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  1. #126
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    GBK on 19. März 2017 at 00:55 Uhr

    Einzelkritik: Schusswunder Osako und Tony „Triplepack“

    Yuya Osako und Anthony Modeste bilden am Samstag gegen Hertha BSC das Traum-Duo im
    Sturm des 1. FC Köln. Beim 4:2 (3:0) der Geissböcke überragen sie zusammen mit Torhüter
    Timo Horn. Die Noten und Zeugnisse – klickt Euch durch die Einzelkritik!


    TIMO HORN – Note: 1,5 Nach dem Patzer vergangene Woche präsentierte sich Horn wieder in der überragenden Form, die ihn vor seiner Verletzung auszeichnete. Mutig beim Rausgehen und dazu mehrfach bärenstark auf der Linie gegen Ibisevic und Brooks. Verursachte zu Beginn der zweiten Halbzeit allerdings den Elfmeter zum 3:1.

    PAWEL OLKOWSKI – Note: 3 Profitierte vom frühen verletzungsbedingten Ausscheiden Kalous. Hatte seine Seite auch danach meistens im Griff, konnte aber einige gefährliche Flanken auf Ibisevic nicht verhindern.

    DOMINIC MAROH – Note: 2,5 Begann mit einem klassischen „Maroh“, als er bereits in der dritten Minute die Grätsche auspackte. Auch sonst mit einem robusten und zumeist sicheren Auftritt gegen das Team aus der Hauptstadt.

    NEVEN SUBOTIC – Note: 3 Brachte gegen Hertha das ein, was sich die Kölner Verantwortlichen bei seinem Transfer erhofft hatten: Ruhe, Routine und Abgeklärtheit. In der Berliner Sturm- und Drangphase nach dem Seitenwechsel jedoch nicht immer die Führungsfigur, die er aufgrund seiner Erfahrung hätte sein können.

    JONAS HECTOR – Note: 3 Bei der Rückkehr auf die Position des Linksverteidigers, auf der Hector zum Nationalspieler gereift ist, mit einer deutlich stabileren Leistung als noch in der Vorwoche gegen Ingolstadt. Defensiv meistens Herr der Lage, dazu einige Vorstöße in die Offensive.

    MATTHIAS LEHMANN – Note: 1,5 Wie sehr der Kapitän seinem Team während seiner Verletzung gefehlt hatte, konnte man gegen Berlin beobachten. Kopf der Mannschaft und ordnende Hand im Mittelfeld. Mit Schrecksekunde nach 21 Minuten, als sein Rettungsversuch knapp am eigenen Tor vorbeiging. Dafür bereitete er das 1:0 und 3:0 direkt vor und leitete das 4:1 mit seinem Ballgewinn ein.

    MILOS JOJIC – Note: 3 Wurde überraschend für Höger im defensiven Mittelfeld aufgeboten. Dort mit vielen guten Ballgewinnen und einer Bissigkeit, die man von ihm bisher kaum kannte. Musste nach einer Stunde für Höger auf den rechten Flügel ausweichen. In der 76. Minute für den defensiveren Sörensen raus.

    CHRISTIAN CLEMENS – Note: 3,5 Hat nach seiner Rückkehr nach Köln noch nicht zu alter Stärke gefunden. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen war Clemens heute deutlich präsenter, versuchte sich immer wieder über außen durchzusetzen und hatte Pech, dass Modeste nach seiner guten Hereingabe (16.) ganz knapp am Ball vorbei rutschte.

    SIMON ZOLLER – Note: 4 Ein Auftritt zwischen viel Engagement und wenig Wirkung auf dem linken Flügel. Hohes Laufpensum, half viel nach hinten aus, dafür in seinem Kerngeschäft in der Offensive ohne zwingende Aktionen. Da es in der zweiten Hälfte nicht besser wurde, nach einer Stunde ausgewechselt.

    YUYA OSAKO – Note: 1,5 Besser hätte das Spiel für den Japaner kaum beginnen können. Traumtor aus 28 Metern nach sechs Minuten. Danach ständiger Unruheherd in der Hertha-Abwehr und mit perfektem Zuspiel auf Modeste vor dessen 2:0.

    ANTHONY MODESTE – Note: 1 Wie so oft in dieser Saison der Mann des Spiels beim FC. Ließ früh zwei Gelegenheiten liegen, erzielte das 2:0 dann aber in seiner unnachahmlichen Art per Direktabnahme und ließ Jarstein beim 3:0 und 4:1 im Eins gegen Eins keine Chance.

    MARCO HÖGER – Note: 2,5 Kaum auf dem Platz, konnten die Statistiker ihm einen Assist gutschreiben. Schickte Modeste mit einem Traumpass auf die Reise, die beim 4:1 für die Kölner endete. Sorgte zudem für zusätzliche defensive Stabilität im Mittelfeld.

    FREDERIK SÖRENSEN – Keine Note In der Schlussviertelstunde war der Däne vor allem wegen seiner Robustheit und Kopfballstärke gefragt. Enttäuschte die Erwartungen nicht.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/einze...ny-triplepack/

  2. #127
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    GBK on 18. März 2017 at 17:38 Uhr

    Modeste-Show gegen Hertha! Effzeh kann wieder siegen



    Der 1. FC Köln hat seine Erfolglos-Serie von sechs sieglosen Pflichtspielen auf beeindruckende Weise
    beendet. Gegen Hertha BSC gewannen die Geissböcke dank einer überragenden ersten Hälfte und
    dreier Tore von Anthony Modeste mit 4:2 (3:0).


    Köln – Als die Aufstellungen beider Teams eine Stunde vor Spielbeginn bekannt wurden, rieben sich einige Kölner verwundert die Augen: Marco Höger saß nur auf der Bank, für ihn spielte Milos Jojic neben Matthias Lehmann im Zentrum. Ein Schachzug, der sich auszahlen sollte. Denn der Serbe zahlte es Trainer Peter Stöger – genauso wie der Rest der Mannschaft – mit einer starken Leistung zurück.

    Moment des Spiels

    Es lief die 82. Minute. Beim Stand von 4:2 versuchte die Hertha noch mal alles. Vedad Ibisevic tauchte zu einem Kopfball ab. Doch im Tor des Effzeh stand an diesem Tag ein Hexer. Timo Horn parierte auch diesen Versuch, so, wie zuvor und auch danach noch mehrere andere Chancen, in Weltklasse-Manier. Der Torhüter meldete sich damit nach seinem Fehler in Ingolstadt, vor allem aber nach der langen Verletzungspause, mit einem überragenden Heim-Comeback zurück und zog Hertha den Zahn.

    Das Spiel in zwei Akten

    Die Frage, wie Köln mit der Negativ-Serie der letzten Wochen umgehen würde, war nach sechs Minuten beantwortet. Und wie! Yuya Osako schnappte sich in der gegnerischen Hälfte den Ball, legte ihn noch einmal vor und jagte das Leder aus 28 Metern in den Torwinkel. Rune Jarstein sah zwar nicht gut aus, aber dieses Traumtor löste jeden Zweifel, wie es an diesem Tag für den Effzeh laufen würde. Köln dominierte die Partie und spielte sich in der Folge immer wieder in gute Positionen. Timo Horn war es zu verdanken, dass eine Unachtsamkeit nicht zum Ausgleich führte. Der Keeper hielt, ähnlich wie in der 82. Minute, einen Kopfball von Vedad Ibisevic aus kurzer Distanz. Doch dann kam die Zeit von Anthony Modeste. Der Franzose schickte gleich doppelte Grüße an den französischen Nationaltrainer Didier Deschamps, der ihn nicht für die kommenden Länderspiele nominierte. Mit seinen Toren 20 und 21 innerhalb von zwei Minuten (35./37.) schoss er den Effzeh auf die Siegerstraße.

    Video Empfehlung

    Das dachte zumindest jeder. Doch die Hertha gab sich nach der Pause noch nicht geschlagen. Die Hauptstädter brachten Sami Allagui für Per Skjelbred und suchten sofort die Offensive. Und wurden belohnt. Horn traf Niklas Stark in einem Zweikampf, Schiri Marco Fritz zeigte auf den Punkt. Vedad Ibisevic traf sicher zum 1:3 (50.). Das Team von Pal Dardai witterte Morgenluft und drückte, doch der Effzeh reagierte: Marco Höger kam für Simon Zoller, und als erste Aktion spielte er einen Traumpass in Modestes Lauf. Der Stürmer blieb eiskalt und traf zum 4:1 – sein 22. Saisontreffer. Da konnte auch das Kopfball-Tor von John Brooks nichts mehr ändern. Auch, weil Timo Horn einen großen Tag erwischt hatte.

    Fazit

    Der 1. FC Köln hat verdientermaßen seine Sieglos-Serie beendet und einen wichtigen Dreier eingefahren. Gegen Hertha gelang zudem der erste Sieg seit fünf Jahren. Beeindruckend, wie offensivstark die Kölner an diesem Tag auftraten. Gegen normalerweise disziplinierte und gut organisierte Berliner war in der ersten Hälfte das gute Passspiel der Schlüssel zum Erfolg. Danach zeigte das Team noch einmal Nerven, doch Modeste machte an diesem Tag alles richtig und sorgte für den Sieg.

    So spielte der Effzeh

    Horn – Olkowski, Maroh, Subotic, Hector – Clemens, Lehmann, Jojic (77. Sörensen), Zoller (62. Höger) – Osako, Modeste

    Tore

    1:0 Osako (6.)
    2:0 Modeste (35.)
    3:0 Modeste (37.)
    3:1 Ibisevic (50.)
    4:1 Modeste (63.)
    4:2 Brooks (69.)

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/modes...wieder-siegen/

  3. #128
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    Süddeutsche Zeitung 19. März 2017, 10:10 Uhr

    1. FC Köln - Hertha BSC

    Nachbericht: Modeste trifft dreimal: Köln schlägt Hertha

    Angeführt vom einmal mehr überragenden Torjäger Anthony Modeste hat sich der 1. FC Köln im Rennen um das internationale Geschäft eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Stürmer erzielte beim 4:2 (3:0) gegen Hertha BSC seine Saisontore 20 bis 22 und sorgte fast im Alleingang für das Ende der Kölner Negativserie mit fünf Spielen ohne Sieg in der Bundesliga.
    Zuletzt hatte der FC Anfang Februar gegen Wolfsburg (1:0) gewonnen - auch dort war Modeste der entscheidende Mann gewesen. Dennoch hatte ihn Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps erneut nicht für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominiert.
    Trotzdem spielte der 28-Jährige mit seinem Dreierpack (35., 37., 63.) am Samstag groß auf. Das 3:0 war das 600. Tor in dieser Saison, zudem war Yuya Osako (6.) erfolgreich.
    Die Hertha, für die Vedad Ibisevic (50., Foulelfmeter) und John Brooks (69.) trafen, enttäuschte dagegen eine Woche nach dem Heimsieg gegen Borussia Dortmund und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FC.
    Köln-Trainer Peter Stöger hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:2 in Ingolstadt auf drei Positionen verändert. Christian Clemens, Siegtorschütze beim bis dato letzten Kölner Heimerfolg gegen die Hertha im März 2012, rückte in die Startelf. Für den gesperrten Dominique Heintz verteidigte der Ex-Dortmunder Neven Subotic, und Nationalspieler Jonas Hector spielte links in der Abwehrkette.
    Die neu formierte Defensive hatte aber zunächst wenig zu tun, weil die Kölner die Räume schon im Mittelfeld geschickt zustellten und der Hertha kaum Platz ließen. So erkämpfte sich Stögers Team immer wieder den Ball und spielte schnell nach vorne. Bei einem dieser Angriffe hätte Modeste (5.) beinahe getroffen, Hertha-Keeper Rune Jarstein war aber zur Stelle. Wenige Sekunden später sah der Norweger bei Osakos wuchtigem Treffer allerdings unglücklich aus.
    Stögers Konzept, dem Gegner überwiegend den Ball zu überlassen, ging auf. FC-Torhüter Timo Horn, der nach überstandener Knieverletzung sein Heim-Comeback nach fast fünf Monaten feierte, musste erst nach einer knappen halben Stunde gegen Ibisevic eingreifen.
    Dann sorgte Modeste mit seinem Doppelschlag für die Vorentscheidung. Erst schloss er eine Kombination über mehrere Stationen nach einem schönen Zuspiel von Osako überlegt ab, dann blieb er im Eins-gegen-Eins gegen Jarstein eiskalt.
    Mit seinem verwandelten Strafstoß, den Horn mit einem Foul an Niklas Stark verschuldet hatte, sorgte Ibisevic vor 49.500 Zuschauern wieder für mehr Spannung. Berlin war plötzlich besser im Spiel und drängte kurzzeitig auf den Anschlusstreffer - doch Modeste hatte die passende Antwort.

    Link: http://liveticker.sueddeutsche.de/fu...nd=nachbericht

  4. #129
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    Süddeutsche Zeitung 19. März 2017, 10:10 Uhr

    Modeste trifft selbst mit "falscher Hose"


    Die Hose verrutscht, der Ball im Tor: Kölns Anthony Modeste trifft gegen Hertha BSC.

    Anthony Modeste gelingt beim 4:2 des 1.FC Köln gegen Hertha BSC ein Hattrick - er kommt nun auf 22 Saisontore.
    Vor seinem dirtten Tor rutscht ihm die Hose runter, aber auch das hält ihn nicht auf. "Ich brauche nur XL, nicht XXL", sagt der Angreifer.

    Wenn zwei Bundesligisten aufeinander treffen, von denen es allgemein heißt, sie seien "unangenehm zu bespielen", und das auch noch bei Wasserball-Bedingungen, kommt dabei gerne eine unansehnliche Partie heraus, bei denen selbst die TV-Zusammenschnitte qualvoll wirken. Nicht so an diesem seehundfeuchten Nachmittag in Köln, an dessen Ende die Kölner über ein 4:2 (3:0) jubelten. Und die Berliner sich wunderten: "Eigentlich haben wir gut gespielt", sagte Verteidiger Niklas Stark, aber "bei den Kölnern war jeder Schuss ein Treffer, da kann man nicht gewinnen", ergänzte Per Skjelbred.

    Dass es eine rauschhafte erste Halbzeit wurde, lag auch an FC-Trainer Peter Stöger. Weil der FC fünf Liga-Spiele ohne Sieg geblieben war und ein Erfolgserlebnis brauchte, wählte der Coach aus Österreich eine ausgesprochen aggressive Formation: mit fünf Spielern, die in erster Linie offensiv denken. Sie nahmen eine 4-4-2-Aufstellung ein, die mitunter wie 4-2-4 aussah. Ehe die Gäste sich sortiert hatten, stand es 1:0. Nach einem unscheinbaren Spielaufbau erreichte der Ball Yuya Osako, der nach fescher Ballmitnahme direkt abzog. Es war ein netter Versuch aus 25 Metern, aber ein haltbarer. Rune Jarstein, ansonsten ein wichtiger Rückhalt der Berliner in dieser Saison, ließ die Kugel über die Hände in den Winkel flutschen.

    Das Führungstor sollte den Kölner in die Karte spielen - tat es zunächst aber nicht. Die Gastgeber fehlte bei den Konter Versuchen die Präzision. Berlin hatte deutlich mehr vom Spiel, aber nur eine große Chance zum Ausgleich, in der 31. Minute fast aus dem Nichts: Nach einer langen Flanke von links von Marvin Plattenhart bewegte sich Vedad Ibisevic deutlich geschickter zum Ball als Verteidiger Neven Subotic. Der Stürmer schaffte es nicht, seinen Versuch aus fünf Metern zu platzieren, sodass Timo Horn dem Kopfball fast nicht ausweichen konnte.

    Modeste trifft auch mit zu großer Hose: "Ich brauche nur XL, nicht XXL"

    Erst in der 35. Minute gelang es den Kölnern, eine Kombination sehenswert auszuspielen. Über vier Stationen kam der Ball zu Osako, der die Zeit bekam, sich am Strafraumeck zu orientieren, dann hart parallel zum Tor nach innen passte, wo Anthony Modeste direkt mit links abzog. Sein Schuss schlug - diesmal unhaltbar für Jarstein - neben dem Pfosten ein. Modeste fügte seinem bekannten Emoji-Jubel diesmal eine weitere Geste hinzu: Er rührte mit der Hand, als wollte er kochen, weil er durch sein 20. Saisontor eine Wette mit einem Mannschaftsbetreuer und ein Abendessen gewonnen hatte. "Zu zweit ist es langweilig", sagte der Franzose, "er soll die ganze Mannschaft einladen."

    An diesem Nachmittag blieb das große Essen eine Randepisode. Denn keine 90 Sekunden später erhöhte Modeste auf 3:0. Die Kölner hatten in der eigenen Hälfte Haraguchi den Ball abgeluchst, und der genesene Lehmann schickte Modeste steil. Der Franzose nahm den Ball artistisch mit der Hacke mit und guckte Jarstein aus, indem er den Ball links neben ihn platzierte.

    Drei Großchancen, drei Tore, effektiver geht es nicht. Pech für die Kölner, dass danach Pause war. Denn danach fingen die Berliner plötzlich an, Fußball zu spielen. Bei der zweiten Chance innerhalb von vier Minuten räumte FC-Torwart Horn im Luftkampf den Hertha-Verteidiger Niklas Stark aus dem Weg, Ibisevic verwandelte den fälligen Elfmeter zum Anschlusstor (50.). Die Kölner wirkten kurz panisch, rutschten auf dem nassen Rasen herum. Stöger reagierte und brachte zur Stabilisierung Marco Höger.

    Doch der Sechser machte mehr als das: In der 63. Minute schickte er Modeste auf die Reise. Der 29-Jährige eilte auf Jarstein zu - und was dann folgt, ist in dieser Saison Routine. Selbst dann, wenn dem Stürmer wie vor seinem dritten Tor die Hose runter rutschte. "Falsche Hose", sagte Modeste nach seinem zweiten Dreierpack in dieser Saison (nach dem 3:0 gegen Hamburg), "ich brauche nur XL, nicht XXL". Was muss Frankreich mit Stürmern gesegnet sein, dass Nationaltrainer Didier Deschamps noch immer keine Verwendung für den Schützen von 22 Bundesliga-Toren hat.

    Link: http://www.sueddeutsche.de/sport/-fc...hose-1.3425777

  5. #130
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    GBK on 19. März 2017 at 00:44



    Gegner-Lob: „Modeste spielt in einer anderen Dimension“

    Der 1. FC Köln meldet sich eindrucksvoll zurück und besiegt Hertha BSC mit 4:2 (3:0). Anthony Modeste avanciert einmal mehr zum Matchwinner und wird selbst vom gegnerischen Trainer in höchsten Tönen gelobt. Die Stimmen zum Spiel.

    Timo Horn: „Der Trainer hat unter der Woche ein paar Sachen verändert, viel mit uns gesprochen und uns an das erinnert, was uns ausmacht. Deswegen hat er einen großen Anteil am Sieg. Heute haben wir genau die richtige Antwort gegeben. Das war sensationell und hat riesigen Spaß gemacht. Die Leichtigkeit, die wir heute an den Tag gelegt haben, hatte in den letzten Wochen gefehlt. Ich bin lange genug dabei, um zu wissen, wie man mit eigenen Fehlern umgeht und im nächsten Spiel wieder richtig zuzupacken. Beim Elfmeter weiß ich nicht, was ich anders machen soll. Wenn es jedes Mal Elfmeter gibt, wenn ich hingehe, muss ich gar nicht mehr aus meinem Tor kommen.“

    Du kennst den Film „Rush Hour“ mit einem Schwarzen und einem Japaner?

    Anthony Modeste: „Wir haben stark gespielt, ich gratuliere der ganzen Mannschaft, denn ohne diese Mannschaft würde ich nicht bei 22 Toren stehen. Ich habe gesagt: Wir müssen nicht reden, sondern spielen. Und das haben wir gemacht. Zum Jubel mit Yuya habe ich ihm gesagt: Du kennst den Film „Rush Hour“ mit einem Schwarzen und einem Japaner? Deswegen haben wir Karate gemacht. Das macht Spaß, und Spaß haben ist wichtig.“

    Jörg Schmadtke: „Tony hat fünf Schüsse abgegeben und nur drei Tore gemacht. Das sind ja nur 60 Prozent. (lacht) Er braucht ungemein wenig Chancen um Tore zu machen. Diese Quote finde ich ziemlich gut. Wir hatten heute zwar Phasen, in denen wir etwas geschwommen sind. Aber insgesamt haben wir eine sehr gute Mannschaftsleistung auf den Platz bekommen haben. Es freut mich auch, dass einige Spieler, die in den letzten Wochen nicht so zum Zuge gekommen sind, wie Kai aus der Kiste gekommen sind und heute geholfen haben dieses Spiel zu gewinnen.“

    Peter Stöger: „Ich bin sehr zufrieden, weil wir ein anderes Gesicht gezeigt haben als letzte Woche. Es war mehr Spannung drin, mehr Klarheit im Spiel. Wir haben ein tolles Fußballspiel gesehen und zurecht gewonnen. Es war ein wichtiger Sieg, nicht nur für die Punkte, sondern auch, um nach fünf, sechs Spielen ohne Sieg diese Serie durchbrochen zu haben. Das macht mich ein Stück weit stolz, weil es keine Selbstverständlichkeit ist.“

    Matthias Lehmann: „Die erste Halbzeit war ein Klasse-Spiel von uns. Wir haben wenig zugelassen und waren eiskalt vor dem Tor. Nach der Pause hatten wir uns vorgenommen, erst mal weiter nichts zuzulassen. Das hat auch gut geklappt, ungefähr 30 Sekunden lang. (lacht) Wir wollten uns nicht auseinander dividieren lassen, haben kompakt gestanden, die Räume eng gemacht. Und dann hatten wir mit Yuya und Tony zwei vorne, die sich heute beide belohnt haben. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Länderspiel-Pause gehen. Das war sehr wichtig für uns, auch für den Kopf, zu wissen, dass wir es können.“

    Yuya Osako: „Ich schaue immer, wo Tony ist. Das Zusammenspiel hat gut funktioniert, auch das Umschaltspiel. Das 1:0 war super, der Schuss war perfekt. Beim 2:0 wusste ich, dass Tony vorbereitet sein würde, wenn ich spiele. Trotzdem war es ein sehr schwieriger Schuss. Das hat er super gemacht. Tony hat mir immer gesagt, wir müssen die Tore feiern. Also haben wir vereinbart, mit Karate zu feiern. Ich bin jetzt schon länger in der Bundesliga und habe mich an die Liga gewöhnt. Aber ich kann mich noch weiterentwickeln und verbessern.“

    Pal Dardai: „Die erste Halbzeit haben wir verschenkt. Köln geht mit einem Sonntagsschuss in Führung. Danach habe ich das Gegenpressing nach Ballverlusten vermisst. Mit einem 0:3 sind wir in die Kabine gegangen. Da war es schwierig gewesen, die Mannschaft aufzurichten. Aber danach war es ein Spiel auf Augenhöhe. Köln macht trotzdem das vierte Tor. Anthony Modeste war zu schnell, ihn konnten wir nicht halten. Er spielt in einer anderen Dimension. Aber das 2:1 in der zweiten Hälfte nach 0:3 in der Pause ist ein Zeichen unserer Mentalität.“

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/gegne...ren-dimension/

  6. #131
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    GBK on 19. März 2017 at 15:41

    Trotz vier Toren: „Ohne Horn wäre es schwer geworden“



    Der 1. FC Köln gewinnt mit 4:2 gegen Hertha BSC und kann sich am Ende der Partie doch bei
    Timo Horn bedanken, dass es nicht noch einmal knapp geworden ist. Der Torhüter zeigt bei
    seiner Rückkehr ins RheinEnergieStadion eine bärenstarke Partie. Daran ändert auch der verschuldete Elfmeter nichts.


    Köln – Nach der Partie kommen sie alle zu ihm. Neven Subotic ist einer der ersten, Dominic Maroh und Matthias Lehmann folgen. Sie fallen Timo Horn um den Hals, klopfen ihm auf die Schultern, gratulieren ihrem zu einer herausragenden Leistung (GBK-Note 1,5 – hier geht’s zur Einzelkritik).

    Überragender Horn gibt die richtige Antwort

    Horn hält am Samstag gegen Berlin alles, was zu halten ist – und darüber hinaus noch einiges mehr. Gegen Vedad Ibisevic entschärft er zwei Kopfbälle, einen davon in der 82. Minute aus kürzester Distanz mit vollem Körpereinsatz. Auch Kopfball-Ungeheuer Brooks trifft an diesem Tag nur zum 2:4 nach einer Ecke. In der 89. Minute fischt Horn einen zweiten Kopfball des Innenverteidigers nach einer weiteren Ecke mit einem großartigen Reflex von der Linie.

    Es ist die perfekte Rückkehr für Horn nach seiner langen Verletzung und dem missglückten Auswärts-Comeback in Ingolstadt. Horn hält vor heimischem Publikum wie zu besten Zeiten. Eine Leistung, die ihm Sicherheit und Selbstvertrauen geben wird. „Heute haben wir genau die richtige Antwort gegeben“, sagt Horn nach der Partie und meint damit wohl auch sich. „Ich bin lange genug dabei, um zu wissen, wie man mit eigenen Fehlern umgeht und im nächsten Spiel wieder richtig zuzupacken.“

    Der Torwart war ein Faktor, der heute auf unserer Seite war

    Das tut Horn allerdings auch in der einen Situation, die unglücklich für ihn verläuft. Kurz nach der Pause will er einen Freistoß der Herthaner aus dem Strafraum boxen, räumt dabei aber Niklas Stark um – ein vertretbarer Elfmeter-Pfiff. Auch, wenn es Horn nicht wahrhaben will. „Beim Elfmeter weiß ich nicht, was ich anders machen soll“, sagt der Keeper und verweist auf eine ähnliche Situation in Ingolstadt, als Artjoms Rudnevs ein Strafstoß in der Schlussphase verweigert worden war. Horn hatte in der Vorwoche den FCI-Keeper Hansen in Schutz genommen. „Wenn es jedes Mal Elfmeter gibt, wenn ich hingehe, muss ich gar nicht mehr aus meinem Tor kommen.“

    Der Elfmeter führt zur der kuriosen Situation, dass Köln trotz einer 3:0-Halbzeit-Führung noch einmal ins Schwimmen gerät. Selbst das 4:1 durch Anthony Modeste bringt keine finale Ruhe, Horn muss in der Schlussphase noch zweimal zupacken. „Obwohl wir vier Tore geschossen haben, wäre es ohne Timo Horn heute schwer geworden das Spiel zu gewinnen“, lobt hinterher Sportchef und Ex-Torhüter Jörg Schmadtke. „Der Torwart war ein Faktor, der heute auf unserer Seite war“. Und in den nächsten Wochen den Ausschlag geben soll für einen erfolgreichen Saison-Endspurt der Geissböcke.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/trotz...hwer-geworden/

  7. #132
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    GBK on 20. März 2017 at 00:01

    Endlich wertvoll: Jojic stark in verantwortungsvoller Rolle



    Mausert sich Milos Jojic nach mehr als anderthalb Jahren des Frusts und der Enttäuschung beim
    1. FC Köln noch zum Stammspieler? Der Serbe hat sich mit nun zwei ordentlichen bis guten Leistungen
    für weitere Aufgaben bei den Geissböcken empfohlen. Gegen Hertha BSC durfte er sogar überraschend
    im Zentrum ran.


    Köln – Dass Milos Jojic gegen Berlin in der Startformation stand, war nach seiner ordentlichen Leistung in Ingolstadt nicht überraschend. Das Vertrauen von Trainer Peter Stöger hatte er sich durch eine couragierte Vorstellung im Auswärtsspiel sowie durch gute Trainingsleistungen verdient. Überraschend war hingegen, dass Marco Höger auf der Bank saß und Jojic dessen Position neben Matthias Lehmann einnahm.

    Höger bekommt eine Pause – Jojic überzeugt als Ersatz

    Stöger hatte sich entschieden, Höger eine Pause zu geben. „Wir hatten auch das Gefühl, dass es für Marco gut wäre, mal wieder Luft zu schnappen“, erklärte der Effzeh-Coach hinterher. „Er hat viele Spiele gemacht – mehr als wir gehofft hatten, als wir ihn verpflichtet haben.“ Damit spielte Stöger auf Högers Verletzungsmisere an, wegen der er seinem Mittelfeldspieler schon mehrfach eine Pause gegönnt hatte. „Es war gut, ihm jetzt mal etwas Raum zu geben und nicht das Gefühl, die ganze Last auf seinen Schultern zu haben.“ Höger dankte es seinem Trainer, kam nach einer Stunde für Simon Zoller und bereitete mit seiner ersten Aktion das vierte Kölner Tor vor.

    Derweil machte Jojic eine richtig gute Partie, ehe er in der Schlussphase für den dritten Innenverteidiger Frederik Sörensen vom Feld ging. Der Serbe warf sich in die Zweikämpfe, gegen das laufstarke Berliner Mittelfeld lief er immer wieder Lücken zu, arbeitete diszipliniert und gewann so immer wieder wichtige Bälle, die zu Kontern führten. Zwar blieben die ganz großen Szenen in der Offensive aus. Doch Jojic bekam bei seiner Auswechslung zurecht einen anerkennenden Klaps seines Coaches.

    „Milos hat es richtig gut gemacht“, lobte Stöger. „Er hatte es sich aufgrund der letzten Wochen verdient dabei zu sein.“ Jojics Wandel ist bereits seit einigen Wochen zu beobachten. Angefangen hatte es mit seinem Tor beim Kantersieg in Darmstadt. Anschließend wirkte der Serbe, der am Sonntag seinen 25. Geburtstag feierte, mental stärker als noch in den Monaten zuvor, in denen er überhaupt nicht zum Einsatz gekommen war. „Ich habe den Eindruck, dass es geradliniger und zielorientierter geworden ist“, befand auch Sportchef Jörg Schmadtke zufrieden.

    Lehmann gesperrt: Mit Höger und Jojic in Hamburg?

    Entwickelt sich Jojic so nun endlich zu jenem Spieler, den die Verantwortlichen in ihm gesehen hatten, als sie ihn im Sommer 2015 von Borussia Dortmund verpflichteten? Gegen die Hertha bewies der Mittelfeldspieler jedenfalls, dass er die taktische Disziplin verinnerlicht hat, die Stöger von seinen Spielern erwartet. Jojic ist nicht mehr nur der filigrane Offensivspieler mit dem feinen rechten Fuß. Gegen Berlin demonstrierte er in einer schwierigen Partie, dass ihm auch eine verantwortungsvolle Rolle wie die neben Matze Lehmann zuzutrauen ist. Eine wichtige Erkenntnis, denn Lehmann wird in der nächsten Partie beim Hamburger SV Gelb-gesperrt fehlen. Dann wird Höger zurückkehren – und Jojic wohl auf seiner Position bleiben.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/endli...svoller-rolle/

  8. #133
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    Der Türöffner für Modeste: Yuya Osako ist der Schlüssel



    Alle Augen beim 1. FC Köln sind auf Anthony Modeste gerichtet. Der Super-Stürmer der
    Geissböcke hat mit seinen drei Toren gegen Hertha BSC einmal mehr für Furore gesorgt.
    Doch das 1:0 und damit den Türöffner zum Sieg machte sein Partner Yuya Osako.
    Der Japaner ist einer der Gründe für Modestes Torflut in dieser Saison und verspricht,
    noch besser werden zu wollen.


    Köln – Als der Ball nach fünf Minuten und zehn Sekunden im rechten Torwinkel einschlug, bebte das RheinEnergieStadion. Yuya Osako erzielte das schnellste Kölner Tor der Saison – und was für eines: „Der Schuss war perfekt“, strahlte Osako nach der Partie etwas verlegen, als er sein Kunststück erklären musste.

    Nur sieben Bundesliga-Spieler bereiten noch mehr Tore vor

    Mit seinem sechsten Saisontor setzte Osako nicht nur seine bislang erfolgreichste Bundesliga-Saison fort. Er hat bereits mehr Treffer erzielt als in den zwei Spielzeiten zuvor (vier). Mit insgesamt zehn Bundesliga-Toren in seiner bisherigen Karriere liegt der 26-Jährige nun in der historischen Torjägerliste aller Japaner in Deutschland auf Rang fünf.

    Osakos Traumtor blieb am Samstag nicht das einzige Kunststück des Tages. Zwei Minuten zuvor hatte er bereits Kölns erste Torchance durch Modeste vorbereitet, in der 35. Minute konnte er dann seinen Assist verbuchen. Modeste knallte eine Osako-Vorlage humor- und ansatzlos mit links ins lange Eck. Es war schon Osakos siebte Torvorlage der Saison. Nur sieben Spieler in der Liga haben mehr Assists geliefert.

    Beim 2:0 wusste ich, dass Tony vorbereitet sein würde

    „Ich schaue immer, wo Tony ist“, sagte Osako. „Das Zusammenspiel hat gut funktioniert. Beim 2:0 wusste ich, dass Tony vorbereitet sein würde, wenn ich spiele. Trotzdem war es ein sehr schwieriger Schuss. Das hat er super gemacht.“ Es war ein weiteres Beispiel dafür, dass Köln mit Osako und Modeste ein überaus erfolgreiches Sturm-Duo gefunden hat.
    Denn freilich ist es nicht Modeste alleine, der mit seinen 22 Saisontoren brilliert. Osako gehört in dieser Saison wohl ohne Zweifel zu den meistverbesserten Spielern der gesamten Bundesliga. Nach schwierigen ersten zwei Jahren inklusive Wechselgedanken im Frühjahr 2016 durchbrach Osako seine Blockade und löste den Knoten zu konstant starken Leistungen.

    Osako und Modeste erzielen 28 von 37 Toren

    Nun gehört Osako zu den technisch besten Spielern im Kader und ist einer der Gründe, warum sich die Geissböcke auch spielerisch deutlich verbessert haben. Ballsicher, kaum vom Leder zu trennen, mit schnellen Bewegungen und einem fast perfekten Körperschwerpunkt ist er kaum aus der Balance zu bringen. Und dann ist da noch jenes Selbstbewusstsein, das es vor dieser Saison noch nicht gab und das ihn in der sechsten Minuten gegen die Hertha jenes Traumtor erzielen ließ.

    Gemeinsam kommen Osako und Modeste inzwischen auf 28 Tore – bei insgesamt 37 Kölner Toren ein überragender Wert. Das Sturm-Duo hat sich gefunden und „tut jedem Gegner weh“, wie Kapitän Matthias Lehmann befand. Das sah auch Sportchef Jörg Schmadtke so. „Sie harmonieren extrem gut. Wir haben insgesamt unser Fußballspiel verbessert und sie sind ein wichtiger Bestandteil dieser positiven Entwicklung.“

    "Ich habe mich inzwischen an die Bundesliga gewöhnt

    Osako freut’s. Er kann endlich zeigen, wozu er fähig ist und fühlt sich auch privat inzwischen wohl in Köln. Nach dem Abgang seines Landsmannes Kazuki Nagasawa, mit dem Osako viel Zeit verbracht hatte, integrierte sich der Stürmer immer besser in die Mannschaft. Das kommt ihm nun zugute. Und er sieht sich noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. „Ich habe mich inzwischen an die Bundesliga gewöhnt. Aber ich kann mich noch weiterentwickeln und verbessern.“ Im Lichte seiner Leistungen in den letzten Monaten klingt das wie eine Drohung an die kommenden Gegenspieler.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/der-t...er-schluessel/

  9. #134
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    GBK on 20. März 2017 at 10:00

    Modeste eröffnet die Jagd um die Torjäger-Kanone neu



    Anthony Modeste hat sich mit seinen drei Treffern gegen Hertha BSC eindrucksvoll im Kampf um
    die Torjäger-Kanone in der laufenden Bundesliga-Saison zurückgemeldet. Der Franzose überflügelte
    Robert Lewandowski und liegt nur noch einen Treffer hinter Pierre-Emerick Aubameyang.


    Köln – Das gab es noch nie in der Historie der Bundesliga: Erstmals liegen nach 25 Spieltagen gleich drei Spieler mit mehr als 20 Toren an der Spitze der Torjägerliste. Aubameyang mit 23 wird von Modeste (22) und Lewandowski (21) gejagt. Eine Entscheidung über die begehrte Trophäe fällt wohl erst im Mai.

    Kann sich Modeste tatsächlich in die Liste der beste Torjäger in der Effzeh-Geschichte einreihen? Hannes Löhr holte die Kanone in der Saison 1966/67 erstmals. Er erzielte damals 27 Treffer. Dieter Müller gewann die Trophäe gleich zwei Jahre in Folge (76/77 mit 34 Toren, 77/78 mit 24 Treffern). Anschließend schossen sich die Gebrüder Allofs je einmal in den 80er-Jahren in die Geschichtsbücher.

    28 Jahre nach Thomas Allofs könnte nun Modeste jubeln. Doch die Konkurrenz mit den beiden Top-Stürmern des FC Bayern und Borussia Dortmund ist gewaltig. Beim Effzeh sind sie der Meinung, dass Modestes Leistung deshalb ohnehin anders zu bewerten ist. „Seine Quote ist höher einzuschätzen als bei Aubameyang und Lewandowski“, findet Jörg Schmadtke. „Wir hatten gegen Berlin 30 Prozent Ballbesitz, die Bayern und Dortmund haben viel Ballbesitz und damit auch mehr Torchancen.“ Ob Modeste diesen Nachteil bis zum Saisonende so gut wird kompensieren können wie bislang?

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/modes...er-kanone-neu/

  10. #135
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    Ksta 20.03.17, 08:37 Uhr


    Das 4:2 gegen Hertha weckt beim 1. FC Köln große Ambitionen

    Mit Mut das neue Ziel angehen Europapokal?

    Der 1. FC Köln kann es schaffen

    Als Jörg Schmadtke nach dem mitreißenden Spiel gegen Berlin auf das Rennen um die Plätze angesprochen wurde, die in der nächsten Saison zur Teilnahme am Europapokal berechtigen, antwortete der Manager: „Wir wollen das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist.“

    Beim 1. FC Köln gilt halt immer noch: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Genug der Phrasendrescherei: Es ist ja verständlich, dass die Verantwortlichen, Trainer und Spieler zurückhaltend bleiben, die Erwartungen nicht auch noch selbst in die Höhe schrauben wollen.

    Die Fans auf der Südtribüne schunkeln den „Euro-Walzer“

    „Platz neun wäre am Ende gut“, hatte Marco Höger im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vor dem Spiel gesagt. Spätestens nach dem Auftritt von Samstag kann man dem Mittelfeldspieler diese Aussage nicht mehr wirklich abnehmen.
    Wer die Mannschaft nach dem Abpfiff erlebt hat, wie sie mit den Fans vor der Südtribüne den „Euro-Walzer“ mitgeschunkelt hat, der weiß, was das neue, heimliche Ziel ist. Es kann nur die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb heißen. Die Stöger-Elf hat 18 Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz 17, zehn auf den Relegationsrang.

    Das Restprogramm ist machbar, zudem sind einige zuletzt verletzte Spieler bald fit. Hoch eingeschätzte Konkurrenten wie Leverkusen haben große Probleme. Die Chance auf die Teilnahme am Europapokal – es wäre die erste seit 25 Jahren – war seit Ewigkeiten nicht mehr so groß wie jetzt.
    Deshalb sollten Mannschaft und Trainer mit Mut und Selbstvertrauen das neue Ziel angehen. Keiner ist böse oder sauer, wenn es am Ende knapp nicht reicht. Aber es gibt auch nichts Schlimmeres, wenn man später zur Erkenntnis gelangt, nicht alles probiert und gewagt zu haben. Die Fans lechzen nach Spielen auf der europäischen Bühne – und der FC kann das schaffen. Und zwar schon in dieser Saison.

    Link: http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/...affen-26225372

  11. #136
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    Kölnische Rundschau 20.03.17, 08:11 Uhr

    4:2 gegen Berlin

    Modeste schießt den FC mit Dreierpack aus der Mini-Krise


    Der FC hat guten Grund zum Jubeln.

    Köln - Das jüngste Wellental durchschritten hat möglicherweise die Mannschaft des 1. FC Köln. Mit dem 4:2 gegen Hertha BSC gelang eine Woche nach dem 2:2 in Ingolstadt der erste Erfolg nach fünf sieglosen Begegnungen. So bleibt es die Stärke dieser Spielergruppe, sich immer dann zurückzumelden, wenn die negativen Bilanzen das Gegenteil vermuten lassen.
    Und es war tatsächlich eine Mannschaftsleistung, auch wenn der dreifache Torerfolg von Anthony Modeste auf den ersten Blick einen Alleingang des Torjägers vermuten lässt. Denn sowohl Timo Horn mit starken Paraden (31./82./89.), als auch die Innenverteidiger Dominic Maroh und Neven Subotic, ein souveräner Matthias Lehmann, der zudem zwei Torvorlagen beisteuerte, und Spieler wie Milos Jojic und Christian Clemens, die zuletzt weniger zum Zug kamen, besaßen mit stabilen Leistungen großen Anteil am Erfolg.

    Träume vom Nationalteam

    Daneben spielte Yuya Osako einmal mehr in exzellenter Form auf. Sein früher Führungstreffer (6.) zeigte bereits sein Augenmaß, wurde aber noch übertroffen durch den exakten Rückpass auf Anthony Modeste zu dessen 2:0 (35.). "Ich schaue immer, wo Tony ist. Aber eigentlich ist es nicht notwendig, denn ich weiß wo er steht. Deshalb funktioniert es so gut mit uns", meinte der Japaner zufrieden. Am Sonntag flog er nach Abu Dhabi, wo er am Donnerstag mit der japanischen Elf ein WM-Qualifikationsspiel bestreitet.
    Solch ein Einsatz bleibt Anthony Modeste wieder verwehrt. Der Stürmer erhielt trotz seiner überragenden Bundesligaleistungen für den 1. FC Köln erneut keine Einladung von Didier Deschamps ins Nationalteam. "Ich träume trotzdem weiter davon", sagte der Franzose, der dank des zweiten Dreierpacks der Saison - das gelang ihm bereits beim 3:0 gegen den HSV - schon bei 22 Treffern steht.

    Abendessen für das 20. Tor

    Damit überflügelte er in der FC-Bestenliste Toni Polster (21 Tore 1996/97) und hat nur noch Dieter Müller (34 - 1976/77), Hannes Löhr (27 - 1967/68) und Klaus Allofs (26 - 1985/85) vor sich. Als Anthony Modeste nach dem Tor zum 2:0 beim Jubel eine Kochgeste mit einfügte, galt die dem Chef-Physiotherapeuten Klaus Maierstein. Mit dem hatte er vor der der Saison um ein Abendessen gewettet, dass er 20. Treffer erzielen werde. "Aber zu zweit essen ist langweilig. Deshalb soll er die ganze Mannschaft einladen", forderte der Torjäger den Verlierer auf.
    Hatte der Mittelstürmer das 2:0 mit dem schwächeren linken Fuß per Direktabnahme erzielt, so legte er sich beim 3:0 nur zwei Minuten später den Ball mit der Hacke vor und schoss ihn, ähnlich wie beim 4:1 (63.) mit Rechts aus vollem Lauf ein. "Besser kann man es nicht machen. Er besitzt aber eine sehr hohe Trefferquote. Auch das zeichnet ihn aus", lobte Jörg Schmadtke.

    „Ich bin super drauf“

    Der wird sich im Sommer wohl damit beschäftigen müssen, von welchem ausländischen Club er eine Ablöse von mehr als 40 Millionen Euro für den 28-Jährigen erhält. Obwohl der, ausgestattet mit einem bis 2021 laufenden FC-Vertrag, meinte: "Ich bin super drauf und mir und meiner Familie gefällt es in Köln sehr gut." Für die Ausschmückung der Wohnung im Stadtteil Hahnwald nahm Modeste zur Erinnerung an die drei Treffer einen der Spielbälle mit: "Der kommt ins Kinderzimmer von meinem Sohn."
    Während der bald zweijährige Brooklyn also einen gebrauchten Fußball bekam, benötigt sein Vater künftig eine engere Hose. Beim Sprint zum dritten Treffer rutschte ihm das Modell in Größe XXL verdächtig tief auf den Allerwertesten. "Beim nächsten Mal muss mir unser Betreuer Kresimir Ban eine kleinere rauslegen", grinste der Torjäger.
    Was dessen Tempo anbelangt, so meinte Herthas Trainer Pal Dardai, der zumindest über die Treffer von Vedad Ibisevic (50., Elfmetertreffer nach Foul von Timo Horn an Niklas Stark) und John Brooks (69., Kopfball nach Ecke) zufrieden war: "Modeste besitzt eine andere Schnelligkeit und ist eine andere Dimension".

    Die Einzelkritik

    Timo Horn 2

    Pawel Olkowski 3+

    Dominic Maroh 2-

    Neven Subotic 2

    Jonas Hector 3

    Milos Jojic 3

    Matthias Lehmann 2

    Christian Clemens 3

    Simon Zoller 4

    Anthony Modeste 1

    Yuya Osako 1

    Marco Höger 3

    Link: http://www.rundschau-online.de/sport...krise-26225310

  12. #137
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    Express 20.03.17, 06:21 Uhr

    Erster Sieg seit Anfang Februar

    Stögers Rückkehr zur FC-Erfolgs-Formel


    Trainer Peter Stöger freut sich über den Erfolg gegen die Hertha.

    Köln - Altes System, neuer Erfolg: Gegen Hertha ließ Peter Stöger zum ersten Mal seit dem 1:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg wieder sein klassisches 4-4-2 mit Doppelsechs beginnen – und erstmals ging seine Mannschaft wieder als Sieger vom Platz. Dank „mehr Klarheit und Struktur“, wie der Österreicher fand.

    „Haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“

    Es war nicht der Sprung auf Platz sechs, der Stöger nach dem überzeugenden 4:2 gegen Berlin positiv stimmte. Von Europa wollte der 50-Jährige nichts hören.

    Er freute sich viel lieber über die Tatsache, dass sein Team die richtige Reaktion auf das 2:2 in Ingolstadt gezeigt hatte. „Ein ganz anderes Gesicht“, bescheinigte der 50-Jährige seinen Jungs. „Es war wichtig, diese Serie von Spielen, die wir nicht gewonnen haben, zu durchbrechen. Das macht uns stolz, weil es keine Selbstverständlichkeit ist.“

    „Trainer hat viel mit uns gesprochen“

    Für Keeper Timo Horn hatte der Trainer entscheidenden Anteil am Umschwung: „Er hat unter der Woche viel mit uns gesprochen.“
    Stöger: „Man muss den Jungs ein gewisses Maß an Vertrauen geben, sie ein bisschen in die Pflicht nehmen – ihnen sagen, was sie gut können und was sie machen müssen.“
    Alles zusammen führte zu einer „extrem stabilen Mannschaftsleistung“, wie Jörg Schmadtke meinte.

    Für die bessere Balance war wohl auch Stögers Rückkehr zur alten Ordnung verantwortlich: 4-4-2 mit zwei Sechsern – und Jonas Hector als Linksverteidiger. Der 26-Jährige begann erstmals seit dem zehnten Spieltag wieder auf der Position, auf der er in den letzten Jahren zum Nationalspieler gereift war.

    Hector liefert hinten links ab

    Im zentralen Mittelfeld hatte Hector zuletzt geschwächelt. Schmadtke erklärte zwar: „Er hatte keine Krise, nur weil er in Ingolstadt mal ein schlechteres Spiel abgeliefert hat“, doch auch Kölns Sportchef wird gesehen haben, dass Hector der Mannschaft links hinten wieder deutlich mehr helfen und zur Stabilität beitragen konnte.

    Die FC-Defensive wurde nur durch einen zweifelhaften Elfer und per Eckball bezwungen. Stöger: „Aus dem Spiel heraus ist im Grunde genommen nicht viel passiert, das war schon alles okay.“

    Bei den knapp 50.000 Fans im Stadion dürfte die Wortwahl etwas euphorischer ausgefallen sein: Endlich den Angstgegner in die Flucht geschlagen, endlich ein Top-5-Team besiegt – und endlich Platz sechs...

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...rmel--26223238

  13. #138
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    Kicker 20.03.2017

    1. Bundesliga - Spieler des Tages

    Anthony Modeste
    1. FC Köln


    Anthony Modeste - 2x Spieler des Tages

    Anthony Modeste erlebt momentan das, was man gemeinhin einen Lauf nennt. Fünf Tore in zwei Spielen sprechen dafür. Aber auch das Bewusstsein, in einem Team zu spielen, das für ihn funktioniert: "Ohne meine Mannschaft hätte ich jetzt keine 22 Tore. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir nicht reden, sondern es auf dem Platz zeigen müssen. Heute haben wir das richtig gut gemacht."

    Klingt einstudiert, spiegelt aber den Geist, dank dem sich Köln beharrlich oben hält und Modeste in der Lage ist, mit Spielern wie Aubameyang oder Lewandowski zu konkurrieren. Was daraus wird, steht ebenso in den Sternen wie die Zukunft des smarten Franzosen. Als Profi genießt er den Augenblick. Was im Sommer kommt (oder wer dann geht), interessiert aktuell nicht: "Ich bin hier glücklich", sagt Modeste am Samstag. Seine Tore sprechen dafür.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...des-tages.html

  14. #139
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    Kicker 20.03.2017, 11:46

    Kölns Trainer lobt seinen Mittelfeldspieler

    Stöger: "Jojic hat es richtig gut gemacht"


    Gut gemacht: Kölns Coach Peter Stöger (r.) lobt Milos Jojic.

    Du kannst als Trainer ja machen, was du willst - wenn du eine Entscheidung triffst, die in der
    Öffentlichkeit nicht direkt ankommt, dann wankt das Vertrauen. Dies hätte auch Peter Stöger
    am Samstag erfahren, wäre er nicht in der Kabine gewesen, sondern auf den Tribünen des
    Müngersdorfer Stadions. Die Entscheidung, statt Marco Höger Milos Jojic in diesem wichtigen
    Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aufzubieten, wurde heftig diskutiert. Verständnis war
    dabei eher dünn gesät.


    Als das Spiel gespielt und die Punkte gesichert waren, da sah die Sache schon ganz anders aus. Milos Jojic hatte eine ordentliche Partie abgeliefert, "gradliniger und zielorientierter" agiert als früher (Geschäftsführer Jörg Schmadtke), als offensiver Part der Doppelsechs nie die Position verlassen, keine Lücken aufreißen lassen und dennoch auch offensiv Akzente gesetzt. Peter Stögers Fazit: "Er hat es richtig gut gemacht. Er hatte es sich in den vergangenen Wochen verdient, wieder dabei zu sein."

    Jojics Fähigkeiten sind ebenso unbestritten wie seine Defizite. Seine feine Technik, der präzise Schuss, die Übersicht sind das eine. Ein mitunter zu stark ausgeprägtes Phlegma, der Hang dazu, nicht immer am Spiel teilzunehmen und Defizite im Stellungsspiel - das ist die andere Seite. "Es ist schön zu sehen, dass er sich jetzt selbst belohnt", urteilt Schmadtke über den Serben, der bis 2019 unter Vertrag steht und nun die Chance hat, sich nachhaltig zu empfehlen.

    Beim Kollegen Yuya Osako kann er sich Tipps holen, wie das gelingt. Auch dem Japaner schlug vor nicht allzu langer Zeit eine Welle der Skepsis entgegen, die den Trainer veranlasste, ihn in Heimspielen nicht mehr zu nominieren. Der Stürmer kämpfte sich durch dieses Tal und ist heute aus der Mannschaft nicht wegzudenken. Kann Jojic das auch? "Ob es diesen Dreh bekommt, kann ich nicht prognostizieren", sagt Schmadtke, "aber ich bin sicher, er wird darüber nachdenken, dass er ein wichtiger Bestandteil dieser Gruppe ist." Und dementsprechend mit Selbstvertrauen ausgestattet, könnte er die Leistung stabilisieren und ausbauen - eine Win-win-Situation par excellence. Milos Jojic hat es in der Hand, sie für sich zu nutzen. Die Chancen dazu wird er bekommen.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...t-gemacht.html

  15. #140
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    Kicker 20.03.2017, 15:50

    Reicht die Zeit bis Köln?

    Rückkehr offen: HSV vorerst ohne Wood und Hunt

    Die Länderspielpause kommt für den Hamburger SV nicht ungelegen: Mit Bobby Wood und Aaron
    Hunt müssen zwei Leistungsträger eine Zwangspause einlegen - Rückkehr offen. Auch ein Ex-Geißbock
    bangt noch um seinen Einsatz gegen Köln.



    Verletzt: Bobby Wood und Aaron Hunt (r.).

    Die Reise zur US-Nationalmannschaft hatte er bereits wegen Rückenproblemen abgesagt, am Montag ergab eine Untersuchung die genau Diagnose - die der HSV lediglich als "Verletzung im unteren Rücken" kommunizierte. Der Angreifer wird intensiv behandelt, wann er wieder einsteigt, soll von Tag zu Tag entschieden werden.

    Gleiches gilt für Hunt: Der Mittelfeldmann, der beim 0:0 in Frankfurt am Samstag in der 71. Minute ausgewechselt worden war, hat sich gegen die Eintracht eine Kapselverletzung im Knie zugezogen. Ob das Duo beim nächsten Pflichtspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag, 1. April, wieder zur Verfügung steht, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen.

    Und Mergim Mavraj? Der Innenverteidiger hofft nach wochenlanger Pause wegen eines Sehnenanrisses im Knie auf sein Comeback gegen seinen Ex-Klub. Zuletzt hatte Gideon Jung neben Kyriakos Papadopoulos in der Innenverteidigung gespielt.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...-und-hunt.html

  16. #141
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    GBK on 20. März 2017 at 17:46

    Rausch und Kessler zurück – Talent Nartey trainiert mit



    Beim 1. FC Köln haben sich am Montag zwei Rekonvaleszenten zurückgemeldet. Konstantin
    Rausch und Thomas Kessler konnten wieder mit der Mannschaft trainieren. Derweil wird sich
    Peter Stöger eine Woche lang im Training ein 17-jähriges Top-Talent genauer anschauen.


    Köln – Die Trainingsgruppe beim 1. FC Köln hat nach Monaten der Verletzungssorgen wieder eine stattliche Größe angenommen. Nach der Rückkehr von Rausch und Kessler fehlten am Montag nur noch der am Kreuzband verletzte Marcel Risse sowie zwei Nationalspieler.

    Risse der einzige Verletzte – Nartey darf vorspielen

    Yuya Osako ist in den japanische Kader berufen worden. Auch Salih Özcan reiste bereits zur U19-DFB-Auswahl. Jonas Hector trainierte am Montag noch mit, fuhr anschließend aber zum Team von Bundestrainer Joachim Löw. Er wird am Mittwoch dabei sein, wenn Lukas Podolski seinen Abschied aus der Nationalelf feiert.

    Mit Marcel Risse fehlt den Geissböcken damit nur noch ein Spieler verletzt. Dies hat es in dieser Saison zuletzt im Herbst gegeben, als zwei Wochen lang sogar alle Profis zur Verfügung standen. Für Risse trainiert in dieser Woche jedoch ein 17-Jähriger mit. Nikolas Nartey darf sich in den kommenden Tagen bei den Profis präsentieren. Der Däne wechselte im Januar zu den Geissböcken und soll zunächst bei der U17 zum Einsatz kommen. Nun aber darf er bereits das erste Mal Profi-Luft schnuppern.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/rausc...trainiert-mit/

  17. #142
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    GBK on 21. März 2017 at 01:00

    Top-Talent Nartey steht vor einer aufregenden Woche



    Nikolas Nartey steht noch ganz am Anfang seines Weges beim 1. FC Köln. Der 17-Jährige hat noch
    nicht einmal eine Spielberechtigung. Nun darf er aber zumindest erstmals seit seinem Wechsel im
    Januar aus Kopenhagen nach Köln bei den Profis mittrainieren.


    Köln – Sein Transfer war ein Ausrufezeichen im Kampf um die europäischen Top-Talente. Dass die Geissböcke den Mittelfeldspieler für den Effzeh gewinnen konnten, gilt als Coup. Diverse internationale Klubs waren an Nartey interessiert. Am Ende überwies der 1. FC Köln dem Vernehmen nach rund 400.000 Euro an den FC Kopenhagen.

    Landsmann Sörensen als großer Bruder

    Eine stolze Summe für den damals noch 16-Jährigen, der noch auf seine Spielgenehmigung wartet. Bei der FIFA mahlen die Mühlen langsam, der Effzeh darf das Talent noch nicht einsetzen. Mittrainieren darf Nartey dagegen bereits. In der Länderspiel-Pause wird er dies das erste Mal bei Peter Stöger und den FC-Profis machen. „Er ist ein guter Junge mit viel Potential. Wir sind froh, dass wir ihn hierher gebracht haben“, sagte Stöger am Montag. „Jetzt haben wir die Möglichkeit, ihn mal etwas genauer anzusehen. Die Länderspiel-Pause ist dafür der ideale Zeitpunkt.“


    Frederik Sörensen und Nikolas Nartey im Gespräch.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/top-t...egenden-woche/

  18. #143
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    GBK on 21. März 2017 at 09:44

    Testspiel und U21-Derby: So läuft die Länderspiel-Woche



    Die Länderspiel-Pause beschert den Profis des 1. FC Köln ein freies Wochenende, ehe es am 1.
    April mit dem Auswärtsspiel in Hamburg weitergeht. Deswegen fährt Trainer Peter Stöger die
    Belastung noch einmal hoch. Derweil muss die U21 unter der Woche zum Derby nach Düsseldorf.


    Köln – Das kommenden Wochenende haben die FC-Fans genauso frei wie die Spieler des 1. FC Köln. Weder die Profis noch die U21 oder U19 müssen ran. So bleiben zwei Spiele unter der Woche als Option, die Kicker anzufeuern und ihre Form zu überprüfen.

    Bittencourt, Guirassy und Co. bekommen Spielpraxis

    Am Mittwoch muss die U21 im Regionalliga-Derby bei Fortuna Düsseldorf II antreten. Nach dem 3:2-Auswärtssieg in Wiedenbrück am vergangenen Wochenende könnte sich die Elf von Patrick Helmes mit einem weiteren Dreier in der Tabelle erneut nach oben arbeiten. Auch, wenn der Effzeh bereits mehr Spiele absolviert hat als die Konkurrenz. Für Fans wird es allerdings schwierig das Spiel zu verfolgen. Der Anpfiff ertönt bereits um 14 Uhr.

    Anders sieht es am Donnerstag aus. Dann gastieren die Profis der Geissböcke um 18 Uhr in Bergisch-Gladbach zu einem Testspiel. Trainer Peter Stöger wird die Chance nutzen, einigen länger verletzten Spielern die Möglichkeit zu geben Spielpraxis zu sammeln. Dazu zählen Leonardo Bittencourt und Sehrou Guirassy, aber auch Timo Horn und Matthias Lehmann, die zuletzt schon wieder zum Einsatz gekommen waren. Andere werden dagegen eine Pause erhalten.

    Doppeleinheiten bringen automatisch mehr körperliche Belastung

    Körperlich wird die Woche für die Profis noch einmal anstrengender. Stöger bittet am Dienstag und am Mittwoch jeweils zu zwei Trainingseinheiten. Auch am Donnerstag wird er am Vormittag vor dem Spiel in Bergisch Gladbach noch einmal trainieren lassen. „Wir werden nichts Außergewöhnliches machen, aber die Doppeleinheiten bringen automatisch mehr körperliche Belastung als normal mit sich.“ Das Motto: Fitmachen für den Saison-Endspurt. Am Freitagvormittag beschließt eine letzte Einheit die Woche. Dann bekommen die Spieler zwei Tage frei, ehe es am Montagnachmittag mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim HSV weitergeht.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/tests...erspiel-woche/

  19. #144
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    11freunde 21.03.2017

    Lehre des Spieltags (25)

    Parallelwelt

    Anthony Modeste schoss Hertha BSC im Alleingang ab. Das zeigt, wie wichtig der Stürmer für Köln ist.
    Und wie viel den Berlinern zur internationalen Klasse fehlt.




    Vor drei Wochen galt es noch nicht als sicher, dass Anthony Modeste auch die komplette Rückrunde für den 1. FC Köln spielen würde. Das Werben der chinesischen Liga und deren Astronomiesummen hatte nicht nur die Kölner Boulevardpresse nervös gemacht, sondern auch das Umfeld von Müngersdorf. Sportdirektor Jörg Schmadtke gab nicht nach. Und wurde dafür bereits ausgezahlt.
    Zwei Tore schoss Modeste schon gegen Ingolstadt beim 2:2-Unentschieden. Gegen Hertha BSC am Samstag wurde es noch besser. Dreimal traf der Franzose, der erneut nicht für die Nationalmannschaft berücksichtigt wurde, und schoss die Berliner damit im Alleingang ab.

    Nur ein klein wenig Raum

    Peter Stöger wollte das so auf der Pressekonferenz nicht stehenlassen: »Anthony ist jemand, der sehr von der Mannschaft profitiert - und sehr viel retour gibt. Mit seinen Toren. Mit seiner Art.« Gegen Hertha hätte aber vor allem Yuya Osako, der zum 1:0 traf, seinen Rücken freigehalten.
    Köln ist derzeit so abhängig von seinem Mittelstürmer, dass einzelne gute Aktionen seiner Mitspieler das Chaos beim Gegner schon perfekt machen. Wenn es nicht mehr ausreicht, den einen Spieler auszuschalten, der für 22 von 37 Toren verantwortlich ist. Gerade dann, wenn sich nur ein klein wenig Raum bietet, ist Modeste besonders stark.

    Modeste darf nicht der Unterschied sein

    Denn ausgerechnet gegen Hertha übernahm Köln eine Berliner Spielweise. Ein starker Mittelstürmer, der Räume durch weitere gute Offensivspieler erhält. Effizienz: Nur sechs Torschüsse sorgten für vier Treffer. Stögers Elf überließ den Gästen den Ball, hatte viel weniger Ballkontakte, richtete seine Angriffe extrem vertikal aus. Und gewann trotzdem oder gerade deshalb.
    Zwei lange Bälle hebelten bei den Toren zum 3:0 und 4:1 die gesamte Berliner Abwehr aus. Weil Anthony Modeste allein auf das Tor zulaufen und seinen letzten Gegenspieler ausgucken durfte. Pal Dardai machte es sich anschließend einfach und erklärte: »Modeste ist nicht unsere Dimension.« Ein Endgegner aus der Parallelwelt.

    Der Unterschied

    Gerade das sollte er aber für die Hertha nicht sein. Ein Verein, der sich nach einer vielversprechenden Hinrunde die Teilnahme an den internationelen Wettbewerben erhofft und mindestens bis gestern berechtigterweise von der Champions League träumen durfte. Gegen Köln verschliefen die Berliner erneut eine erste Halbzeit. Und stehen in der Auswärtstabelle mit neun Punkten auf Platz 15. Ist das eines Champions-League-Anwärters würdig?
    »Anthony ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann«, offenbarte Kölns Trainer Stöger wenig Neues. Immerhin traf sein Stürmer in sechs der letzten acht Spiele. Nur gegen Leipzig und München klappte es nicht. Und im Winter gegen Hoffenheim und Dortmund blieb Modeste ebenfalls torlos. Gegen Mannschaften, die um die Champions League spielen.

    Link: http://www.11freunde.de/artikel/lehre-des-spieltags-25

  20. #145
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    Express 21.03.17, 06:17 Uhr

    Klartext vom FC-Geschäftsführer

    Schmadtke winkt bei den Fohlen ab


    Jörg Schmadtke will Max Eberl im Fall der Fälle nicht ablösen.

    Köln - „Schön, dass du wieder da bist Max! Gute Freunde kann niemand trennen“ – Beim 1:0-Sieg des Münchner Star-Ensembles im Gladbacher Borussia-Park zeigten Bayern-Fans Transparente mit dieser Aufschrift.

    Plakat an Fan gerichtet

    Und lösen damit in den sozialen Netzwerken im Internet wilde Spekulationen aus. Haben Teile des Bayern-Anhangs in Anlehnung an den alten Beckenbauer-Schlager („Gute Freunde“) da den ehemaligen Münchner und jetzigen Fohlen-Manager Max Eberl (43) als neuen Sportvorstand begrüßt? Das Plakat galt aber einem Fan, der wieder dabei war.
    Beim FC beobachten sie die Entwicklung in Mönchengladbach dennoch mit Argusaugen. Vor allem Präsident Werner Spinner ist alarmiert, fürchtet er doch seinen Macher Jörg Schmadtke an die Borussen zu verlieren.

    Spinner will verlängern

    Deshalb umgarnt der FC-Boss den Geschäftsführer Schmadtke seit Wochen mit dem Plan, dessen bis 2020 laufenden Vertrag noch einmal zu verlängern und auf ein überdurchschnittliches Bundesliga-Gehalt anzuheben.
    Schon direkt nach dem Bayern-Spiel kochten die Gerüchte wieder hoch, dass auf der Gladbacher Liste für die Eberl-Nachfolge nur zwei Namen stünden: Augsburgs Manager Stefan Reuter. Und FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke.
    Vom EXPRESS damit konfrontiert, sagt Schmadtke süffisant: „Dann wünsch ich Herrn Reuter viel Glück...“ Und präzisiert dann mit Blick auf den Job bei der Borussia: „Die Aufgabe in Mönchengladbach ist nicht Teil meiner Lebensplanung. Ich habe derzeit nur Gedanken für ein Projekt und das ist der 1. FC Köln.“
    Und da schmeißt er sich mit Volldampf in die Planungen für die neue Saison. Aber ein kleines Hintertürchen für andere Offerten ließ sich Schmadtke dann doch offen. „Heute sehe ich das so, was morgen kommt, das weiß man nie.“

    Link: http://www.express.de/sport/fussball...en-ab-26229986

  21. #146
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    Es geht uns eigentlich nichts an, ich fand den Artikel aber trotzdem vielsagend und daher auch lesenswert (die Zahlen beziehen sich natürlich auf das Geschäftsjahr 2015):

    Kicker 21.03.2017, 12:10

    Offenbar enorme Verbindlichkeiten gegenüber "Red Bull"

    So wirtschaftete RB Leipzig als Zweitligist

    Dass RB Leipzig finanziell kein ganz normaler Zweitligist war, wusste man schon. Jetzt wurden
    Zahlen bekannt, die das konkret untermauern - und unerwartete Verbindlichkeiten gegenüber "Red
    Bull" offenbaren.



    Offiziell um die "Förderung des Fußballsportes" bemüht: RB Leipzig.

    Für einen Zweitligisten kann sich diese Zahl wahrlich sehen lassen: Satte 81,71 Millionen Euro setzte RB Leipzig im Kalenderjahr 2015 insgesamt um. Genauer gesagt war das die RasenBallsport Leipzig GmbH, die 2014 aus dem Verein RasenBallsport Leipzig e.V. ausgegliedert worden war - und die 2015 einen Geschäftsbericht vorlegen musste, der einige interessante Erkenntnisse liefert.

    Jener "Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015", über den die "Mitteldeutsche Zeitung" am Dienstag berichtet, ist für jedermann im Bundesanzeiger einsehbar. "Die RasenBallsport Leipzig GmbH strebt entsprechend ihrer Statuten die Förderung des Fußballsportes an", heißt es dort eingangs, spannender sind aber die Zahlen, die weiter unten folgen.

    Über 52 Millionen Euro Verbindlichkeiten gegenüber "Red Bull"

    Demnach setzte der damalige Zweitligist, der im Sommer 2016 erstmals in die Bundesliga aufstieg und dort immer noch Platz zwei hält, im Jahr 2015 massiv mehr um als die meisten Ligakonkurrenten. Der Umsatz der Zweitligisten in der Saison 2015/16 lag im Schnitt bei 33,8 Millionen Euro - Leipzig kommt im Kalenderjahr 2015 auf knapp 82 Millionen Euro. Werder Bremen beispielsweise setzte als etablierter Bundesligist im Geschäftsjahr 2015/16 108 Millionen Euro um. Leipzig hätte sich schon damals auf Platz 15 des Bundesliga-Umsatz-Rankings befunden.

    Die Leipziger Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2015 betrugen 58,92 Millionen Euro, 52,38 Millionen Euro davon "gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Gesellschafter)" - gegenüber "Red Bull" also, dem alleinigen Investor an der RasenBallsport Leipzig GmbH. Das Unerwartete dabei: Diese Gelder sind nicht wie bisher angenommen als Zuwendungen wie bei einem Sponsoring deklariert, sondern als Darlehen, was eine Verpflichtung zur Rückzahlung bedeutet. Der Bundesliga-Neuling hat demnach enorme Verbindlichkeiten gegenüber dem Geldgeber.

    Die Gehaltskosten lagen 2015 bei über 32 Millionen Euro

    "Die Investitionen in das Spielervermögen werden mittels Darlehen finanziert. Somit entwickelt sich der Bestand der Darlehensverbindlichkeiten korrespondierend zum Stand des Spielervermögens im Anlagevermögen", heißt es im Geschäftsbericht. Die Kosten für Löhne und Gehälter betrugen im Jahr 2015 exakt 32.715.102,20 Euro.

    Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 sind bislang noch nicht bekannt. Bekannt ist dagegen, dass RB Leipzig darum bemüht ist, die wirtschaftliche Abhängigkeit von Geldgeber "Red Bull" zu verringern. Andernfalls drohen Probleme mit dem Financial Fair Play - und womöglich auch bei einer Qualifikation für die Champions League.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...eitligist.html

  22. #147
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    Kölnische Rundschau 21.03.17, 17:02 Uhr

    Stöger lobt seinen Stürmer – Osakos Weg zur Unverzichtbarkeit


    FC-Stürmer Yuya Osako (r.) war gegen Hertha BSC Berlin ein entscheidener Faktor.

    Köln - Zweitbester Torschütze, bester Vorlagengeber: An Yuya Osako führt in dieser Saison beim 1. FC Köln kein Weg mehr vorbei. Sechs Tore hat der Japaner erzielt und sieben Assists verteilt. Welch kongeniales Duo der 26-Jährige dabei mit Torjäger Anthony Modeste bildet, durfte am vergangenen Samstag beim 4:2-Heimsieg der Geißböcke gegen Hertha BSC einmal mehr bestaunt werden.
    „Mal geht es schnell, mal dauert es etwas länger und manchmal greift es gar nicht.“ Wenn FC-Trainer Peter Stöger so spricht, weiß jeder, dass es um Yuya Osako geht. Denn bis der Stürmer all seine unbestreitbaren Qualitäten Woche für Woche auf konstant hohem Niveau präsentieren konnte, hat es gedauert. Neben Rückendeckung durch das Trainerteam und einem regelmäßigen Spielrhythmus benötigte Osako laut Peter Stöger nicht viel mehr, als seine eigenen Qualitäten, um den Durchbruch zu schaffen.

    Musste sich viel aneignen

    „Er braucht wie jeder andere unsere Unterstützung und muss an seine Fähigkeiten glauben. Wir waren eh immer von ihm überzeugt“, erklärt der FC-Trainer, dem Osako in dieser Saison extrem viel Spaß macht: „Wenn er mal irgendwann zurück nach Hause geht, dann mit einem Standing, das ihm auch gerecht wird“, unterschreibt der Österreicher dem japanischen Nationalspieler, dass er sich in der Bundesliga durchgesetzt hat.
    Und das auf einer Position, die nicht seine Lieblingsposition ist: „Am liebsten ganz vorne“, beschreibt Peter Stöger, „aber bei uns hatte er bisher immer einen Stoßstürmer vor sich, obwohl er auch ganz vorne richtig gut wäre. Man kann ihm nur ganz schwer den Ball wegnehmen.“ Dann schickt der 51-Jährige noch ein dickes Lob hinterher: „Als es für Yuya nicht so gut lief, hat er sich viel aneignen müssen, um als hängende zweite Spitze spielen zu können. Er hat dem Club und der Spielergruppe für die Unterstützung viel zurück gegeben. Das weiß ich als Trainer sehr zu schätzen.“

    Testspiel in Bergisch Gladbach

    Eine ähnliche Entwicklung soll nun Milos Jojic nehmen. Der Serbe ist in seiner zweiten Saison in Köln aktuell auf einem guten Weg und kommt auf zehn Einsätze. Gegen Berlin stand er bereits zum vierten Mal in der Startelf. „Er hat das ordentlich gemacht und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, obwohl das Schuften nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählt“, sagte Peter Stöger.
    Das sei der richtige Weg, obwohl Jojic als kreative Offensivkraft auch für sich punkten möchte: „Von der Öffentlichkeit bekommt er für seine Berlin-Leistung nicht die 100 Punkte, aber für uns ist es wieder ein Schritt in die richtige Richtung“, hat der FC-Coach bei Jojic eine gewisse Einsicht feststellen können.
    Wenn die für eine Länderspielpause relativ große FC-Trainingsgruppe am Donnerstag (18 Uhr) ihr Testspiel beim SV Bergisch Gladbach bestreitet, wird auch Sehrou Guirassy erstmals nach seiner Verletzungsserie wieder mitmischen können. „Er macht einen glücklichen Eindruck. Es geht ihm gut, er hat keine Schmerzen mehr“, freut sich Stöger für den gerade 21 Jahre alt gewordenen französischen Stürmer.

    Link: http://www.rundschau-online.de/sport...rkeit-26235176

  23. #148
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    FC-Homepage 21.03.2017

    Erfolg vor Gericht

    FC GEHT GEGEN SCHWARZHÄNDLER VOR



    Der 1. FC Köln hat vor dem Amtsgericht Siegburg erfolgreich gegen einen Mann geklagt, der Tickets für FC-Spiele zu überhöhten Preisen im Netz angeboten hatte.

    Eintrittskarten für die Spiele des 1. FC Köln sind begehrt. Der FC versucht, möglichst vielen unterschiedlichen Fans den Besuch im RheinEnergieSTADION zu ermöglichen. Aus diesem Grund setzt der FC beispielsweise auf das abgestufte Vorverkaufssystem mit dem Vorkaufsrecht für Mitglieder und einer Kontingentierung bei Topspielen, die Begrenzung der Zahl von Dauerkarten sowie unterschiedliche Tagesticketpreise.

    Umso ärgerlicher ist es, wenn Tickets nur erworben werden, um sie zu überhöhten Preisen im Netz weiterzuverkaufen, sei es bei Internet-Auktionshäusern oder auf einschlägigen Ticketbörsen, mit denen der FC nicht kooperiert. Immer wieder beschweren sich ehrliche Fans beim FC über diesen gegen die AGB des Clubs verstoßenden Handel. Nicht zuletzt deshalb geht der 1. FC Köln – auch mit Unterstützung der Rechtsanwaltskanzleien Lentze Stopper und Becker Haumann Mankel Gursky – konsequent gegen Schwarzhändler vor.

    Vor dem Amtsgericht Siegburg hat der FC nun erfolgreich einen Schwarzhändler verklagt, der mehrfach Tickets zu weit überhöhten Preisen im Netz verkauft hatte. Der Beklagte muss eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 Euro leisten sowie sämtliche Anwalts- und Verfahrenskosten zahlen. „Wir engagieren uns im Interesse unserer ehrlichen Fans und Mitglieder konsequent gegen Schwarzhandel. Dieses Vorgehen und der aktuelle Prozess sollen abschreckende Wirkung haben und das Signal setzen, dass es kein lohnendes Geschäft ist, unsere Fans abzuzocken“, betont FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

    Für Fans, die ihre Tickets zu einem Spiel nicht nutzen können und weitergeben möchten, hat der FC eine Online-Ticketbörse eingerichtet. Kurzfristig können auch an der Spieltagsbörse am RheinEnergieSTADION noch legal Tickets zurückgegeben und erworben werden.

    Link: https://www.fc-koeln.de/fc-info/news...zhaendler-vor/

  24. #149
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    GBK on 22. März 2017 at 00:01

    Der verspielte Junge: Wie der Effzeh Guirassy wieder aufbaut



    Sehrou Guirassy schöpft Hoffnung. Der 21-Jährige hat seine schwere Verletzung aus dem Winter
    auskuriert und steht wieder voll im Saft. Am Donnerstag wird er nach drei Monaten wieder ein Spiel
    für den 1. FC Köln bestreiten. Sein Trainer Peter Stöger hofft, dass der Franzose noch in dieser
    Saison seine Qualitäten unter Beweis stellen kann.


    Köln – Am Donnerstag wird es endlich soweit sein. Drei Monate nach seinem letzten Einsatz für die Geissböcke wird Sehrou Guirassy wieder sein Trikot mit der Nummer 19 überstreifen. Im Testspiel in Bergisch Gladbach wird der Stürmer Spielpraxis sammeln können. „Laufen lassen“ wird ihn sein Trainer. Peter Stöger ist froh, den kantigen Angreifer wieder als Alternative zu haben.

    Er macht einen glücklicheren Eindruck

    Im Sommer die Knie-OP, im Winter eine hartnäckige Entzündung: Laut eigener Aussage ist Guirassy wieder schmerzfrei. Wochenlang wurde er von den Reha-Trainern behutsam wieder an die Belastung herangeführt. Nun muss der 21-Jährige selbst die letzten Prozent aus seinem Körper kitzeln, um zu wissen, ob die Entzündung wirklich abgeklungen ist.


    Sehrou Guirassy (Mitte) mit Landsmann Anthony Modeste und Birk Risa.

    „Es geht ihm gut, momentan ist alles okay“, äußert sich Stöger vorsichtig. Nach den vielen Rückschlägen, die Guirassy in dieser Saison bereits erlitten hat, hoffen die Geissböcke, dass kein weiterer folgt. Doch der Neuzugang aus dem Sommer scheint selbst endlich ein besseres Gefühl zu haben, Vertrauen in sich gefunden zu haben. „Er macht einen offenen, einen glücklicheren Eindruck“, sagt Stöger. „Ich sehe ihn auf einem richtig guten Weg.“

    Guirassy paukt fleißig Deutsch

    In den vergangenen Monaten verbrachte Guirassy die meiste Zeit bei den Physiotherapeuten und mit Reha-Coach Marcel Abanoz. Bis auf wenige Wochen im Spätherbst hat Guirassy noch nicht dauerhaft mit der Mannschaft trainieren können. Alles andere als einfach für den ruhigen, immer freundlichen Jungen, der inzwischen fleißig Deutsch paukt.
    Beim Effzeh haben sie sich in den letzten Wochen intensiv um ihn gekümmert. Nach der Knie-OP hatte Guirassy erst das Vertrauen in die medizinische Abteilung aufbauen müssen. Seit der Entzündung scheint er sich nun sicher und in guten Händen zu fühlen. „Wir kümmern uns natürlich mehr um ihn. Das ist ja klar“, sagt Stöger, der genauso wie Sportchef Jörg Schmadtke in der letzten Zeit immer wieder das Gespräch mit dem Stürmer gesucht hat.

    Ich hoffe, dass er in dieser Saison noch helfen kann

    Es scheint zu fruchten. Zumindest körperlich ist Guirassy auf einem guten Weg. Jetzt muss er gesund bleiben, um auch seine sportliche Qualität in die Mannschaft einbringen zu können. „Er hat einen richtig guten Abschluss und einen gute Technik. Und ich hoffe, dass er in dieser Saison noch helfen kann.“

    Wenn Stöger über Guirassy spricht, schwingt so etwas wie das Gefühl eines Vaters für seinen Sohn mit. „Einen verspielten Jungen“ nennt der Österreicher den 21-Jährigen, der aufgrund seiner Statur älter und erwachsener aussieht. „Wenn man ihn sieht, vergisst man manchmal, dass er noch ein richtig junger Bursche ist.“ Und mit einem Lächeln fügt er an: „Wenn er die Größe von Leo Bittencourt hätte, hätte man viel mehr Mitleid mit ihm. Aber er wirkt wie ein gestandener Mann.“ Jetzt muss sein Körper nur noch die gestiegene Belastung verkraften. Dann kann Guirassy auch endlich wieder Fußball spielen wie ein gestandener Mann.

    Link: http://geissblog.koeln/2017/03/der-v...ieder-aufbaut/

  25. #150
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    Kicker 22.03.2017, 12:14

    Eingriff an den Nasennebenhöhlen

    Rudnevs fällt bei Köln vorerst aus

    Artjoms Rudnevs wird dem 1. FC Köln einige Tage fehlen. Der Stürmer muss sich einem operativen
    Eingriff an den Nasennebenhöhlen unterziehen.



    Fällt vorerst aus: Artjoms Rudnevs.

    Der lettische Angreifer hat seit geraumer Zeit Probleme mit den Nasennebenhöhlen, was die Atmung beeinträchtigt. Aus diesem Grund hat sich Rudnevs entschieden, sich am heutigen Mittwoch in einer Kölner Hals-Nasen-Ohren-Arzt-Klinik einer Operation zu unterziehen.

    Wie lange der 29-Jährige ausfällt und wann er wieder trainieren und spielen kann, soll nach dem Eingriff entschieden werden. In der aktuellen Spielzeit war Rudnevs 15-mal in der Liga für die Geißböcke am Ball, kam dabei zehnmal von der Bank (kicker-Notenschnitt 3,13) und erzielte drei Tore.

    Link: http://www.kicker.de/news/fussball/b...rerst-aus.html

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