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    Presse Ticker | Oktober 2017



    1. FC Köln II Trainer - Helmes Nachfolger steht fest

    Der 1. FC Köln II hat einen Nachfolger für den zurückgetreten Patrick Helmes gefunden. Der Mann kommt aus den eigenen Reihen.

    Der bisherige U17-Coach André Pawlak wird neuer Trainer der Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Köln. "Nach dem Rücktritt und dem Drama um Uwe Fecht, ist Jörg Jakobs auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Ich habe zwei Tage überlegt und dann haben wir beschlossen, dass wir das machen", erklärt Pawlak gegenüber dem RevierSport.

    Der 46-jährige A-Lizenzinhaber trainierte in dern Vergangenheit a den KFC Uerdingen, den er zum Regionalliga-Aufstieg führte. Davor war er auch für die SSVg Velbert und SG Wattenscheid 09 tätig. Auch diese Klubs führte er in die Regionalliga West.

    Am Samstag unterlag der FC II der Viktoria im Kölner Derby mit 3:4 (3:2). Timm Golley und Sven Kreyer treffen jeweils doppelt für die Viktoria. Filip Kusic, Roman Prokoph und Michael Klauß waren für den FC-Nachwuchs erfolgreich.

    Die Kölner rangieren auf den vorletzten Tabellenplatz. Pawlak ist sich der schwere der Aufgabe bewusst, geht aber optimistisch an die Sache heran: "In unserer U21 gibt es viele talentierte Spieler. Ich kenne die Mannschaft und habe auch einige Spiele live gesehen sowie auf Video. Die Aufgabe ist natürlich nicht einfach, aber sehr reizvoll. Mit einer zweiten Mannschaft habe ich noch nicht zusammengearbeitet. Aber ich freue mich unheimlich auf diese Herausforderung." Am Montag bittet Pawlak dann seine Schützlinge zum ersten Training.

    Quelle: Reviersport
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  2. #2
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    Das Rudnevs-Rätsel | Warum verließ der Stürmer so plötzlich Köln?


    Das plötzliche Karriereende von Artjoms Rudnevs (29) wirft viele Fragen auf.

    Warum schmiss der Köln-Stürmer (108 Bundesliga-Spiele, Vertrag bis 2019) so jung alles hin?


    Letztlich ließ der Lette selbst Kölns Bosse, Trainer Peter Stöger, die Team-Kollegen und sogar seine eigenen Berater im Unklaren. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (42) nach der Vertragsauflösung am Freitag: „Die genauen Gründe kennt keiner. Aber sein Entschluss stand fest. Er wollte seine Karriere beenden und zurück in die Heimat.“ Kölns Sportboss Jörg Schmadtke (53): „Artjoms hat private, familiäre Probleme. Ich hoffe er kriegt sie in den Griff und wünsche ihm dabei alles Gute. Es gibt Wichtigeres als Fußball.“

    Hintergrund

    Nach BILD am SONNTAG-Informationen hatte der Verein alles versucht, Rudnevs zu unterstützen und zu halten, Hilfe angeboten. Selbst auf mehrfaches Nachfragen wollte Rudnevs aber weder Gründe nennen, noch Alternativ-Lösungen suchen. Immer wiederkehrend in seiner Karriere: Sorgen um seine drei Kinder und seine Frau, die psychisch erkrankt sein soll.

    Bei allen drei Bundesliga-Stationen in Hamburg, Hannover und Köln hatte es mehrfach den Fall gegeben, dass Rudnevs sich vom Training oder sogar von Spielen abmelden musste, weil er keine Betreuung für seine Kinder hatte. Der schlimmste Fall ereignete sich 2015 beim HSV. Seine Frau hatte eine Fehlgeburt erlitten. Im Zuge eines Streits hatte sie Rudnevs später in die Zunge gebissen, musste in die Psychiatrie eingeliefert werden.

    Weggefährten berichten ebenfalls, dass Rudnevs sich abseits vom Bundesliga-Alltag zu Hause um nahezu alles kümmerte. Kinder, Haushalt, Kochen, Putzen, Einkaufen. Auch in Köln war er grundsätzlich der erste Spieler, der nach den Einheiten blitzartig die Kabine verließ, um zurück nach Hause zu fahren. Sein Entdecker und Ex-HSV-Sportchef Frank Arnesen (61) zu BILD am SONNTAG: „Er ist ein großartiger Junge mit einem ganz großen Herzen. Ich wünsche ihm, dass er bald wieder richtig glücklich wird.“

    Quelle: Bild
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  3. #3
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    Claudio Pizarro steht in Köln gegen Leipzig vor seinem Debüt

    Der peruanische Routinier Claudio Pizarro soll dem FC schon im Spiel gegen RB Leipzig helfen, die Tormisere zu beenden.

    Ob der Stürmer gegen Leipzig wirklich auf dem Feld steht, lässt Trainer Peter Stöger aber noch offen.

    Das Interesse in- und ausländischer Journalisten war gewaltig, als Claudio Pizarro am Freitagmittag an seiner künftigen Wirkungsstätte im Rheinenergie-Stadion den Medien vorgestellt wurde. Einerseits ist er mit ab nächsten Dienstag 39 Jahren der älteste derzeit aktive Bundesligaprofi, andererseits ist er mit 191 Treffern in 430 Erstligaspielen der erfolgreichste Ausländer der Bundesliga und der fünftbeste Stürmer überhaupt hinter Gerd Müller (365), Klaus Fischer (268), Jupp Heynckes (220) und Manfred Burgsmüller (213).

    Nach vier Engagements bei Werder Bremen und zwei beim FC Bayern nun zum Abschluss also der 1. FC Köln. Nachdem Pizarro im Sommer keinen Anschlussvertrag bei Werder bekommen hatte, habe es „viele Angebote von überall her“ gegeben. „Aber das richtige war nicht dabei“, so der Peruaner, der unter anderem dem HSV absagte. Dann habe der Anruf von FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke ihn letzte Woche während eines Besuchs in London erreicht, und es sei „das richtige Angebot“ gewesen. Vor einigen Tagen habe man sich getroffen, um alles auf den Weg zu bringen.

    Schmadtke glaubt, dass der abgezockte Stürmer helfen kann, die Tormisere des FC mit nur zwei Treffern in den letzten acht Pflichtspielen zu beenden und den Druck von den anderen Stürmern zu nehmen. Dem pflichtete Trainer Peter Stöger bei. Er sehe Pizarro nicht in der Rolle, als Mittelstürmer „das ganze Spielfeld zu beackern“. Er sei im Strafraum gefährlich, dort auf Chancen zu lauern und sie zu verwerten, sei sein Kerngeschäft: „Manchmal ist Erfahrung mehr wert als 90 Minuten Vollgas.“

    Rekord soll ausgebaut werden

    Darauf, ob der Stürmer bereits am Sonntag (18 Uhr) im Heimspiel gegen Leipzig zum Kader gehört, mochte sich der Trainer nicht festlegen. Man werde es nach den noch anstehenden beiden Trainingseinheiten besprechen. Sein Hinweis, „Claudio kann uns sofort helfen“, deutet jedoch darauf hin.

    Fit gehalten habe sich Pizarro seit dem Saisonende in seiner Münchner Wahlheimat, wo seine Frau und die drei Kinder in Grünwald wohl wohnen bleiben. „Ich kenne in und um München jetzt jeden Wald“, berichtete er angesichts seiner zahlreichen Waldläufe. In der vergangenen Saison hatte er für Werder 19 Bundesligaeinsätze verbucht, zehn von Beginn an. Neben einem Treffer bereitete er zwei vor. Diese dann wohl endgültig letzte Bundesligaspielzeit sei eine Herausforderung für ihn. Er sei sehr gespannt, wieder auf dem Platz zu stehen. Dort wolle er versuchen, seinen 191 Treffern weitere hinzuzufügen. „Ich will meinen Rekord ausbauen, auch deshalb, weil Robert Lewandowski von hinten kommt“, erklärte Pizarro lächelnd. Derzeit weist der Torjäger des FC Bayern 158 Bundesligatreffer vor, könnte sich also noch in dieser Spielzeit dicht an Pizarros jetzige Marke heranschieben.

    Neben seinem Trefferkonto blickte der Peruaner aber auch auf seine neuen Stürmer-Kollegen, allen voran Jhon Cordoba. „Er besitzt Qualität. Vielleicht kann ich ihm mit meiner Erfahrung helfen“, meinte der Top-Torjäger. Zudem könne es dem kolumbianischen Mitspieler guttun, wenn er ihm die Tipps auf Spanisch gebe.

    Pizarros Verpflichtung war möglich, weil er vereinslos war. Solche Spieler dürfen auch außerhalb der Transferperioden im Sommer und Januar verpflichtet werden. Es sei kein Hexenwerk gewesen, auf seinen Namen zu stoßen, als man nach einem sofort einsatzfähigen Stürmer Ausschau gehalten habe, erklärte Schmadtke. Nicht spielberechtigt ist Pizarro aber für die Gruppenspiele der Europa League. Da endete die Meldefrist am 1. September.

    Quelle: Generalanzeiger



    FC-Kommentar zu Pizarro - Auf der Suche nach dem rettenden Strohhalm


    Ein Punkt, ein Tor, Tabellenplatz 18. Probleme in allen Mannschaftsteilen, kaum Druck von der Bank, verletzte Stars. Viel prekärer als beim 1. FC Köln kann die Lage nicht mehr sein. Auch wenn Sportchef Jörg Schmadtke jüngst Vertrauen für die Mannschaft forderte: Den Impuls, das Ruder herumzureißen, traute man dem Kader, der an so vielen Stellen überschätzt und falsch besetzt ist, offensichtlich nicht mehr zu.

    Auf der Suche nach dem rettenden Strohhalm ist man nun bei Claudio Pizarro gelandet. Bei allen Rekorden der Vergangenheit: Er wird 39, wurde trotz seines Kultstatus von Werder fortgeschickt, weil man ihn nicht mehr für konkurrenzfähig hielt. Beim FC hofft man nun, dass das eine Fehleinschätzung war. Sicher ist das nicht. Eine Pizza „Strohhalm“, bitte!
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  4. #4
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    Kommentar zum Pizarro Transfer - die Verpflichtung ist ein Schnellschuss

    Vor vier Jahren trat FC-Manager Jörg Schmadtke vor die Kamera und mit dem Ausspruch "Ruhig, ganz ruhig bleiben" gleichzeitig auf die Euphoriebremse. Der FC stand auf einem Aufstiegsplatz, die Stadt befand sich im Freudentaumel. Schmadtke ist bekannt für seine Ruhe, nimmt Abstand von Schnellschüssen. Doch nun, vier Jahre nach dem Mantra, scheint es mit der Gelassenheit dahin zu sein. Nun lässt sich der Manager mit der Verpflichtung von Claudio Pizarro eben doch zu einem Schnellschuss hinreißen. Das ist kein Wunder: Der FC befindet sich früh in der Saison in einer Krise. Nach sechs Spieltagen stehen in der Liga ein Punkt und ein Tor zu Buche. Schmadtke ist aufgrund seiner Transferpolitik selbst in die Kritik geraten und versucht jetzt nachzujustieren. Mit Pizarro will der FC die Lücke schließen, die Anthony Modeste hinterlassen hat.

    Natürlich darf man dem Peruaner die Qualitäten nicht absprechen. Er ist mit 191 Treffern der erfolgreichste ausländische Angreifer der Liga. Aber Pizarro wird nun 39, war zuletzt vereinslos. Ihm fehlt die Spielpraxis. Trotz aller Erfahrung ist es unwahrscheinlich, dass er kurzfristig die Rolle von Modeste einnehmen wird. Die Kölner werden von seiner Erfahrung profitieren. Ein Feuerwehrmann ist er nicht. Vielleicht ist das aber auch gar nicht Schmadtkes Absicht. Pizarro ist ein Sympathieträger. Durch den Hype um ihn nimmt der Manager Trainer Peter Stöger bewusst aus der Schusslinie. Das ist richtig. Manager und Trainer scheinen das zu behalten, was in einer Krisensituation das Beste ist: Ruhe, ganz viel Ruhe!


    Quelle: Rundschau





    Neuer Stürmer Debüt für Pizarro wohl schon am Sonntag

    Das Interesse in- und ausländischer Journalisten war gewaltig, als Claudio Pizarro am Freitagmittag an seiner künftigen Wirkungsstätte im Rheinenergie-Stadion den Medien vorgestellt wurde. Einerseits ist er mit ab nächsten Dienstag 39 Jahren der älteste derzeit aktive Bundesligaprofi, andererseits ist er mit 191 Treffern in 430 Erstligaspielen der erfolgreichste Ausländer der Bundesliga und der fünftbeste Stürmer überhaupt hinter Gerd Müller (365), Klaus Fischer (268), Jupp Heynckes (220) und Manfred Burgsmüller (213).

    Nach vier Verpflichtungen für Werder Bremen und zwei für den FC Bayern nun zum Abschluss also der 1. FC Köln. Nachdem Pizarro im Sommer keinen Anschlussvertrag bei Werder bekommen hatte, habe es "viele Angebote von überall her" gegeben. "Aber das richtige war nicht dabei", so der Peruaner, der unter anderem dem HSV absagte. Dann habe Jörg Schmadtkes Anruf ihn vergangene Woche während eines Besuchs in London erreicht, und es sei „das richtige Angebot“ gewesen. Vor einigen Tagen habe man sich getroffen, um alles auf den Weg zu bringen.

    „Erfahrung ist mehr wert als Vollgas“

    FC-Sportchef Schmadtke glaubt, dass der abgezockte Stürmer helfen kann, die Tormisere des FC mit nur zwei Treffern in den vergangenen acht Pflichtspielen zu beenden und den Druck von den anderen Stürmern zu nehmen. Dem pflichtete Peter Stöger bei. Der sieht Pizarro nicht in der Rolle, als Mittelstürmer „das ganze Spielfeld zu beackern“. Er sei im Strafraum gefährlich. Dort auf Chancen zu lauern und sie zu verwerten sei sein Kerngeschäft: „Manchmal ist Erfahrung mehr wert als 90 Minuten Vollgas.“

    Debüt möglicherweise am Sonntag

    Darauf, ob der Stürmer bereits am Sonntag (18 Uhr) im Heimspiel gegen Leipzig zum Kader gehört, mochte sich der Trainer nicht festlegen. Man werde es nach den noch anstehenden beiden Trainingseinheiten besprechen. Sein Hinweis, „Claudio kann uns sofort helfen“, deutet jedoch darauf hin. Fit gehalten seit dem Saisonende habe er sich in seiner Münchner Wahlheimat, wo seine Frau und die drei Kinder in Grünwald wohl wohnen bleiben. „Ich kenne in und um München jetzt jeden Wald“, berichtete er angesichts seiner zahlreichen Waldläufe. In der vergangenen Saison hatte er für Werder 19 Bundesligaeinsätze verbucht, zehn von Beginn an. Neben einem Treffer bereitete er zwei vor. Diese dann wohl endgültig letzte Bundesligaspielzeit sei eine Herausforderung für ihn. Er sei sehr gespannt, wieder auf dem Platz zu stehen. Dort wolle er versuchen, seinen 191 Treffern weitere hinzuzufügen.

    Pizarro will Tor-Rekord ausbauen

    „Ich will meinen Rekord ausbauen, auch deshalb, weil Robert Lewandowski von hinten kommt“, erklärte Pizarro lächelnd. Derzeit weist der Torjäger des FC Bayern 158 Bundesligatreffer vor, könnte sich also noch in dieser Spielzeit dicht an Pizarros jetzige Marke heran schieben. Das könnte Sie auch interessieren Neben seinem Trefferkonto blickte Pizarro aber auch auf seine neuen Stürmer-Kollegen, allen voran Jhon Cordoba. „Er besitzt Qualität. Vielleicht kann ich ihm mit meiner Erfahrung helfen“, meinte der Top-Torjäger. Zudem könne es dem kolumbianischen Mitspieler gut tun, wenn er ihm die Tipps auf Spanisch gebe. Dass die Verpflichtung von Pizarro möglich wurde, liegt daran, dass er vereinslos war. Solche Spieler dürfen auch außerhalb der Transferperioden im Sommer und Januar verpflichtet werden. Es sei auch kein Hexenwerk gewesen, auf seinen Namen zu kommen, als man nach einem Stürmer Ausschau gehalten habe, den man sofort holen und einsetzen konnte, erklärte Schmadtke. Nicht spielberechtigt ist Claudio Pizarro allerdings für die Gruppenspiele der Europa League. Da endete die Meldefrist am 1. September.

    Rudnevs überrascht mit Karriereende

    Ein ebenso plötzliches wie unerwartetes Karriereende hat Artjoms Rudnevs beschlossen. Der 29-Jährige bat Jörg Schmadtke um Auflösung seines bis Juni 2019 laufenden Vertrags, „weil er persönliche Probleme hat, die seine Aufmerksamkeit benötigen“, sagte der FC-Sportchef. Man habe seinem Wunsch „schweren Herzens entsprochen, weil wir schon die Dringlichkeit bei ihm verspürt haben, diesen Vertrag aufzulösen“. Seitens des 1. FC Köln wünsche man ihm alles Gute bei der Bewältigung seiner Probleme und hoffe, dass er sie in den Griff bekomme, sagte Schmadtke. Rudnevs kehrt mit seiner Frau und den drei Kindern, das jüngste wurde im März in Köln geboren, in die lettische Heimat zurück. Für den FC war er in dieser Saison nur im DFB-Pokalspiel eingewechselt worden. Kürzlich hatte er sich zum zweiten Mal in diesem Jahr einer Nasennebenhöhlen-Operation unterzogen. Sein Fehlen verschärfe die Personalsituation in der FC-Offensive. Der Pizarro-Transfer habe aber nichts mit der Personalie Rudnevs zu tun, meinte Schmadtke.
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  5. #5
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    Liveticker | Auf diese FC-Startelf setzt Trainer Stöger gegen Leipzig

    Zum Abschluss des siebten Bundesliga-Spieltags nimmt es der 1. FC Köln mit RB Leipzig auf. Kann der Tabellenletzte gegen den Champions-League-Teilnehmer den ersten Sieg der Saison feiern? Wir halten Sie im Liveticker auf dem Laufenden

    >>>> 2 Halbzeit folgt auf der nächsten Seite

    45. Ende der 1.Halbzeit
    44. Jojic vergibt den sicheren Ausgleich, nachdem Bittencourt mit einem tollen Solo über links die Übersicht behält. Der Serbe trifft die Nordtribüne.
    42. Munteres Spiel jetzt von beiden Parteien.
    40. Horn verhindert das 2:0, indem er einen Schuss von Bruma noch so gerade um den Pfosten lenken kann
    38. Cordoba hat den Ausgleich auf dem Fuß, bekommt das Leder aber nicht in den Griff und scheitert kläglich
    38. Horn mit einem riskanten Klärungsversuch vor dem eigenen Sechzehner. Gut, dass Burma den Überblick verloren hat.
    32. Auf der Gegenseite fällt fast der Ausgleich durch Rausch. Sein Schuss aus gut 20 Metern wird gefährlich abgefälscht, aber Gulacsi reagiert blitzartig.
    32. Gelbe Karte für Bonate
    30. Gegen Sabitzer kann Horn noch retten, gegen Klostermann sieht der Olympiafahrer nicht gut aus. Der Schuss schlägt in seiner Torwart-Ecke ein.:
    28. Plötzlich ist Leipzig am Drücker! Horn mit einer Glanzparade gegen Poulsen. Kurz zuvor scheitert Halstenberg am Pfosten.
    27. Diesmal pfeift Zweyer das Foul gegen Corboba. Den folgenden Freistoß stellt Gulacsi vor keine Probleme
    23. Das Auftreten der Kölner lässt hoffen, dass es heute mit dem ersten Dreier klappt. Auch RBL-Trainer Hasenhüttle weiss, das hier kann schiefgehen
    22. Bittencourt setzt Rausch auf der linken Seite wunderbar in Szene – Eckball.
    20. Klünter stellt sich Forsberg in den Weg und lässt ihn nicht vorbei.
    16. Kaum wiederzuerkennen, wie die Stöger-Truppe hier zu Werke geht und das Spiel dominiert. Die Abwehr um Upamencano und Kanote schwimmt.
    15. Und der nächste Angriff der Kölner läuft. Diesmal ist des Bittencourt, aber sein Schuss verhungert.
    14. Oskao hat nach einem Eckball die Riesenchance per Kopf, aber Gulacsi ist auf dem Posten.
    11. Strittige Szene zwischen Cordoba und Upamencano, da der Leipziger seinen Fuß recht hoch nimmt. Der Unparteiische das gefährliche Spiel.
    10. Den ersten Torabschluss verbuchen die Leipziger. Forsbergs Schuss geht aber drüber.
    09. Cordoba steht nach einem Zuspiel von Osako im Abseits.
    08. Klünter macht über rechts Tempo, doch seine Hereingabe auf Osako fängt Gulacsi ab.
    06. Rausch mit einem katastrophalen Querschläger, aber Forsberg nimmt die Einladung nicht an.
    03. Glück für den FC, da Schiedsrichter Zwayer den Gästen einen fälligen Eckball verweigert. Klünter spielte den Ball ins Toraus.
    01. Der FC fängt da an, wo er am Donnerstag aufgehört hat: mit Zug auf das gegnerische Tor. Dabei springt eine Ecke heraus. Jojic prüft Gulacsi aus knapp 20 Metern.

    17.57 Uhr: Ein prominenter Glücksbringer sitzt im Rhein-Energie-Stadion:Anthony Modeste ist vor Ort. Der Franzose lauscht mit seinen Kindern der Hymne.
    17.55 Uhr: Aufstehen bitte! Die FC-Hymne wird jetzt bei bestem Wetter abgespielt. Come on, EFFZEH!
    17.50 Uhr: Im Vergleich zum Europapokalabend gegen Belgrad hat Stöger gleich drei Wechsel vorgenommen: Für Guirassy, Olkowski und Jorge Meré laufen Klünter, Bittencourt und Osako auf. Und ganz wichtig – deswegen erwähnen wir es jetzt erneut – Sturm-Legende Pizarro sitzt auf der Bank.
    17.45 Uhr: Noch 15 Minuten. Kein anderer Bundesligist strahlt weniger Torgefahr aus als der 1. FC Köln. Erst einen Treffer haben Cordoba und Co. in sechs Spielen erzielt – das ist zu wenig. Der Kolumbianer gab 24 Schüsse auf das gegnerische Tor ab, nicht einer landete im Netz.
    17.30 Uhr:
    Noch eine halbe Stunde bis zum Anpfiff. Nutzen wir die Zeit für einen Rückblick: In der Europa League hat der FC am Donnerstag bis zur Erschöpfung gekämpft, am Ende konnte die 0:1-Pleite gegen Roter Stern Belgrad nicht verhindert werden, obwohl der FC im zweiten Durchgang ein Feuerwerk abbrannte. FC-Trainer Peter Stöger hofft, dass seine Truppe an die zweite Halbzeit gegen die Serben anknüpfen kann.
    17.20 Uhr: Auf Leipziger Seite ist Timo Werner nicht mit von der Partie. Der deutsche Nationalstürmer war unter der Wochen beim 0:2 in der Champions League bei Besiktas Istanbul wegen Kreislaufbeschwerden ausgewechselt worden. Eine Diagnose ist bisher nicht bekannt. Zudem fehlt Naby Keita wegen einer Rotsperre und auch Jean-Kevin Augustin fehlt aufgrund eine Erkrankung.

    Die Aufstellung von RB Leipzig:

    Gulacsi - Klostermann, Konate, Upamecano, Halstenberg - Ilsanker, Demme - Sabitzer, Forsberg - Poulsen, Bruma

    17.10 Uhr: Blickt man auf die FC-Ersatzbank, sucht man verzweifelt nach Guirassy oder Meré. Beide stehen nicht im Kader. Clemens ist ebenfalls nicht dabei, er ist krank. Neuzugang Pizarro darf derweil auf sein Debüt hoffen.

    17 Uhr: Und hier ist die FC-Aufstellung:



    Auf der Bank sitzen folgende Spieler: Kessler (ETW), Maroh, Höger, Olkowski, Horn, Handwerker, Pizarro.

    16.55 Uhr: In der vergangenen Saison hat sich der FC ein Remis gegen den damaligen Aufsteiger erkämpft. Für den FC reichte es nach einem 1:3 auswärts zu Hause zum einem 1:1-Unentschieden.

    16.45 Uhr: Neben der Verpflichtung des Südamerikaners ist am Freitag der überraschende Abschied von Artjoms Rudnevs verkündet worden. Aufgrund von persönlichen Problemen beendet der Lette seine Karriere. Der Stürmer ist erst 29 Jahre alt.

    16.35 Uhr: Neuzugang Claudio Pizarro, der am Freitag am Geißbockheim vorgestellt wurde, hat es in den Kader der Kölner geschafft. Ob der Peruaner sogar in der Startelf steht, erfahren wir um 17 Uhr.

    16.30 Uhr: Herzlich willkommen zum Liveticker der Partie zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig. Nachdem der FC vergangene Woche den ersten Punkt der Saison gegen Hannover eingefahren hat, soll heute im besten Fall der erste Dreier her. Es wäre auch eine Premiere, denn gegen den Ost-Klub hat das Bundesliga-Gründungsmitglied noch nie gewonnen. Es wird also höchste Zeit
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  6. #6
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    2. Halbzeit im Live Ticker - Trotz 0:1 liefert der FC ein tolles Spiel ab

    Salih Özcan (r.) im Zweikampf gegen Yussuf Poulsen.


    Zum Abschluss des siebten Bundesliga-Spieltags nimmt es der 1. FC Köln mit RB Leipzig auf. Kann der Tabellenletzte gegen RB Punkten ?

    90.+4.
    Pfiff, das Spiel ist aus.
    90.+4 Ozcan foult Sabitzer. Jetzt haben die Gäste natürlich Zeit.
    90.+2 Über links kommt Rausch, seine Flanke ist aber harmlos.
    90+1. Wechsel bei Leipzig Bernardo kommt für Burma.
    90.+1 Eckball von Rausch, aber Gulacsi ist auf dem Posten.
    90. Vier Minuten werden nachgespielt.
    89. Nach einer Flanke von Bittencourt gibt es nochmal Eckball für den FC. Und die Kölner fordern Strafstoß wg.Handspiel. Zweyer winkt ab.
    87. Der FC wirft alles nach vorne, Leipzig rührt Beton an.
    87. Wechsel beim FC! Höger kommt für Klünter.
    87. Özcan mit einer Hereingabe, die keinen Abnehmer findet.
    84. Klünter blockt einen Geschoss von Forsberg über das Tor.
    82. Hoffnung für den FC! Osako veredelt eine tolle Hereingabe von Handwerker zum 1:2.
    82. Tor für den 1. FC Köln!
    80. Sabitzer bedient Poulsen mit einer Flanke von links, die der Torjäger völlig freistehend per Kopf zum 2:0 einnickt.
    80. Tor für Leipzig!
    78. Ein Konter von Leipzig verläuft ins Nichts.
    76. Handwerker versucht erneut sein Glück, aber Gulacsi kratzt den Ball aus dem Winkel.
    74. Erster Torschuss von Pizarro im FC-Dress!
    74. Klostermann ganz alleine vor Horn, doch der FC-Keeper zeigt seine Klasse und reagiert blitzschnell.
    73. Burma tanzt durch die Kölner Hintermannschaft, nur an Heintz kommt er nicht vorbei.
    72. Mutiger Auftritt von Handwerker, aber sein Solo über die rechte Flanke ist nicht von Erfolg gekrönt.
    69. Strittiges Handspiel im Leipziger Strafraum von Klostermann. Doch auch hier gibt Zwayer keinen Elfmeter.
    68. Wechsel beim FC! Sörensen muss runter, Tim Handwerker feiert sein FC-Debüt.
    67. Bittencourt kommt im Strafraum zu Fall, der Pfiff bleibt aus. Kontakt zum Videoassistenten, er bleibt dabei: kein Elfmeter.
    64. Sabitzer trifft von der rechten Seite nur das Außennetz.
    63. Das Momentum hat sich wieder völlig gedreht. Leipzig drückt, Köln schaut nur noch zu.
    62. Poulsen mit der Möglichkeit zum 2:0, aber Horn zeigt einmal mehr seine ganze Klasse. Sabitzer lieferte die Vorarbeit.
    61. Lehmann fällt Kampl im Mittelfeld. Den fälligen Freistoß klärt Sörensen zur Ecke, die nichts einbringt.
    59. Klünter kocht Bruma geschickt ab.
    57. Von den Leipzigern kommt kaum noch etwas.
    56. Die erste Aktion von Pizarro sorgt gleich für einen Jubelsturm in Müngersdorf.
    Der Neu-Kölner legt auf Bittencourt ab, der befördert das Leder gefühlvoll in die Maschen. Nur leider stand Bittencourt im Abseits.
    55. Obwohl der FC zurückliegt, flippt das Stadion völlig aus. Pizarro wird frenetisch gefeiert.
    54. Wechsel beim FC! Cordoba kann nicht weiterspielen
    54. Pizarro gibt sein Debüt. Hoffentlich hat der Peruaner genügend Luft. Es sind immerhin noch über 30 Minuten zu spielen.

    53. Cordoba verletzt sich und muss wohl runter. Pizarro wird kommen. Das Stadion tobt.
    51. Jojic mit einem harmlosen Freistoß.
    50. Burma prüft Horn aus der Distanz. Der FC-Keeper kann nur abklatschen lassen.
    48. Fast der Ausgleich durch Bittencourt, aber sein Schuss, der von Upamecano abgefälscht wird, trudelt am Kasten vorbei.
    46. Doppelwechsel bei Leipzig
    Die mit Gelb vorbelasteten Demme und Konate müssen runter, Laimer und Kampl kommen

    Halbzeitfazit:
    Tollen Spiel in Köln, es führt leider das falsche Team. Über weite Strecken bestimmten die Kölner die Begegnung gegen RB Leipzig, vergisst aber ein Tor zu erzielen. Das wird häufig bestraft. Und so machen die Gäste fast aus dem Nichts das 1:0. Relativ schnell fängt sich die Stöger-Elf von dem Schock und holt zum Gegenschlag aus. Nur leider vergeben Cordoba und auch Jojic kläglich. Es ist ein Chancenfeuerwerk! Köln hätte längst ein Tor verdient, doch die Null steht. Nach 45 fantastischen Minuten führt aber Leipzig mit 1:0. Beide Mannschaften erarbeiteten sich mehrere Chancen, doch einzig RB traf.
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    Youngster Konaté debütiert für RB, Routinier Pizarro für Köln

    Klostermanns Premiere ebnet Leipzig den Weg

    Der 1. FC Köln bleibt sieglos. Am Sonntagabend unterlagen die Rheinländer beim Debüt von Bundesliga-Rückkehrer Pizarro RB Leipzig mit 1:2. In einem kurzweiligen und temporeichen Fußballspiel erarbeiteten sich beide Teams eine Vielzahl guter Torchancen, doch Köln ging zu fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um - auch nach Osakos spätem Anschlusstreffer.

    Kölns Trainer Peter Stöger tauschte nach dem 0:1 in der Europa League gegen Belgrad dreimal: Für Guirassy, Olkowski und Jorge Meré liefen Klünter, Bittencourt und Osako auf. Pizarro, unter der Woche erst verpflichtet, stand erstmals im Kader, er saß zunächst auf der Bank. Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl setzte nach dem 0:2 in der Champions League in Istanbul auf zwei Innenverteidiger, die zusammen jünger als Pizarro waren: Neben Upamecano gab der A-Jugendliche Konaté seine Bundesligapremiere. Er lief für Orban auf, der ebenso aus der Startelf rückte wie Keita, Augustin und Werner (Blockade der Halswirbelsäulenmuskulatur und des Kiefergelenks). Für sie spielten Klostermann, Bruma und Poulsen.

    Köln gehört die Anfangsphase

    Köln war zu Beginn das zielstrebigere Team: Jojic gab schon in der zweiten Minute den ersten Schuss ab, Gulacsi hatte wenig Mühe. Zwar hatte auch Leipzig wenig später in Person von Forsberg den ersten Abschluss zu verzeichnen (10.), doch dem FC gehörte die Anfangsphase: Osako scheiterte zweimal per Kopf an Gulacsi (14., 18.), und Bittencourt verzog bei einem Flachschuss (15.). Stögers Team spielte entschlossen und frech, baute allerdings ab Mitte des ersten Durchgangs etwas ab. RB wurde nun offensiv zwingender: Halstenberg traf den Pfosten, beim Nachschuss fand Poulsen seinen Meister (29.) ebenso in Horn wie Sabitzer (30.). Dann zappelte die Kugel allerdings in den Maschen: Nach einem Pass von Bruma, den Sabitzer mit der Hacke weiterleitete, erzielte Klostermann sein erstes Bundesligator - 0:1 (30.).



    Gegen Leipzig erstmals im Kölner Trikot in der Bundesliga: Claudio Pizarro.

    Offener Schlagabtausch! Es geht hin und her

    Nach dem Treffer lieferten sich die beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Die Zuschauer sahen ein sehr kurzweiliges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: Für Köln waren Rausch (32.) und Cordoba (38.) nicht erfolgreich, für die Gäste Forsberg (38.) und Bruma (40.). Kurz vor der Pause bot sich schließlich noch Jojic die große Möglichkeit zum 1:1, er schoss nach starker Bittencourt-Vorarbeit allerdings am Kasten vorbei (44.).

    Auch in der zweiten Hälfte bot sich Köln die erste Gelegenheit: Bittencourts Schuss wurde abgefälscht (48.). Dann scheiterte Bruma auf der Gegenseite an Horn (49.). Wenig später debütierte Pizarro für den FC: Cordoba fasste sich an den hinteren Oberschenkel und musste vom Feld, der Peruaner betrat unter großem Applaus das Feld (54.) - und schon bereitete er den Ausgleich vor: Bittencourt traf, stand dabei jedoch im Abseits (56.), weiter 0:1!

    Poulsen trifft per Kopf - Osako auch

    Wie schon im ersten Durchgang ließ sich Köln nach gutem Beginn zunächst wieder zurückdrängen. Poulsen scheiterte erneut an Horn (62.), und auch Klostermann konnte den FC-Schlussmann aus kurzer Distanz nicht überwinden (73.), ehe Bundesligadebütant Handwerker nach seiner Einwechslung Gulacsi prüfte (75.). Dann klingelte es auf der Gegenseite: Poulsen traf nach Sabitzer-Flanke per Kopf (80.), doch Köln gab nicht auf und verkürzte prompt durch Osako (82.). Am Ende musste sich der FC jedoch beugen, da die Schüsse von Handwerker (86.) und Bittencourt abgefälscht wurden (86.).

    Nun ist Länderspielpause - Zeit für Stögers Team, die Mängel aufzuarbeiten, bevor am Freitag, den 13. Oktober (20.30 Uhr) das Spiel in Stuttgart ansteht. Leipzig gastiert am Folgetag (18.30 Uhr) in Dortmund.



    Aufstellung:

    T. Horn - Klünter, Sörensen, Heintz, Rausch - Özcan , M. Lehmann - Jojic, Bittencourt - Osako - Cordoba

    Einwechslungen:
    54. Pizarro für Cordoba
    68. Handwerker für Sörensen
    87. Höger für Klünter

    Reservebank:
    Kessler (Tor), J. Horn, Maroh, Olkowski

    Trainer: Stöger
    RB Leipzig

    Aufstellung:

    Gulacsi - Klostermann, Konaté, Upamecano, Halstenberg - Demme, Ilsanker - Bruma, Forsberg - Y. Poulsen, Sabitzer

    Einwechslungen:
    46. Kampl für Konaté
    46. Laimer für Demme
    90. + 2 Bernardo für Bruma

    Reservebank:
    Mvogo (Tor), Orban, D. Kaiser, Augustin

    Trainer:
    Hasenhüttl

    Torschützen
    0:1 Klostermann (30., Rechtsschuss, Sabitzer)
    0:2 Y. Poulsen (80., Kopfball, Sabitzer)
    1:2 Osako (82., Kopfball, Handwerker)

    Anstoß:
    01.10.2017 18:00 Uhr

    Stadion:
    Rhein-Energie-Stadion, Köln

    Zuschauer:
    48700

    Schiedsrichter:
    Felix Zwayer

    Quelle: Kicker
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  8. #8
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    Die FC-Spieler in der Einzelkritik - Rausch fehlerhaft, Pizarro unauffällig


    Der 1. FC Köln wartet auch nach dem siebten Spieltag auf den ersten Sieg.
    Gegen RB Leipzig kassierte die Truppe von Trainer Peter Stöger eine 1:2-Niederlage.


    Die FC-Spieler in der Einzelkritik.

    Timo Horn - Note 2,5
    In der Torwartecke bezwungen, aber aus der kurzen Distanz kann das passieren. Viele starke Paraden.

    Lukas Klünter - Note 3
    Kommt gut an Gegenspielern vorbei. Seine Flanken bleiben ausbaufähig. Defensiv ordentlich.

    Frederick Sörensen - Note 4,5
    Geriet immer wieder in Not. Schwache Kopfballabwehr vor dem 0:1.

    Dominique Heintz - Note 3,5
    Schafft es weiterhin, in einer anfälligen Kölner Abwehr ordentliche Spiele zu liefern.

    Konstantin Rausch - Note 5
    Extrem emsig, aber fehlerhaft.

    Matthias Lehmann - Note 4
    Seine Abteilung hätte den Auftrag, Forsbergs Einfluss zu minimieren. Eine schwierige Aufgabe, mit der Kölns Kapitän die erwartbaren Schwierigkeiten hatte.

    Salih Öczan - Note 3,5
    Sehr gute Passquote, aber ebenfalls in Schwierigkeiten gegen die Offensive des Vizemeisters.

    Milos Jojic - Note 3,5
    Gut orientiert, sehr gute Pässe und damit hauptverantwortlich für den guten Start. Vergab jedoch wieder beste Chancen.

    Leonardo Bittencourt - Note 3,5
    Enorm spielfreudig, engagiert, mutig. Ließ Klostermann jedoch vor dem Leipziger 1:0 entwischen.

    Yuya Osako - Note 3
    Bereicherte die Kölner Offensive. Nicht zufällig Schütze des Anschlusstores.

    Jhon Córdoba - Note 3
    Guter Einsatz, mehrere fantastische Aktionen. Aber wieder kein Tor. Mit Muskelnerletzung raus.

    Claudio Pizarro - Note 3
    Ein Abschluss, unauffälliges Debüt.


    Quelle: KSTA
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  9. #9
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    1.FC Köln verliert mit 1:2 gegen Leipzig

    Das Spiel blieb spannend bis zum Abpfiff, aber ohne ein glückliches Ende für die Gastgeber.


    Ein sehr gutes Fußballspiel mit hohem Unterhaltungswert, aus Gastgebersicht aber schlimmem Ausgang erlebten die 48.700 Zuschauer in Köln. Mit 1:2 verloren die Gastgeber gegen Leipzig, waren dem Vizemeister ein gleichwertiger Gegner, scheiterten aber erneut an der schwachen Chancenverwertung. Beäugt wurden die Kölner Angriffsbemühungen von hochkarätigen Torjägern. Auf der FC-Bank saß Neuzugang Claudio Pizarro, auf der Tribüne Ex-Mittelstürmer Anthony Modeste mit Frau und Kindern. Der Franzose nutzte eine dreiwöchige Spielpause der chinesischen Liga zu einem Besuch bei der Familie in Köln und dem Stadionbesuch. Zu sehen bekam er vor der Pause eine gegenüber den meisten vorherigen Auftritten wie verwandelt agierende FC-Mannschaft. Von der Anfangsphase an wurde versucht, die Initiative zu übernehmen und die Offensive zu suchen. Keine defensiv abwartende Grundausrichtung, sondern Angriff und Kombinationsfußball standen an erster Stelle.

    Chance auf Ausgleich in der 32. Minute

    Damit wurden die ohne ihren verletzten Torjäger Timo Werner angetretenen Leipziger überrascht. Bis zur 18. Minute musste Peter Gulacsi im Gästetor drei Mal in höchster Not in Duellen mit Yuya Osako klären: In der siebten Minute war er nach feiner Vorarbeit von Lukas Klünter und dessen Hereingabe vor dem Japaner am Ball. In der 14. Minute wehrte er den Ball nach einem Kopfball des Kölners im kurzen Eck ab, und zum dritten Mal klärte er bei einem weiteren Kopfball.

    In dieser Phase stand das Stadion Kopf angesichts der Euphorie, die die Kölner Fans entfachten. Wie im Rausch bewegten sich die in ihrem Weiß-Rot spielenden Gastgeber. Als diese Ekstase abebbte, meldete sich der Vizemeister zurück. Die erste Großchance blieb noch ungenutzt. Marcel Halstenberg traf aus der Distanz den linken Pfosten, Yussuf Poulsen traf den Abpraller aus sechs Metern nicht ins Tor, weil Timo Horn noch den Fuß an den Ball bekam.

    Eine Minute später aber traf der aufgerückte Rechtsverteidiger Lukas Klostermann nach schönem Zuspiel von Marcel Sabitzer ins kurze Eck; Horn hatte den linken Fuß nicht mehr dran bekommen. Bereits in der 32. Minute besaß Konstantin Rausch die Chance zum Ausgleich. Seinen platzierten Schuss aus 24 Metern wehrte Peter Gulacsi aber mit der linken Hand noch ab. Danach war es Jhon Cordoba, der im Leipziger Strafraum auftauchte (38.), sich aber nicht durchsetzen konnte.

    Kein glückliches Ende für die Gastgeber

    Beim Konter war Timo Horn zur Stelle, rettete gegen Emil Forsberg. Mehrmals musste der FC-Schlussmann Glanztaten zeigen. Noch eine Ausgleichsmöglichkeit (44.) vergab Milos Jojic aus 14 Metern. Mit der nächsten Chance (48.) begann die zweite Halbzeit. Diesmal parierte wieder Torwart Gulacsi gegen Bittencourts Distanzschuss. Dann die nächste Hiobsbotschaft für den FC: Jhon Cordoba verletzte sich am linken Oberschenkel bei einem nicht geahndeten Foulspiel. Für ihn kam unter großem Applaus der am Freitag verpflichtete Claudio Pizarro. Eine Minute später der nächste FC-Jubel, Bittencourt hatte ins Tor getroffen, allerdings aus Abseitsposition, weshalb es nicht anerkannt wurde.

    Gut 20 Minuten vor Schluss ging Peter Stöger ganz ins Risiko. Er nahm Frederik Sörensen aus dem Spiel, stellte Matthias Lehmann in die Innenverteidigung und brachte den 19-jährigen Tim Handwerker links als zusätzlichen Außenstürmer. Den Distanzschuss (75.) des Bundesligadebütanten wehrte Torwart Gulacsi an drei Kölnern vorbei ab. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst traf Yussuf Poulsen (80.), zur vermeintlichen Entscheidung. Doch im Gegenzug netzte Yuya Osako per Kopf eine Handwerker-Flanke zum 1:2 ein. So blieb es spannend bis zum Abpfiff, aber ohne ein glückliches Ende für die Gastgeber.


    1.FC Köln:
    T.Horn; Klünter (87. Höger), Sörensen (69. Handwerker), Heintz, Rausch; Jojic, Lehmann, Özcan, Bittencourt; Osako, Cordoba (54. Pizarro).

    RB Leipzig:
    Gulacsi; Klostermann, Konate (46.Laimer), Upamecano, Hlastenberg; Demme (46. Kampl), Ilsanker; Forsberg, Bruma (90.+1 Bernardo); Sabitzer, Poulsen.

    Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

    Tore: 0:1 Klostermann (30.), 0:2 Poulsen (80.), 1:2 Osako (82.).

    Zuschauer: 48.700.

    Gelbe Karten: Konate, Demme.




    Quelle: Generalanzeiger
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  10. #10
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    1.FC Köln zum Verzweifeln ! - Auch mit Pizza keine Party

    Auch Tor-Oldie Claudio Pizarro (38) kann keine Wunder bewirken

    Mann, wie schade: Der FC verlor auch sein bislang bestes Saisonspiel gegen RB Leipzig mit 1:2 (0:1) – weil der Ball erst ins Tor will, als die Partie fast entschieden war! Klostermann und Poulsen bestraften kämpferische, aber am Ende zu harmlose Kölner, immerhin gelang Yuya Osako das erste Liga-Tor seit knapp 450 Minuten.



    Timo Horn ist geschlagen, Leipzig führt.

    Es ist zum Verzweifeln! Auch mit Pizza keine Party! Und jetzt ist das rettende Ufer schon zwei Siege weg – auch wenn der Auftritt Mut machen sollte!

    „Es zählen nur noch Ergebnisse“, hatte Sportchef Jörg Schmadtke die prekäre Situation seines Klubs vor dem Spiel hinreichend umrissen. Beim Anpfiff hatte der FC schon sechs Zähler Rückstand auf Platz 16 – Druck war genug auf dem Kessel.

    Starke Anfangsphase

    Den wollte Coach Peter Stöger weitergeben: „Das hat gegen Belgrad gut funktioniert. Wir wollen Leipzig von Beginn an unter Druck setzen.“ Und das taten sie. Nicht nur die elf Profis auf dem Platz, auch die 50.000 auf den Rängen machten den gleichen Alarm wie am Donnerstag gegen Belgrad.



    Nach dem Schlusspfiff bedankten sich Claudio Pizarro und seine Mitspieler bei den Fans für die erneut großartige Unterstützung.

    Aber was nutzt das alles, wenn man die Buden nicht macht? Osako zweimal, Rausch, Bittencourt – sie wirbelten viel, ein Treffer wollte nicht fallen.

    Dann kamen die Gäste

    Ja und dann passiert das, was Kellerkindern nun mal passiert. Kaum war das Anfangsfeuer verflogen, kam RB Leipzig zu Chancen: Forsberg und Poulsen ließen die Riesengelegenheit zur Führung noch liegen: Der Schwede traf per Außenrist den Pfosten, der Däne scheiterte am grandios hinausstürzenden Timo Horn. Doch dann war es passiert: Sabitzer legte Lukas Klostermann per Hacke auf, Bittencourt kam nicht hinterher und der Außenverteidiger schoss an Horns Standbein vorbei ins kurze Eck zur Gästeführung ein.

    Jojic verballert

    Cordoba hätte ausgleichen können, dann sorgte Jojic für Entsetzen auf den Rängen, als er die Hundertprozentige kurz vor dem Wechsel verballerte.



    Das muss der Ausgleich sein, doch Milos Jojic schießt am Tor vorbei.

    Der wie aufgeputscht spielende Bittencourt blieb nach Cordoba-Vorarbeit an einem Leipziger Bein hängen. Dann musste Cordoba verletzt runter und Tor-Oldie Claudio Pizarro kam rein.



    Yuya Osako traf per Kopf, doch zum Ausgleich reichte es dann nicht mehr für die Kölner.

    Doch Poulsen dämpfte alle aufkeimenden Hoffnungen, ehe Osakos Treffer die Partie zum Krimi machte. Es reichte nicht mehr. Doch wenn auch nur Ergebnisse zählen: Die Moral dieser Truppe macht Hoffnung für die schweren nächsten Wochen.


    Quelle: Express
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  11. #11
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    Im Spiel gegen RB Leipzig - Das forderte Schmadtke von seinem 1.FC Köln

    Der Punkt in Hannover, die starke zweite Hälfte gegen Belgrad, die Verpflichtung von Claudio Pizarro (38) – kleine Schimmer der Hoffnung vor dem Duell mit Red Bull Leipzig (Sonntag, 18 Uhr). Doch für das Schlusslicht FC wird es langsam Zeit. Zeit für Tore. Zeit für Siege. Zeit für den Befreiungsschlag. Auch Sportchef Jörg Schmadtke (53) macht deutlich: „Es zählen nur noch Ergebnisse!“

    RB ohne Werner?

    Der Druck wächst auf Peter Stöger und seine Truppe. Siege müssen her – und da ist es egal, gegen wen. Auch wenn es Vizemeister Leipzig ist. Die Bullen verloren zwei ihrer drei Auswärtsspiele, zudem ist Naby Keita gesperrt, Torjäger Timo Werner wohl mit Schwindel außer Gefecht. Gute Vorzeichen? „Egal wer spielt, sie haben eine Topmannschaft, die für mich zu den Top 3 der Liga zählt“, sagt Stöger. „Wir müssen auf uns schauen.“

    Mut Macht ihm die zweite Hälfte gegen Roter Stern Belgrad (Hier gehts zum Spielbericht). „Ich hab meine Jungs lange Zeit nicht besser Fußball spielen sehen wie in der zweiten Halbzeit. So wollen wir sie sehen, das hab ich ihnen gesagt. Ob das auf fruchtbaren Boden trifft? Ich weiß es nicht. Ich hoffe, sie haben das Zutrauen für das Spiel.“ Leo Bittencourt glaubt das schon: „Wir sind nicht tot, wir leben noch!“

    Gift für die Moral

    Nun sollten sie es zeigen. Denn nicht nur Sportchef Jörg Schmadtke weiß, dass es Zeit ist zu punkten. „Es fehlt nicht viel, aber es fehlt etwas. Jetzt geht es nicht um Ansätze, es geht um Ergebnisse“, sagte er „Sport1“.

    Ein neuerlicher Nackenschlag wäre Gift für die Moral. Schmadtke: „Es wäre nicht gut, wenn du mit dem großen Frust in die Länderspielpause zu gehen. Ein Erfolgserlebnis wäre gut, um die Kräfte zu sammeln, sich zu besinnen und die nächsten Aufgaben anzugehen.“

    Trainer hofft auf Fans

    Stöger vertraut dabei auch auf die Unterstützung von den Rängen. Gegen Belgrad feuerte das komplette Stadion bis zum Schluss an: „Viele sind traurig in der Stadt. Sie wissen aber auch, dass die Jungs sie brauchen. Die Leute stehen zu dieser Mannschaft.“ Die muss jetzt auf dem Platz zurückzahlen. Mit weniger Abwehrfehlern. Mit Toren. Mit Siegen. Denn ab jetzt zählen nur noch Ergebnisse!


    Quelle: Express
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  12. #12
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    Auch Pizarro kann die nächste FC-Niederlage nicht verhindern



    Der 1. FC Köln steckt weiter tief in der Krise.

    Das Team von Trainer Peter Stöger unterliegt am Sonntagabend RB Leipzig im heimischen Stadion 1:2 (0:1). Die Domstädter sind weiter abgeschlagenes Schlusslicht in der Bundesliga.


    Als Jhon Cordoba sich an den Oberschenkel fasst, ruft Kölns Trainer Peter Stöger seinen neuen Torjäger zu sich: Claudio Pizarro macht sich vor der Südkurve auf den Weg zur Einwechslung. Jubel brandet auf. Es ist die 54. Minute im Spiel gegen RB Leipzig und das Publikum empfängt den Peruaner wie einen Heilsbringer. Denn auch am Sonntag wird wieder überaus deutlich: Der sieglose 1. FC Köln braucht dringend einen Torjäger, will er sich aus dem Tabellenkeller der Bundesliga befreien. Aber auch Pizarro kann das 1:2 (0:1) nicht verhindern.

    Morgen feiert Claudio Pizarro seinen 39. Geburtstag. Ein Alter, in dem erfolgreiche Profifußballer gerne nach China oder Katar wechseln, um das finanzielle Polster für den kurz bevorstehenden Ruhestand etwas dicker werden zu lassen. Nicht so der peruanische Torjäger. Pizarro will seinen bisher 191 Toren in der Bundesliga noch einige folgen lassen und heuerte deshalb beim 1. FC Köln an. Der "Effzeh" hat nach dem Weggang von 25-Tore-Mann Anthony Modeste ein Vakuum im Sturmzentrum. Zugang Cordoba konnte dieses bisher nicht füllen, ist noch torlos in der Liga. Ein stark leistungsbezogener Vertrag soll Pizarro zum Tore schießen animieren.

    Klünter rückt ins Team

    Stöger setzt aber zunächst auf altbewährte Kräfte. Bis auf eine Ausnahme – Lukas Klünter beginnt als Rechtsverteidiger für Christian Clemens – ist es die Elf, die beim 0:1 gegen Belgrad in der zweiten Halbzeit richtig Alarm gemacht hatte. Und es geht gegen den Vizemeister genau so weiter. Der "Effzeh" bietet eine hervorragende erste Halbzeit. Der Kampfgeist stimmt, das Umschalten nach Ballgewinn funktioniert, die Kombinationen sind zu großen Teilen sehenswert. Einzig: Das Tor macht erneut der Gegner. Schuld sind zwei Minuten, in denen die Kölner Mannschaft völlig die defensive Ordnung verliert. Erst hilft der Pfosten, dann pariert Torhüter Timo Horn zweimal überragend gegen Marcel Halstenberg und Namensvetter Sabitzer. Gegen Lukas Klostermann hat Horn dann aber das Nachsehen – 0:1 (30.).

    Köln lässt beste Chancen liegen

    Was der "Effzeh" auf der anderen Seite an Chancen ungenutzt lässt, ist kaum zu glauben. Yuya Osako scheitert zwei Mal per Kopf. Leonardo Bittencourt verliert das Tempo bei einem Alleingang. Konstantin Rausch trifft den Ball perfekt, doch Peter Gulacsi im Tor der Gäste pariert bärenstark. Die größte Möglichkeit hat aber Milos Jojic kurz vor dem Halbzeitpfiff. Der Serbe wird lehrbuchmäßig von Bittencourt im Rückraum freigespielt, sein Schuss aus acht Metern geht aber neben das Tor. Das Publikum ist hin- und hergerissen zwischen der tollen kämpferischen Leistung und der miserablen Chancenverwertung. Wer denkt, in der zweiten Halbzeit würde es schon besser werden, sieht sich direkt getäuscht. Keine zwei Minuten sind gespielt, als Bittencourt die nächste hundertprozentige Gelegenheit vergibt. Dann kommt Pizarro, die große Hoffnung. Zu mehr als der Vorbereitung eines Abseitstors von Bittencourt reicht es bei den ersten 36 Minuten im Kölner Trikot nicht. Auf der anderen Seite trifft Yussuf Poulsen per Kopf zum 2:0 (80.). Auch nach dem Anschlusstreffer von Osako (82.) drängt der "Effzeh" wieder auf den Ausgleich – vergebens.



    Quelle: RP
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  13. #13
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    Stimmen zum Spiel | FC-Kapitän Lehmann: „Das macht zwar Mut, ist aber trotzdem bitter“

    Auch nach dem siebten Spieltag wartet der 1. FC Köln auf den ersten Sieg in der Bundesliga. Im Heimspiel gegen verschenkt der FC viele Möglichkeiten, muss sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Die Stimmen zum Spiel.

    FC-Trainer Peter Stöger: „Gratulation an Hasi und Leipzig. Ich habe ein tolles Fußballspiel gesehen mit vielen Chancen und Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die ersten 20 Minuten haben wir den Gegner kontrolliert. Die Jungs lassen sich nicht hängen. Normalerweise müsste ich gratulieren, aber das ist in der aktuellen Phase etwas schwierig.“

    Leonardo Bittencourt: „Die Niederlage ist bitter, der Kopf ist leer. Ich kann das Spiel gerade gar nicht analysieren. Von uns allen war es ein richtig geiles Spiel. Beide Gegentore waren unnötig, aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt und hat alles probiert, um das Spiel noch zu kippen. Wenn wir so weitermachen, respektieren die Fans unsere Leistung. Es ist wirklich schade, dass wir heute erneut nichts geholte haben.“

    Dominique Heintz: „Wir haben von der ersten Minute an ein richtig gutes Spiel gemacht. Leipzig hat glücklich gewonnen. Für uns läuft es momentan einfach nicht. Wir hatten guten Möglichkeiten im ersten Durchgang, nutzen die Chancen aber nicht und bekommen ein blödes Gegentor. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Aber die Fans haben gesehen, dass wir das Herz in die Hand genommen haben.“

    Timo Horn: „Wenn es nicht so bitter wäre, müsste man fast darüber lachen. Unfassbar, dass wir aus den Chancen nichts reinmachen. Und dann machen wir hinten auch noch solche Fehler. Wir müssen jetzt zusammenstehen. Ab jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel, um den Anschluss nicht zu verlieren.“

    Matthias Lehmann: „Wir spielen eine halben Stunde gnadenlos auf das Tor, machen es aber nicht. Wir sind in zwei, drei Situationen kurz geschwommen, dann bekommst du den Gegentreffer. Und das ist halt im Moment der Unterschied. Das war bisher das beste Spiel mit so viele Chance wie nie. Das macht zwar Mut, ist aber trotzdem bitter.“

    RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl: „Ich brauche nicht auf die Statistik zu schauen, um zu sagen, dass es ein intensives Spiel war mit vielen Torszenen. Jede zweite Minute ein Torschuss, das sagt viel über dieses Spiel aus. Es waren zwei Mannschaften, die es nicht geschafft haben, den Gegner zu bremsen. Wir waren vom Kopf her nicht so frisch und nicht in der Lage, das Spiel durchzudrücken, das wir spielen wollten. Es hätte auch 8:8 ausgehen können. Hier werden noch einige Mannschaft verlieren. Köln hat Qualität, wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben.“

    Emil Forsberg: „Der heutige Auswärtssieg ist sehr wichtig für uns & unser Selbstvertrauen. So können wir in die Pause gehen.“

    Marcel Sabitzer: „Ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft. Köln wollte unbedingt gewinnen und hat uns sehr gefordert.“

    Quelle: Express
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  14. #14
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    1. FC Köln in der Krise


    Schmadtke gibt Stöger eine Job-Garantie

    Auch nach der sechsten Niederlage im siebten Spiel muss sich Trainer Peter Stöger um seinen Job beim Bundesligisten 1. FC Köln wohl keine Sorgen machen.

    "Ich bin kein Freund davon, von gestern auf heute den Trainer zu wechseln, nur damit manche Leute ihre Ruhe haben", sagte Sportchef Jörg Schmadtke nach der 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen RB Leipzig. Europa-League-Teilnehmer Köln ist mit einem Punkt und 2:15 Toren abgeschlagener Tabellenletzter.

    "Die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt und die Art und Weise, wie die Trainer zusammenarbeiten", lasse ihn an einer weiteren Zusammenarbeit nicht zweifeln, erläuterte Schmadtke. "Es fehlt nicht viel. Es fehlt etwas, aber das kann man nicht dem Trainer anlasten."

    Stöger trainiert die Kölner seit 2013 und hatte sie zunächst zum Aufstieg in die Bundesliga, dann zum zweimaligen Klassenerhalt und schließlich in die Europa League geführt.

    Quelle: RP




    Bittencourts emotionale Rede „Dann wird es schwer sein, uns zu stoppen!“



    Das 1:2 gegen Leipzig war die sechste Niederlage im siebten Ligaspiel Mit nur einem Punkt und bereits sechs Zählern Rückstand steckt der 1. FC Köln auf Wochen und Monate hinaus ganz, ganz tief im Abstiegskampf. Doch die Mannschaft lebt, das hat sie gegen Leipzig gezeigt Und das zeigte auch Leonardo Bittencourt nach Abpfiff mit emotionalen Worten.

    „Der Kopf ist leer!“

    „Es ist bitter, der Kopf ist leer. Ich kann das Spiel gar nicht analysieren“, sucht Leo kurz nach Worten, um dann aber loszulegen: „Das war eigentlich ein richtig geiles Spiel von uns allen. Wir kassieren zwei unnötige Gegentore, die man verteidigen kann.“ Dumm gelaufen. Kann aber passieren, meint auch Bittencourt: „Was ich an unserer Mannschaft aber so toll finde, ist, dass viele andere in einer solchen Phase den Kopf in den Sand stecken würden. Diese Mannschaft ganz im Gegenteil: Wir wollten das Spiel unbedingt noch kippen, obwohl wir nur noch zehn Minuten hatten, aber der liebe Gott wollte es halt nicht. Wenn wir so weitermachen, respektieren die Fans das auch. Ich ziehe den Hut davor, wie sie uns nach dem Spiel gefeiert haben.“

    „Mit dem Trainer!“

    Und weiter: „Wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Belgrad und heute 90 Minuten aufgetreten sind, zeigt, dass die Mannschaft Bock darauf hat, diese Situation zu überstehen. Mit dem Trainer, mit allen. Wenn man sieht, wie wir zusammenstehen, kann das nur der Weg sein. Ich hoffe, dass wir jetzt in der Länderspiel-Pause alles abschütteln können. Dann greifen wir an.“ Das muss der FC auch, sonst würde es schon bald ganz düster werden.

    „Bald richtig viele Punkte!“

    Bittencourt: „Ich kann Euch versprechen, wenn diese Mannschaft in die Erfolgsspur findet und die Punkte holt. Dann wird es schwer sein uns zu stoppen. Diese Mannschaft ist nicht tot, diese Mannschaft hat Bock. Und ich verspreche Euch, dass wir bald richtig viel punkten werden.“ An diesem Versprechen müssen sich Bittencourt und Kollegen jetzt messen lassen.
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  15. #15
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    Schmadtke: "Das kann man nicht unserem Trainer anlasten"

    Köln: Oberschenkelverletzung bei Cordoba

    Diejenigen, die nach Negativserien nicht anders können und immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster verfallen, nennen es gerne die "Mechanismen des Branche". Soll heißen: Der Trainer, der deutlich mehr verliert als gewinnt, der muss gehen. In Köln verliert Peter Stöger als verantwortlicher Coach derzeit viel häufiger als dass er gewinnt. Und dennoch: Der Österreicher wird nicht in Frage gestellt, im Gegenteil. "Die Art und Weise wie die Mannschaft spielt und wie Mannschaft und Trainerteam miteinander arbeiten, die spricht nicht dafür, dass wir einen Wechsel vollziehen müssten. Und deshalb gibt es da keine Handhabe", äußerte sich Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke nach der so unglücklichen wie überflüssigen Niederlage gegen RB Leipzig. "Ich bin ohnehin kein Freund davon, alles zu vergessen, was gestern und vorgestern war und einen Wechsel zu vollziehen, damit der eine oder andere ein bisschen Ruhe hat.

    Das ist nicht mein Thema." Was ist das Thema? Schmadtke wird deutlich. Wichtig sei, "wie arbeitet die Gruppe zusammen. Und ich bin sicher, sie arbeitet gut zusammen. Es fehlt nicht viel, aber es fehlt etwas. Aber das kann man nicht dem Trainer anlasten." Der befindet sich im Zwiespalt. Hier die befriedigenden bis guten Leistungen, da die Ergebnisse: "Ich gebe das Gute an die Jungs weiter. Dass ich zufrieden war mit dem, was sie gespielt haben. Es war ein richtig gutes Fußballspiel." Aber: "Jetzt sitzen sie in der Kabine, total erledigt." Stöger ist klar: "Irgendwann kannst du das nicht mehr kompensieren, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Da kannst du erzählen, was du willst." Stöger will nichts verharmlosen: "Je früher man sich mit dieser Situation auseinandersetzt, desto besser. Später wird es schwieriger." Man darf also davon ausgehen, dass der Abstiegskampf seit dem Abpfiff am Sonntag Realität ist in Köln, kein Wunder angesichts der sechs Zähler Rückstand auf Platz 15.

    Pizarro nicht "der alleinige Heilsbringer" - Cordoba fällt wohl länger aus

    Von Claudio Pizarro - von den Fans nach der Einwechslung frenetisch gefeiert - erwartet Stöger keine Wunderdinge. "Er wird nicht der alleinige Heilsbringer sein, das erwarte ich auch nicht von ihm. Aber er könnte der ganzen Gruppe gut tun." Jhon Cordoba - das scheint sicher - wird länger ausfallen. Der Kolumbianer zog sich eine Oberschenkelverletzung zu, deren Tragweite am Sonntag noch nicht abzusehen war.

    Zuversicht bei Coach Stöger

    Stöger ist zuversichtlich, dass die "Jungs versuchen, da rauszukommen. Sie versuchen immer zurückzukommen. Es gibt nicht das Gefühl, dass es keinen interessiert, wie es weitergeht. Das ist sehr angenehm." Seine Spieler bestätigen ihn in seinem Gefühl: "Wir kommen immer wieder zurück. Aber wir belohnen uns nicht", sagt Dominique Heintz, der betont: "Wir haben alles versucht und das Herz in die Hand genommen." Leo Bittencourt verzweifelt: "Der Kopf ist leer. Es war ein richtig geiles Spiel von uns. Aber wir haben nie den Kopf in den Sand gesteckt. Aber diese Mannschaft hat Bock, diese Situation zu überstehen, mit dem Trainer, mit den Fans. Wir wollen das jetzt durchstehen. Wenn wir einmal in die Erfolgsspur finden, dann wird es schwer, uns zu stoppen. Wir müssen uns das Glück erarbeiten. Auch wenn wir wissen, dass wir uns das Glück erarbeiten müssen."

    Quelle: Kicker
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  16. #16
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    1:2 gegen Leipzig - auch Pizarro bringt den 1. FC Köln nicht in die Spur

    Von den unendlich vielen Arten, auf die man ein Fußballspiel verlieren kann, hat der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag gegen RB Leipzig eine besonders frustrierende erlebt. Gegen den Vizemeister lieferte der Tabellen-Letzte zwar eine engagierte Vorstellung und erspielte sich bemerkenswert viele Torchancen. Das Team hatte der Qualität des Champions-League-Teilnehmers jedoch letztlich nicht genug entgegenzusetzen. So stand am Ende eine 1:2-(0:1)-Niederlage, und niemand konnte so recht sagen, was dieser Kölner Kader hätte entscheidend besser machen können.

    Peter Stöger ließ eine Mannschaft beginnen, die in wesentlichen Teilen der Elf entsprach, die am Donnerstag in der zweiten Hälfte gegen die kollabierenden Serben von Roter Stern Belgrad eine überlegene Leistung geboten hatte. Köln spielte mit einer Vierer-Abwehrkette und den Offensivleuten Yuya Osako und Leonardo Bittencourt von Beginn an. Jorge Meré rotierte aus dem Kader. Rechts hinten begann Lukas Klünter, der Mann aus der Voreifel hatte in der Europa League nicht gespielt. Zugang Claudio Pizarro saß zunächst auf der Bank, sehr herzlich begrüßt vom Kölner Anhang.

    1. FC Köln beginnt hochkonzentriert

    Müngersdorf erlebte zu Beginn das Gegenteil einer Mannschaft, die seit dem 20. Mai kein Punktspiel gewonnen hat. Hochkonzentriert, kampfstark und mutig in der Offensive machten sich die Kölner an die Arbeit. Attackierten mit Tempo, wirkten uneingeschränkt überzeugt von sich und der Chance auf den ersten Saisonsieg. Und bald folgten erste Torgelegenheiten: Nach einem Eckball von Milos Jojic setzte Osako einen Kopfball in Gulacsis Arme (14.); kurz darauf setzte sich Córdoba im Mittelfeld durch, brachte den Ball zu Osako, dessen Vorlage Bittencourt am Tor vorbeischob. In der 18. Minute flankte Bittencourt in den Strafraum, wieder erreichte Osako den Kopfball, doch wieder hielt Gulacsi. Der FC hätte die Führung verdient gehabt, und die Zuschauer honorierten die Bemühungen.

    Der Sonntagnachmittag schien in eine aus Kölner Sicht fantastische Richtung zu gehen. Doch dann schlug der Vizemeister zu: Von einem Moment zum nächsten setzte sich RB am Kölner Strafraum fest. Forsberg und Paulsen erspielten sich zwei Großchancen, dann musste Timo Horn gegen Sabitzer spektakulär retten. Und während sich die Kölner noch fragten, was da gerade passierte mit ihnen, sprintete Lukas Klostermann über den Flügel davon, hängte Bittencourt ab und traf aus acht Metern ins kurze Eck. Die Leipziger Offensive war brüllend angesprungen – und vorerst ging sie nicht mehr aus. Poulsen, Forsberg, Bruma und Sabitzer zogen ein Offensivspiel auf, dem die Kölner Defensive nicht gewachsen war. Das Zentrum stand weit offen – Horn musste mehrfach parieren. Doch eine Gelegenheit hatte der FC noch: In der 44. Minute setzte sich Bittencourt auf dem linken Flügel durch und passte perfekt zu Jojic, der den Ball unbedrängt deutlich am Tor vorbeischlenzte.



    Jhon Cordoba greift sich an den Kopf.

    Rückstand zur Halbzeit

    Zur Halbzeit lag Köln wieder einmal hinten, Leipzig hatte mit geringem Aufwand viel erreicht, Qualität schien entgegen der Regel die Mentalität zu schlagen. Der FC hatte sich zwar viele Chancen erspielt, aber keine verwertet, während Leipzig locker führte Drei Minuten nach dem Seitenwechsel setzte sich Córdoba auf dem Flügel durch, diesmal vergab Bittencourt. Es fehlte ein Spieler, der Córdobas Ansätze in Tore verwandeln konnte. Doch weil Córdoba aus dem Spiel gefoult wurde, musste es Pizarro allein richten. Die Einwechslung des Peruaners geriet zum Triumphzug, kurz danach war der Ball im Leipziger Tor, doch Bittencourt hatte aus dem Abseits getroffen.

    Köln geriet zwar immer wieder in höchste Gefahr, erspielte sich aber weiterhin ordentliche Chancen – etwa, als Gulasci überragend einen Distanzschuss des eingewechselten Tim Handwerker hielt. Die Partie blieb spektakulär – und sie blieb offen. Doch dann traf Yussuf Paulsen zum 2:0 (80.), Osakos Anschlusstreffer per Kopf nach Handwerkers toller Flanke brachte nicht mehr die Wende.

    Quelle: KSTA
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  17. #17
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    Wieder keine Punkte für den 1.FC Köln – auch unter den Augen von Modeste



    Ex-FC-Stürmer Anthony Modeste zusammen mit seiner Frau Maeva und FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle auf der Ehrentribüne im Rheinenergie-Stadion.

    Drei Stürmer, ein Trainer und ein Abwehrspieler waren nach dem 1:2 (0:1) des 1. FC Köln gegen RB Leipzig in aller Munde. Dabei hatte von den Stürmern nur einer eine knappe Halbzeit gespielt, der Trainer muss sich keine Sorgen machen und der Abwehrspieler wurde nicht für sein Nationalteam nominiert.

    Edelfan Modeste

    Die 35 Millionen für seinen Wechsel nach China füllten Kölns Kasse, doch die Treffer von Anthony Modeste fehlen dem FC an allen Ecken und Enden, wie anhand der vielen nicht verwerteten Chancen im Spiel gegen Leipzig wieder deutlich zu erkennen war. Da seine Familie noch in Köln wohnt, ist der 25-Tore-Mann des Vorjahres noch oft in der Domstadt. Am Sonntag war er zum ersten Mal nach seinem Wechsel im Stadion, zusammen mit seiner Frau Maeva und den gemeinsamen zwei Kindern. Nach dem Spiel ging er noch hinunter in die Katakomben und verbrachte einige Zeit mit seinen alten Kollegen in der FC-Kabine.



    Anthony Modeste reist noch regelmäßig nach Köln, da seine Familie weiterhin hier lebt.

    Hoffnungsträger Pizarro

    Seine Karriere schien beendet, doch als Claudio Pizarro am Freitag beim Tabellenletzten Köln vorgestellt wurde, sorgte das für Euphorie. Auch bei seiner Einwechslung. „Da war es so laut, dass ich dachte, wir hätten ein Tor geschossen“, sagte Mitspieler Leonardo Bittencourt. Dass Pizarro Nachholbedarf hat, war in seinen 36 Einsatz-Minuten deutlich zu erkennen. Dass er ein belebendes Element sein und den Gegner verunsichern kann, aber zumindest in Ansätzen auch.



    In seinem FC-Debüt gegen Leipzig machte Pizarro „nur“ eine Vorlage für ein Abseitstor.

    Sorgenfall Werner

    Pizarro hat als erfolgreichster ausländischer Torjäger schon Liga-Geschichte geschrieben, Leipzigs Torjäger Timo Werner gilt als deutscher Stürmer der Zukunft. Erst einmal ist der 21-Jährige aber ein Sorgenfall. Nachdem er beim 0:2 in der Champions League bei Besiktas Istanbul mit Kreislaufproblemen rausmusste, stand er am Sonntag nicht im Kader. Und zur Nationalmannschaft soll er auch nicht fahren. „Es macht keinen Sinn, zum DFB zu fahren, solange die Diagnose nicht abgeschlossen ist“, sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. Die erste lautet: Blockade der Halswirbelsäulen-Muskulatur sowie des Kiefergelenkes. Über die Ursachen besteht aber noch Unklarheit. „Natürlich sorgen wir uns um ihn“, erklärte Rangnick.

    Ungefährdeter Stöger

    Einen Punkt und 2:15 Tore haben die Kölner nach sieben Spielen auf dem Konto. Eine schlechtere Ausbeute hatten in der Liga-Geschichte nur zwei andere Teams (Eintracht Braunschweig 2013/14) und Schalke 04 1967/68). In vielen anderen Vereinen wäre längst der Trainer entlassen worden. In Köln muss Peter Stöger nicht einmal zittern. Wegen seiner Erfolge in den vergangenen vier Jahren. Wegen seiner Beliebtheit. Und wegen seiner Ruhe und Kontinuität, die er ausstrahlt. „Ich bin kein Freund davon, von gestern auf heute den Trainer zu wechseln, nur damit manche Leute ihre Ruhe haben“, sagte Sportchef Jörg Schmadtke. Den Wunsch, Stöger möge der „kölsche Wenger“ werden, haben sie beim FC weiterhin.



    Hat trotz der Krise das Vertrauen des Vereins: FC-Coach Peter Stöger.

    Übersehener Upamecamo

    Mit der Selbstverständlichkeit eines Routiniers verteidigt Dayot Upamecano als Stammkraft bei Vize-Meister Leipzig. Dabei ist er gerade mal 18 Jahre alt. Für die französische U21 war er aber bisher nie ein Thema. „Das heißt, dass sie offenbar vier bessere Innenverteidiger haben“, sinnierte Rangnick mit beißender Ironie: „Das ist ja kaum zu glauben. Wir haben direkt unsere Scouts losgeschickt, um uns die vier mal anzuschauen.“


    Quelle: KSTA
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  18. #18
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    Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln - der alte Mann und das Kollektiv

    Ein Punkt, 2:15 Tore, der 1. FC Köln blickt auf den drittschlechtesten Start zurück, der je in der Bundesliga zusammengestolpert wurde.
    Mit der Pizarro-Verpflichtung wurde nun ein Grundprinzip des Klubs aufgegeben.




    Für einen Moment schien die Magie des großen Heilsbringers tatsächlich zu wirken. Nach 54 Minuten betrat Claudio Pizarro den Rasen, und die Gläubigen brüllten seinen Namen, als sei Lukas Podolski persönlich zurückgekehrt ins Trikot mit dem Geißbock."Zuerst dachte ich, wir hätten ein Tor geschossen, als er reinkam", beschrieb Leonardo Bittencourt den Sound der Hoffnung, der in diesem Moment den Abendhimmel über Köln-Müngersdorf erfüllte, und wenige Augenblicke später lag der Ball tatsächlich im Tor. Pizarro hatte einen Pass auf Bittencourt gespielt, der den Leipziger Torhüter Péter Gulácsi überlupfte. Doch der Deutsch-Brasilianer stand im Abseits - und schon war er vorüber, der beste Moment des Claudio Pizarro.

    Am Ende hatten die Kölner schon wieder verloren, diesmal mit 1:2 gegen RB Leipzig, nur zweimal sind Mannschaften noch schlechter in ein Bundesligajahr gestartet. "Es ist schwierig, aber es gibt im Fußball immer schlechte Phasen, in denen man dann noch mehr arbeiten muss", sagte Pizarro und versuchte Zuversicht zu verbreiten: "Mit der Qualität, die die Jungs haben, können wir in den nächsten Spielen Punkte holen." Wobei sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Sache mit der Qualität das zentrale Problem dieser Kölner Mannschaft sein könnte.


    Denn als Kollektiv funktioniert dieses Team, jeder habe gesehen, "dass diese Mannschaft Bock drauf hat, diese Situation zu überstehen mit diesem Trainer", sagte Bittencourt zu diesem leidenschaftlichen Auftritt. Kapitän Matthias Lehmann sprach am Ende dieses intensiven Fußballabends vom "besten Spiel" der bisherigen Saison, und Timo Horn erklärte: "Wir haben letzte Saison gezeigt, dass wir viele Tore schießen können." Nur hatten sie da noch Anthony Modeste, dem an einem Abend wie diesem bei 16 Kölner Torschüssen leicht drei Tore zuzutrauen gewesen wären.


    Wieder nicht der erste Treffer für Córdoba

    Nachfolger Jhon Córdoba hatte gekämpft, geackert und ein gutes Spiel gemacht, bis er nach 54 Minuten mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste. Doch sein erster Bundesligatreffer für den FC ist ihm wieder nicht gelungen, und so langsam wird den Kölnern klar, dass der Kolumbianer eigentlich noch nie ein echter Torjäger war. Auf der Bank saßen außer Pizarro nur Defensivspieler, der 1. FC Köln hat keine Stürmer in dieser Saison. Die Verpflichtung des vereinslosen Fußballrentners, der am morgigen Dienstag 39 Jahre alt wird, sei "das Eingeständnis des vollständigen Versagens der Kölner Kaderplanung" schrieb der "Kölner Stadtanzeiger" vorige Woche. Denn man kann Gegner mit Leidenschaft niederkämpfen, man kann Spiele mit Hingabe und großen Energieleistungen dominieren, aber Bälle ins Tor zu kämpfen ist nicht so einfach. Im Abschluss ist in der Bundesliga eine gewisse Qualität erforderlich. Córdoba ist eher ein Strafraumarbeiter, einer der Räume öffnet, Pässe spielt, nun ist er erst mal verletzt. Yuya Osako gelang in der Schlussphase wenigstens noch das 1:2. Dass der Japaner plötzlich die Rolle des wichtigsten Torjägers einnehmen soll, wirkt aber tatsächlich wie ein Unfall. In Fokus der Kritik befindet sich längst Manager Jörg Schmadtke.


    30 Millionen Euro, aber kein glückliches Händchen

    Noch im Sommer wurde der ehemalige Torhüter feierlich zum besten Sportvorstand der Bundesliga gekürt, sogar beim FC Bayern München soll er im Gespräch gewesen sein, doch zuletzt hatte Schmadtke kein glückliches Händchen. Die 30 Millionen Euro, die der Modeste-Verkauf in die Kasse spülte wurden für Jannes Horn (7 Millionen Euro), Córdoba (16) und Jorge Meré (8,5) ausgegeben. Im Sommer 2016 war für fünf Millionen der Stürmer Sehrou Guirassy aus Frankreich gekommen, bisher hat keiner dieser Spieler den FC besser gemacht.

    Seit im Sommer 2015 Dominique Heintz, Modeste und Bittencourt an den Rhein wechselten, sind vier Transferperioden verstrichen, ohne dass Schmadtke und seine Scouts einen neuen wirklich stabilen Leistungsträger auf dem Transfermarkt gefunden haben. Die Verpflichtung Pizarros bezeichnete Schmadtke am Sonntagabend mit einem Unterton der Selbstironie als "Panikkauf", vor allem aber verkörpert der Transfer eine Abkehr vom Erfolgskonzept. Seit Schmadtke und Stöger die sportliche Verantwortung tragen, stand immer das Kollektiv im Mittelpunkt, selbst Modeste musste intensiv für die Mannschaft arbeiten. Nun haben sie mit Pizarro wieder einen Spieler, der als Heilsbringer gefeiert wird, für den aber die anderen rennen müssen. Weil er einfach ein alter Mann ist unter all den perfekt austrainierten Bundesligafußballern.

    Und die Idee, Erfolg mit dem Ruhm großer Namen einzukaufen, ist in Köln während der finsteren Jahrzehnte mit insgesamt fünf Abstiegen zwischen 1999 und 2012 schon einmal krachend gescheitert.

    Quelle: Spiegel
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  19. #19
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    Jhon Cordoba ist verletzt ! - Der FC gibt zeitnah eine Diagnose bekannt



    Für Jhon Cordoba war das Spiel nach 54 Minuten beendet. Der Stürmer musste mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus.

    Die Diagnose ist da: Laut Mitteilung des 1. FC Köln hat sich Jhon Cordoba im Spiel gegen Leipzig am Sonntag eine Muskelverletzung zugezogen. Eine MRT-Untersuchung in der MediaPark-Klinik hat dies ergeben.

    Der Stürmer hatte sich in der 54. Minute am linken Oberschenkel verletzt, musste am Spielfeldrand behandelt und ausgewechselt werden. Für ihn kam Neuzugang Claudio Pizarro auf den Platz, der für den FC sein Debüt gab.

    Laut Bericht des 1. FC Köln wird der Kolumbianer eine Pause einlegen. Wie lange diese Pause andauern wird und ob er im Spiel gegen den VfB Stuttgart am 13. Oktober wieder einsatzbereit sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.


    Quelle: Express
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  20. #20
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    Warum saß Modeste jetzt in Köln auf der Tribüne?



    Anthony Modeste auf der Ehrentribüne Köln

    Für den 1. FC Köln kommt es derzeit knüppeldick. Zwei Tore, ein Punkt, wenig Hoffnung. Den Verlust von Anthony Modeste konnte der Klub nicht kompensieren. Nun war der Franzose auf einmal im Stadion. Die Demütigungen wollten kein Ende nehmen für den 1. FC Köln an diesem Sonntagabend. 1:2 gegen RB Leipzig verloren, die Heimfans frustriert, den nächsten Tiefpunkt erreicht. Doch die größte Schmach saß auf der Ehrentribüne. Sie hieß Anthony Modeste.

    Der Legionär hockte dort im roten Pulli, Frau und Kinder neben sich, und konnte kaum glauben, was sein Ex-Klub da unten fabrizierte. Verballerte Torchancen am Fließband, unglaubliche Defensivaussetzer und ein Trainer, der angesichts eines erschreckend schütteren Kaders den 19-jährigen Tim Handwerker debütieren ließ und den 38-jährigen Claudio Pizarro ins Spiel warf.

    Pizarro war erst vor drei Tagen verpflichtet worden und hatte bislang kaum Gelegenheit, mit der Mannschaft zu trainieren. Handwerker, linker Verteidiger, wurde von Kölns Coach Peter Stöger in die Offensive beordert und sorgte dort gleich für Wirbel. Mit seiner punktgenauen Flanke auf Yuya Osakos Kopf lieferte er die Vorarbeit zum Anschlusstreffer. Mehr ging nicht mehr bei den „Geißböcken“. Sieben Spiele, sechs Niederlagen, ein Punkt. Die rote Laterne leuchtet grell.

    Pizarro will in Köln seinen Tor-Rekord ausbauen

    Claudio Pizarro ist beim 1. FC Köln angekommen und soll die Tor-Flaute im Rheinland beenden. Der erfolgreichste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte will seinen Rekord weiter ausbauen. Modeste sah das Ganze mit versteinerter Miene. Er hätte sicher helfen können. Aber er spielt ja jetzt am Hai-He-Fluss im Norden Chinas. Als die Fans ihn im Stadion entdeckten, jubelten sie ihm zu. Modeste winkte strahlend zurück. 25 Tore hatte der Angreifer in der vergangenen Saison noch zum besten Abschneiden des Klubs seit einem Vierteljahrhundert beigetragen, er hatte den FC in die Europa League geschossen und die Fans von glorreichen Zeiten träumen lassen. Im Sommer wurde er dann nach einem unsäglichen Transfertheater nach Tianjin verkauft. Für 35 Millionen Euro. Rekordtransfer für den Klub. Die Verantwortlichen jubelten, investierten 31 Millionen in den neuen Kader. Doch die neue Mannschaft funktioniert nicht. Nach sieben Spieltagen der Saison stehen die Kölner schon wieder am Abgrund. Es jubelt keiner mehr.

    Einsames Leben im Luxushotel

    Erst recht nicht Modeste. „Ich muss ehrlich zugeben, dass ich im Herzen noch in Köln bin“, sagte er vor wenigen Tagen der „Sport Bild“. Mit seinem aktuellen Klub Tianjin Quanjian spielte er schon am Donnerstag und kassierte eine 0:1-Niederlage gegen JS Suning. Aktuell belegt das Team von Trainer Fabio Cannavaro Platz vier der Chinese Super League, hat allerdings schon 14 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Guangzhou Evergrande. Das nächste Ligaspiel steht für Modeste erst am 14. Oktober an. Da seine Frau und die beiden Kinder nach wie vor in Köln leben, kommt er so oft wie möglich nach Deutschland. Er ist ziemlich einsam in China, wo er in einem Luxushotel wohnt.

    Nach dem Spiel gegen Leipzig ging er in die Kabine, um die alten Mannschaftskameraden zu trösten und seine Kumpel zu treffen. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich am liebsten in Köln geblieben wäre“, sagte Modeste. Schon vor den Verhandlungen mit seinem neuen Klub hatte der Franzose betont, dass die Rheinmetropole seine Wahlheimat sei und er sich eine Vertragsverlängerung durchaus vorstellen könne. Doch der Klub und wohl auch Modestes Berater forcierten den Transfer. Es lockte das große Geld.



    Modeste schießt jetzt für Tianjin Quanjian seine Tore. Bislang gelangen ihm vier Treffer in fünf Einsätzen

    Die Transfereinnahmen wurden für Spieler wie Jorge Mere, Jhon Cordoba und Jannes Horn ausgegeben. Alle drei Neuzugänge konnten bislang nicht überzeugen, im Gegenteil, sie leisteten sich zum Teil katastrophale Fehler. 2:15 Tore lautet die Bilanz nach sieben Spielen. Dabei spielt die Mannschaft bisweilen sogar mitreißend, wie in der zweiten Halbzeit gegen Roter Stern Belgrad oder auch phasenweise gegen RB Leipzig. „Es ist einfach eine unglaublich schwierige Phase“, sagte Torhüter Timo Horn bei Sky. „Wir machen die Tore aus unfassbaren Gelegenheiten nicht und kassieren zu leichte Gegentore.“

    Gespräch mit den Bossen

    Viele fragen sich nun, warum der Klub Modeste nicht einfach behalten hat. Nirgendwo funktionierte der Stürmer so gut wie beim FC. Nirgendwo war das Spiel so zugeschnitten auf ihn. Die Kritik entzündet sich vor allem an der Transferpolitik von Sportdirektor Jörg Schmadtke. „Wir wollten den Kader nicht in der Breite, sondern in der Spitze verbessern. Das ist uns zugegebenermaßen nicht gelungen“, sagte Schmadtke.



    Noteinkauf: Claudio Pizarro soll den Absturz des 1. FC Köln aufhalten

    Ihm und Stöger ist die Konsolidierung des FC in den vergangenen Jahren zu verdanken, sie haben den Verein aus der zweiten Liga ins internationale Geschäft gebracht. Der Modeste-Verkauf war vielleicht ihr größter Fehlgriff. Ohne ihn fehlt der Mannschaft in der Offensive der Kopf. Und nach der Verletzung von Nationalverteidiger Jonas Hector wirken die Kölner auch defensiv führungslos. „Im Moment muss man festhalten, dass uns der eine oder andere Spieler noch guttun würde“, räumte Schmadtke ein. Den will man im Ex-Bremer Pizarro gefunden haben, allerdings hat der Fußball-Oldie noch erheblichen Trainingsrückstand. Bis er dem Team helfen kann, wird es noch dauern. Dann kann es allerdings schon zu spät sein. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz sechs Punkte. Modeste sprach bei seinem Stadionbesuch auch angeregt mit Finanzgeschäftsführer Alexander Wehrle. Wer weiß, vielleicht haben die beiden sich ja darüber unterhalten, ob eine Rückkehr des Fanlieblings an den Rhein irgendwie möglich ist.

    Quelle: Welt
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  21. #21
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    Toni Polster: "Ganz ehrlich: Der FC ist das schlechteste Team der Liga"



    FC-Legende Toni Polster ist besorgt wegen des schlechten Saisonstarts seines Ex-Klubs.

    Nach sieben Spieltagen ist die Bilanz des 1. FC Köln katastrophal: Letzter, nur ein Punkt und zwei Tore. Der rettende Relegationsrang ist schon jetzt zwei Siege entfernt. Toni Polster, die österreichische Sturm-Legende des 1. FC Köln, schlägt im Exklusiv-Interview mit t-online.de wegen des schlimmen Saisonstarts Alarm. Polster warnt vor Schönrederei - empfiehlt aber, an Trainer Peter Stöger festzuhalten. Noch. Außerdem lobt der 53-Jährige seine Nachfolger im Kölner Sturm und analysiert die Schwachstellen seines Ex-Klubs. Polster spielte von 1993 bis 1998 für den 1. FC Köln. In 165 Pflicht-Spielen erzielte er 87 Tore für den Klub. Seit 2014 ist er Trainer beim SC Wiener Viktoria in der Wiener Stadtliga.

    Lesen Sie hier das Interview:

    Herr Polster, der 1. FC Köln ist mit nur einem Punkt aus den ersten sieben Spielen Tabellenletzter. Ist das nur Pech oder ist der Klub wirklich so schlecht?

    Toni Polster: Da muss man ganz ehrlich sein: Der FC ist im Moment wirklich das schlechteste Team der Bundesliga. Die Tabelle lügt nicht.

    Letztes Jahr wurde die Mannschaft aber doch noch Fünfter. Woran liegt der Absturz?

    Toni Polster: Überraschenderweise bekommt der FC diese Saison wirklich viele Gegentore, das ist in meinen Augen das größte Problem. In den vergangenen drei Jahren unter Peter Stöger hat die stabile Defensive den FC ausgezeichnet. Hauptsächlich wegen der starken Abwehr ging es in der Tabelle stetig bergauf. Außerdem fehlen jetzt vorne natürlich die Tore von Anthony Modeste.

    Für den Sturm hat der FC nachträglich den vereinslosen Claudio Pizarro nachverpflichtet, 38 Jahre alt. Hat Geschäftsführer Jörg Schmadtke im Sommer versäumt, einen geeigneten Ersatz für Modeste zu holen?

    Toni Polster: Das finde ich nicht! Schauen Sie: Der FC hat mit Simon Zoller und Yuya Osako zwei meiner Meinung nach gute Stürmer und hat Jhon Cordoba noch zusätzlich verpflichtet. Auch der ist gut, belohnt sich im Moment aber nicht für seinen Fleiß. Insgesamt kann ich die vor der Saison getroffene Einschätzung absolut nachvollziehen, dass der FC einen guten Bundesliga-Sturm hat. Dazu kommt noch ein toller Mittelfeldspieler wie Leonardo Bittencourt. Trotz der längeren Negativphase sage ich: Die Qualität ist vorhanden.

    Manager Schmadtke sagte nach der Niederlage gegen RB Leipzig (1:2), dass Trainer Peter Stöger nicht zur Diskussion steht. Zu Recht?

    Toni Polster: Natürlich! Peter Stöger hat aufgrund seiner Erfolge in den vergangenen Jahren großes Vertrauen verdient. Ich sage Ihnen: Eine sportliche Krise liegt nicht immer am Trainer. Es geht doch für den FC jetzt auch nicht darum, alles zu verändern. Sie müssen in Ruhe die Spiele analysieren, der Trainer muss jeden Tag aufs Neue die eigenen Fehler aufzeigen – und dann geht es auch wieder bergauf.

    Aber der FC hat schon jetzt sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16. Wann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem man sich auch von einem verdienten Trainer trennen muss?

    Toni Polster: Wenn der Rückstand noch größer wird, gibt es diesen Moment natürlich, dann geht es um das Wohl des Vereins und nicht um einzelne Personen. Aber jetzt, so früh in der Saison, ist der Zeitpunkt für einen Rauswurf von Peter Stöger mit Sicherheit nicht gekommen. Alle im Klub müssen geduldig bleiben und gemeinsam Punkte sammeln wie ein Eichhörnchen. Dann erledigt sich diese Diskussion von alleine.

    Der Traum vom Europapokal ist bislang eher ein Albtraum, nach der Niederlage gegen den FC Arsenal (1:3) verlor der FC auch zuhause gegen Roter Stern Belgrad (0:1) – und traf dabei drei Mal den Pfosten. Wird die Europa League ein großes Minus im Abstiegskampf?

    Toni Polster: Der FC ist mit einem relativ kleinen Kader Risiko eingegangen, da kann die Doppelbelastung natürlich in den nächsten Monaten ein Problem werden. Bislang sehe ich das aber noch nicht. Zumal die Leistungen international in Ordnung waren, gegen Arsenal kann man verlieren und gegen Belgrad war unglaublich viel Pech dabei.

    Quelle: T-Online
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  22. #22
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    Fragwürdiger Rekord - 1. FC Köln auf dem dritten Platz der schlechtesten Saisonstarts



    Niedergeschlagene Gesichter sieht man zur Zeit häufiger in den Reihen des 1. FC Köln.

    Erst sieben Mal in der Geschichte der Bundesliga seit ihrer Gründung zur Saison 1963/64 hat eine Mannschaft aus den ersten sieben Saisonspielen nur einen Punkt geholt. Der 1. FC Köln ist mit seinem Start also in einen exklusiven Kreis aufgestiegen, dem man allerdings nur ungern angehört.

    Nur Braunschweig und Schalke schlechter

    Spitzenreiter im Tableau der Fehlstarter ist die Mannschaft von Eintracht Braunschweig der Saison 2013/14. Damals erzielte die Truppe von Trainer Martin Lieberknecht zwar in den ersten sieben Spielen immerhin drei Tore (Köln bislang zwei). Allerdings kassierten die Braunschweiger 18 Treffer – und damit drei mehr als der aktuelle FC, womit sie noch einmal deutlich schlechter starteten als der 1. FC Köln in diesem Jahr. Viel besser wurde die Saison für Braunschweig dann nicht mehr: Am Ende stieg die Eintracht als Tabellen-Letzter ab.

    Dicht hinter den Braunschweigern folgt der FC Schalke 04 mit seiner Mannschaft der Saison 1967/68. Auch Königsblau holte damals aus den ersten sieben Spielen nur ein Unentschieden, erzielte drei Treffer, kassierte aber 17. Allerdings rettete sich die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Marotzke am Ende auf den 15. Platz, es sind also schon Mannschaften schlechter gestartet als der FC – und trotzdem nicht abgestiegen.

    Noch gibt es Hoffnung

    Die Kölner auf dem aktuell dritten Rang der schlechtesten Mannschaften nach dem siebten Spieltag dürfen sich also Hoffnungen machen. Tatsächlich stiegen von den sieben Mannschaften, die mit nur einem Punkt aus den sieben Auftaktspielen starteten, nur drei ab. Und die Kölner können sich sogar ein Beispiel an sich selbst nehmen: In der Saison 92/93 startete der FC unter Trainer Jörg Berger mit ebenfalls nur einem Unentscheden in sieben Spielen (und 5:15 Toren). Und landete nach 34 Spieltagen noch auf dem zwölften Rang.


    Die gute FC-Nachricht Risse geht wieder ohne Krücken



    Ein kleines Mutmacher-Bild gibt es dann doch: Marcel Risse kam gestern wieder ohne Krücken ans Geißbockheim.

    Der dicke Verband ist ab. Lediglich zwei Pflaster zeugen noch von dem Eingriff im Knie. Risse war im Mediapark am Meniskus operiert worden. Während die Kollegen am Montag frei hatten, war er zur Reha bei den Physios.

    Die zweite gute FC-Nachricht: Simon Zoller trainiert wieder



    Simon Zoller trainierte am Montag individuell am Geißbockheim.

    Und noch einer war am Montagmorgen fleißig: Simon Zoller kehrte auf den Platz zurück, trainierte schon wieder mit dem Ball.
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  23. #23
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    Offensiv-Impulse gegen Leipzig: Die geheimen Talente des Tim Handwerker



    Kölns Youngster Tim Handwerker hat gegen Leipzig mit seinem Offensivspiel beeindruckt.

    Tim Handwerker sorgte für die größte Verwunderung des Sonntags. Denn als in der 82. Minute die eindeutig beste Kölner Flanke der bisherigen Saison in den Leipziger Strafraum flog, sah das zu gut aus, um wahr zu sein. Und als Yuya Osako auf diese Flanke hin nicht anders konnte, als per Kopf zum 1:2-Anschluss zu treffen, war die Überraschung perfekt. Wer hatte da die Sehgewohnheiten des Kölner Publikums überrascht?

    Welche Rolle kann der Neuzugang einnehmen?


    Nach einem Moment der Verwunderung stellte sich heraus: Es war Tim Handwerker, der 19-jährige FC-Neuzugang von Bayer 04 Leverkusen, der zuvor bereits mit einem bemerkenswerten Linksschuss von der Strafraumkante aufgefallen war, den Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi spektakulär pariert hatte. Handwerker war ein Lichtblick in einer Situation, die sich durch die 1:2-Niederlage für die Kölner trotz eines ordentlichen Spiels gegen den Vizemeister weiter verschärft hat. Soweit alle bekannten Verzeichnisse im deutschen Fußball führen Handwerker als Verteidiger, und auch beim 1. FC Köln galt er bislang als Linksverteidiger. Peter Stöger musste selbst grinsen, als er nach der Partie auf Handwerker angesprochen wurde: „Dass er ein Linksverteidiger ist, das habt vielleicht ihr geglaubt“, sagt er den Reportern. Die gleich anmerkten, Handwerker sei allerdings auch von Bayer 04 Leverkusen als Verteidiger verkauft worden.

    „Defensiv gibt es ein paar Dinge, die er nicht kann“

    „Dann haben das eben auch die Leverkusener geglaubt“, ergänzte Stöger heiter. Und merkte an, dass Handwerker in seinen Augen eindeutig ein Linksaußen ist. „Defensiv gibt es ein paar Dinge, die er nicht kann. Aber er hat einen guten linken Fuß, wie wir gesehen haben. Für mich ist er ein Offensiver.“

    Quelle: KSTA
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  24. #24
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    Kommentar zum 1. FC Köln: Peter Stöger ist und bleibt der Richtige Trainer



    FC-Trainer Peter Stöger

    Irgendwann im Verlauf seiner so spektakulär erfolgreichen Neuausrichtung auf allen Ebenen hat sich der 1. FC Köln diesen Slogan verpasst. „Spürbar anders“ heißt die geniale Idee. Zwei Worte, die viel mehr sind als nur die perfekte Besetzung für die Rolle des Marketing-Instruments. Sie haben dem Club mit dem Geißbock wahrhaftig zu einer neuen Identität verholfen.

    Wie stabil und vor allem wie authentisch ein Gebilde ist, zeigt sich immer in Zeiten des Misserfolges. Also in den Momenten, in denen die branchenüblichen Mechanismen greifen. Mal Hand aufs Herz, welcher Bundesligist außer dem SC Freiburg lässt seinen Trainer nach acht Niederlagen in neun Pflichtspielen ungeschoren davonkommen? Die sportlich desaströse Bilanz der Kölner schreit geradezu nach einer Übungsleiter-Diskussion. Nicht so beim FC. Das ist – um es mal klar und deutlich zu formulieren – richtig gut so!

    Peter Stöger ist der richtige Mann zur rechten Zeit am richtigen Ort. All jenen, bei denen nach den vielen schmalen Leistungen des FC in dieser Saison nachvollziehbare Zweifel aufgekommen sind, sei die zweite Halbzeit gegen Belgrad und die 90 Minuten gegen Leipzig ans Herz gelegt. Diese Mannschaft hält zusammen, lebt und kann zusammen Fußball spielen, weil Peter Stöger ihr Trainer war, ist und bleiben wird.

    Die sachorientierte, authentische und unaufgeregte Art des Wieners mit den fehlenden Ergebnissen umzugehen und sie zu moderieren, ist spürbar anders. Ja sogar spürbar besser, als alles, was die Ware Fußball in Deutschland sonst so zu bieten hat. Die Vorstellung, dass in der aktuell so misslichen Lage ein anderer die sportlichen Geschicke am Geißbockheim übernehmen soll, muss bei den FC-Fans Panik auslösen. Denn wer sonst als Peter Stöger sollte diesen Club vor dem sechsten Abstieg seiner Vereinsgeschichte retten – und um nichts anderes geht es mehr.


    Quelle: KSTA
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  25. #25
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    Negativ Serie: Stöger erklärt - darum trete ich nicht zurück



    Vier Jahre ging es beim 1. FC Köln unter Peter Stöger (51) aufwärts, nun hat auch den Coach die erste Krise voll erwischt. „Ich habe immer gesagt, dass uns so etwas passieren kann“, sagt der Österreicher. nach der 1:2-Pleite gegen RB Leipzig. Dass nach nur einem Punkt aus sieben Spielen auch die Frage nach dem Rücktritt gestellt wird, sei „legitim“.

    Verhältnis ist weiterhin gut

    Im EXPRESS sagt Stöger, warum er nicht daran denkt: „Ich habe hier drei Verträge unterschrieben, den letzten bis 2020. Ich kann jetzt nicht sagen: Ich verpisse mich bei der ersten schwierigen Phase. Das wäre unterste Schublade, dafür mag ich den Klub und die Stadt viel zu sehr.“ Das Verhältnis zum Team habe nicht gelitten. „Das funktioniert, weil wir uns so lange kennen. Das gegenseitige Vertrauen ist da.“ Allerdings würde Stöger im Fall des Falles auch Verständnis aufbringen, wenn der Klub eine andere Lösung favorisiert. „Ich weiß auch, dass ein Punkt relativ wenig ist. Wenn jemand meint, er hat eine Idee, die besser funktioniert, bin ich der letzte, der im Weg steht. Bis es aber soweit ist, werde ich meinen Job machen, mit dem Aufwand, von dem ich glaube, dass er richtig ist und mit den Dingen, die ich für richtig halte.“ So braucht niemand den Koffer für ein Kurztrainingslager packen müssen.

    „Wir haben die richtige Mentalität“

    „Ich halte davon nichts und das wissen die Spieler auch. Wenn ich damit jetzt anfange, mache ich mich unglaubwürdig. Zumal die Gruppierung funktioniert.“
    Und wie will er die Wende schaffen? „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, da werden wir versuchen, die Fehler abzustellen, Laufwege und Abschlüsse weiter zu trainieren“, sagt Stöger. „Wir haben die richtige Mentalität, die wir in die Waagschale werfen. Und wenn wir das erhalten, wird irgendwann auch die Qualität wieder zum Vorschein kommen.“


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