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  1. #301
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    Dortmund präsentiert den neuen Trainer

    Offiziell: Stöger wird Bosz-Nachfolger

    Borussia Dortmund wartet seit neun Pflichtspielen auf einen Sieg, die Krise hat sich nach dem 1:2 gegen Werder Bremen zugespitzt. Bei der Pressekonferenz des BVB wurde auch offiziell die Beurlaubung von Peter Bosz bekanntgegeben. Der jüngst beim 1. FC Köln beurlaubte Peter Stöger schließt die Lücke auf der Trainerbank.



    Nun Hand in Hand in Dortmund: Peter Stöger und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

    Nach acht sieglosen Spielen in der Liga ist Dortmund von Rang eins auf Platz sieben abgerutscht, der vor der Saison für Thomas Tuchel verpflichtete Bosz ist nicht mehr zu halten. "Die Enttäuschung sitzt sehr tief", ließ der Niederländer nach der Pleite gegen Bremen wissen, "das war sehr schlecht, und ich bin der Verantwortliche dafür."

    Als Favorit auf die Nachfolge galt der gerade erst von einer Woche beim 1. FC Köln entlassene Stöger, der bei der Pressekonferenz anwesend war und von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke dann auch gleich als künftiger Trainer vorgestellt wurde. "Wir sind dankbar, dass er spontan bereit war, uns zu helfen und die Saison mit uns zu Ende zu bringen", meinte Watzke.

    Am Dienstag schon geht es für Dortmund in der Bundesliga mit dem Spiel beim 1. FSV Mainz 05 weiter. Stöger wird da bereits auf der Bank sitzen.

    Im Sommer soll nach Möglichkeit Julian Nagelsmann beim BVB übernehmen.
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  2. #302
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    Kommt auf den Auflösungsvertrag an, ob er einen neuen Job direkt annehmen darf oder nicht. Und was das für die Abfindung bedeutet.

    Ich bezweifele das wir die Abfindung zurückbekommen.

    Und das ganze hat dann einen extrem faden Beigeschmack. Kann mir keiner erzählen, dass das ganze zeitlich nur Zufall ist.

    Haben die Einnahmen aus der Euroleague mal komplett in Abfindungen von Schmadtke und Stöger investiert.

    Glückwunsch FC.
    Ich diskutiere nicht, weil ich vorher nachdenke.(Karl Lagerfeld)

  3. #303
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    Anders wäre es wohl nur im Rahmen einer Lohnfortzahlung bis Vertragsende.
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  4. #304
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    Stögers Vertrag lief bei uns ja noch. Wenn ich Watzke richtig verstanden habe, hat er mit Wehrle das geklärt, dass der FC Stöger sofort frei gibt. Wehrle wird schon dafür gesorgt haben, dass der FC zumindest ohne finanziellen Schaden aus der Sache rausgegangen ist.
    1. FC Köln - Wir sind kult, Ihr nur ein Fussballverein.

  5. #305
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    Habe die PK nicht gesehen. Bezweifle aber das da für uns viel erspart bleibt.

    Sollen uns lieber einen Spieler kostenlos an uns ausleihen, der uns weiter helfen kann.
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  6. #306
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    Soviel zu Stögers "Herzensangelegenheiten". Im Endeffekt auch nicht viel besser als bei jedem anderen Trainer. Aber egal, Stöger ist Geschichte und was mich interessiert sind 3 Punkte gegen Freiburg. Hoffe nur das der BVB wirklich einen großen Teil der Summe an uns zurückzahlen wird damit die Stöger direkt bekamen.
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  7. #307
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    Kommentar: Warum Stögers BVB-Engagement nicht überraschend kommt



    Neu in Dortmund: Peter Stöger

    Sogar im Business Bundesliga kommt es nicht alle Tage vor, dass ein Trainer nur sieben Tage nach seiner Demission bei einem Liga-Konkurrenten vorgestellt wird. Im Fall von Peter Stöger ist der Vorgang sogar außergewöhnlich. Während große Teile der Kölner Anhängerschaft dem charismatischen Österreicher noch Tränen hinterherweinen, steht er schon bei Borussia Dortmund auf der Matte. Bereits in der Sommerpause hatte der BVB mit Stöger und Stöger mit dem BVB geflirtet, doch der Coach sagte damals ab.

    Verübeln kann man dem Österreicher jetzt nicht, dass er die große Chance Borussia nutzen will. Solch eine bietet sich schließlich nicht alle Tage. Vielleicht will er es dem FC-Präsidium auch zeigen, sein Abgang in Köln nach vier erfolgreichen Jahren war am Ende unschön. Ob Stögers Dienstbeginn beim BVB am Sonntag so geplant und möglicherweise insgeheim schon abgesprochen war? Beim FC reagierte man empört und geht von einer Inszenierung aus, die Stögers Wechsel noch vor der Winterpause ermöglichen sollte.

    Stöger war sieben Tage ohne Job

    Dagegen spricht, dass sich sein Co-Trainer Manfred Schmid vor sechs Tagen in Köln an der Hüfte operieren ließ und ausfällt. Doch dass Stöger in Dortmund gelandet ist, überrascht nicht. Die Mechanismen und Handlungen in der Branche sind banaler und naheliegender, als viele denken. Stöger war auf dem Markt, der BVB war an ihm interessiert. Jetzt kommen beide zusammen.

    Stöger hat sicherlich nicht nur gespielt, dass ihm Köln, der FC und die Menschen ans Herz gewachsen sind. Dennoch hielt ihn das alles nicht davon ab, nur sieben Tage nach seiner emotionalen Trennung in Dortmund anzuheuern, wo er ja auch hoch bezahlt wird. So viel zu Nibelungentreue, Jeföhl, kölscher Jung etc... Wer als Fan daran glaubt, ist selbst schuld.

    Quelle: KSTA
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  8. #308
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    Neuer Trainer: FC wird für Stöger-Wechsel vom BVB entschädigt



    Der neue Trainer, Peter Stöger, von Borussia Dortmund

    Von der Häme und den Unterstellungen, er habe seine Entlassung beim 1. FC Köln forciert, weil er mit Borussia Dortmund bereits in Kontakt gestanden habe, bekam Peter Stöger am Montag kaum etwas mit. "Ich muss mich um die Jungs kümmern und sie auf das Spiel am Dienstag in Mainz vorbereiten", sagte der Trainer, der nebenbei in der Europa League für ein Novum sorgt. Denn erstmals betreut mit ein Trainer zwei Bundesliga-Mannschaften in einem Wettbewerb. Den FC betreute er in fünf Spielen der Gruppenphase, mit dem BVB trifft er in der K.o.-Runde auf Atalanta Bergamo.

    Das finanzielle geregelt

    Das war für den Wiener aber kein Thema, seine Gedanken und seine Arbeit galten nur dem Spiel in Mainz. "Es geht darum, den Jungs klarzumachen, dass sie eine außergewöhnliche Qualität besitzen. Das haben sie in dieser Saison schon gezeigt. Jetzt müssen wir schauen, wo wir ihnen Unterstützung geben können", sagte Stöger, der vor allem Einzelgespräche führte. Dass es zu dem Wechsel kam, hatte der 51-Jährige auch den FC-Verantwortlichen zu verdanken. Denn trotz seiner Entlassung eine Woche zuvor war er noch beim FC angestellt. Sein Auflösungsvertrag und der seines Assistenten Manfred Schmid waren auf den 31. Dezember datiert.

    Am Samstagabend kurz vor Mitternacht erhielt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle den entscheidenden Anruf von seinem Dortmunder Amtskollegen Hans-Joachim Watzke. Der fragte an, ob man für den vor der Entlassung stehenden Peter Bosz Peter Stöger verpflichten könne. Wehrle stimmte zu. Dann seien einige formaljuristische Abwicklungen hinsichtlich des Auflösungsvertrags erfolgt. "Aber das haben wir mit Herrn Watzke kollegial hinbekommen", so der FC-Geschäftsführer. Bei diesen Geschäftsbedingungen ging es vor allem um finanzielle Dinge. So wird Borussia Dortmund wohl die Dezembergehälter von Peter Stöger und Manfred Schmid übernehmen, womöglich auch einen Teil der Abfindung, die für beide zusammen jenseits der Millionengrenze liegen dürfte.

    Bleibt Stöger auch nächste Saison?

    Zu dem Umstand, dass Stöger nur eine Woche nach der Trennung vom 1. FC Köln bereits beim Ligakonkurrenten einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten habe, sagte Wehrle: "Das hatte ich nicht für möglich gehalten." Ob Stöger über die Saison hinaus in Dortmund bleibt, ist völlig offen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll Hoffenheims Julian Nagelsmann - der wochenlang mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde - auf der Wunschliste der Dortmunder stehen. "Ich kann nur sagen: Ich habe keinen Kontakt nach Dortmund", erklärte der 30-Jährige.


    Quelle: Rundschau
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

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