und was passiert, wenn ein deutscher
    Klub die Champions oder Europa League gewinnt? Ein Überblick.


    Dass sogar Bayer Leverkusen noch ganz gute Chancen hat, sich für die Europa League zu qualifizieren, zeigt, welches Schneckenrennen sich die Bundesligisten ab Platz fünf derzeit liefern. Und vielleicht reicht am Saisonende ja sogar Platz sieben noch für den Europapokal.

    Wann landet auch der Siebte in der Europa League?

    Dafür gibt es nur eine Möglichkeit: nämlich wenn der DFB-Pokalsieger, der prinzipiell mit einem Europa-League-Ticket belohnt wird, in der Bundesliga-Abschlusstabelle einen der ersten sechs Plätze belegt (der unterlegene Pokalfinalist profitiert seit 2014 nicht mehr). Das wäre, Stand jetzt, zum Beispiel der Fall, sollte Bayern, Dortmund oder Frankfurt das Pokalfinale gewinnen.
    Einziger, unwahrscheinlicher Sonderfall: Deutsche Klubs gewinnen die Champions und Europa League und sind nicht anderweitig für den Europapokal qualifiziert - dann hätte der Siebte selbst im obigen Fall keine Chance.

    Was passiert, wenn ein deutscher Klub die Champions League gewinnt?

    Dann darf dieser Klub - Bayern und Dortmund sind noch im Rennen - auch in der kommenden Saison an der Königsklasse teilnehmen. Landet er in der Liga zusätzlich unter den ersten Drei, ändert sich für die anderen Bundesligisten nichts. Wird er Vierter, sind vier Klubs direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Landet er nicht unter den ersten Vier, sind ausnahmsweise fünf deutsche Klubs in der Champions League dabei (der Liga-Vierte in den Play-offs). Wird er Fünfter oder Sechster (oder DFB-Pokalsieger), spielen in der Europa League der Pokalsieger sowie der Liga-Fünfte (CL-Sieger wird Sechster) oder Liga-Sechste (CL-Sieger wird Fünfter).

    Wird der deutsche CL-Sieger - rein theoretisch - Siebter oder schlechter, erhält Deutschland einen zusätzlichen achten Europapokalplatz: Dann wären der Erste, Zweite, Dritte sowie der CL-Sieger in der CL-Gruppenphase, der Vierte in den CL-Play-offs - und der Pokalsieger, der Fünfte sowie der Sechste jeweils in der Europa League.

    Was passiert, wenn Schalke die Europa League gewinnt?

    Dann darf Schalke in der kommenden Saison an der Champions League teilnehmen. Landet Schalke in der Liga nicht unter den ersten Vier, sind ausnahmsweise fünf deutsche Klubs für die Champions League qualifiziert (der Liga-Vierte für die Play-offs, Schalke mindestens für die Play-offs). Wird Schalke Fünfter oder Sechster, spielen in der Europa League der Pokalsieger sowie der Liga-Fünfte (Schalke wird Sechster) oder Liga-Sechste (Schalke wird Fünfter).

    Wird Schalke Siebter oder schlechter, erhält Deutschland einen zusätzlichen achten Europapokalplatz: Dann wären der Erste, Zweite und Dritte in der CL-Gruppenphase, der Vierte in den CL-Play-offs, Schalke mindestens in den CL-Play-offs - und der Pokalsieger, der Fünfte sowie der Sechste jeweils in der Europa League.

    Was passiert, wenn ein deutscher Klub die Champions League gewinnt und Schalke die Europa League?

    Dann wären beide unabhängig von ihrer Ligaplatzierung für die Champions League qualifiziert. Lösen beide nicht auch über die Liga ein Königsklassen-Ticket, hätte Deutschland wieder fünf Champions-League-Startplätze. Und wenn - rein theoretisch - gleich beide die Top Vier verpassen? Dann käme es zum seltenen Fall, dass der Ligavierte nur in der Europa League starten dürfte. Denn mehr als fünf Champions-League-Plätze erhält kein Verband.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...ropapokal.html

  17. #117
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    Kicker 17.03.2017, 19:00 Uhr

    In Köln will Hertha BSC die schwarze Auswärtsserie stoppen

    Grünes Licht für Kalou, Langkamp und Weiser

    Hertha BSC will am Samstag beim 1. FC Köln die Niederlagenserie auf fremden Plätzen beenden und
    kann dabei wie erhofft auf jenes Trio zurückgreifen, um dessen Einsatz noch zur Wochenmitte gebangt
    worden war. Sowohl Salomon Kalou und Sebastian Langkamp als auch der beim FC fußballerisch groß
    gewordene Mitchell Weiser stehen im 18er-Kader, den Trainer Pal Dardai nach dem Abschlusstraining
    am Freitag nominierte.



    Voraussichtlich wieder als Joker im Einsatz: Berlins Flügelspieler Mitchell Weiser.

    Während Kalou (nach Oberschenkelverhärtung) und Langkamp, der gegen Dortmund (2:1) einen Schlag auf den Kopf abbekommen und an den Folgen tagelang laboriert hatte, für die Startelf vorgesehen sind, soll Weiser (Schlag auf das linke Sprunggelenk) wie schon beim Comeback gegen Dortmund als Joker im Laufe des Spiels kommen. Dass sich die Personallage entspannt hat, kommt den auswärts chronisch schwächelnden Berliner recht.

    Nach fünf Auswärtspleiten am Stück mit insgesamt 2:10 Toren (0:2 bei RB Leipzig, 1:3 in Leverkusen, 1:2 in Freiburg, 0:2 auf Schalke, 0:1 beim HSV) will die beste Heimmannschaft der Liga endlich auch auswärts wieder punkten. Die bisherigen zwölf Gastspiele brachten Dardais Team magere neun Zähler ein, zu Recht nennt Manager Michael Preetz diese Bilanz "definitiv ausbaufähig". Nur der HSV (acht Punkte), Schalke (sieben) und Darmstadt (null) sind in fremden Stadien noch erfolgloser als der Hauptstadtklub.

    Dardai: "Wir sind gut vorbereitet"

    Eine vergleichbare Pleitenserie bei Auswärtsfahrten erlebten die Berliner zuletzt 2009 (damals sogar sieben Niederlagen am Stück). Falls in Köln kein Tor gelingt, wäre es das dritte Auswärtsspiel in Folge ohne eigenen Treffer - das gab es zuletzt in der Abstiegssaison 2011/12 (damals sogar vier Auswärtsspiele ohne Tor).

    Mut macht der Gegner: Hertha siegte bei den vergangenen drei Auftritten in Köln und gewann dort sechs der vergangenen sieben Begegnungen. In den letzten elf Duellen gegen Hertha schoss der FC nie mehr als ein Tor. Und Mut macht auch Coach Dardai, der verschmitzt erklärt: "Wir sind gut vorbereitet und haben eine Idee, wie wir in Köln gewinnen." Jetzt müssen die Berliner ihre Idee nur noch umsetzen.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...nd-weiser.html

  18. #118
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    GBK on 18. März 2017 at 01:00 Uhr

    Maroh über Reset-Knöpfe, den leeren Kopf und seine Zukunft

    Gegen Hertha BSC wird Dominic Maroh wieder in der Anfangsformation des 1. FC Köln stehen.
    Für den 30-Jährigen in dieser Saison keine Selbstverständlichkeit, denn erstmals unter Peter Stöger
    ist Maroh nicht mehr unangefochtener Stammspieler.




    Köln – Maroh gehört zu den ganz großen Pechvögeln während der Verletztenmisere. Nun ist er wieder fit und wird gegen die Hertha neben Neven Subotic verteidigen. Mit dem GEISSBLOG.KOELN sprach er über die aktuelle Situation des Effzeh, über seine schwierige Saison und die Frage, ob es schon Gespräche über seine Zukunft gegeben hat. Denn sein Vertrag in Köln läuft in einem Jahr aus.

    GBK: Herr Maroh, in dieser Woche hat Peter Stöger versucht, den Spaß ins Training zurückzubringen. Hat die Mannschaft das gebraucht?

    DOMINIC MAROH: „Es war eine gute Idee. Trotz der Phase, in der wir jetzt zuletzt waren, dürfen wir den Spaß nicht vergessen. Aber es ist ja nicht so, als ob wir auf einem Abstiegsplatz stehen würden. Wir sind Siebter.

    Wie ist die Stimmung denn?
    Die Stimmung nach dem Ingolstadt-Spiel war etwas ruhiger. Aber mit dem Start ins Training haben wir dann wieder den Reset-Knopf gedrückt. Es ist in dieser Woche schön zur Sache gegangen, das war knackig.

    "Jeder Spieler braucht seinen eigenen Reset-Knopf"
    Gelingt es immer gleich gut, den Reset-Knopf zu drücken?
    Im Prinzip braucht jeder Spieler ja seinen eigenen Reset-Knopf. Wir müssen gemeinsam versuchen, zu mehr Lockerheit zurückzufinden. Ich hoffe, das gelingt uns schon gegen Berlin.


    Dominic Maroh im Gespräch mit Salih Özcan. (Foto: Bela Bopp)

    Von einer Krise zu sprechen, wäre wohl falsch. Trotzdem hat die Mannschaft seit sechs Pflichtspielen nicht gewonnen. Fühlt es sich das erste Mal seit längerem deutlich unangenehmer an?
    Schon, ja. Es gab immer mal wieder Phasen, in denen wir drei Spiele am Stück verloren haben oder Probleme hatten. Das ist ja auch normal. Aber gefühlt war es dann immer ruhiger als heute. Und das, obwohl wir in Tabelle nicht unten herumkrebsen, sondern wir stehen seit langem auf dem siebten Platz. Aber der Anspruch, den der Trainer an uns hat und auch der Anspruch, den wir selbst an uns haben, ist höher geworden. Wir haben eine starke Hinrunde gespielt und möchten dieses Niveau gerne halten…

    "Diese Antwort fehlt uns momentan"
    …und die Früchte der Arbeit ernten.
    Natürlich. Wir sind in der Hinrunde immer zurückgekommen, haben auf Niederlagen sofort die Antwort gegeben. Diese Antwort fehlt uns momentan. Es ist noch nichts passiert, aber für uns, für das Vertrauen in uns, wäre es wichtig, dass wir am Samstag ein gutes Spiel machen und möglichst gewinnen.

    Ist das im Umkehrschluss aber auch ein Zeichen, was trotz der letzten Wochen noch möglich sein könnte, wenn die Mannschaft die Kurve kriegt?
    Das sollte uns Mut geben. Das sollte uns das Selbstverständnis geben, in den restlichen Spielen noch mal einen drauf setzen zu können. Man könnte ja auch sagen: Wir haben trotz des Spiels in Ingolstadt sogar noch einen Punkt auf Frankfurt gut gemacht.

    Kommen wir man zu Ihrer persönlichen Saison! Sie haben in dieser Saison bislang nicht viel zu lachen gehabt.
    Das stimmt. Die Saison ging eigentlich gut los, ich war in den ersten beiden Pflichtspielen in der Startelf. Dann kam die erste Verletzung, die mit den beiden Rippenbrüchen echt hart war. Danach war ich aber auch sofort wieder mit dabei, habe gegen den HSV von Beginn an gespielt. Aber das Ende vom Lied kennen wir auch, das Spiel war ja schnell wieder vorbei.

    "Ich muss zugeben, dass mein Kopf danach leer war"
    Der Schlüsselbeinbruch.
    Genau. Und da muss ich zugeben, dass mein Kopf danach leer war. Das hat mich ziemlich runtergerissen. Ich habe mich gefragt: Schon wieder? Warum ich? Warum wieder so eine große Verletzung?


    Dominic Maroh im Gespräch mit Sehrou Guirassy.

    Wie sind Sie aus dem Loch rausgekommen?
    Ich bin da besonders dem Trainer unglaublich dankbar. Er hat mir in dieser Phase sehr viel Mut zugesprochen. Er lässt die Jungs in der Reha ja eigentlich in Ruhe, aber er rief mich nach der Verletzung sofort an. Für dieses Team, aber auch für diesen Trainer lohnt es sich, hier alles reinzuwerfen.

    "Insgesamt war die Saison für mich nicht so wie in den letzten Jahren"
    Dann lief es in der Vorbereitung eigentlich wieder gut.
    Gegen Mainz haben wir gut gestanden, das hat gut funktioniert. Dann saß ich wieder draußen, weil klar war, dass die Jungs, die es in der Hinrunde gut gemacht hatten, einen Bonus haben würden. Das ist auch okay so. In Leipzig hatte ich leider keinen guten Tag, aber bis auf das Schalke-Spiel habe ich meine Einsätze bekommen. Aber insgesamt war die Saison für mich persönlich nicht so wie in den letzten Jahren.

    Was hat sich in der Konkurrenzsituation durch den Abgang von Mergim Mavraj und den Transfer von Neven Subotic getan?
    Wir wussten h alle, wer Neven ist. Klar erhöht er die Konkurrenz, aber jeder wusste, dass der Verein nach dem Transfer von Mergim noch etwas machen würde. Für mich hat sich persönlich nichts verändert. Ich muss weiter Gas geben, um einen der Plätze zu erobern.

    "Für Timo war es eine sehr schwierige, aber lehrreiche Zeit"
    Sie haben vorhin von ihrer Zeit in der Reha gesprochen. Einen Teil dieser Zeit haben Sie mit Ihrem besten Freund gearbeitet: als Timo Horn verletzt war. Wie haben Sie ihn in dieser Phase erlebt?
    Das war schon kurios, weil wir uns fast zeitgleich verletzt haben. Wir haben uns in der Zeit viel in der Reha gesehen. Es war für ihn eine sehr schwierige, aber lehrreiche Zeit. Es war ja seine erste größere Verletzung. Bis dahin war ja alles sehr gut für ihn gelaufen. Ich bin persönlich froh, dass es gesund und gut aus der Verletzung gekommen ist und wir ihn wieder in der Kabine und auf dem Platz haben.

    Sie sind vor knapp zwei Wochen 30 Jahre alt geworden. In etwas mehr in einem Jahr läuft Ihr Vertrag beim Effzeh aus. Wie steht es um Ihre Zukunft?
    Wir haben in der Vergangenheit immer sehr unkompliziert gesprochen. Deswegen mache ich mir noch keine Gedanken. Ich muss erst einmal wieder meinen Rhythmus finden. Dann werden sich die Dinge von selbst regeln.

    "China? Dafür muss das Angebot erst auf dem Tisch liegen"
    Gespräche gab es also noch keine?
    Nein, das war aber auch nicht nötig.

    Sie werden 31 Jahre alt sein, wenn Ihr Vertrag ausläuft. Gibt es Überlegungen, dann noch mal einen „großen“ Vertrag zu unterschreiben, mit dem es richtig viel Geld gibt – wie zum Beispiel in China?
    Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Wenn es um so eine Liga geht, die hier nur schwer greifbar ist, muss das Angebot wirklich erst auf dem Tisch liegen. Erst dann sollte man sich damit auseinandersetzen.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/maroh...seine-zukunft/

  19. #119
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    Ksta 18.03.17, 09:30 Uhr

    Bittencourt darf auf Einsatz gegen Hertha hoffen


    Leonardo Bittencourt nach dem Spiel bei Hannover 96 vor rund einem Jahr.

    Köln - Die Hoffnung wird sich erst spät zerschlagen – wenn überhaupt. Peter Stöger hat Leonardo Bittencourt jedenfalls ebenso am Samstag für 12.30 Uhr zum Treffpunkt ins Geißbockheim bestellt wie Defensivmann Frederik Sörensen.

    Bittencourt hatte Mitte Februar einen Sehnenanriss im Oberschenkel erlitten und war in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Mit einer Rückkehr in den Spielbetrieb hatte vor April eigentlich niemand gerechnet. Doch ausgeschlossen hat Peter Stöger die Berufung des 23-Jährigen in den Kader für das Spiel am Samstag gegen Hertha BSC (15.30 Uhr) nicht. Allerdings hat Bittencourt nun die zweite langwierige Verletzung in dieser Saison auskuriert. Gut möglich, dass Stöger noch einmal auf den Deutsch-Brasilianer verzichtet, um kein Risiko einzugehen.

    Ein wenig anders liegen die Dinge bei Frederik Sörensen (24). Der Däne hat seine Muskelverletzung überstanden und wäre neben Lukas Klünter einziger Abwehrspieler auf der Kölner Ersatzbank, weil Dominique Heintz wegen der fünften Gelben Karte gesperrt ist. Wen Stöger in seinen Kader für das Spiel beruft, wird er jedoch erst kurz vor der Abfahrt vom Geißbockheim zum Stadion mitteilen.

    Hertha leidet unter Auswärts-Niederlagenserie

    Herthas Trainer Pal Dardai hat eine längere Anreise, und üblicherweise tun den Berlinern Auswärtsspiele nicht gut. Der letzte Sieg in der Fremde gelang dem Tabellen-Fünften am 3. Dezember 2016 in Wolfsburg. Seitdem setzte es in der Liga fünf Auswärts-Niederlagen. „Wir versuchen, etwas anders zu machen. Und dann schauen wir, ob das funktioniert“, sagte Dardai.

    Die Kölner warten ihrerseits seit sechs Pflichtspielen auf einen Dreier. Mit Peter Stöger hat der FC vier von fünf Duellen mit der Hertha verloren. Ein Sieg würde den Tabellen-Siebten Köln (34 Punkte) auf drei Punkte an die Hertha heranrücken. Intensiv hat Hertha 19-Tore-Mann Anthony Modeste studiert. Seinen Innenverteidigern Langkamp und John Anthony Brooks hat Dardai deutlich gemacht, dass man Modeste nie aus dem Auge verlieren darf. „Aus dem Nichts kann er weglaufen. Er kriegt den Pass – und das war’s.“

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...offen-26213066

  20. #120
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    Kölnische Rundschau 17.03.17, 18:30 Uhr

    FC-Heimspiel gegen Hertha

    Jonas Hector trainiert nach Ausfall wieder mit


    Der Blick sagt alles: Jonas Hector ist in letzter Zeit nicht zufrieden mit seiner Leistung.

    Köln - Die vergangenen Wochen verliefen für Jonas Hector nicht wie gewohnt. Der Musterknabe an Zuverlässigkeit im Team des 1. FC Köln steckt zum ersten Mal in seiner Karriere als Profi-Fußballer in einem kleinen Formtief. Seit der 0:2-Pokalniederlage Anfang Februar sucht der 26-Jährige nach der Selbstverständlichkeit, die sein Spiel sonst auszeichnet. Der Zeitraum also, in dem die Geißböcke in sechs Pflichtspielen ohne Sieg geblieben sind.

    Hector stand am Freitag nach Ausfall wieder im Training

    Als Hector am Donnerstag erkrankt dem Training fernbleiben musste und sein Einsatz für das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr, Rheinenergiestadion) auf der Kippe stand, deutete sich gar eine Pechsträhne an. Situationen, in denen gute Nachrichten willkommen sind.
    Am Freitag stand Hector beim Abschlusstraining wieder mit der FC-Mannschaft auf dem Platz am Geißbockheim. Außerdem nominierte ihn Bundestrainer Joachim Löw für das Freundschafts- und Podolski-Abschiedsspiel am kommenden Mittwoch in Dortmund gegen England und das am 26. März folgende WM-Qualifikationsspiel in Baku gegen Aserbaidschan.

    Es ist keine Überraschung, dass der 25-fache Nationalspieler im Aufgebot steht, es wird ihm aber angesichts seines persönlichen Durchhängers sicher gut tun.
    Bei Löw ist Hector als Linksverteidiger gesetzt.

    Unter Stöger meist als Sechser

    Bei FC-Trainer Peter Stöger lief er auch aufgrund der vielen Verletzungsausfälle seit dem 1:1 gegen Borussia Dortmund am 10. Dezember 2016 meistens als Sechser auf. Dort lief für den gebürtigen Saarländer zuletzt beim 2:2 gegen den FC Ingolstadt 04 nichts zusammen. Hector wirkte trotz zweiwöchiger Pause wegen seiner Gelbsperre gegen Bayern München überspielt.

    Kein Wunder nach einer langen Saison, einer kräftezehrenden Fußball-Europameisterschaft im Sommer und nun schon wieder 23 Bundesliga- und drei Pokalspielen.
    Es könnte Hector gut tun, dass es gegen die laut Stöger „unbequem zu bespielende Hertha“ auch im FC-Trikot wieder auf seiner angestammten Position als Linksverteidiger auflaufen wird. Eine Veränderung, die sich zwangsläufig aus den personellen Möglichkeiten von Peter Stöger ergibt.

    Matthias Lehmann auf der Sechs neben Höger gesetzt

    Konstantin Rausch fällt für Samstag krank aus und Kapitän Matthias Lehmann ist nach seinem 90 Minuten-Comeback in Ingolstadt auch gegen die Berliner auf der Sechs neben Marco Höger erste Wahl. So rückt Jonas Hector im gewohnten 4:4:2-System nach links und kann dort den nächsten Versuch unternehmen, Form und Selbstverständlichkeit wiederzufinden.
    Ansonsten baut der FC gegen den Tabellenfünften auf seine Heimstärke, die auch unter der jüngsten 0:3-Niederlage gegen die Bayern nicht gelitten haben soll. „Es hat mich beeindruckt, wie unsere Fans uns trotz des Spielstandes positiv unterstützt“, freut sich Peter Stöger auf die zwölfte Begegnung mit dem eigenen Publikum in dieser Spielzeit. Entgegen kommen könnte seinem Team auch die Auswärtsschwäche der Hertha.

    Die Mannschaft von Trainer Pal Dardei sammelte auf fremden Plätzen in dieser Saison erst zwei Siege und neun Punkte. Das bedeutet nur Platz 15 in der Auswärtstabelle der Bundesliga.
    Voraussichtliche Aufstellungen: 1. FC Köln: Horn; Olkowski, Maroh, Subotic, Hector; Lehmann, Höger; Clemens, Jojic; Modeste, Osako. – Hertha BSC: Jarstein; Pekarik, Langkamp, Brooks, Plattenhardt; Stark, Skjelbred; Haraguchi, Darida, Kalou; Ibisevic. – SR.: Fritz (Korb).

    Link: http://www.rundschau-online.de/sport...r-mit-26212788

  21. #121
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    Express 18.03.17, 08:51 Uhr

    Modeste gegen Ibisevic

    Warum das Knipser-Duell so unfassbar wichtig wird


    Anthony Modeste war zuletzt in toller Verfassung.

    Köln - Auf dieses Duell kommt es am Samstag an: FC-Torjäger Anthony Modeste (28) gegen den Köln-Schreck Vedad Ibisevic (32).
    Kein anderer Bundesliga-Spieler erzielte in dieser Saison so oft das 1:0 wie diese beiden. Und bei dem erwartet engen Spiel gegen Hertha könnte das erste Tor schon das entscheidende sein. Wer ballert sein Team zum Sieg?

    Schon sechsmal eröffneten Modeste und Ibisevic den Torreigen – und nie hat ihre jeweilige Mannschaft anschließend verloren.

    Schmadtke hat beide verpflichtet

    FC-Sportchef Jörg Schmadtke (53) betont zwar: „Dass sie ihre Teams oft in Führung schießen ist löblich – aber das ist am Ende auch der Job des Mittelstürmers.“ Er weiß aber auch: „Es wird ein intensives Spiel und wahrscheinlich nicht viele Chancen geben.“
    Mit 26 beziehungsweise 27 Gegentoren gehören Berlin und Köln zu den fünf besten Defensivreihen der Liga.


    Vedad Ibisevic trifft gerne gegen den FC.

    Schmadtke kennt beide Stürmer bestens: Als Sportdirektor von Alemannia Aachen holte er Ibisevic 2006 für 250 000 Euro von Paris St. Germain nach Deutschland; Modeste lotste er 2015 von Hoffenheim zum FC. „Ja, ich habe beide mal verpflichtet und beides sind tolle Stürmer. Sie sind natürlich extrem wichtige für ihre jeweiligen Mannschaften.“

    Verschiedene Typen

    In der Torjägerliste ist Modeste (19 Treffer) Ibisevic (10) zwar enteilt – für sein Team spielt der Hertha-Stürmer aber eine ähnlich entscheidende Rolle wie der Franzose für den FC. „Kann man so sagen, ja. Auch wenn beide völlig verschiedene Spielertypen sind“, meint Hertha-Coach Pal Dardai (41) zum EXPRESS.
    Der Ungar erklärt: „Modeste ist schnell, stark bei Kontern und im Eins-gegen-Eins gegen den Torwart. Vedad hat mehr spielerische Elemente und kämpft für die Mannschaft, er muss mit Flanken gefüttert werden.
    Deswegen haben beide Mannschaften auch verschiedene Taktiken.“
    Dardai weiß, wie schwer es gegen Kölns Torjäger wird: „Man kann ihn nur aufhalten, wenn man ständig wach ist. Er nutzt jeden Moment aus, in dem er unbeobachtet ist.“

    Beide im Hinspiel erfolgreich

    Wie auch im Hinspiel (2:1 für Hertha), als der Franzose, der von Nationaltrainer Didier Deschamps (48) erneut nicht nominiert wurde, das ganze Spiel nicht zu sehen war – dann aber zum zwischenzeitlichen 1:1 traf. Herthas Führung hatte zuvor, na klar, Ibisevic erzielt. In den letzten drei Partien gegen den FC traf der Köln-Schreck viermal.
    Trainer Peter Stöger (50) nennt den Bosnier nicht umsonst einen „außergewöhnlichen Spieler“, der aus „sehr wenig sehr viel machen kann.“ Der Ösi muss sich etwas einfallen lassen, damit Ibisevic seine Serie nicht fortsetzt.

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...-wird-26212758

  22. #122
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    FC-Homepage | 17.03.2017

    Wie war’s damals?

    PREMIERE GEGEN HERTHA



    Am 3. Juni 1961 traf der 1. FC Köln erstmals in einem Pflichtspiel auf Hertha BSC. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft wollte der FC zum zweiten Mal ins Finale einziehen.
    1961 zog der FC als Westdeutscher Meister in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein. Es war die dritte Westdeutsche Meisterschaft und die sechste Teilnahme an der Finalrunde. Ein Jahr zuvor, 1960, hatte der FC erstmals das Finale erreicht – scheiterte dort allerdings am HSV.

    Das Endspiel war 1961 erneut das ersehnte Ziel der Mannschaft um Kapitän Hans Schäfer. Endrundengegner waren Werder Bremen, der 1. FC Nürnberg und Hertha BSC. Zwei Unentschieden zum Endrunden-Auftakt gegen Bremen und Nürnberg waren zwar aufgrund ihrer Dramatik sehenswert, aber für den FC nicht zielführend.

    In der dritten Partie empfing der Westmeister die in der Endrunde noch punkt- und torlosen Herthaner. Die überraschende 3:4-Niederlage machte eine erneute Finalteilnahme aussichtslos. Der 2:1-Erfolg im Rückspiel in Berlin blieb der einzige Endrunden-Sieg für den enttäuschten FC.

    Auf den großen Triumph mussten die FC-Fans glücklicherweise nur ein weiteres Jahr warten.

    Was 1961 noch passierte

    Das Jahr 1961 wurde in Deutschland überschattet vom Bau der Berliner Mauer. Die Deutsche Teilung wurde somit am 13. August 1961 auch optisch manifestiert. Bis zum 9. November 1989 blieb die Mauer bestehen.

    Am 20. Januar 1961 wurde John F. Kennedy als neuer US-Präsident vereidigt. Wichtige Eckpfeiler seiner Politik war nach dem Ende der Rassentrennung in den USA. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit musste Kennedy aber auch eine herbe Niederlage einstecken. Durch die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht setzte Fidel Castro seinen kommunistischen Siegeszug auf Kuba fort.

    An Bord der Wostok 1 wurde Juri Gagarin am 12. April 1961 der erste Mensch im Weltraum.

    Viktoria zuerst

    Der 1. FC Köln war schon vor der Pflichtspielpremiere gegen Hertha auf zahlreiche Clubs aus Berlin getroffen. Der erste Gegner war Viktoria 89 Berlin am 4. Juni 1949 in einem Freundschaftsspiel in Köln. Es folgten der SC Union Berlin (Freundschaftsspiele 1950 und 1951), Tennis Borussia Berlin (Freundschafsspiel 1951), erneut Viktoria 89 Berlin (DFB-Pokal-Viertelfinale 1953), Berliner SV (Freundschaftsspiel 1954), Union 06 Berlin (zwei Freundschaftspiele 1957) und Tasmania Berlin (Freundschaftsspiel 1960 und zweimal Endrunde Deutsche Meisterschaft 1960).

    Erst im April 1960 traf der 1. FC Köln erstmals in einem Testspiel auf Hertha BSC, ehe es gut ein Jahr später um Punkte ging.

    Link: https://www.fc-koeln.de/fc-info/news...-gegen-hertha/

  23. #123
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    Kicker 18.03.2017

    Herthas Auswärtsmisere geht weiter - Lehmann gesperrt

    Dreierpack von Modeste lässt FC jubeln


    Jubel nach dem 1:0: Yuya Osako (Mi.) und die Kölner

    Mit einem 4:2-Erfolg gegen Hertha BSC beendete der 1. FC Köln seine Serie von sechs
    Pflichtspielen ohne Sieg. Die Berliner verloren derweil ihr sechstes Auswärtsspiel in Folge
    - vor allem, weil die Gäste die erste Hälfte verschliefen und erst nach der Pause gut ins
    Spiel kamen. FC-Torjäger Modeste gelang ein Dreierpack.


    Kölns Trainer Peter Stöger nahm nach dem 2:2 in Ingolstadt drei Umstellungen vor: Statt Heintz (5. Gelbe Karte), Rausch (Erkältung) und Höger (Bank) begannen Subotic, Clemens und Zoller. Damit entschied sich Stöger für eine etwas offensivere Ausrichtung.

    Berlins Coach Pal Dardai verzichtete nach dem 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund auf personelle Wechsel und bot damit zum fünften Mal in Folge dieselbe Startelf auf. Letztmals gab es eine solche personelle Konstanz bei den Hauptstädter in der Bundesliga im Jahr 1982.

    Osakos Sonntagsschuss sitzt

    Die Rheinländer begannen hochkonzentriert und setzten die Berliner bereits früh unter Druck. Modeste zwang Hertha-Keeper Jarstein aus der Distanz schon in der Anfangsphase erstmals zum Eingreifen (5.). Der nächste Versuch von jenseits des Strafraumrandes führte für den FC prompt zur Führung: Osako nahm ein Anspiel von Lehmann von der Mittellinie clever an und zog sofort ab. Den flatternden, aber nicht allzu platzierten Schuss konnte Jarstein nur nach leicht ablenken - 1:0 (6.).

    Nach dem Führungstreffer überließen die Hausherren den Berlinern über weite Strecken den Ball. Die Hertha allerdings wusste mit dem Plus an Spielanteilen kaum etwas anzufangen, während der FC bei Balleroberung blitzschnell zu kontern versuchte. So auch in der 16. Minute, als Modeste nach Hereingabe von Clemens nur um Haaresbreite das 2:0 verpasste. Nach einer knappen halben Stunde kam bei den Berlinern auch noch Pech dazu. Kalou musste angeschlagen vom Feld genommen werden, Weiser kam ins Spiel. Kurz darauf ergab sich fast aus dem Nichts die erste gute Gelegenheit für Berlin. Ibisevic kam nach Flanke von Plattenhardt zwar vor Subotic zum Kopfball, mit diesem jedoch nicht an Horn vorbei (32.).

    Die in dieser Phase des Spiels ein wenig passiven Kölner schlugen kurz darauf gleich zweimal binnen zwei Minuten eiskalt zu! Erst nutzte Osako links im Strafraum den ihm gewährten Raum zu einem Pass zurück zu Modeste, der per Direktabnahme vom Strafraumrand ins rechte Eck traf (35.). Rund 120 Sekunden später schaltete Lehmann nach Balleroberung blitzschnell um und schickte den Franzosen aus der eigenen Hälfte steil, der Jarstein eiskalt zu seinem zweiten Treffer des Spiels überwand. Kurz vor der Pause tauchte Berlin noch einmal gefährlich vor dem Tor aus, doch Weisers Zuspiel in Richtung Ibisevic geriet einen Tick zu steil (45.+1). Mit dem klaren 3:0 ging es in die Halbzeit.

    Horn kommt zu spät, Modeste mit Dreierpack

    Nach dem Seitenwechsel brachte mit Allagui für Skjelbred eine weitere Offensivkraft. Die Hertha präsentierte sich obendrein auch in den Zweikämpfen nun deutlich wacher als in den ersten 45 Minuten. Nach einer Freistoßflanke gab es früh in der zweiten Hälfte Strafstoß für die Hertha, weil Horn im Strafraum bei einem zu späten Abwehrversuch mit der Faust am Kopf traf. Ibisevic verwandelte eiskalt (49.). In der nun auch zunehmend ruppiger werdenden Partie witterte Berlin nun Morgenluft. Doch ein weiterer exzellent ausgespielter Konter stellte in der 63. Minute den Drei-Tore-Abstand wieder her. Der kurz zuvor eingewechselte Höger schickte Modeste steil, der Jarstein diesmal im Eins-gegen-eins aus halbrechter Position mit einem Schuss ins kurze Eck überwand.


    Sebastian Langkamp, Rune Jarstein, Anthony Modeste (v.li.)
    Die Vorentscheidung: Anthony Modeste (re.) macht seinen Dreierpack perfekt.

    Die Hauptstädter ließen sich jedoch nicht beirren und spielten nun weiter nach vorne. Nach einem Eckball von Darida von der rechten Seite köpfte Brooks am ersten Pfosten wuchtig ein (69.). Köln war in der zweiten Hälfte trotz seltener Kontergelegenheiten nur selten in der Offensive zu sehen und beschränkte sich vor allem auf Defensivarbeit. Allerdings nicht immer so solide wie vor der Halbzeit. Dank variablem Angriffsspiel boten sich nun aber hin und wieder Räume im Strafraum des FC.

    So verpasste Ibisevic nach Hereingabe des eingewechselten Mittelstädt das 3:4 aus Sicht der Hertha nur um Haaresbreite - weil Horn mit einer starken Parade gerade noch klärte (82.). Nachdem der Kölner Keeper - erneut nach Eckball von rechts - auch noch einen Kopfball von Brooks vor der Torlinie entschärfte, stand dem ersten Sieg der Geißbock-Elf gegen die Hertha in der Ära von Coach Stöger endgültig nichts mehr im Wege.

    Köln gastiert nach der Länderspielpause am Samstag, den 1. April, um 15.30 Uhr beim Hamburger SV. Die Hertha empfängt bereits am Freitag (20.30 Uhr) die TSG Hoffenheim.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...ha-bsc-29.html

  24. #124
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    Kicker 18.03.2017 20.45 Uhr

    "Habe immer gesagt, dass ich hier glücklich bin"

    Modeste: Rush Hour in XXL-Hose


    Besonderer Jubel: Die Kölner Torschützen Anthony Modeste und Yuya Osako (re.).

    Erstmals seit dem 1:0 am 2. Februar gegen den VfL Wolfsburg gewann der 1. FC Köln mit dem 4:2
    gegen Hertha BSC wieder ein Pflichtspiel. Der Erfolg kam nicht zuletzt dank einer zielstrebigen und
    äußerst effektiven ersten Hälfte der Geißbock-Elf zustande. Vor allem aber dank eines Spielers:
    Torjäger Anthony Modeste.


    Drei Tore erzielte der Franzose, darunter das letztlich vorentscheidende 4:1 Mitte der zweiten Hälfte, bei dem der Stürmer bei seinem Sprint zum Tor beinahe seine Hose verlor. Kölns Peter Stöger veranlasste dieser kuriose Umstand nach dem Spiel bei Sky prompt zum Scherzen: "Der läuft privat auch so rum, das ist sein Stil. Deswegen überrascht mich das jetzt nicht wirklich", meinte der österreichische Coach grinsend. Modeste selbst gelobte indes Besserung. "Die Hose ist ein bisschen zu groß, da muss ich den Betreuer fragen, dass ich nächstes Mal XL, nicht XXL bekomme", erklärte der 28-Jährige, der sich mit nunmehr 22 Toren in der Bundesliga-Torschützenliste wieder zwischen Pierre-Emerick Aubameyang (23) und Robert Lewandowski (21) schob.

    Tore in der Bundesliga zu schießen ist für Modeste, der acht der letzten zehn Kölner Treffer erzielte, längst Gewohnheit. Dennoch jubelte der Stürmer gegen die Hertha gleich zweimal auf besondere Weise, zunächst schon nach dem 1:0 von Yuya Osako: "Man erkennt da die Filme von 'Rush Hour'. Das ist Spaß, das muss man auch haben", sagte Modeste über seinen Kung-Fu-Jubel gemeinsam mit dem japanischen Torschützen zum 1:0. Später deutete Modeste dann mit den Armen eine Rührbewegung in Richtung von FC-Betreuer Klaus Maierstein an, der mit dem Spieler vor der Saison gewettet hatte, dass dieser keine 20 Tore erzielen würde. "Zu zweit ist es langweilig. Deshalb habe ich ihm signalisiert, dass er die ganze Mannschaft einladen soll", erklärte Modeste.

    Modestes Zukunftsplanung weiter ungewiss


    Liebesbeweis: Anthony Modeste feiert mit den Kölner Fans

    Während die Kaltschnäuzigkeit des Torjägers nicht nur Hertha-Coach Pal Dardai ("Modeste konnten wir nicht halten, seine Geschwindigkeit ist nicht unsere Dimension") beeindruckte, fehlte Modeste erneut im Aufgebot der französischen Nationalmannschaft von Didier Deschamps - für Kölns Manager Jörg Schmadtke eine "nicht vollziehbare" Entscheidung. Für Modeste selbst sei die Nichtberücksichtigung indes keine zusätzliche Motivation gewesen, meinte er.

    Angesichts von bereits in Köln eingegangener zweistelliger Millionenofferten aus China dürfte nach den einmal mehr eiskalten Abschlüssen die Frage nach dem Verbleib des ehemaligen Hoffenheimers in der Domstadt einmal mehr in den Fokus rücken. "Ich interessiere mich jetzt nicht dafür, was später ist, jetzt interessiert mich erst mal das Spiel gegen Hamburg. Ich habe schon immer gesagt, dass ich hier glücklich bin. Das andere wird man dann sehen", gab Modeste keine Wasserstandsmeldung zu seiner Zukunftsplanung ab.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...-xxl-hose.html

  25. #125
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    GBK on 18. März 2017 at 14:17

    Aus im Elfmeterschießen! U19 verliert Pokal-Krimi

    Das Ende eines Traums kam im Elfmeterschießen. Die U19 des 1. FC Köln hat den Einzug ins
    Finale des DFB-Junioren-Vereinspokals denkbar knapp verpasst. Das Team von Trainer Boris
    Schommers unterlag dem Nachwuchs von Eintracht Braunschweig mit 5:6 (1:1, 1:1) nach
    Elfmeterschießen.




    Köln – Hennes VIII. war da, ehe er weiter ins RheinEnergieStadion gebracht wurde. Präsident Werner Spinner und Vize Toni Schumacher saßen mit Sportdirektor Jörg Jakobs und den NLZ-Leitern Carsten Schiel und Daniel Meyer auf der Tribüne. Peter Stöger und seine Profis schauten zu. Überhaupt war die Tribüne im Franz-Kremer-Stadion bei regennassem Wetter mit gut 700 Zuschauern gefüllt. Schließlich ging es für beide Mannschaften an diesem Samstagmorgen um den Einzug ins Pokal-Finale. Beide Teams wollten unbedingt im Mai nach Berlin.

    Moment des Spiels

    Es war wenige Minuten nach dem Ende der Partie. Die Spieler der U19 des 1. FC Köln lagen oder saßen fassungslos neben oder auf der Ersatzbank, als Boris Schommers seine Spieler aus der Ferne beobachtete. Der Trainer, der in wenigen Monaten den Effzeh verlassen wird, stand regungslos da, eine Kappe auf dem Kopf, die Hände in den Hosentaschen. Es war sein letztes großes Spiel für die Geissböcke gewesen – und er hatte es mit seiner Mannschaft verloren.

    Das Spiel in drei Akten

    Dabei hatten die Geissböcke so begonnen, wie es sich Schommers vorgestellt hatte: mit Druck, mit Ballkontrolle und mit dem Selbstbewusstsein des Gastgebers. In der 16. Minute wäre der couragierte Auftritt beinahe bereits belohnt worden. Doch Darko Churlinov konnte das Leder aus kurzer Distanz nicht über die Linie drücken. Besser machte es aber zwei Minuten später Marvin Rittmüller – und wie! Der Rechtsaußen jagte das Leder aus 25 Metern zum Traumtor in den Winkel. Die Freude beim Effzeh währte allerdings nur kurz: Eine Unaufmerksamkeit der Kölner Defensive im Zentrum nutzte Ayodele Max Adetula mit dem Ausgleich (30.). Braunschweig hatte gerade erst ins Spiel gefunden, da war die Kölner Führung wieder weg. Und kurz vor der Pause wäre es beinahe noch dicker gekommen. Haktab Omar Traore schob einen Ball nach einem Konter aus zehn Metern ins fast leere Kölner Tor. Doch einer seiner Mitspieler hatte auf der Linie einen Kölner Abwehrspieler behindert – der Schiedsrichter entschied auf Abseits. So ging es mit einem 1:1 in die Kabine.



    Nach dem Seitenwechsel war die Nervosität der Teams zunächst greifbar. Keiner wollte den entscheidenden Fehler machen. Nach gut einer Stunde fanden die Geissböcke zwar ihre Ruhe etwas wieder, Großchancen blieben allerdings aus. Churlinov (64.) näherte sich mit einem Schuss aus spitzem Winkel. In der 79. Minute hätte der Effzeh einen Elfmeter bekommen müssen, als Aaron Eichhorn im Strafraum gefoult wurde. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. Und als eine Minute später Beyhan Ametov am Tor vorbei köpfte, war klar: Es würde in die Verlängerung gehen.

    Doch da war von der ersten Minute an klar: Keine Mannschaft würde mehr etwas riskieren, beide Teams steuerten 30 Minuten lang auf das Elfmeterschießen zu. Und so kam es dann auch: der Krimi fand seine Entscheidung im Duell vom Punkt. Jannick Theißen im Kölner Tor oder Roman Birjukov bei den Löwen – wer würde der Sieger des Duells heißen? Es war keiner von beiden. Am Ende entschied die Latte, als Calvin Brackelmann den entscheidenden Elfmeter ans Aluminium setzte und Marco Schleef den Sieg für Braunschweig perfekt machte.

    Fazit

    Die U19 hätte am Samstag den letzten Schritt nach Berlin gehen können. Doch die Mannschaft von Boris Schommers ließ die große Chance liegen, weil eine Unaufmerksamkeit in der Defensive reichte, um eine verdiente Führung wieder herzuschenken. Am Ende war das Elfmeterschießen die Lotterie, wie man sie kennt. Beide Torhüter hielten einen Schuss – letztlich entschieden Zentimeter beim Schuss von Brackelmann über Berlin oder Pokal-Aus. Eine bittere Niederlage für die Kölner, die darauf nur lernen können.

    So spielte der Effzeh

    Theißen – Eichhorn, Miotke, Brackelmann, Risa – Rittmüller, Akalp, Ciftci, Ametov – Churlinov, Karweina

    Tore

    1:0 Rittmüller (18.)
    1:1 Adetula (30.)

    Elfmeterschießen

    2:1 Idrizi
    2:2 Mema
    3:2 Bezerra
    3:3 Wossmann
    4:3 Risa
    4:4 Bürger
    Miotke verschießt
    Vy-Ngoc verschießt
    5:4 Ametov
    5:5 Panourgias
    Brackelmann verschießt
    5:6 Schleef

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/aus-i...t-pokal-krimi/

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