Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Europa League 6 Spieltag | Roter Stern Belgrad - 1.FC Köln 1:0

    Europa League 2017/18 - Gruppenphase - Gruppe H

    Roter Stern Belgrad - 1.FC Köln

    Datum: 07.12.2017 - Anpfiff: 21.05 Uhr - Stadion: Rajko Mitic, Belgrad


    Mögliche Aufstellungen:


    Borjan - Stojkovic, Le Tallec, Savic, Rodic - Donald, Krsticic - Srnic, Kanga, Radonjic - Boakye
    Trainer: Milojevic

    T. Horn - Olkowski, Sörensen, J. Horn, Rausch - M. Lehmann, Özcan - Jojic, Bittencourt - Osako, Guirassy
    Trainer: Ruthenbeck


    Schiedsrichter: Madden (Schottland)
    Assistenten: McGeachie (Schottland), Mather (Schottland)
    Torrichter: Robertson (Schottland), Anderson (Schottland)
    Vierter Schiedsrichter: Connor (Schottland)

  2. #2
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    Das war jetzt der neu gesetzte Impuls? Zweite HZ sah absolut übel aus. Hoffentlich kriegen sie die Psyche bis Sonntag wieder fit. Come on, Effzeh!!

  3. #3
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    Das war für mich nichts.

    Nichts vom Team, welches spielerisch eigentlich besser war.
    Nichts von der Defensive, die mal unser Prunkstück war.
    Nichts von den Führungsspielern Lehmann und Horn, die nicht ein einziges Mal laut geworden sind.
    Nichts von den technisch guten Jojic, Osako oder auch Clemens, die keinen Mut hatten.
    Und zu guter letzt nichts vom neuen Trainer, der weder mutig noch besonders sinnvoll gewechselt hat.

    Ich bin im Moment leer.

  4. #4
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    Tja, wie sagte Timo Horn laut kicker doch so treffend: "Es haben Mut und Mittel gefehlt"! Das hat man während der 90 Minuten auch klar feststellen können. Da war nichts zu sehen von der Verve, die man noch gegen Schalke ziemlich eindrucksvoll bemerken konnte und die letztlich auch zum Punktgewinn führte. Wahrscheinlich haben die Spieler spätestens ab Halbzeit 2 auch nicht mehr daran geglaubt. Schade eigentlich, denn Roter Stern Belgrad war sicher nicht besser als der FC und auch nicht besser, als man es nach der Auslosung prognostizieren konnte. Beim FC fehlte der absolute Wille, das Spiel rumzureissen.
    Der Trainer hat anscheinend auch nicht sonderlich mutig agiert, allerdings würde ich das nicht an den Wechseln festmachen: wenn du mit Klünter nur noch einen mit einem Profivertrag ausgestatteten Feldspieler auf der Bank hast, der zudem auch noch ein Abwehrspieler ist, bleibt für "kreative" Wechsel wenig Raum. Das hat man ja auch an Ouahim gesehen, der zumindest mir in seinen ca. 25 Minuten Spielzeit nicht weiter aufgefallen ist. Allerdings muss man auch feststellen, dass bei ihm kein Leistungsabfall festzustellen war gegenüber Clemens, für den er ins Spiel gekommen war.

    Kommen wir zu den "Mitteln", die bei fehlender Moral besonders ins Auge stechen. Das sind m.E. vor allem technische Mittel, die da gemeint sind. Anders erklären sich mir die zig Fehlpässe nicht, die die vergeblichen Versuche, ein Angriffsspiel auszuziehen, immer von vorne herein hemmten. Besonders ist mit das in diesem Spiel bei Guirassy aufgefallen, der viele Bälle einfach verstolpert hat und mit dem Kopf durch die Wand wollte, anstatt einen eventuell besser positionierten Mitspieler zu bedienen. Dass unserem Angriff die Durchschlagskraft fehlt, ist schon seit langem kein Geheimnis mehr: wenn man vorne lediglich Osako und Guirassy, jedenfalls den von gestern, zur Verfügung hat, kommt bestenfalls ein laues Lüftchen dabei raus, bestimmt aber kein Sturm.

    Und so geht es weiter, man kann ganz nach Belieben diesen oder jenen Spieler anführen, gut war gestern keiner. Ich glaube, in der Form von Belgrad hätten wir auch gegen die meisten Zweitligisten verloren oder zumindest nicht gewonnen. Da bleibt nur zu hoffen, dass das Trainerteam es schafft, dieser halbtoten Mannschaft wieder etwas einzuflüstern, das die Hoffnung auf ein erfolgreiches Abschneiden am Sonntag aufrecht erhält.

  5. #5
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    Ich bin größtenteils bei dir, widerspreche in Bezug auf die Möglichkeit zu mutigen Wechseln/Aufstellungsveränderungen.

    Beispiele:
    - Olkowski auf RM vorziehen, wo dieser schon ein paar gute Spiele gemacht hat. Dafür Klünter auf RV bringen.
    - Risa für den indisponierten Özcan bringen, dafür Jojic auf ZM verschieben und Osako auf die Außen - dort wäre er gestern gegen die robuste Art der Serben besser aufgehoben gewesen.
    - Ab der 70. Minute alles oder nichts spielen, z.B. mit Horn, Sörensen und Klünter eine Rumpfabwehr behalten und dafür einen weiteren Offensiven bringen - z.B. Ouahim für Rausch und dafür Clemens mit an vorderste Front.

    Ob das geholfen hätte, weiß man nicht, aber den viel angekündigten "Aktionismus" habe ich von Ruthenbeck nicht gesehen.

  6. #6
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    Pyro und schwacher Fußball:

    Die Pressestimmen zum Euro-League-Aus des FC



    Milos Jojic ist vor Milan Rodic von Roter Stern Belgrad am Ball.

    Der 1. FC Köln scheidet nach einer fußballerisch schwachen Partie in Belgrad aus der Europa League aus.


    Wir haben weitere Pressestimmen für sie gesammelt!

    Kölner Stadt-Anzeiger: „Kölns schwacher Abschied aus Europa – Pyro-Eklat vor Anpfiff“
    Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben für ein Trainer-Debüt. Im Hexenkessel von Belgrad, dem „Marakana“, musste der 1. FC Köln mit seinem neuen Interimstrainer Stefan Ruthenbeck nicht nur bestehen, sondern mit dem allerletzten Aufgebot für den Einzug in die K.o.-Runde der Europa League auch noch gewinnen. Diese Aufgabe war zu groß für das abgeschlagene Schlusslicht der Bundesliga. Im Spiel eins nach Peter Stöger, in dem Fan-Chaoten auf Kölner Seite für unschöne Szenen sorgten, unterlag der FC trotz mehr Spielanteilen mit 0:1. Das Abenteuer Europa ist beendet. Hoffentlich warten die Kölner nicht wieder 25 Jahre auf ein neues. Und 46.000 Belgrader sangen auf Deutsch „auf Wiedersehen“.

    Kölnische Rundschau: „Für den 1. FC Köln geht die Reise in Belgrad zu Ende“
    Mit einem resoluten, jedoch erfolglosen Auftritt hat sich der 1. FC Köln aus der Europa League verabschiedet. Zum Abschluss der Gruppenphase verlor man – wie schon im Hinspiel – mit 0:1 bei Roter Stern Belgrad. Damit zogen die Serben hinter dem FC Arsenal in die K.o.-Phase ein. Die Kölner hätte bei ihrem ersten Auftritt unter dem Übergangstrainer Stefan Ruthenbeck ihrerseits einen Sieg benötigt, um die Gruppenphase zu überstehen.

    Kicker:„Horn: Mut und Mittel haben gefehlt“
    Der 1. FC Köln hat sein Endspiel in Belgrad mit 0:1 verloren und verabschiedet sich damit bereits in der Vorrunde aus der Europa League. Die Kölner waren dabei keineswegs die schlechtere Mannschaft, allerdings fehlte wieder einmal die Durchschlagskraft. Klar, dass die Enttäuschung nach dem Aus überwog. „Wir haben uns mehr erhofft. Wir wollten weiterkommen“, sagte Timo Horn nach Abpfiff bei Sky und trauerte sogleich den vergebenen Chancen aus Durchgang eins nach. "Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei, drei gute Chancen, waren aber zu harmlos", stellte Horn fest und betonte: "Wenn wir das Tor machen, dann sieht es anders aus." So aber machten die Serben das am Ende alles entscheidende Tor und erreichten die Zwischenrunde der Europa League. Für FC-Kapitän Matthias Lehmann ist das die Art und Weise, wie man es machen sollte. "Belgrad hatte eine Chance und die gemacht. So musst du es machen", sagte der Mittefeldmann, für den es eine einfache Wahrheit gibt: "Wenn du kein Tor schießt, kannst du nicht gewinnen." Im weiteren Verlauf machten es die Belgrader clever und brachten den Sieg letztlich über die Runden. Dass es dazu kam, lag aber Horn zufolge auch daran, dass "uns ab der 60. Minute der Mut gefehlt hat und wir nicht die Mittel hatten. Dann reicht es am Ende nicht".

    Geissblog:„Traum geplatzt! Effzeh nach Pleite in Belgrad ausgeschieden“
    Der 1. FC Köln ist als Dritter der Gruppe H aus der Europa League ausgeschieden. Im finalen und entscheidenden Spiel unterlagen die Geissböcke bei Roter Stern Belgrad mit 0:1 (0:1). Damit ging auch das Debüt von Interimscoach Stefan Ruthenbeck in die Hose. Wer am Donnerstagabend im Rajko-Mitic-Stadion zu Gast war, wird dieses Erlebnis wohl nicht vergessen. Unter gewaltigem Sicherheitsaufgebot (mehrere tausend Polizisten waren im Einsatz) und mit einer enormen Emotionalität in beiden Fanlagern lud sich schon eine Stunde vor dem Spiel der Hexenkessel in Belgrad auf. Was mit Gesängen, Pfiffen und Schlachtrufen begann, drehte sich zum Anpfiff in Pyrotechnik und hässliche Szenen mit Feuerwerkskörpern, die in gegnerische Fanblöcke abgefeuert wurden und Sitzschalen, die als Wurfgeschosse eingesetzt wurden. Es war ein Vorgeschmack auf das, was in den kommenden 90 Minuten auf dem Platz passieren sollte.

    Sportschau:„Der 1. FC Köln beendet seine Europa-Reise“
    Der 1. FC Köln hat sich mit einer Niederlage aus der Europa League verabschiedet. Beim 0:1 bei Roter Stern Belgrad waren die Rheinländer in einer ganz schwachen Partie zwar das bessere Team - aber nicht das effektivere. Köln spielte am Donnerstag (08.12.2017) im stimmgewaltigen Stadion Marakana von Beginn an mutig nach vorne und kam auch zu kleineren Chancen - etwa durch Frederik Sörensen (13.) oder Milos Jojic (15.). Doch den Treffer markierten die Serben mit ihrer ersten Chance. Slavoljub Srnic verwertete eine flache Hereingabe aus fünf Metern (23.). Ein unglücklicher Rückstand für Köln. Denn auch im Anschluss kam von Belgrad weiterhin herzlich wenig. Der FC versuchte nun, auf den Ausgleich zu drängen, war aber spielerisch oft einfach zu schwach. So vergaben erneut Jojic und Christian Clemens vor der Pause kläglich. „Spielerische Mittel fehlen uns derzeit. Es war zu wenig. Belgrad hat nicht viel gemacht, bis auf die eine Szene,“ so Kölns Keeper Timo Horn hinterher.


    Quelle: Express
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  7. #7
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    Europa-League-Aus gegen Belgrad: Die Spieler des 1. FC Köln in der Einzelkritik

    Der FC scheidet mit einem 0:1 aus der Europa League aus. Wie haben sich die Spieler auf dem Platz geschlagen?

    Unsere Einzelkritik:

    Timo Horn
    Der Kölner Keeper blieb gegen den Linksschuss von Srnic ohne Chance. Sonst kaum geprüft. - Note: 3

    Pawel Olkowski
    Ließ Vorlagengeber Rodic bei der Entstehung des 0:1 in seinem Rücken entwischen. Nicht nur in dieser Szene mit Geschwindigkeitsdefiziten. Nach 65 Minuten ausgewechselt. - Note: 5

    Frederik Sörensen
    Köpfte nach einer gut getimten Jojic-Ecke aus zentraler Position zu unplatziert auf das Tor (13.). Am 0:1 mitschuldig. - Note: 4

    Jannes Horn:
    Der ob der Personalnot ins Abwehrzentrum verschobene Linksverteidiger stand beim Gegentor wie Sörensen zu weit weg von Torschütze Srnic. - Note: 4

    Konstantin Rausch
    Gegen selten gefährliche Belgrader in der Defensive vor keine Probleme gestellt. Als Standardschütze verbessert. - Note: 3-

    Milos Jojic
    Der ehemalige Partizan-Profi zeigte bei seiner Rückkehr nach Belgrad eine engagierte Vorstellung. Ließ die beiden besten FC-Chancen der ersten Halbzeit (14., 34.) allerdings ungenutzt. - Note: 3

    Matthias Lehmann
    Durchwachsener Auftritt. Leistete sich im Vergleich zu Özcan weniger Fehler. - Note: 3-

    Salih Özcan
    Mühte sich im Mittelfeld um Ordnung, was ihm wegen einiger Fehlpässe nicht immer gelang. - Note: 4+

    Christian Clemens
    Ein weiterer schwacher Auftritt des Kölner Eigengewächses, das offensiv kein Faktor war. - Note: 5

    Yuya Osako
    Der Japaner setzte seine Mitspieler vor allem in der ersten Halbzeit mit guten Pässen in Szene, hatte aber Probleme, sich körperlich zu behaupten. Zielte knapp am Pfosten vorbei (54.). - Note: 3

    Sehrou Guirassy
    Unglücklicher Auftritt des Angreifers, dem kaum etwas gelang. Verzeichnete nur einen Torabschluss, der dazu noch ungefährlich war. - Note: 5

    Lukas Klünter
    Kam nach 65 Minuten für Olkowski. Konnte das Aus ebenfalls nicht mehr abwenden. - Note: -


    Quelle: Rundschau Online

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