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  1. #1
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    Bundesliga 08 Spieltag | VFB Stuttgart - 1.FC Köln 2:1

    Anstoß: Fr. 13.10.2017 20:30, 8. Spieltag - 1. Bundesliga

    Stadion: Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart

    Vorschau

    VfB-Heimfluch gegen den 1.FC Köln - Hilfe, die Kölner kommen!



    Im September 1996 gewann der VfB mit Krassimir Balakov letztmals zuhause gegen Köln.

    Wenn der VfB das Bundesliga-Schlusslicht empfängt, gilt es auch einen Heimfluch zu besiegen. Seit mehr als zwanzig Jahren haben die Stuttgarter gegen den FC zu Hause nicht mehr gewonnen.

    In Stuttgart wirbelte das magische Dreieck mit Fredi Bobic, Giovane Elber und Krassimir Balakov, der Trainer hieß Joachim Löw, es wurde unter Bundeskanzler Helmut Kohl noch in D-Mark bezahlt, und in Wembley hatte Oliver Bierhoff einige Wochen zuvor die DFB-Elf per Golden Goal zum Europameister-Titel geschossen, als der VfB ein Hochgefühl erlebte, das sich bis dato nicht mehr eingestellt hat. Drei Punkte zu Hause gegen Köln waren seither nicht mehr drin. Denn der 4:0-Erfolg über den FC vom 8. September 1996 ist bis heute der letzte Bundesliga-Heimsieg der Stuttgarter über den Geißbock-Club geblieben.

    Man darf also getrost von einem Heimfluch sprechen, der über dem Verein für Bewegungsspiele liegt, wenn es um Gastspiele des 1. FC Köln in Stuttgart geht. Dies gilt auch angesichts der Tatsache, dass das aktuelle Bundesliga-Schlusslicht nach 1996 in Summe acht Jahre in den Niederungen der zweiten Liga kickte. Durch die kurzzeitige Absenz des VfB gab es auch in der Vorsaison keine direkten Duelle. Doch die nackten Ergebnisse aus den vergangenen elf Bundesliga-Heimspielen gegen den FC lassen jeden Fan der Stuttgarter vor dem Anpfiff in der Mercedes-Benz-Arena am Freitag (20.30 Uhr) erschaudern: 1:1, 0:3, 0:0, 0:0, 2:3, 1:3, 0:2, 0:1, 2:2, 0:2 und 1:3, so lauteten bis heute die Endstände aus VfB-Sicht.

    Hannes Wolf hält nichts von Heimflüchen

    Schlechte Schwingungen, Heimflüche und dunkle Vorahnungen sind allerdings nicht die Sache von Hannes Wolf. Der Stuttgarter Trainer ist ein Realist, was aber nicht daran liegt, dass sich der 36-Jährige dieser Tage einen Schnupfen eingefangen hat. „Die Kölner haben eine gute Mannschaft, die zuletzt unglücklich agiert hat“, sagt Wolf über die Elf vom Rhein, die nun als Schlusslicht mit gerade mal zwei geschossenen Toren ohne den verletzten, 17 Millionen Euro teuren Stoßstürmer Jhon Córdoba am Neckar aufkreuzt: „Sie sind angeschossen – das macht sie gefährlich.“

    Tatsächlich sollten sich die Stuttgarter, die gegen den FC immerhin eine passable Auswärtsbilanz aufweisen, gegen Köln zu Hause nie sicher sein. „Der VfB hat ein Riesenspiel gezeigt“, lobte der Kölner Mittelfeldmann Matthias Lehmann etwa nach dem ersten Spieltag der Saison 2015/16. Das Problem aus Stuttgarter Sicht: unter dem neuen Trainer Alexander Zorniger brachte das offensive Pressing damals zwar Chancen in Hülle und Fülle, aber beim 1:3 keine Punkte. Es war der Anfang vom Ende in der finsteren Stuttgarter Abstiegssaison.

    Und es lief auch sonst nicht rund daheim gegen Köln: Im Herbst 2009 gab es gegen Lukas Podolski und Co. ein 0:2, als der Torhüter Jens Lehmann den Ball 25 Meter vor dem eigenen Kasten vertändelte und Winfried Sanou aus 42 Metern ins leere Tor traf. Wenig später musste der Trainer Markus Babbel gehen, genauso wie ein Jahr zuvor der Meistercoach Armin Veh, für den ein 1:3 gegen die Domstädter das vorletzte Heimspiel seiner ersten Amtszeit beim VfB bedeutete.

    Kommt der VfB den Kölnern gerade zur rechten Zeit?

    Gastiert der 1. FC Köln also aus seiner Sicht gerade zur rechten Zeit beim Aufbaugegner aus Bad Cannstatt? Der VfB-Sportvorstand Michael Reschke jedenfalls verspürt ein ganz besonderes Kribbeln. „Das ist ein super wichtiges Spiel“, betont Reschke, der in Frechen nahe der Domstadt geboren ist: „Wenn wir gewinnen, stehen die Kölner lange hinten drin. Gewinnt der FC, sind sie bis auf drei Punkte an uns dran.“

    Trotz zuletzt drei Spielen ohne Sieg mit dem derben Nackenschlag von Frankfurt, als man gegen eine an diesem Tag schwache Eintracht nach einer slapstickreifen Fehlerkette in der Nachspielzeit noch 1:2 verlor („Das sind schon Schmerzen, aber die muss man aushalten“, sagt Wolf), will Dennis Aogo das Köln-Spiel nicht zu hoch hängen. „Wir dürfen uns nicht darauf einlassen, die Partie gegen den FC als Schlüsselspiel zu sehen“, sagt der Linksverteidiger. „Das Spiel ist wichtig, aber nicht dahingehend, dass das Ergebnis die Richtung der kompletten restlichen Saison vorgibt.“

    Schließlich besäßen die Kölner viel mehr Qualität in ihrem Kader, als es der Tabellenstand abbilde. „Viele Fans werden denken: ‚Wenn wir heute nicht gewinnen, wann dann?‘“, sagt Aogo. „Aber davon dürfen wir uns nicht beeinflussen lassen.“ Ein Sieg über den 1. FC Köln und damit auch gegen den Bundesliga-Heimfluch (im DFB-Pokal gab es 2012 einen 2:1-Erfolg) würde aber gleich in doppelter Hinsicht guttun: Zum einen hätte der VfB Luft zu den Abstiegsrängen und liefe nicht Gefahr, irgendwann die Gladbacher zu beerben: Denn die Borussia konnte zwischen 1989 und 2015 im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen 22 Spiele lang nicht gewinnen.
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  2. #2
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    FC-Keeper Horn erklärt - Deshalb habe ich nicht trainiert



    Timo Horn will gegen Stuttgart wieder im Tor stehen.

    Als die Kollegen gerade vom Trainingsplatz zurückkehrten, hatte Timo Horn (24) sein Programm schon absolviert. Der FC-Keeper wird die Woche geschont

    „Es besteht keine Gefahr für das Spiel beim VfB Stuttgart“, sagt Trainer Peter Stöger, der in dieser Woche auch Matthias Lehmann eine Trainingspause gönnt. „Matze und Timo machen ein individuelles Programm. Es waren viele Spiele, sie sollen ihre Zipperlein auskurieren.“

    Gegen Stuttgart wieder im Tor

    Das ist bei Timo Horn vor allem die Hüfte, wie er EXPRESS verrät: „Ich habe da eine Schleimbeutelgeschichte, die einfach nicht weggeht, wenn ich immer wieder drauf falle“, sagt der FC-Rückhalt. „Deshalb vermeide ich das in dieser Trainingswoche und hoffe, dass das reicht. Nächste Woche bin ich dann wieder dabei.“ Denn gegen den VfB Stuttgart will Horn unbedingt im Tor des FC stehen. „Wir müssen jetzt gemeinsam da unten raus. Wir spielen ja nicht wie ein Absteiger, uns fehlt ein Erfolgserlebnis.“

    Die ersten drei Punkte sollen her

    Das soll schon gegen Stuttgart endlich klappen. „Da haben wir ja in den letzten Jahren immer gut ausgesehen. Jetzt sollten wir da auch etwas mitnehmen.“
    Nur: Wer soll die Tore schießen? „Viele Offensiv-Optionen haben wir nicht mehr. Aber man hat schon im ersten Spiel gesehen, dass Claudio Pizarro uns da weiterhilft. 15 Kilometer wird er jetzt nicht laufen, aber wie er auch vor dem Tor den Ball nach außen spielt – er weiß schon, was zu tun ist und das bringt uns weiter!“
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  3. #3
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    VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln wohl vor ausverkauftem Haus

    Während sich Bundesligafans derzeit mit der faden WM-Qualifikation herumschlagen müssen, dürfte die Vorfreude langsam wieder steigen. Denn am kommenden Wochenende ist endlich wieder Fußball-Bundesliga angesagt. Dabei wartet zum Start des achten Spieltages am Freitag, den 13. Oktober 2017 gleich ein hoch interessantes Match mit VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln. Während die Stuttgarter bislang alle ihre sieben Punkte zuhause einfahren konnten, stehen die Rheinländer bei insgesamt nur einem Pünktchen und sind Tabellenletzter. Das Freitagabendspiel könnte dabei vor ausverkauftem Haus stattfinden.

    Nur noch 2.500 Tickets für VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln erhältlich

    Wie der VfB nämlich am Sonntag informierte, sind nur wenige Restkarten für dieses Bundesligaduell erhältlich. Den Informationen der Schwaben zufolge gibt es nur noch rund 2.500 Eintrittskarten. Dabei sind die meisten Karten für Plätze auf der Haupttribüne sowie einer weiteren Tribüne erhältlich. Die letzten verfügbaren Tickets können online oder telefonisch über das Service Center erworben werden. Zudem gibt es Karten für die Begegnung VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln auch in den Fanshops des VfB.



    FC-Torwart zurück Timo Horn gegen VfB Stuttgart wieder im Tor



    Timo Horn am Montag beim FC-Training.

    Einem Einsatz von Timo Horn (24) am Freitag in Stuttgart steht nichts im Wege. Der Torhüter, der in der vergangenen Woche wegen Hüftproblemen geschont wurde, kehrte am Montag auf den Trainingsplatz zurück.

    Timo beim Training: Alles gut!

    FC-Coach Peter Stöger (51): „Sein Zustand hat sich so entwickelt, wie wir uns das erhofft haben. Es geht ihm besser.“ Beim abschließenden Trainingsspiel stand Kölns Nummer eins zwar noch nicht wieder zwischen den Pfosten, auf dem Weg in die Kabine versicherte er aber: „Alles gut!“

    Lehmann trainiert noch individuell

    Kapitän Matthias Lehmann (34), der über kleinere Wehwehchen klagt, ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung. Stöger sagt: „Heute hat er noch ein individuelles Programm absolviert, aber wir rechnen von Tag zu Tag damit, dass er wieder einsteigen kann.“

    Christian Clemens (26) hat es dagegen „richtig erwischt“, er fällt mit Grippe weiter aus.


    Köln: Cordoba fehlt noch sieben Spiele

    Wie lange fehlt Jhon Cordoba dem 1. FC Köln? Diese Frage stellt sich, seitdem sich der Angreifer im Spiel gegen RB Leipzig am Oberschenkel verletzte. Jetzt ist klar: Beim FC rechnen sie damit, dass der Kolumbianer nach der nächsten Länderspielpause wieder einsatzfähig ist.

    Läuft alles nach Plan, so wird Cordoba wahrscheinlich noch für sieben Pflichtspiele (vier in der Liga, zwei in der Europa League, eins im DFB-Pokal) ausfallen. Als der FC nach der Leipzig-Partie und einer MRT-Untersuchung einzig eine "Muskelverletzung" kommunizierte, ohne diese genauer zu definieren, war schon davon auszugehen, dass es sich um eine schwerere Blessur handelt.

    Cordoba soll also Mitte November wieder zur Verfügung stehen, Mittelfeldspieler Matthias Lehmann bereits am Freitag. Der Kapitän steigt nach Achillessehnenproblemen wie geplant am Dienstagnachmittag wieder ins Mannschaftstraining ein. "Wenn alles normal läuft, wird es für Stuttgart reichen", sagt Trainer Peter Stöger mit Blick auf das Spiel beim VfB am Freitag.

    Christian Clemens hingegen, den zuletzt ein schwerer Grippe-Infekt lahmgelegt hatte, wird am Freitag voraussichtlich noch fehlen. Der Flügelspieler trainierte zwar am Dienstag erstmals wieder individuell auf dem Platz, doch Stöger prognostiziert: "Bei ihm wird es eher knapp."
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  4. #4
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    Lieblingsgegner VfB Wieso sich der Effzeh in Stuttgart Chancen ausrechnen darf



    Die Bundesliga befindet sich noch in der Länderspielpause. Beim 1. FC Köln richtet sich der Fokus jedoch bereits auf den kommenden Freitag. Dann tritt das Team von Trainer Peter Stöger in der Bundesliga beim absoluten Lieblingsgegner an. Das letzte Duell hat der Effzeh gegen den VfB Stuttgart zwar zu Hause im RheinEnergieStadion am 23.01.2016 mit 1:3 verloren. Auswärts in der Mercedes-Benz-Arena jedoch fühlen sich die „Geißböcke“ pudelwohl. Stuttgart gilt als „gutes Pflaster“.

    Von den letzten 15 Bundesliga-Partien bei den Schwaben verloren die Kölner nur ein einziges: Am 8. September 1996 gab es ein 0:4 (Tore durch Schneider, Soldo, Elber, Balakov). Seitdem folgten elf Spiele ohne Niederlage (sieben Siege, vier Remis). Osako und Zoller wissen, wo beim VfB das Tor steht...

    In der Saison 2015/16 siegte der FC aufgrund der Treffer von Modeste (75.), Zoller (77.) und Osako (90.) bei einem Gegentor von Didavi (79.) mit 3:1. Trainer Peter Stöger war damals „überglücklich“. „Letztlich haben wir unser Heil im Offensivspiel gesucht (…)“, sagte der Coach damals.

    Stuttgart ein gutes Pflaster für den 1. FC Köln

    Apropos: Das Offensivspiel - genau daran hapert es beim FC aktuell. Sörensen und Osako heißen bislang die Schützen der einzigen beiden Kölner Tore. Weitere sollen in Stuttgart folgen. Das schlechteste Pflaster um Siege zu feiern, ist die Mercedes-Benz-Arena dabei nicht...

    Die Bilanz des 1. FC Köln beim VfB Stuttgart

    Datum Tore
    16.08.15 VfB - Köln 1:3 Didavi - Modeste, Zoller, Osako
    30.08.14 VfB - Köln 0:2 / - Osako (23.), Ujah (33.)
    03.12.11 VfB - Köln 2:2 Gentner (29., 36.) - Podolski (15., 88.)
    21.11.10 VfB - Köln 0:1 / - Podolski (82.)
    19.09.09 VfB - Köln 0:2 / - Freis (25.), Sanou (89.)
    01.11.08 VfB - Köln 1:3 Hilbert (69.) - Novakovic (3., 61.), Petit (90.)
    14.08.05 VfB - Köln 2:3 Streller (58.), Tiffert (69.) - Feulner (9.), Streit (47., 55.)
    04.10.03 VfB - Köln 0:0
    28.07.01 VfB - Köln 0:0
    31.03.01 VfB - Köln 0:3 / - Springer (3.), Kreuz (23.), Baranek (76.)
    05.04.98 VfB - Köln 1:1 Lisztes (66.) - Polster (84.)
    08.09.96 VfB - Köln 4:0 Th. Schneider (49.), Soldo (52., Elber (72.), Balakov (78.)
    27.04.96 VfB - Köln 0:1 / - Polster (56.)
    27.08.94 VfB - Köln 2:2 Kögl (24.), Bobic (37.) - Labbadia (18., 90.)
    17.09.93 VfB - Köln 1:1 Kögl (80.) - Paßlack (13.)



    – Quelle: Express
    Bei jeder Streitfrage gibt es zwei Standpunkte: Meinen und den Falschen

  5. #5
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    Tja ein eminent wichtiges Spiel. Bin gespannt ob Stöger auf Sieg spielen lässt und ob er es wieder hinbekommt, das die Mannschaft wie gegen die Bullenpisse 90 Minuten bei der Sache ist. Pizzaro wird keine 90 Minuten gehen können, deswegen erstmal auf der Bank. Auf den Aussen ist eigentlich nur Leo gesetzt. Mangels Alternative würde ich gerne nochmal Handwerker sehen. Ich erhoffe mir von der Truppe eine hohe Laufbereitschaft und ein schnelleres Umschaltspiel. Lehmann würde ich eine Pause geben.

    -----------------Horn-------------------
    Klünter---Sörensen---Heintz---Rausch
    ------------Öczan-----Jojic--------------
    Leo---------Osako-----------Handwerker
    ----------------Zoller--------------------

  6. #6
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    Am 8. Spieltag muss der FC zum VfB Stuttgart reisen, eigentlich ist es dort in den letzten Jahren immer recht gut gelaufen. Allerdings steht der FC noch immer bei einem Punkt und jetzt fällt auch noch Jhon Cordoba wegen Verletzung aus. Um zu wissen, wie dann die Startelf für das Spiel beim VfB aussieht, müssen wir wohl die das Ende der Woche abwarten.
    Dass allerdings wenigstens einige wenige aus dem gut gefüllten Lazarett auf den Platz zurückkehren, ist zwar nicht unbedingt zu erwarten aber wenigstens zu hoffen. Am ehesten könnte das noch Simon Zoller einsatzfähig sein, der inzwischen das Training wieder aufgenommen hat. Auch Christian Clemens könnte bis dahin eigentlich wieder hergestellt sein.
    Der VfB Stuttgart gehört zum Urgestein der Bundesliga, wo es in den Jahren 1984, 1992 und 2007 immerhin zum Meistertitel reichte. Allerdings ging es 2016 auch in die 2. Liga, wo jedoch der sofortige Wiederaufstieg erreicht wurde und der VfB in dieser Saison wieder im Konzert der Grossen spielt.

    Das sind jedenfalls die Spiele, die der VfB Stuttgart in dieser Saison bestritten hat:
    0:2 bei Hertha BSC (1. Spieltag), 1:0 gg. Mainz 05 (2. Spieltag), 1:3 Schalke 04 (3. Spieltag), 1:0 gg. den VfL Wolfsburg (4. Spieltag), 0:2 bei Bor. Mönchengladbach (5. Spieltag), 0:0 gg. den FC Augsburg (6. Spieltag) und 1:2 bei Eintr. Frankfurt (7. Spieltag).
    Mit diesen Ergebnissen hat der VfB Stuttgart 7 Punkte realisiert (2 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 7:11), die für Platz 14 in der Tabelle ausreichen. Die Stuttgarter gehören also zu der Gruppe von Mannschaften, an denen sich der FC orientieren muss, will er aus dem Keller kommen. Allerdings haben diese Mannschaften auch schon 6 Punkte mehr auf dem Konto.
    Seine Punkte hat der VfB Stuttgart vor allem in Heimspielen gemacht. Bisher gab es davon 3, von denen 2 gewonnen wurden, 1 endete Unentschieden.

    Historisch gesehen hat der 1.FC Köln bisher 86 Spiele gegen den VfB Stuttgart bestritten. Dabei gab es 35 Siege, 24 Mal trennte man sich unentschieden und 27 Spiele gewann Stuttgart. Das Torverhältnis ist für den FC negativ: 141:142.
    Bei Spielen in Stuttgart sieht es nicht ganz so gut aus: hier gab es in 43 Spielen 14 Siege für den FC, 10 Spiele gingen Unentschieden aus und 19 Mal blieb der VfB Sieger. Das Torverhältnis beläuft sich auf 55:76.
    Allerdings ist es auch ein Fakt, dass der FC in den letzten 11 (!) Spielen in Stuttgart ungeschlagen blieb und dabei 7 Siege und 4 Unentschieden einfahren konnte.
    Die letzte Niederlage in Stuttgart, die mit 4:0 auch gleich ziemlich deftig ausfiel, gab es am Sonntag, dem 8. September 1996 (5. Spieltag Saison 1996/97), als sich der FC den 53.000 Zuschauern um 18:00 Uhr wie folgt präsentierte (kicker-Noten in Klammern):
    Kraft (5) - Kostner (5) - K. Baumann (3), Schmidt (3) - Thiam (4) - M. Braun (4), Hauptmann (3), H. Andersen (5) - Munteanu (4) - Vladoiu (4,5) , Gaißmayer (4,5).
    Wechsel: Polster (4,5) für Gaißmayer (46.), Zdebel für M. Braun (68.).
    Bank: Eschbach (Tor), Cichon, Dziwior, Steinmann, Kohn - Trainer: Peter Neururer.
    Tore: 1:0 T. Schneider (49., Balakov), 2:0 Soldo (51.), 3:0 Elber (72., Bobic), 4:0 Balakov (78., Haber).
    Nach diesem Spiel stand der FC mit 9 Punkten auf Platz 6. Am Ende der Saison waren es 44 Punkte, die Platz 10 bedeuteten. Meister wurde Bayern München mit 71 Punkten, 2 Zähler vor Bayer Leverkusen.
    Absteiger waren Fort. Düsseldorf (33 P.), vor dem SC Freiburg (29 P.) und dem FC St. Pauli (27 P.).

    Auch schon vorher gab es klare Niederlagen beim VfB. So zum Beispiel am Mittwoch, dem 15. April 1987 (25. Spieltag Saison 1986/87), als der VfB mit 5:1 die Oberhand behielt. Den 22.000 (!) Zuschauern stellte sich der FC um 20:00 Uhr so vor (kicker-Noten in Klammern):
    Illgner (4) - Hönerbach (4) - Prestin (4), M. Wollitz (5) - Lehnhoff (2), M. Olsen (4), Görtz (4), Geils (4), Bein (3) - Woodcock (3), K. Allofs (1) - Trainer: Christoph Daum
    Wechsel: keine
    Tore: 1:0 Allgöwer (7., Foulelfmeter), 1:1 K. Allofs (19.), 2:1 Klinsmann (60.), 3:1 M. Wollitz (61., Eigentor), 4:1 Hartmann (81.), 5:1 Hartmann (84.).
    Nach diesem Spiel hatte der FC 27:23 Punkte und stand auf Platz 9. Am Ende der Saison waren es 35:33 Punkte, die Platz 10 ergaben.
    Meister wurde Bayern München mit 6 Punkten Vorsprung (2-Punkte-Regel) vor dem Hamburger SV. Absteiger waren Fort. Düsseldorf und Blau-Weiss 90 Berlin. Der Drittletzte, der FC Homburg, gewann knapp die Relegation gegen den FC St. Pauli und blieb in der Liga.

  7. #7
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    Hab länger überlegt ob hier noch was zu bringen ... nachdem eine Großzahl an Leuten mittlerweile (und zu spät) ja meine Meinung offensichtlich teilen! Ich habe das insbesondere an den ersten vier Spieltagen auf facebook etwas verfolgt.

    Hab länger überlegt ob hier noch was zu bringen ... nachdem ich hier für eine Meinung verbannt und verraten wurde, die mittlerweile (und zu spät) ja viele Leute plötzlich selber teilen!

    Selten war die Erfolglosigkeit leichter zu erklären! Der FC hält oberflächlich gar nicht schlecht dagegen, ähnlich wie es eben Teams an den Tag legen die z.B. durch rote Karten in Unterzahl agieren. Aber ständig über's Limit zu gehen wie schon in einigen Phasen der letzten Saison - kann niemals dauerhaft funktionieren !!

    Lehmann ist weder ein Führer noch ein Motor und wäre er durch einen billigen Schweinsteiger erzsetzt worden, würde er als Back-Up eine ihm gerechte gute Rolle übernehmen!
    Osako ist ein Jugendspieler und ihm ein taugliches Zusammenspiel mit Modeste zu bezeugen, zeigt die Überheblichkeit der Zuschauer nach zwei, drei sehr guten Spielen (u.a. bei Darmstadt 98). Durch zwei, drei Blackouts im Saisonendspurt und dadurch verlorenen Punkten kosteten Osakos Schnitzer außerdem beinah die Teilnahme am Uefa-Cup!
    Eckbälle, Freistöße (und derzeit auch die Flanken) sind seit Jahren untauglich und schön unfreiwillig komisch. Ich wurde hier vor zwei Jahren ausgelacht als ich empfohlen habe solche Standards eventuell in die eigene Abwehrreihe zurückzuspielen um einen Spielzug neu zu konstruieren! Den fleißigen Rausch allein dafür zum Sündenbock zu machen ist Quatsch (der Neuling, Name fällt mir im Moment nicht ein, der für seine Seite gekauft wurde erinnert mich übrigens an Eichner!)!
    Die Abwehr (und sonst nix) war hier zehn Jahre lang durchaus auf einem Level von (allgemein überschätztem) Europacup-Niveau! Aber manchmal täusche auch ich mich - ich hätte z.B. nie geglaubt das Sörensen schon über ein halbes Jahr lang außer Form geraten kann und pro Spiel für ein oder zwei Pezzoni-Patzer zu haben ist.

    Trainer oder Manager (derart ambitionslos in eine neue Saison zu gehen vergesse ich niemals) jetzt rauszuwerfen wäre ähnlich idiotisch wie die damalige Trennung von Finke! Welcher Trainer bitte soll mit diesem zentralen Mittelfeld vernünftig arbeiten?!
    Das Spiel in Hannover war sogar das schlechteste überhaupt! Reihenweise Angriffe wie sie der Gegner durch die Mitte einleitete habe ich vom FC seit Jahren nicht gesehn!! Abwehrstellung bei Eckbällen erinnerte trotz Maroh an Solbaken.
    Einfallslos unterstützt soll Cordoba (neben einem Osako der oft auftritt wie ein Jugendspieler / und für einen verirrten aber überteuerten Giryssi brauche ich nicht durch Europa zu scouten, denn bessere Spieler sind bei jedem Zweitligisten / Rudnevs und Zoller wurden verraten) stattdessen das längst erledigte System (viele hohe Bälle auf Novacovic/Ujah/Modeste) ganz einfach fortsetzen! Dazu holt man eine Anzahl von unsicheren Reservespielern (!!) und wirft viel Geld zum Fenster raus!
    Insgesamt deshalb wäre ein weiterer Abstieg nicht ganz unverdient (beim letzten mal war's eben amateurhaftes Training usw.).
    In jedem Fall muß ich hingegen ganz tollen Spielern wie Heinz, Risse, Bittenkurt oder auch Horn (wenngleich er durch schwaches Auftreten bei hohen Bällen in keiner Nationalmannschaft was verloren hat - die körperliche Robustheit eines Illgner fehlt ihm oder weiß nicht einzusetzen !) ja fast den nächsten Schritt bei einem Klub empfehlen, der sich nicht freiwillig hinter Gladbach, Schalke und durchschnittlichen Vereinen anstellt!

    Fazit:
    Wenn man in allen drei Bewerben vor dem Winter komplett scheitert, scheide ich hier aus!! Alleine dämlich eingebildete Werbe-Slogans mit Fremdschäm-Faktor “spürbar anders“ sind für mich zu wenig und zu blöde ...
    "Wer streng trainiert hat schon gewonnen" (Peter Stöger als Spieler bei SK Vorwärts Steyr 1987)

  8. #8
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    Das der FC am oberen Limit spielte und viel von den Modeste Toren abhing wird kaum jemand bezweifeln. Das Lehmann mittlerweile zu langsam ist auch nicht. Den meisten - und ich glaube selbst Schmadtke - ist klar das der FC im Mittelfeld/Angriff spätestens im Winter gewaltig nachlegen muss. Auch bei Ecken, Kopfbällen, und Standards muss mehr geübt werden. Hector ist als linker AV kaum zu ersetzen. Rausch ist zwar fleissig hat aber m.E. als Stammspieler im Team nichts zu suchen, weil ihm dafür die fussballerischen Voraussetzungen fehlen.

    Grundsätzlich würde ich nicht alles schlecht reden und selbst ein verletzungsanfälliger Schweinsteiger ist über seinen Zenit hinaus. In der US Operettenliga mag er noch von Zeit zu Zeit eine gute Figur machen, aber für die Bundesliga ist der Zug abgefahren. Grundsätzlich hat sich Schmadtke bei der Kaderzusammenstellung verzockt, da der FC einen Mix aus gestandenen Spielern und jungen Talenten benötigt. Talente sind genug da, aber die tragenden Säulen fehlen. Außerdem muss man abwarten wie lange es dauert bis Spieler wie Sörensen wieder in die Spur kommen. Pezzoni z.B. war von Grund auf limitiert, Sörensen ist das bei weitem jedoch nicht. Einig sind wir uns auch das es sinnlos ist Stöger unter den aktuellen Umständen zu ersetzen.

    Ob die Transfers rausgeschmissenes Geld sind, kann man z.Zt. noch nicht abschliessend beurteilen. In einer stabileren Mannschaft ist es für jeden - besonders für die jungen Talente - einfacher Leistungen zu bringen. PS: das einfaltslose Spiel hat mit Modeste funktioniert. Schade das Cordoba momentan nicht in der Lage ist auch nur annähernd das Niveau Modestes zu erreichen. Die Preise für junge Spieler sind explodiert oder glaubst du das für einen Dembele vor 3 Jahren auch nur annähernd 120 Mio in die Kassen gespühlt worden wäre ? Anm: ein Wettbewerb - die Bundesliga - ist nicht im Dezember beendet, Gott sei Dank ! Das wir so in Berlin (DFB Pokal) und in der El nicht weiterkommen scheint wohl der Fall zu sein. Hauptsache wir punkten in der Bundesliga.
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  9. #9
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    Lieber @Admin, dein Einsatz für dieses Forum in allen Ehren, jedoch fehlt dir ganz offensichtlich etwas die "Erfahrung" mit gewissen Usern, die sich hier rumtreiben. Dieser Herr, dem du da eben in sehr freundlicher Art und Weise geantwortet hast, ist seit Jahren als Provokateur in diesem und in anderen Foren bekannt. Im Brett hat man ihn völlig zu Recht vor die Tür gesetzt und das wäre auch in diesem Forum längst passiert, wenn wir dafür die technischen Voraussetzungen gehabt hätten. Im Frühjahr, kurz vor dem letzten Black-out, war es dann aber soweit und mit Hilfe eines früheren Moderators wurde er erstmal ausgeschaltet. Durch die Hintertür ist er jetzt wieder reingekommen und treibt sein infames Spiel weiter.
    Solche Leute gab es immer mal wieder, ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an einen User namens Broncic, der seit einiger Zeit unter anderem Namen im Brett tätig ist. Diesen Leuten ist mit Argumenten nicht beizukommen, ihre absurden Thesen, sei es nun die vom billigen Schweisteiger oder die vom strengen Training, treten sie bei jeder Gelegenheit breit, sehr zum Unwillen der übrigen User.
    Am Besten ist es wohl, User wie den, dem du da geantwortet hast, vollständig zu ignorieren, vielleicht verlieren sie dann die Lust.

  10. #10
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    1. FC Köln - Wir sind kult, Ihr nur ein Fussballverein.

  11. #11
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    Hat zwar jetzt nicht unbedingt was mit dem nächsten Spieltag zu tun, es geht aber um die gesamte sportliche Situation des FC, die man allerdings beispielsweise mit 3 Punkten in Stuttgart wieder verbessern könnte. Daher auch dieser Thread.

    Ich habe gerade das Interview des KStA mit Jörg Schmadtke gelesen, das wohl am 10. Oktober erschienen ist. Die Fragen hätte ich persönlich anders gestellt aber immerhin sind da einige dabei, die mich besonders interessiert haben, obwohl keine wirkliche Aufklärung erfolgt.
    Da sind einmal diese beiden Eingangsfragen:

    Herr Schmadtke, wie erklären Sie sich den derart schlechten Saisonstart ?
    Jörg Schmadtke: Der Start ist in der Tat unbefriedigend und nicht prickelnd. Dass da Kritik aufkommt, ist verständlich – wenn sie bei der Sache bleibt. Es gibt ein paar Erklärungsansätze, die ich aber nicht alle der Öffentlichkeit preisgeben werde.

    Das erwartet "die Öffentlichkeit" aber, die sich ernsthaft fragt, wie es passieren konnte, dass eine halbfertige Mannschaft ins Rennen geschickt wurde. Dass diese dann auch noch grossenteils ausser Form war, ist zwar ein Fakt, fällt aber nicht direkt in den Verantwortungsbereich des Sportdirektors. Beantworten müsste Herr Schmadtke allerdings die Frage, warum vor allem die Abwehr "verstärkt" wurde und das mit Spielern, die selten oder gar nicht zum Einsatz kommen. In den letzten 3 BL-Spielen gegen Frankfurt, in Hannover und gegen Leipzig ist lediglich Merè zweimal im Kader aufgetaucht, ohne zu spielen. Gegen Leipzig waren ausser Handwerker und Cordoba keine neuen Spieler im Kader. Für Quieroz und Merè sind angeblich zusammen 10 ?) Mios ausgegeben worden, und wenn es bei Merè trotz nahezu 60 Spielen in der spanischen 1. Liga nicht reicht, auch nur einen Kaderplatz zu ergattern, muss man annehmen, dass man den Spieler falsch eingeschätzt hat. Quieros versucht sich derweil in der U21, allerdings mit mässigem Erfolg, wie man u.a. an dem aktuellen Tabellenstand ablesen kann. Zum jungen Handwerker kann man noch nichts sagen, Sein Debut gegen Leipzig war allerdings verheissungsvoll.

    Aber einige Erklärungen könnten Sie uns jetzt schon geben.
    Jörg Schmadtke: Nach dem Riesen-Erfolg mit Platz fünf haben wir im Sommer die Leistungsentwicklung nicht so hinbekommen, wie wir das uns vorgestellt haben. Dazu haben wir Tony Modeste verloren und versucht, ihn zu ersetzen. Das haben wir – zwar nicht eins zu eins – mit Jhon Cordoba getan. Allgemein war aber unser Offensivspiel bisher nicht so gut, um klare Torchancen zu kreieren. Zudem haben wir defensiv nicht die Stabilität, die wir über vier Jahre hatten. Wir kassieren für unsere Verhältnisse einfach zu viele Gegentore. Und manchmal fehlt das Spielglück.

    Das Hauptproblem scheint das Fehlen Modestes oder eines geeigneten Nachfolgers zu sein. In der Mannschaft gibt es bisher niemanden, der ihn auch nur annähernd ersetzen kann. Womit wir bei der zweiten Fehleinschätzung wären. Um festzustellen, dass Cordoba kein Torjäger ist, hätte man nur mal einige Statistiken wälzen müssen. Der hat in Mainz nicht genetzt (51 Spiele/10 Tore), auch nicht vorher in Granada (26 Spiele/4 Tore) oder bei Espanyol Barcelona (28 Spiele/4 Tore). Cordoba mag ein annehmbarer Spieler sein, eines ist er sicher nicht: ein Torjäger! Das liegt auch nicht an fehlenden Torchancen, wie Schmadtke meint, die waren nämlich durchaus da. Allein es fehlt jemand, der die Dinger dann auch reinbringt. Das mit fehlendem Spielglück begründen zu wollen, hört sich stark nach einer Ausrede an.

    Dann noch diese Fragen ...


    Haben Sie Fehler gemacht – und wenn ja, welche?
    Jörg Schmadtke: Wenn es jemandem hilft, dann können wir gerne sagen, dass ich Fehler gemacht habe. Wir konnten aus unterschiedlichen Gründen auf dem Transfermarkt ein paar Dinge nicht realisieren, die sinnvoll gewesen wären. Und für manche Außenstehende sind das dann Fehler oder Fehleinschätzungen.

    Ja, ganz offensichtlich sind Fehler gemacht worden! Die Reaktion Schmadtkes auf diese Frage hört sich sehr nach beleidigt sein an. Sicher kann es sein, dass nicht alle Dinge, die man sich vornimmt, realisiert werden können. Um aber zu verhindern, dass man, sollten eben diese Lösungen nicht machbar sein, völlig nackt dasteht, sollte man schon dafür gesorgt haben, dass Alternativen zur Verfügung stehen, auch wenn diese vielleicht nicht dem Idealbild entsprechen. Die Transferperiode erweckt den Eindruck, dass man sich bewegt hat, ohne einen wirklichen Plan B in der Tasche zu haben.

    Verstärkungen oder Hilfen sind die meisten Neuzugänge bisher nicht. Hätte der FC nicht mehr gestandene Spieler verpflichten müssen?
    Jörg Schmadtke: Wir haben uns um einige Spieler bemüht, bei denen es nicht geklappt hat. Aber wir verpflichten doch nicht einfach irgendjemanden, um den Kader aufzufüllen.

    Nein, einfach irgendjemand zu verpflichten ist sicher der falsche Weg. Allerdings hatte man ja doch wohl Zeit genug, einige Leute an Land zu ziehen, die der Mannschaft sicher geholfen und keine zig-Millionen gekostet hätten. Wie haben das wohl die anderen Vereine gemacht?
    Aufgrund der Tatsache, dass man in dieser Saison EL spielt, ist diese Frage mit einem klaren "Ja!" zu beantworten. Da reicht ein "Bemühen" eben nicht aus! Das Ergebnis dieses "Bemühens" haben wir ja jetzt klar vor den Augen: die gekommenen Spieler sind keine Verstärkungen, obwohl jede Menge Geld ausgegeben wurde und da, wo effektiv Not am Mann ist, wurde nichts unternommen. So haben wir jetzt mit Hector, Risse, Nartey, Cordoba sowie dem Abgang Rudnevs einige Langzeitverletzte, die an allen Ecken fehlen. Dazu kommt dann noch Pizarro, der ist 39!

  12. #12
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    Aber einige Erklärungen könnten Sie uns jetzt schon geben.
    Jörg Schmadtke: Nach dem Riesen-Erfolg mit Platz fünf haben wir im Sommer die Leistungsentwicklung nicht so hinbekommen, wie wir das uns vorgestellt haben. Dazu haben wir Tony Modeste verloren und versucht, ihn zu ersetzen. Das haben wir – zwar nicht eins zu eins – mit Jhon Cordoba getan. Allgemein war aber unser Offensivspiel bisher nicht so gut, um klare Torchancen zu kreieren. Zudem haben wir defensiv nicht die Stabilität, die wir über vier Jahre hatten. Wir kassieren für unsere Verhältnisse einfach zu viele Gegentore. Und manchmal fehlt das Spielglück.

    Das geht aber schon ziemlich in Richtung Stöger

  13. #13
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    @Luna
    Du hast ja recht mit deinen Kommentaren. Ich verstehe nur nicht was bei den Transferbemühungen genau schiefgelaufen ist. Man konzentriert sich doch nicht nur auf eine einizige Person, sondern hat Alternativen wenn der Deal sauer wird. Also muss der FC doch sehr davon überzeugt gewesen sein den/die Wunschspieler zu bekommen. Es scheint fast so das denen alles egal war, nachdem der "Königstransfer" Cordoba eingetütet war. Hier hat man sich sehr früh - da gab es Modeste noch - öffentlich auf einen Spieler festgelegt und ist von Mainz ausgenommen worden. Warum der FC geglaubt hat das dazu Wackelkandidaten wie Zoller oder Guirassy in Hochform kommen ist mir auch schleierhaft. Gesetzt waren wohl nur Osako und Bittencourt. Fazit: das Scouting ist komplett in die Hose gegangen und was aus unserem ehemaligen Vorzeigeobjekt Sportslab wurde ist kaum noch der Rede wert.

    PS: Danke für die User Hinweise
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  14. #14
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    Stuttgart will den (Geiß-)Bock umstoßen

    VfB-Trikotverkäufe explodieren - Neues System gegen Köln?

    Wenn der VfB Stuttgart am Freitag den 1. FC Köln empfängt, ist es keine normale Partie - das lässt sogar der sonst so nüchterne Trainer durchblicken. Hannes Wolf will sie vielleicht mit einem Systemwechsel angehen. Ungebrochen bleibt die Fan-Euphorie beim Aufsteiger. Wenn selbst der Trainer das so offen sagt, dann muss es sich wirklich um eine besondere, eine vermeintlich wegweisende Partie handeln. "Das ist definitiv ein wichtiges Spiel", sagt Hannes Wolf, der ansonsten eher selten zu solchen Einschätzungen neigt. Der Trainer des VfB Stuttgart warnt vor dem Tabellenletzten 1. FC Köln, gegen den der VfB vor 21 Jahren das letzte Mal zuhause gewonnen hat, und glaubt trotzdem, den (Geiß-)Bock am Freitag umstoßen zu können.

    Für den 36-Jährigen ist "die Bedeutung für beide Klubs klar". Der Tabellenletzte aus dem Rheinland sei im Moment "angeschlagen, wird aber mit großer Intensität und Härte kämpfen, um den Anschluss zu schaffen". Ein Stuttgarter Erfolg würde den Abstand zwischen den Klubs auf neun Zähler anwachsen, ein Kölner Sieg diesen auf drei zusammenschmelzen lassen. Wolf versucht, positive Aspekte zu vermitteln. "Wir haben im Jahr 2017 kein Heimspiel verloren und wollen das auch so lassen." In der Bundesliga gab es zwei Siege und ein Remis, in der 2. Liga sieben Siege und zwei Remis. Die letzte Niederlage kassierte der VfB am 12. Dezember 2016 beim 1:2 gegen Hannover 96.

    Jetzt kommt aber Köln, ausgerechnet Köln. Aus den jüngsten sieben Heimspielen gegen den "Effzeh" behielt Stuttgart nur einen einzigen Punkt für sich. Am 3. Dezember 2011 bei einem 2:2. Die restlichen Zähler gingen allesamt mit den Gästen auf Reisen. Dazu kassierten die Schwaben, die die vergangenen drei Spieltage sieglos blieben, insgesamt 16 Gegentore, im Schnitt also 2,3 pro Partie. Der letzte Sieg datiert sogar noch vom 8. September 1996 (4:0). Doch Wolf lässt sich von keiner Statistik blenden.

    Insua zurück im Kader - Akolo bringt eine Erkältung mit

    "Wir wollen uns nicht von unserem Spiel abbringen lassen", erklärt der Coach, der personell über gute Auswahlmöglichkeiten verfügt. Neben den Langzeitverletzten Carlos Mané (Knorpelschaden), Christian Gentner (Gesichtsfraktur) und Matthias Zimmermann (Kreuzbandriss) fehlt nur noch Ailton mit einer Knöchelverletzung. Der Brasilianer wird aber bald zurückkommen, wie es jetzt Emiliano Insua (Risswunde im Oberschenkel) und Holger Badstuber (Oberschenkelprellung) getan haben. Beide sind einsatzbereit. Chadrac Akolo, der mit einer Erkältung aus der Länderspielwoche zurückkam, "trainiert am Freitag wieder" und wird ebenfalls eine Option sein. Neben der Frage nach der Startaufstellung beschäftigt sich Wolf auch mit der nach der idealen Marschroute gegen die Kölner. Um offensiv eine größere Durchschlagskraft zu erlangen, hatte er es in der Endphase der Partie in Frankfurt (1:2) mit einer Doppelspitze Daniel Ginczek und Simon Terodde sowie einem einzelnen Sechser versucht. Beim Testspiel bei Drittligist VfR Aalen (2:2) probierte er es mit den beiden Torjägern und einem klassischen Zehner dahinter. "Ich weiß es noch nicht", erklärt Wolf. Man denke "immer darüber nach", aber es gehe vorrangig darum, "den Spagat zwischen Sicherheit für die Mannschaft und Flexibilität hinzubekommen. Ich will jetzt auch nicht ins Detail gehen." Schließlich liest auch der Gegner mit...

    Der VfB hat 40 Prozent mehr Trikots verkauft als vor einem Jahr

    Sicher ist nur, dass der VfB nach seinem Aufstieg weiterhin auf der Sympathiewelle reitet. Die Partie gegen Köln ist so gut wie ausverkauft. "Wir haben momentan einen Zuschauerschnitt von rund 52.950", erzählt Wolfgang Dietrich. "Damit stehen wir auf Platz vier in der Bundesliga." Des Weiteren freut sich der VfB-Präsident, dass "vier der restlichen fünf Heimspiele vor der Winterpause so gut wie ausverkauft sind". Neben Köln gilt das für Freiburg, Dortmund und München. Lediglich beim Leverkusen-Spiel herrscht noch Nachholbedarf. Die Kassen klingeln, die Fans rennen den Schwaben die Bude ein. Was durch die mittlerweile auf 58.000 angestiegene Mitgliederzahl sowie die über 40.000 verkauften VfB-Trikots unterstrichen wird. "Das sind rund 40 Prozent mehr Trikots als in der vergangenen Saison", sagt Dietrich, dessen Freude nur noch durch ein steigendes Punktekonto getoppt werden kann.
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Admin Beitrag anzeigen
    Das der FC am oberen Limit spielte und viel von den Modeste Toren abhing wird kaum jemand bezweifeln. Das Lehmann mittlerweile zu langsam ist auch nicht. Den meisten - und ich glaube selbst Schmadtke - ist klar das der FC im Mittelfeld/Angriff spätestens im Winter gewaltig nachlegen muss. Auch bei Ecken, Kopfbällen, und Standards muss mehr geübt werden. Hector ist als linker AV kaum zu ersetzen. Rausch ist zwar fleissig hat aber m.E. als Stammspieler im Team nichts zu suchen, weil ihm dafür die fussballerischen Voraussetzungen fehlen.

    Grundsätzlich würde ich nicht alles schlecht reden und selbst ein verletzungsanfälliger Schweinsteiger ist über seinen Zenit hinaus. In der US Operettenliga mag er noch von Zeit zu Zeit eine gute Figur machen, aber für die Bundesliga ist der Zug abgefahren. Grundsätzlich hat sich Schmadtke bei der Kaderzusammenstellung verzockt, da der FC einen Mix aus gestandenen Spielern und jungen Talenten benötigt. Talente sind genug da, aber die tragenden Säulen fehlen. Außerdem muss man abwarten wie lange es dauert bis Spieler wie Sörensen wieder in die Spur kommen. Pezzoni z.B. war von Grund auf limitiert, Sörensen ist das bei weitem jedoch nicht. Einig sind wir uns auch das es sinnlos ist Stöger unter den aktuellen Umständen zu ersetzen.

    Ob die Transfers rausgeschmissenes Geld sind, kann man z.Zt. noch nicht abschliessend beurteilen. In einer stabileren Mannschaft ist es für jeden - besonders für die jungen Talente - einfacher Leistungen zu bringen. PS: das einfaltslose Spiel hat mit Modeste funktioniert. Schade das Cordoba momentan nicht in der Lage ist auch nur annähernd das Niveau Modestes zu erreichen. Die Preise für junge Spieler sind explodiert oder glaubst du das für einen Dembele vor 3 Jahren auch nur annähernd 120 Mio in die Kassen gespühlt worden wäre ? Anm: ein Wettbewerb - die Bundesliga - ist nicht im Dezember beendet, Gott sei Dank ! Das wir so in Berlin (DFB Pokal) und in der El nicht weiterkommen scheint wohl der Fall zu sein. Hauptsache wir punkten in der Bundesliga.
    Im einfaltslosen Spiel erwarte ich von Cordoba überhaupt nichts, insbesondere wenn Kollegen wie Osako (einige Voraussetzungen für die Bundesliga fehlen einfach noch) oder Giryssi (total verpeilt) neben ihm herumstümpern, oder er verzweifelte hohe Pässe von Lehmann usw. verarbeiten soll!

    Überhaupt wirkt für mich Lehmann (einen gewissen Fleiß bezweifle ich keineswegs) schon seit Jahren als der Feldspieler mit den wenigsten Aufgaben in der Liga, denn außer manchen gegnerischen Angriff abzubremsen kommt da überhaupt nichts! Schmadtke / Stöger hatten Jahre Zeit darauf endlich zu reagieren und haben an dieser Stelle total versagt = die Ergebnisse sind die gerechte Strafe.

    Rausch hingegen nimmt vorn und hinten intensiv am Spiel teil (manchmal klappt halt weniger), schießt Eckbälle + Freistöße (die sind bis auf Risse's Tore allgemein seit Jahren nur beschämend) und übernimmt schon einige Verantwortung. Ich glaube Klünter auf der rechten Seite ist nicht besonders erfolgreicher.

    Ich sage voraus: Wenn Lehmann und Osako die Spiele gleichzeitig absolvieren, kommt der FC da unten kaum noch raus!! Keine Mannschaft kann solch zwei Spieler dauerhaft mitziehen - umso höher rechne ich es manchen Spielern an, es letzte Saison noch über manche Strecken kompensiert zu haben (die Siege waren immer knapp).

    Schmadtke kann sagen was er will, er und Stöger sind für Transfers zuständig, aber außer Modeste durch Cordoba auszutauschen ist da praktisch nix passiert! Dieser Plan ist viel zu dürftig und die Strafe gar nicht unverdient!!! Das System ist seit Daum/Novakovic/Ujah bekannt, wenngleich mit Bittenkurt oder Risse auf den Seiten etwas talentiertere Spieler als damals auftreten.

    Mag sein das man manchen Spieler nicht kriegen konnte weil der FC sportlich wenig Perspektiven bietet (die aktuellen Resultate sind auch längerfristig Gift in dem Geshcäft), aber Schmadtke und Stöger werden das ganze Jahr über gut bezahlt um Antworten zu haben (ansonsten muß man sich in der Winterpause selber hinterfragen)!! Jedenfalls kann ich darauf verzichten das ganze Geld für irgendwelche Reservespieler rauszuwerfen (die man ebenso aus der 2.Liga holen könnte) !!!

    Mag sein das die Liga nach Dezember im unteren Drittel weitergeht, aber sollte man bis dahin auch im Pokal und Europacup nur den dummen Statisten abgeben, wird’s das für mich sehr wohl geswesen sein. Mit so einer Verlierer-Mentalität kann, konnte und werde ich mich nicht abgeben - dafür bitte ich um Verständnis!
    "Wer streng trainiert hat schon gewonnen" (Peter Stöger als Spieler bei SK Vorwärts Steyr 1987)

  16. #16
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    I)
    Wußte ich gar nicht das ich im fc-brett vor die tür gesetzt wurde. Fakt ist das mich einige leute überreden wollten zurückzukehren ... aber ich wollte nicht. Das letzte mal (und es war dann auch das letzte mal) als ich die seite besuchte schien mir das brett von typischen komikern besetzt zu sein. Sowas ist dann endgültige zeitverschwendung und das richtige für coby diks.

    II)
    Ich wurde im frühjahr hier lediglich für zwei wochen gesperrt. Das wäre nicht schlimm wenn man den anderen (ich weiß nicht mehr wer's war) ebenso sanktioniert hätte, was glaube ich nicht passierte. Ich hatte dann zunächst ebenfalls kein interesse mich zurückzumelden ... nachdem ich verraten wurde !

    III)
    Neidische und meines erachtens hinterhältige empfehlungen mich völlig zu ignorieren kommen aus deiner gruppe schon seit jahren. Es hat nie funktioniert, selbst brunello celentano meinte letztendlich ungefähr das ich und ein paar andere das forum wesentlich belebten und vor einer ziemlichen leere (wie sie derzeit wieder herrscht) bewahrten !

    IV)
    “wenn wir dafür die technischen voraussetzungen gehabt hätten“ … Ja die hattet Ihr aber nicht obwohl Ihr euch gerne als führer des forums erlebt hättet. Dass insbesondere du einen höheren posten hier eingenommen hättest ist übrigens niemandem verborgen geblieben - auch dieses aktuelle posting wo du nicht mal anwesende leute beurteilst ist ein leuchtendes beispiel !


    Stuntman Snake !
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  17. #17
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    ... als reaktion auf Nachricht #9
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  18. #18
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    @Snake
    Es wäre zielführend wenn wir in diesem Thread weiter über den Spieltag diskutieren und nicht über persönliche Foren/User präferenzen.
    Das (momentan) wenig los ist kann ich nicht ändern, aber das Forum ist erst seit rund 5 Wochen wieder Online.
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  19. #19
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    Aufstellung


    Zieler - Baumgartl, Badstuber, Pavard - Beck, Aogo - Ascacibar - Brekalo, Donis - Ginczek, Terodde
    Trainer: Wolf



    T. Horn - Klünter, Sörensen, Maroh, Heintz, Rausch - Jojic, M. Lehmann - Zoller, Bittencourt - Osako
    Trainer: Stöger
    Reservebank
    VfB Stuttgart:

    Grahl (Tor), A. Meyer (Tor), Insua, Kaminski, Akolo, Asano, Burnic, Grgic, Mangala, Ofori, Özcan, Sessa

    1. FC Köln:
    Kessler (Tor), S. Müller (Tor), Handwerker, J. Horn, Joao Queiros, Jorge Meré, Olkowski, Clemens, Höger, Özcan, Guirassy, Pizarro
    Es fehlen
    VfB Stuttgart:
    Ailton (Rückstand nach Bänderanriss im Knöchel), Carlos Mané (Aufbau nach Knorpelschaden im Knie), Gentner (Gesichtsfraktur), M. Zimmermann (Kreuzbandriss im linken Knie)

    1. FC Köln:
    Ciftci (nicht berücksichtigt), J. Hector (Syndesmoseriss), Nartey (Meniskus-OP), Risse (Knie-OP), Cordoba (Muskelverletzung), Risa (nicht berücksichtigt)

    Zum Spiel


    VfB Stuttgart: Trainer Wolf spielt mit dem Gedanken, für mehr Offensivwucht das bisherige 3-4-3 gegen eine Doppelspitze (Terodde/Ginczek) einzutauschen. Mit Ascacibar auf der Sechs und Pavard für Kaminski in der Abwehr. Brekalo könnte Akolo (Infekt) ersetzen.



    1. FC Köln: Osako wird wegen seiner Spiele mit der japanischen Nationalelf nur einmal trainieren können, soll aber auf jeden Fall von Beginn an dabei sein. Der angeschlagene Lehmann (Achillessehne) wird rechtzeitig fit.
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  20. #20
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    Okay.



    "Osako wird wegen seiner Spiele mit der japanischen Nationalelf nur einmal trainieren können, soll aber auf jeden Fall von Beginn an dabei sein. Der angeschlagene Lehmann (Achillessehne) wird rechtzeitig fit."

    Was für ein Glück / (.. wobei ich die restliche Aufstellung ausgezeichnet finde)
    "Wer streng trainiert hat schon gewonnen" (Peter Stöger als Spieler bei SK Vorwärts Steyr 1987)

  21. #21
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    FC-Neuzugang Claudio Pizarros außergewöhnliche Statistik gegen Stuttgart



    Claudio Pizarro macht im Training einen guten Eindruck.

    Viel spricht dafür, dass Yuya Osako in Abwesenheit des verletzten Jhon Córdoba in Stuttgart im Sturmzentrum beginnt. Auch, wenn seine Vorbereitung alles andere als optimal war: Der Japaner kam erst am Mittwochnachmittag von zwei unbedeutenden Testländerspielen aus Asien zurück, Jetlag und Reisestrapazen inklusive. Flankiert werden dürfte er auf den Außen von Simon Zoller (rechts) und Leonardo Bittencourt (links).

    Geht es nach der Statistik, sollte Trainer Peter Stöger Neuzugang Claudio Pizarro als zweite Spitze aufbieten. Der Peruaner erzielte zehn Bundesligatore gegen den VfB und gewann fünf seiner letzten sechs Spiele gegen Stuttgart. Ex-Nationalspieler und Eurosport-Experte Matthias Sammer würde auf Pizarro setzen. "Gerade jetzt weiß Claudio, was die Kölner benötigen. Er kann genau der Rhythmusbrecher sein, den die Kölner brauchen", sagt Sammer, der mit Pizarro beim FC Bayern zusammengearbeitet hat. Auch das Alter sei kein Argument gegen den 39-Jährigen. "Claudio weiß, wie es geht. Was er in der Box kann, ist so außergewöhnlich, da werden die Jungs mit den Ohren schlackern."

    Pizarro dürfte ohnehin in Hochstimmung sein: Peru erreichte auf den letzten Drücker die Playoffs zur WM, schlagbarer Gegner ist Neuseeland. Ein bisschen träumt er noch von seiner ersten WM-Teilnahme - auch mit 39.


    Quelle: KSTA
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  22. #22
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    Auswärts gegen VfB Stuttgart Darum sitzt Freitag eine Frau auf der FC-Bank



    FC-Mannschaftsarzt Peter Schäferhoff mit seiner Tochter Theresa.

    Wenn am Freitagabend in Stuttgart ein Spieler des 1. FC Köln verletzt auf dem Rasen liegen sollte, wird es ein Novum geben: Zum ersten Mal in der langen Geschichte des Traditionsklubs sprintet dann eine Frau auf den Rasen, um nach dem Wohlergehen des Fußballers zu sehen.

    Theresa Schäferhoff (31), Tochter des langjährigen Mannschaftsarzts Peter Schäferhoff, ist in der Mercedes-Benz-Arena zum ersten Mal alleinverantwortlich auf der FC-Bank. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon“, gibt die Kölnerin zu. „Aber ich freue mich auch riesig drauf!“ FC-Coach Peter Stöger: „Sie war schon ein paar Mal dabei, jetzt macht sie den Job allein, kein Problem.“

    Vater Peter ist seit 20 Jahren FC-Mannschaftsarzt

    Peter Schäferhoff hatte im vergangenen Jahr sein 20. Dienstjubiläum gefeiert, ist jetzt 62 Jahre alt – und trotzdem noch ein Vollblutarzt mit einem Riesenherz für den FC. Doch wie auch sein Kollege Paul Klein ist Schäferhoff am Wochenende nicht da: Er hatte schon lange einen zweiwöchigen China-Trip gebucht. Also muss Tochter Theresa ran, wie der Vater Teil des Mediapark-Teams und als Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie ebenfalls auf Knieverletzungen spezialisiert.

    Der Vater hat vollstes Vertrauen in sein „Mädchen“: „Natürlich ist man als Vater stolz in so einem Moment. Sie macht das schon!“ Weibliche Besetzungen sind bei den Ärzten in der Bundesliga selten. Bekannt wurde vor allem Eva Carneiro. Die hübsche Medizinerin war von 2009 bis 2015 beim FC Chelsea angestellt, wurde dann aber von José Mourinho persönlich gefeuert. Inzwischen arbeitet sie auf Gibraltar.
    Da will Theresa Schäferhoff, die in Prag und Bratislava studierte und in Köln promovierte, natürlich nicht hin. Sondern mit dem FC den ersten Saisonsieg feiern. Das würde auch Vater Peter im fernen China freuen. „Es wird Zeit, dass wir endlich mal das Erfolgserlebnis feiern, das den Spielern das Selbstvertrauen zurückgibt“, sagt der erfahrene Mediziner, der so viel beim FC schon erlebt hat. „Diese Mannschaft hat es echt nicht verdient, dass plötzlich so viel gegen sie läuft. Ich bin überzeugt, wenn wir mal in die Spur kommen, dann wird das wieder.“

    Langzeitverletzte Hector, Risse und Cordoba

    Allerdings hat auch Schäferhoff mit den langzeitverletzten Jonas Hector, Marcel Risse und Jhon Cordoba in dieser Saison schon wieder mehr als genug Arbeit. Tochter Theresa soll daher nicht noch weitere Patienten aus Stuttgart mitbringen. „Am liebsten wäre mir, sie hätte einen ganz ruhigen Abend. Denn das hieße, dass wir verletzungsfrei aus dem Spiel gekommen wären.


    Quelle: KSTA

    ANM: Hoffentlich konzentrieren sich unsere Spieler auf Stuttgart und nicht auf mögliche Behandlungszeiten
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  23. #23
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    Gegen Stuttgart Schmadtke: „Gut spielen reicht nicht mehr, Punkte müssen her!“

    Geredet wurde genug, jetzt müssen Taten her! Die Partie des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart (Freitag, 20.30 Uhr) soll endlich der Wendepunkt in der bislang so verkorksten Saison werden. Trainer Peter Stöger (51): „Gegen den VfB und dann gegen Bremen sind total entscheidende Spiele. Wir können ran kommen. Oder es entsteht ein riesiges Loch.“ Keine Frage: Heute muss die Wende her!

    Per ICE fährt der FC am Freitagmorgen erst Richtung Stuttgart. Es ist ein Duell mit Endspiel-Charakter. Eine Pleite – und der Zug ist nach nur einem Punkt aus dann acht Spielen fast schon abgefahren. Da kann man sich für all das Lob für die Auftritte und all das Schulterklopfen der Fußball-Prominenz für Trainer Peter Stöger nichts mehr kaufen. Die Wende muss her!

    Stöger: „Stuttgart und Bremen sind zwei Gegner auf Augenhöhe. Das werden beides schwierige Aufgaben. Aber entweder wir kommen da ran, oder aber der Abstand wird richtig groß. Dann ist der Klassenerhalt zwar immer noch schaffbar – aber es wird sehr, sehr schwer.“

    Lieblingsgegner Stuttgart

    Der erste Saisonsieg: Wenn nicht in Stuttgart, wo sonst sollte er gelingen? Nur gegen Schalke (36) feierte der FC mehr Siege als gegen die Schwaben (35), seit 21 Jahren ist Köln beim VfB unbesiegt. Aber all das verblasst in der derzeitigen Krise, sagt Stöger: „Die gute Stimmung ist irgendwann nur noch glaubwürdig, wenn du auch punktest.“

    Sportchef Jörg Schmadtke weiß, wie wichtig jetzt Ergebnisse sind: „Irgendwann ist die Frage, wie viele Nackenschläge diese Gruppierung noch vertragen kann. Gut spielen reicht jetzt nicht mehr, es müssen Punkte her, es müssen Siege her.“ In Stuttgart und eine Woche später zu Hause gegen Werder.

    VfB angespannt

    Aber auch in Stuttgart schrillen die Alarmglocken – trotz sechs Punkten mehr – ähnlich laut. Sportvorstand Michael Reschke (60): „Ich habe in den letzten Jahren vor einem Spiel nicht ansatzweise solche Bauchschmerzen gehabt wie jetzt, weil die Bedeutung für beide Klubs außergewöhnlich hoch ist.“ Der gebürtige Rheinländer weiß: „Wenn wir gewinnen, stehen die Kölner lange hinten drin. Gewinnt der FC, sind sie bis auf drei Punkte an uns dran.“ Trainer Hannes Wolf (36): „Von der Qualität und der Substanz sind die Kölner um Längen besser als ihr Tabellenplatz. Wir wissen, was auf uns zukommt. Das wird ein Brett.“

    Hoffnungsträger Osako

    Zumal Stöger zwei Stürmer aufbieten kann, die wissen, wie man den VfB schlägt. Sein Plan: Erst Sushi, dann Pizza! Yuya Osako (27) hat in Stuttgart sein erstes Bundesliga-Tor geschossen und auch beim letzten Gastspiel in Schwaben im August 2015 (3:1-Sieg) getroffen. Altmeister Claudio Pizarro (39) erzielte in seiner langen Karriere zehn Tore gegen den VfB, gewann fünf der letzten sechs Aufeinandertreffen.

    Das sollte wieder gelingen. Schmadtke: „Unser Ziel muss sein, auf Schlagdistanz mit der Konkurrenz zu kommen.“


    Quelle: Express
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  24. #24
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    Hat jemand einen funktionierenden Link für das Spiel heute Abend?
    Danke im Voraus.

    Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Dann höre ich eben Radio, das ist wie früher und auch nicht schlecht.

  25. #25
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    Ich nutze (wenn notwendig) ausschließlich funktionierende Links. Dir verrate ich diese jedoch nit.

    Da du mich zu ignorieren oben als Empfehlung abgegeben hast, müßtest du diese Gesinnung ohnehin ja selber demonstrieren.

    Das auswärtsspiel sehe ich mir heute in einem wettlokal an und setze alles unter ein paaar drinks auf stars wie lehmann und osako !!



    Stuntman Snake
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