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  1. #1
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    Stefan Ruthenbeck | Interimstrainer ab 03.12.2017

    Stefan Ruthenbeck
    (Interim) Chef Trainer informationen
    Geburtstag 19. April 1972
    Geburtsort Köln, Deutschland
    Beruf Lizenzspieler | Trainer 1.FC Köln U19
    Vertrag bis Vertrag bis 31.12.2017
    Position Abwehr
    Größe 183 cm
    Beim FC seit 01.07.2017
    Vertragsdauer Interimstrainer im Profibereich bis 31.12.2017
    Vereine und Spielerdaten
    Jahre Verein Spiele (Tore)
    1993-1999
    1999-2004
    2005
    Bad Honnef
    TUS Mayen
    Karriereende
    -
    -
    -
    Stationen als Trainer
    2004-2007
    2007-2010
    2010-2012
    2012-2013
    2013-2015
    2015-2016
    2017-
    TUS Mayen | Spieler und Trainer
    TUS Mayen | Trainer
    SpVgg Wirges | Trainer
    VFR Aalen II | Trainer und Leiter Nachwuchsabteilung
    VFR Aalen | Trainer
    Greuther Fürth | Trainer
    1. FC Köln | Trainer U-19

    Biographie

    Spielerkarriere

    In seiner Jugend spielte Ruthenbeck für den 1.FC Quadrath-Ichendorf, später in dessen Seniorenmannschaft. Als Aktiver wechselte er 1991 zur SpVgg Oberaußem-Fortuna in die Verbandsliga Mittelrhein. Nach mehreren Berufungen in die U21-Mittelrheinauswahl ging er 1993 zum FV Bad Honnef, danach zum FV Rheinbrohl, für den er bis 1999 spielte, ehe er zur Saison 1999/00 zum TuS Mayen in die damals viertklassige Oberliga Südwest wechselte.

    Trainerkarriere

    2004 bis 2010: TuS Mayen
    Beim TuS Mayen begann Ruthenbeck auch seine Karriere als Trainer, wo er ab Sommer 2004 als Spielertrainer fungierte. Zuvor hatte er mit dem Oberligisten den zur Teilnahme am DFB-Pokals berechtigenden Rheinlandpokal gewonnen. Die Mannschaft trat daher im August 2004 in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart an, dem sie jedoch mit 0:6 deutlich unterlag. In den folgenden Jahren gelang es Ruthenbeck immer wieder, mit einer wegen der geringen finanziellen Möglichkeiten immer weiter verjüngten Mannschaft den Klassenerhalt zu erreichen. Im April 2010 schloss Ruthenbeck die zehnmonatige Ausbildung zum Fußballlehrer an der Kölner Hennes-Weisweiler-Akademie erfolgreich ab, die er zusammen mit ehemaligen Profis wie Markus Babbel, Christian Ziege und Torsten Lieberknecht absolvierte.Bereits wenige Wochen später stand Ruthenbeck erneut im Blickpunkt, als er am 30. Spieltag der Saison 2009/10 in der Schlussphase des Spiels seines TuS Mayen gegen den SV Alemannia Waldalgesheim seine Mannschaft anwies, den Ausgleichstreffer der Waldalgesheimer zum 3:3 zuzulassen, weil der 3:2-Führungstreffer der Mayener unmittelbar zuvor nur unter Verletzung des Fair Play zustande gekommen war. Ruthenbeck wurde daraufhin vom DFB mit dem Fair-ist-mehr-Bundespreis ausgezeichnet, der TuS Mayen stieg am Saisonende jedoch mit zwei Punkten Rückstand auf die SpVgg EGC Wirges (die sie mit einem Sieg gegen Waldalgesheim aufgrund der besseren Tordifferenz eingeholt gehabt hätte) als Tabellen-17. in die Rheinlandliga ab.

    2010 bis 2012: SpVgg EGC Wirges
    Nach insgesamt elf Jahren im Verein wechselte Ruthenbeck nach dem Abstieg der Mayener zur SpVgg EGC Wirges, die er in der folgenden Saison auf den elften Tabellenplatz führte. Im Sommer 2011 lehnte er ein Angebot der in die viertklassige Regionalliga abgestiegenen TuS Koblenz ab, dort Cheftrainer zu werden. In der folgenden Saison konnte er mit der Mannschaft die Platzierung erneut verbessern; der Verein belegte am Saisonende den zehnten Tabellenplatz.

    2012 bis 2015: VfR Aalen
    Im Sommer 2012 wechselte Ruthenbeck zum Zweitliga-Aufsteiger VfR Aalen, bei dem er Leiter des nach dem Aufstieg neu organisierten Nachwuchszentrums wurde.[4] Zusätzlich übernahm er das Training der als U-23 fungierenden zweiten Mannschaft des Vereins, die zuvor in die siebtklassige Landesliga Württemberg abgestiegen war. Während der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 leitete er im Juli 2012 auch drei Wochen lang auch das Training der Profimannschaft, als der eigentliche Cheftrainer Ralph Hasenhüttl krankheitsbedingt ausfiel. Mit der zweiten Mannschaft gelang ihm in der folgenden Saison unter anderem eine Serie von 14 Siegen in Folge, so dass die Mannschaft am Saisonende mit elf Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz und einem Torverhältnis von 94:33 Toren den sofortigen Wiederaufstieg in die Verbandsliga erreichte. Nach dem Rücktritt von Hasenhüttl am Saisonende wurde Ruthenbeck für die neue Saison 2013/14 sein Nachfolger als Cheftrainer der in der 2. Bundesliga spielenden Profimannschaft.In der Saison 2014/15 stieg die Mannschaft unter seiner Führung in die 3. Liga ab.

    2015 bis 2016: SpVgg Greuther Fürth
    Zur Saison 2015/16 wechselte Ruthenbeck als neuer Cheftrainer zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag.Am 21. November 2016 wurde er wegen sportlichen Misserfolgs entlassen. Zu seinem Nachfolger wurde Janos Radoki ernannt.

    Seit 2017: 1. FC Köln
    Im Juli 2017 begann sein Engagement bei der A-Jugend des 1. FC Köln. Am 3. Dezember 2017 übernahm er die nach 14 Spieltagen mit gerade mal drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stehende Bundesligamannschaft vom entlassenen Peter Stöger zunächst bis zur Winterpause.
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  2. #2
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    Ruthenbeck wird Trainer in Fürth

    Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit dem VfR Aalen geeinigt und so wird Stefan Ruthenbeck ab 1. Juli neuer Trainer beim Kleeblatt. Der Coach hat vom VfR Aalen gleichzeitig die schriftliche Zusage erhalten, bereits ab dem Trainingsstart am 22. Juni die Lizenzmannschaft der Spielvereinigung betreuen zu dürfen.

    Mit Ruthenbeck kommt sein bisheriger Co-Trainer Michael Schiele nach Fürth, der ebenfalls einen Zweijahresvertrag erhält. Präsident Helmut Hack: „Ich habe mit Aalens Präsidenten Berndt-Ulrich Scholz in den vergangenen Wochen zahlreiche telefonische Unterredungen geführt. Es war für beide Seiten nicht leicht, eine Lösung zu finden, mit der beide am Ende leben können. Es war ein langer Weg auf dem viel Geduld und Fingerspitzengefühl notwendig war. Es war auch für Bernd-Ulrich Scholz nicht einfach, da Stefan Ruthenbeck in Aalen ein höchst angesehener Trainer ist.“

    Stefan Ruthenbeck übernahm vor zwei Jahren das Traineramt in Aalen und war zuvor Coach der U23 und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. „Ich bin froh, dass zwischen den Vereinen eine Einigung erzielt wurde. Ich hatte super Gespräche mit den Verantwortlichen der Spielvereinigung und freue mich auf die Arbeit beim Kleeblatt. Ich sehe hier eine klasse Aufgabe.“, so der 43-Jährige. Presse Info vom 12.06.2015
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  3. #3
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    Peter Stögers Nachfolger in Köln | Wer ist eigentlich Stefan Ruthenbeck?



    Bislang ist er nur "der Nachfolger" von Trainer Peter Stöger oder die "Interims-Lösung" des 1. FC Köln. Dabei hat Stefan Ruthenbeck (45) im Fußballgeschäft schon einiges erlebt, allerdings nicht sehr viel Gutes.

    Bei den Zweitligisten VfR Aalen und SpVgg Greuther Fürth erinnert man sich womöglich nicht ganz so gern an die gemeinsame Zeit mit Stefan Ruthenbeck zurück. Die Württemberger stiegen mit ihm ab, bei den Franken wurde er im November 2016 mangels sportlicher Erfolge beurlaubt.

    Als Spieler kam er nie über das Niveau eines Amateurfußballers hinaus, beendete seine aktive Zeit als Fußballer 2004. Und er entschied sich, Trainer zu werden. Er trainierte Teams beim VfR Aalen und bei Greuther Fürth. Im Juli 2017 zog es ihn in die Domstadt: Ruthenbeck übernahm die U19 beim "Effzeh".

    Seit Sonntag bis Weihnachten hat er vorerst das Sagen bei den Profis. Dass er zuvor nach seinen Zweitliga-Jahren in Aalen und Fürth in den Jugendbereich ging, sei für ihn kein Rückschritt gewesen; vielmehr habe er sich als gebürtiger Kölner (19. April 1972) bewusst für das spannende Projekt entschieden, junge Talente für höhere Aufgaben fit zu machen.

    Ruthenbeck ist Heavy-Metal-Fan. Er scheint den Profifußball einigermaßen entspannt zu erleben. Zumindest, das vertraute er dem Internetportal Spox an, müsse er nicht ständig in der Öffentlichkeit stehen und habe sich auch in der Karriereplanung keinen Druck gemacht. Eines ist Ruthenbeck auch: Träger des Fair-ist-mehr-Preises des DFB. Den bekam er, weil er als Trainer seines damaligen Vereins TuS Mayen seine Spieler anwies, in der Oberligapartie gegen Waldalgesheim den Ausgleich der Gäste zum 3:3 zuzulassen.

    Grund für diese ungewöhnliche Anweisung in der Saison 2009/10: Mayens Führung zum 3:2 war unter Verletzung des Fair-Play-Gedankens gefallen - und das wollte Ruthenbeck korrigieren. Mayen stieg später ab, weil zwei Punkte fehlten. "Wir haben die einzig richtige Entscheidung getroffen - auch wenn ich damals zwei schlaflose Nächte verbracht habe", ließ er seinerzeit wissen. Nun wird er die richtigen Entscheidungen in der Bundesliga treffen müssen – oder in der 2. Liga.

    Fest steht: Ruthenbeck hat von Beginn an einen schweren Stand in Köln. Denn die Fans und selbst ehemalige Spieler wie Lukas Podolski hatten bis zuletzt gehofft, dass der Österreicher Peter Stöger, mit dem sich der 1. FC Köln nach Jahrzehnten wieder für das internationale Geschäft qualifizieren konnte, in Köln bleibt. Sein Rauswurf kommt dem "Ende eines Märchens" gleich. Der letzte Satz aber ist noch nicht geschrieben.

    Der 1. FC Köln ist zwar noch nicht sicher abgestiegen. Große Illusionen, den Rückstand von elf Punkten auf Tabellenplatz 15 noch aufzuholen, macht sich aber in Köln kaum jemand. Das ist eine Chance für Ruthenbeck und seinen Assistenten Kevin McKenna. Auf sie wartet am Sonntag (13 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Freiburg die erste Bewährungsprobe.
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  4. #4
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    SpVgg Greuther Fürth sucht Trainer "voller Tatendrang"



    Ein Nachwuchstrainer soll die SpVgg Greuther Fürth in der Zweiten Liga wieder in die Erfolgsspur führen.

    Interimscoach Radoki kündigt als erstes „harte Arbeit“ an.


    Nach einem wochenlangen Schwebezustand hat die siebte Saisonniederlage Stefan Ruthenbeck endgültig den Trainerjob bei der SpVgg Greuther Fürth gekostet. Einen Tag nach dem 1:2 beim Aufsteiger Dynamo Dresden verkündete der Fußball-Zweitligist die Trennung von dem 44 Jahre alten Chefcoach, der seine Arbeit bei den Franken im Sommer 2015 aufgenommen hatte. „Die Entwicklung der letzten Monate macht uns große Sorgen. Bei unseren Entscheidungen geht es alleine um den Verein“, sagte Präsident Helmut Hack in einer Mitteilung des Tabellen-13., den nur drei Punkte von der Abstiegszone trennen.

    Für eine sportliche Wende soll Janos Radoki sorgen, der bisherige Trainer der Fürther A-Junioren. Der 44-Jährige werde das Amt des Cheftrainers „mindestens bis zur Winterpause“ übernehmen, kündigte der Verein an. „Janos hat in den letzten Jahren gute Arbeit in der U19 geleistet und wir trauen ihm zu, an den richtigen Stellschrauben zu drehen“, äußerte Sportdirektor Ramazan Yildirim.

    Das erste Training unter Interimscoach Radoki findet am Dienstag statt. „Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen und bin voller Tatendrang. Wir werden gemeinsam mit der Mannschaft hart dafür arbeiten, dass wir die Spielvereinigung zurück in die Erfolgsspur bringen“, sagte Radoki. Viel Zeit bleibt ihm nicht: Schon am Freitag feiert er zum Auftakt des 14. Zweitliga-Spieltags seine Profi-Premiere im kniffligen Heimspiel gegen den Tabellen-15. Arminia Bielefeld.

    Das Vertrauen der Vereinsführung in den streitbaren, aber innerhalb der Mannschaft anerkannten Fußballlehrer Ruthenbeck war schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich vorhanden. Ruthenbeck konnte aber in kritischen Situationen mehrfach positive Ergebnisse liefern, etwa mit einem Erfolg im DFB-Pokal gegen den Europa-League-Teilnehmer FSV Mainz 05 und dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale (gegen Borussia Mönchengladbach).

    In einem Gespräch nach der Niederlage am Sonntag in Dresden habe sich die Vereinsführung gemeinsam mit Ruthenbeck darauf verständigt, dass es das Beste für den Verein sei, wenn es „einen neuen Impuls“ gebe. Bei dem Meinungsaustausch hat Ruthenbeck die Verantwortlichen nach Vereinsangaben auch informiert, dass er seinen am 30. Juni 2017 auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Mit Ruthenbeck muss auch Co-Trainer Michael Schiele gehen. „Unsere Situation ist kritisch und erfordert es, dass wir uns mit den Problemen auseinandersetzen und das haben wir gemacht“, sagte Sportchef Yildirim zum nicht überraschenden Trainerwechsel beim Kleeblatt.

    Quelle: KSTA
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  5. #5
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    FC-Interimstrainer Ruthenbeck: „Bis Schalke und nicht weiter“



    Trainer Stefan Ruthenbeck ist nicht zu beneiden.

    Eine wirkliche Wahl hatte er nicht: Als Sportdirektor Jörg Jakobs (47) den damaligen U19-Trainer Stefan Ruthenbeck (47) fragte, ob er die Nachfolge von Peter Stöger (51) annehmen würde, war klar, dass Absagen nicht ging. Denn: Ruthenbeck war der einzige verbliebene Trainer im Klub, der den geforderten „Fußball-Lehrer“-Schein besitzt.

    Andere Kandidaten wie etwa U21-Coach André Pawlak haben lediglich die A-Lizenz, dürften nur zwei Spiele auf der Bank sitzen. Die Rückrunde will sich Ruthenbeck aber offensichtlich nicht antun. Vor der Partie bei den Bayern sagte der Interims-Coach, der sich schon mit dem neuen Geschäftsführer Armin Veh (56) besprochen hat: „Wir haben eine klare Regelung. Es geht bis zum Schalke-Spiel. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.“


    Quelle: Express
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